I. Schriftlich ausgearbeiteter Stundenverlauf
1. Lehrübung im Rahmen des Studienbegleitenden Praktikums an der Schule zur Sprachförderung Thema:
Redewendungen und ihre Bedeutung
Unterrichtsfach:
Deutsch
Klasse:
4. Klasse
Praktikumslehrerin:
Frau XXX
Datum und Uhrzeit:
Donnerstag, 21.06.2007, 9.30 Uhr
Ausgearbeitet von:
Franziska Wilhelm
Fachsemester:
6. Semester
Begleitende fachdidaktische Lehrveranstaltung:
XXX
2
Gliederung des schriftlich ausgearbeiteten Stundenentwurfs
1. Vorstellung der Klasse 4
1.1 Eigenlage der Klasse 4
1.2 Lernausgangslage der Klasse 5
2. Lerninhalt 6
2.1 Themenzentrierung/Sequenzplanung 6
2.2 Verankerung im Lehrplan 7
2.3 Sachanalyse 7
2.4 Sprachliche Analyse. 8
2.4.1 Phonetisch-Phonologische Ebene 8
2.4.2 Morphologisch-Syntaktische Ebene. 8
2.4.3 Semantisch-Lexikalische Ebene. 8
2.4.4 Kommunikativ-Pragmatische Ebene. 9
3. Adaption. 9
3.1 Aufbereitung und Anpassung des Lerninhalts 9
3.2 Lernvoraussetzungen und individuelle Fördermaßnahmen 10
4. Ziele 11
5. Arrangement: Diskussion der Entscheidungen. 11
5.1 Methoden. 11
5.2 Medien. 12
5.3 Sozialform 12
5.4 Artikulationsschema. 13
6. Literatur. 16
7. Anhang 17
8. Reflexion der Stunde. 21
3
1. Vorstellung der Klasse
1.1 Eigenlage der Klasse
Zwei Schülerinnen und acht Schüler besuchen die Klasse 4A der XXX-Schule in XXX. Im letzten Jahr bestand die Klasse aus 11 Schülern, davon wechselte ein Schüler an die Schule zur Erziehungshilfe. Ansonsten kennt sich die Klasse in dieser Konstellation seit drei Jahren. Zwei Schüler der Klasse werden in diesem Schuljahr in der Tagesstätte nachmittags betreut. Vor allem für Schüler 1 ist dies eine große Hilfe.
Das Leistungsniveau der Klasse ist sehr differenziert zu betrachten. Nach diesem Schuljahr werden 3 Schüler eine weitere Förderschule besuchen, Schüler 2 wird auf das Gymnasium gehen, ein Schüler wird die Realschule besuchen und der Rest der Klasse in die Hauptschule übertreten. Der Umgang der Schüler untereinander ist nett und freundlich, nur selten kommt es zu kleinen Streitereien. Der Klassenzusammenhalt ist sehr gut, die Schüler haben bestimmte Mitschüler, mit denen sie am liebsten arbeiten oder spielen. Zu größeren Gruppenbildungen, die untereinander rivalisieren, kommt es aber nicht. Die Atmosphäre in der Klasse ist sehr vertraut. Die Schüler können sich offen äußern, ohne Angst haben zu müssen, von den anderen ausgelacht zu werden. Eine regelmäßige Feedbackrunde über das Erreichen individueller Ziele trägt dazu bei, dass jeder innerhalb der Klasse die eigenen Stärken und Schwächen und die der Anderen kennt. Ein Schüler verhält sich in der Klasse noch zurückgezogen und nimmt verhalten Kontakt zu seinen Mitschülern auf. Dies hat sich bereits sehr positiv entwickelt, so dass der Schüler sich immer mehr selbst in die Klasse integrieren kann. Gruppenarbeiten, Partnerarbeiten und Spiele meidet er nur noch sehr selten. Um das Miteinander der Schüler zu stärken und kommunikative Aspekte in jeder Form des Unterrichts betonen zu können, wurde die Sitzordnung in der „U-Form“ gewählt. Die Schüler arbeiten in dieser Sitzordnung sehr konzentriert, speziell zwei Schülern wird jedoch vor allem bei Lernzielkontrollen die Möglichkeit eines Einzelsitzplatzes angeboten. Des Weiteren sind die Schüler sowohl Partner- als auch Gruppenarbeit gewohnt und haben Freude an diesen Sozialformen. Die Möglichkeit, sich bei dieser Art von Arbeit einen anderen Platz, auch außerhalb des Klassenzimmers suchen zu können, macht den Kindern viel Spaß. Die freie Partnerwahl gestaltet sich manchmal schwierig, da manche Schüler noch Probleme zeigen, überhaupt einen Partner zu wählen und teilweise Angst haben, dass sie bei der Partnerwahl abgelehnt werden. Dies kann durch Vorschläge seitens der Lehrkraft verhindert werden. Die Motivation der Schüler im Unterricht ist sehr hoch. Sie zeigen bei allen Unterrichtsthemen viel Neugier und Interesse. In Bezug auf meine Stunde über
4
Redewendungen und ihre Bedeutung besitzen die Schüler von Seiten des schulischen Unterrichts kein Vorwissen.
In der Klasse wird von Frau XXX ein Tokensystem als klassenbezogene Maßnahme eingesetzt. Die Namen der Schüler hängen jeden Morgen an der grünen Ampel. Die Schüler bemühen sich, diesen grünen Status zu erhalten und können dann am Ende des Tages einen grünen Smiley ausmalen. Dieses Tokensystem kann sehr flexibel eingesetzt werden.
1.2 Lernausgangslage der Klasse
Arbeit zitieren:
Franziska Wilhelm, 2007, Redewendungen und ihre Bedeutung im Grundschulunterricht, München, GRIN Verlag GmbH
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