Inhaltsverzeichnis
Abbildungs - und Tabellenverzeichnis 3
1 Einleitung 4
2 Sportliche Leistung im leichtathletischen Hoch-
sprung 5
3 Hochsprung - Fosbury-Flop 6
3.1 Historisches 6
3.2 Flop - eine Bewegungsbeschreibung 8
3.2.1 Anlauf 9
3.2.2 Absprung/ Flug (Lattenüberquerung) 9
3.2.3 Landung 11
4 Didaktisch-methodische Hinweise 12
5 Literaturverzeichnis 19
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Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
Tabelle 1:
Reihung der Ausbildungsaufgaben mit zusammengefassten Übungsbeispielen
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1 Einleitung
Die Leichtathletik ist die älteste Form des organisierten Sports. Das Wort bezeichnet eine Zusammenfassung verschiedener Disziplinen der Athletik, die sich aus den grundlegenden Bewegungsformen Gehen, Laufen, Springen und Werfen herausentwickelte, die in der Antike als lebenswichtige Übungen für Jäger und Krieger galten. Die ersten, antiken Olympischen Spiele wurden im Jahre 776 v. Chr. im griechischen Olympia abgehalten, wo sie dann zu Ehren des Gottes Zeus alle vier Jahre stattfanden.
„Die Leichtathletik hat sich zu einer selbstständigen Sportart mit differenzierten Disziplinen, besonderen Bewegungstechniken, Lehrmethoden und Wettkampfregeln entwickelt“ (Schmolinsky, 1974, S.15) - sie ist demzufolge eine moderne Sportart mit uralten Wurzeln.
Derzeit werden bei Olympischen Sommerspielen in 24 leichtathletischen Disziplinen insgesamt 46 Entscheidungen ausgetragen - 24 bei den Männern und 22 bei den Frauen. Damit ist die Leichtathletik die umfassendste Sportart bei den Olympischen Spielen.
Die einzelnen leichtathletischen Disziplinen werden, abgeleitet von den körperlichen Grundübungen, in folgende Disziplingruppen unterteilt: LAUF - SPRUNG - WURF/STOß - GEHEN - MEHRKAMPF. Um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu sprengen, konzentriere ich mich im weiteren Verlauf nur noch auf den leichtathletischen Sprung (Hochsprung), da dieser auch den Schwerpunkt dieser Arbeit darstellt.
„Je nach Zielsetzung unterscheidet man horizontale und vertikale Sprungdisziplinen. Während sich die horizontalen Sprungdisziplinen unter dem Aspekt der Anzahl ausgeführter Sprünge in Einfach- (Weitsprung) und Mehrfachsprünge (Dreisprung) einteilen lassen, werden die vertikalen in Abhängigkeit von der Verwendung eines Hilfsmittels in Hoch- und Stabhochsprung untergliedert“ (Haberkorn, 1992, S.1).
Die Leistungen in den leichtathletischen Sprungdisziplinen werden von einem hohen Grad der Beherrschung der Technik, von der Laufschnelligkeit und vor
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allem von der Schnellkraft bestimmt, wodurch die Sprünge der Schnellkraftdisziplinen zugeordnet werden können (vgl. Bauersfeld, 1980, S.212). Im weiteren Verlauf dieser Arbeit werden zunächst die für die sportliche Leistung im Hochsprung bestimmenden Faktoren näher beschrieben, im Anschluss daran wird die geschichtliche Entwicklung zum Fosbury-Flop kurz vorgestellt und eine Bewegungsbeschreibung der Flop-Technik erfolgen, worauf die methodischen Aspekte der technischen Ausbildung im leichtathletischen Hochsprung in den Mittelpunkt gestellt werden sollen.
2 Sportliche Leistung im leichtathletischen Hochsprung
Das tragende Motiv des Übens und Trainierens in der Leichtathletik - wie im Sport allgemein - ist der Leistungsgedanke.
Die sportliche Leistung wird durch die persönlichkeitsbedingte und biologische menschliche Leistungsfähigkeit bestimmt, einschließlich der den Menschen zur Leistung führenden direkten sozialen Beziehungen und grundlegenden gesellschaftlichen Maßstäbe und Verhältnisse.
Schnell wird klar, dass die sportliche Leistung aus vielen Seiten und Teilen besteht, deren Beziehungen und Zusammenhang mit der Struktur der Leistung darzustellen sind.
„Die Leistungsstruktur ist die Organisation, das Wirkungsgefüge der Leistungs-faktoren, ihre Wertigkeit und Abhängigkeit, die nach dem momentanen Erkennt-nisstand eine zukünftige Höchstleistung bestimmen“ (Bauersfeld, 1980, S.25). Neben den konditionellen Fähigkeiten beeinflussen ebenso die koordinativtechnischen Fähigkeiten, die konstitutionellen Voraussetzungen, die moralischen, psychischen und intellektuellen Persönlichkeitseigenschaften und die äußeren Bedingungen die sportliche Leistung im Hochsprung. In den Sprungdisziplinen nehmen alle konditionellen Fähigkeiten Einfluss auf die sportliche Leistung, wobei die Schnelligkeits- und Kraftfähigkeiten in den Mittelpunkt gerückt werden müssen, denn alle Sprungresultate sind eng an die
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Anlaufgeschwindigkeit und den explosiven (schnellkräftigen) Absprung ge-bunden.
„Der Leistungsfaktor Koordination (Technik) hat höchste Bedeutung für die Ausnutzung der konditionellen Voraussetzungen zum Erreichen einer bestmöglichen Wettkampfleistung. Er wird bestimmt durch eine effektive Technik, [die der Sportler möglichst vollkommen beherrschen sollte - Fertigkeit]“ (Bauersfeld, 1980, S. 218).
Mit Ausnahme einiger konstitutioneller Faktoren (Körperhöhe, Körperbaumerkmale etc.) sind die personellen Leistungsfaktoren entwickelbar. Entsprechend den spezifischen Anforderungen sind sie optimal bis maximal auszuprägen.
3 Hochsprung - Fosbury-Flop
„Der Hochsprung ist eine Bewegungsausführung zur Überwindung eines senkrechten Hindernisses. Die Schwerkraft […] wird hier durch einen kräftigen Abdruck überwunden und das Hindernis sozusagen überflogen. Dabei beschreibt der Körperschwerpunkt (KSP) eine steile, verhältnismäßig kurze parabelförmige Flugbahn, die durch die Abfluggeschwindigkeit, den Abflugwinkel [und] die Abflughöhe genau bestimmt ist […], [so dass keinerlei Bewegungen des Springers in der Luft Einfluss auf die sportliche Leistung besitzen] (Schmolinsky, 1974, S. 287). Zum Überqueren der Latte gibt es verschiedene Techniken, auf die im weiteren Verlauf kurz eingegangen werden sollen.
3.1 Historisches
Der Hochsprung war noch keine Disziplin der Olympischen Spiele der Antike; 1583 wird erstmalig vom sportlichen Hochsprung - gallischer Sprung - im höfischen französischen Schrifttum berichtet. Hierbei handelte es sich um eine Art Schersprung.
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Arbeit zitieren:
André Lach, 2007, Der leichtathletische Hochsprung: FLOP-Technik – eine Übersicht, München, GRIN Verlag GmbH
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Einführung in den Hochsprung in der gymnasialen Mittelstufe
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