II
Inhaltsverzeichnis
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS IV
ABBILDUNGSVERZEICHNIS V
1. EINLEITUNG 1
1.1 Fragestellung und Intention 1
1.2 Begriffsdefinition: Hotellerie 1
1.3 Definition: Fußballweltmeisterschaft 2
2. WEITERE FAKTEN ZUR FUßBALLWELTMEISTERSCHAFT 3
2.1 Die FIFA 3
2.3 Auswirkungen einer Fußballweltmeisterschaft auf das Austragungsland 3
3. DIE REPUBLIK SÜDAFRIKA 5
3.1 Standort Südafrika 5
3.2 Tourismus in Südafrika 6
3.3 Fußball in Südafrika 7
3.4 Die Fußballnationalmannschaft Südafrikas 8
4. DIE FUßBALL WELTMEISTERSCHAFT 2010 IN SÜDAFRIKA 9
4.1 Bewerbung und Vergabe des Zuschlags 9
4.2 Match Event Services Pty AG 11
5. AUSWIRKUNGEN AUF DIE HOTELBRANCHE 12
5.1 Allgemeine Situation 12
III
5.2. WM-Standort Pretoria 13
5.3 WM-Standort Bloemfontein 14
5.4 WM-Standort Rustenburg 16
5.5 WM-Standort Nelspruit 17
5.6 WM-Standort Port Elizabeth 17
5.7 WM-Standort Johannesburg 19
5.8 WM-Standort Kapstadt 20
6. INTERVIEW MIT HOTELEIGENTÜMERN IN SÜDAFRIKA 21
6.1 Sinn und Zweck der Interviews 21
6.2 Das Interview 21
6.3 Reflektion 22
7. ABSCHLIEßENDE WÜRDIGUNG 22
LITERATURVERZEICHNIS V
ANHANG VII
IV
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
a.a.O. am angeführten Ort AG Aktiengesellschaft AIDS Acquired Immune Deficiency Syndrome BIP Bruttoinlandsprodukt Ca. circa COSAFA Confederation of South African Football Association FIFA Fédération Internationale de Football Association IFAB International Football Association Board K.O. Knock-Out o.V. ohne Verfasser Plc public limited company Pty proprietary limited company SMME Small Micro and Medium-sized Enterprises WM Weltmeisterschaft ZAR South African Rand z.B. zum Beispiel
V
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1: Austragungsorte der WM
Abbildung 2: Die Fußballnationalmannschaft Südafrikas
Abbildung 3: Nelson Mandela mit dem WM- Pokal kurz nach der Bekanntgabe
des Zuschlags für Südafrika
Abbildung 4: Stadien- Überblick
1
1. EINLEITUNG
1.1 Fragestellung und Intention
Eines der größten Sportereignisse der Welt ist die Fußballweltmeisterschaft. Sie stellt eine besondere Herausforderung an Organisatoren, Medien und den ausrichtenden Staat.
Um solche Mega-Events bewerben sich immer mehr Länder der Erde, denn sie sind zunehmend ein Instrument der Entwicklung und des wirtschaftlichen Fortschritts. 1
Eine Fußballweltmeisterschaft bringt viele Investitionen mit sich. Beispielsweise muss die Infrastruktur erneuert werden, Stadien und Hotels müssen gebaut oder modernisiert werden. Weiterhin werden sicherlich zahlreiche Touristen in dieser Zeit das austragende Land besuchen. Dies schafft auf der einen Seite Arbeitsplätze und fördert die Wirtschaft, auf der anderen Seite birgt es aber auch einen gewissen Risikofaktor. 2 Zum Einen für die Fans, die nach Südafrika kommen, da dieses Land ein großes Kriminalitätsproblem hat, auf der anderen Seite aber auch für Unternehmen, die z.B. neue Unterkünfte oder Hotels bauen oder die in die Infrastruktur investieren und nicht wissen, ob diese auch nach der WM noch ausreichend genutzt werden.
Aufgrund des von der FIFA eingeführten Rotationsprinzips 3 , durften sich für die WM 2010 nur afrikanische Länder bewerben. Für das besagte Jahr fiel die Wahl am 15. Juni 2004 durch das Exekutivkomitee des Welt-Fußball-Verbandes auf Südafrika.
Meine Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern sich die Fußballweltmeisterschaft auf Südafrika und besonders auf die dortige Hotelbranche auswirken wird.
1.2 Begriffsdefinition: Hotellerie
In der Tourismuswissenschaft wird das Beherbergungsgewerbe in Hotellerie und Parahotellerie unterteilt, wobei die Hotellerie das Kernstück darstellt, denn
1 Vgl. P. König, Chancen und Risiken der Fußballweltmeisterschaft 2010 für das Austragungsland
Südafrika, Hamburg 2005, S. 8
2 vgl. ebd., S. 9
3 vgl. Anhang S. XII
2
sie stellt die Gesamtheit der Einrichtungen dar, die während ihres Aufenthalts den Bedarf von Touristen nach Beherbergungs-, Bewirtungs- und Komplementärleistungen decken sollen.
Die Parahotellerie hingegen wirkt ergänzend zur klassischen Hotellerie, denn sie soll vorwiegend die Nachfrage nach Beherbergungsleistungen decken während Bewirtungs- und Komplementärleistungen entfallen 1 . Zur Vereinfachung wird in meiner Arbeit wird vorwiegend der Überbegriff „Hotelbranche“ verwendet.
1.3 Definition: Fußballweltmeisterschaft
Die Fußballweltmeisterschaft, wie wir sie heute kennen, findet alle 4 Jahre statt und ist ein Fußballturnier zwischen 32 Nationalmannschaften. Es gehört zu den meist beachteten Sportereignissen der Welt.
Die 32 Startplätze werden vor Beginn des Turniers über einen Zeitraum von 2 Jahren in kontinentalen Qualifikationsrunden von den Nationalmannschaften ausgespielt. Über den Zeitraum von vier Wochen findet dann die Endausscheidung in dem jeweiligen Austragungsland statt. Das derzeitige Verfahren sieht wie folgt aus: die 32 qualifizierten Mannschaften spielen in einer Vorrunde in acht Gruppen mit jeweils vier Mannschaften. In diesen Gruppen muss jeder gegen jeden antreten. Der internationale Dachverband, die FIFA, die in Punkt 2.2 näher erläutert wird, lost diese Einteilung aus.
Die Mannschaften, die nach den Spielen Gruppenerster und -zweiter sind, qualifizieren sich für das folgende Achtelfinale. Nun wird im K.O. - System (das bedeutet: der Verlierer nach jeder Partie scheidet aus) der Weltmeister ermittelt. Der dritte Platz wird unter den Verlierern der beiden Halbfinals ausgespielt 2 . Die Weltmeisterschaft wirkt sich bis heute nicht nur auf sportliche, sondern auch auf politische, soziologische und vor allem ökonomische Bereiche aus. Weltweit steigt außerdem das Interesse an einem Besuch eines Weltmeisterschaftspiels. Diese Veranstaltung ist somit ein Mega-Event mit hohen
1 vgl. Prof. Dr. U. K. Henschel, Hotelmanagement, Edition Dienstleistungsmanagement, 2. Auflage,
München 2005, S. 4
2 vgl. P. König, a.a.O., S.13
3
Infrastrukturanforderungen, sowie Chancen und Risiken für das jeweilige Austragungsland. 1
2. WEITERE FAKTEN ZUR FUßBALLWELTMEISTERSCHAFT
2.1 Die FIFA
Die FIFA (Féderation Internationale de Football Association) ist die Dachorganisation des Fußballs auf globaler Ebene und stellt die Vereinigung der nationalen Fußballverbände dar. Die Organisation wurde am 21. Mai 1904 in Paris gegründet. Seit jeher lautet der Leitfaden der FIFA „den Fußball fortlaufend zu verbessern und weltweit zu verbreiten, wobei der völkerverbindende, erzieherische, kulturelle und humanitäre Stellenwert des Fußballs berücksichtigt werden soll.“ 2
Ebenso soll die FIFA eigene weltweite Wettbewerbe durchführen sowie die Durchsetzung der Spielregeln des International Football Association Board (IFAB) garantieren. 3
Die Organisation ist in Zürich in der Schweiz sesshaft und seit 1998 ist Josef S. Blatter der achte Präsident der FIFA. 4 Die Anzahl der Mitglieder hat sich derweil auf 205 vergrößert, wodurch sich Fußball mit ca. 200 Millionen aktiven Fußballspielern zur bedeutendesten Sportart der Welt entwickelt hat. 5
2.2 Auswirkungen einer Fußballweltmeisterschaft auf das Austragungsland
Sportmegaevents wie die Fußballweltmeisterschaft haben beträchtliche volkswirtschaftliche Ausmaße. Besucher der WM kaufen zum Beispiel Eintrittskarten, nutzen das Transportwesen und konsumieren Leistungen des Hotel- und Gaststättenwesens. Die Veranstalter investieren in den Ausbau von Verkehrs- und Infrastruktur und setzen sich für die Renovierung, den Neubau oder den Ausbau von Stadien ein. Außerdem sind solche Großveranstaltungen
1 vgl. M. Heyne, Die ökonomischen Effekte von Fußballweltmeisterschaften, Das Beispiel ‚Fußball- WM
2006’, Marburg 2006, S. 11 ff
2 vgl. M. Heyne, a.a.O., S.15
3 vgl. M. Heyne, a.a.O., S.15
4 vgl. P. König, a.a.O., S. 14
5 vgl. M. Heyne, a.a.O., S.16
Arbeit zitieren:
Kaja Ringert, 2007, Die FIFA Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika und deren Auswirkungen auf die Hotelbranche, München, GRIN Verlag GmbH
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