Gliederung
1. Lehrplanbezug und Unterrichtszusammenhang 3
2. Sachanalyse 3
3. Didaktische Analyse 5
3.1 Bedeutungen des Themas für die Schüler - Auswahlfaktoren des Inhalts 5
3.2 Anthropogene und soziokulturelle Lernvoraussetzungen bei den Schülern 5
3.3 Lernzielformulierungen 6
4. Methodische Analyse: Artikulation des Unterrichts 7
5. Nachbereitende Reflexion 11
6. Literaturangabe 12
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1. Lehrplanbezug und Unterrichtszusammenhang
Mit dem Erlernen des Lesens und Schreibens werden die Kinder auf neue Weise angeregt, über Sprache in ihrer mündlichen und schriftlichen Form nachzudenken. Die Schüler sollen in der ersten/zweiten Klasse Wortarten in ihrer Leistung kennen und voneinander unterscheiden können. Dabei eignen sie sich erste fachliche Begriffe und Arbeitstechniken an. In der ersten Klasse haben die Kinder Erfahrungen mit Namenwörtern und Wiewörtern machen können, sie haben gelernt, dass es einige wichtige Besonderheiten gibt, nämlich das Namenwörter groß geschrieben werden, dass man sie in vier Kategorien (Menschen, Tiere, Pflanzen, Dinge) einordnen kann und das es eine Überprüfungsmöglichkeit (man kann Namenwörter sehen, anfassen und malen) gibt. Zu den Besonderheiten der Wiewörter haben sie gelernt, dass sie zur Beschreibung von Lebewesen und Dingen verwenden werden können bzw. ein Sprecher mit ihnen angibt, wie es dem Jemanden geht, wie etwas vor sich geht oder geschiet.
Vor den Pfingstferien, also Mitte der zweiten Klasse, hielt die Lehrerin ein Stunde mit dem Hauptaugenmerk auf die Umwandlung von Namenwörtern zu Tunwörtern. Als logische Schlussfolgerung setzt meine Stunde eine Woche später an diesem Punkt an. Da neben dem Tunwort, wie schon gesagt auch das Wiewort behandelt worden ist, lag mein Schwerpunkt auf der Umwandlung eines Namenwortes in ein Wiewort und umgekehrt.
In den darauf folgenden Stunden wird die Lehrerin diese Umwandlungen noch einmal thematisieren und vertiefen. Allerdings sind dies auch schon die letzten im Lehrplan thematisierten Schwerpunkte zu den Namenwörtern. Danach wird sie auf Sammelnamen eingehen, sie in ihrer Funktion, die Funktionen der Zusammenfassung (z. B. Oberbegriffe wie Gemüse, Obst), der Ordnung (z. B. Spielzeug sortieren), der Orientierung (z. B. im Kaufhaus), untersuchen lassen.
2. Sachanalyse
Im Deutschen gibt es u. a. drei verschiedene Wortarten, nämlich die Substantive, Adjektive und Verben. Die Substantive werden auch als Nomen, Haupt- oder Namenwort bezeichnet. In der Grundschule ist es üblich, den Begriff Namenwort zu verwenden. Für den Begriff Adjektiv wird in der Grundschule meistens der Begriff Wiewort verwendet.
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Charakteristisch an Substantiven ist, dass ihr Anfangsbuchstabe groß geschrieben wird. Substantive könne in einem Satz als Subjekt oder Objekt verwendet werden, als adverbiale Bestimmungen oder als Attribut. In der Regel sind Substantive in ihrer Form veränderbar, also deklinierbar. Es können verschiedene Numerusformen gebildet werden, d.h. Substantive können in der Einzahl, im Singular vorkommen oder in der Mehrzahl, im Plural.
Meist sind Substantive mit bestimmten (der, die, das) oder unbestimmten (ein, eine) Artikeln verbunden. Dadurch wird angegeben, ob ein Substantiv zu den männlichen (Maskulina), den weiblichen (Feminina) oder den sächlichen Substantive (Neutra) gehört.
Substantive bezeichnen Lebewesen (Menschen und Tiere), Pflanzen, Dinge und Begriffe. Diese werden nach inhaltlichen Aspekten in zwei Gruppen unterteilt: Konkreta und Abstrakta. Konkreta nennt man Substantive, mit denen etwas Gegenständliches bezeichnet wird. Dies trifft auf Lebewesen, Pflanzen und Dinge zu. Abstrakta nennt man Substantive, mit denen etwas Nichtgegenständliches, etwas Gedachtes gemeint ist. (z.B. das Leben)
Charakteristisch für Adjektive ist, dass man mit ihnen Eigenschaften und Merkmale bezeichnet und der Sprecher meistens angibt, wie jemand oder etwas ist, wie etwas vor sich geht oder wie etwas geschieht.
Adjektive können als Attribut vor einem Substantiv, als Attribut beim einem Adjektiv oder Adverb gebraucht werden. Weiterhin kann es als selbständiges Satzglied (ein prädikatives bzw. adverbiales unflektiertes Satzglied) gebraucht werden. Z.B. Er ist fleißig
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Arbeit zitieren:
Franziska Wilhelm, 2006, Umwandlung - Namenwort in Wiewort, München, GRIN Verlag GmbH
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