Diversi fikation im Transportgewerbe
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
Abbildungsverzeichnis 3
Abk ürzungsverzeichnis 3
1 Vorwort 5
2 Diversifikation 5
2.1 Begriff der Diversifikation 5
2.2 Ursachen und Ziele 6
2.3 Vorteile und Nachteile 6
2.4 Der Weg zur Diversifikation 7
2.5 Erkenntnisse aus einer Studie 9
2.6 Fazit 9
3 Spedition 10
3.1 Der Begriff der Spedition 10
3.2 Dienstleistungen des Spediteurs 10
3.3 Vom Spediteur zum Logistikdienstleister 11
3.4 Auswirkungen auf den Spediteur 13
4 Schenker - der integrierte Logistikkonzern 14
4.1 Firmenprofil 14
4.2 Vom Spediteur zum integrierten Logistik-Dienstleister 14
4.3 Was macht den Erfolg von Schenker aus? 18
5 Probleme im Transportgewerbe 20
6 Fazit 21
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Diversi fikation im Transportgewerbe
Abbildungsverzeichnis
1 Der Weg zur Diversifikation 7
2 Schritte zur erfolgreichen Diversifikation 8
3 Zusammenfassung Spediteurfunktion 10
4 Logo von Schenker 14
5 Gottfried Schenker 14
6 Antikes Schenker Logo 15
7 Antiker Schenker LKW 15
8 Moderner Schenker LKW 16
9 Geschäftsfeld Schenker 17
10 Werbeauftritt in der Kundenzeitschrift von Schenker 19
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Diversifikation im Transportgewerbe
Abkürzungsverzeichnis
Abb. = Abbildung ADSp = Allgemeine Deutsche Spediteurbedingungen AG = Aktiengesellschaft AGB = Allgemeine Geschäftsbedingungen Aufl. = Auflage bzw. = beziehungsweise Co. = Compagnie (Firmenhinweis auf weitere Gesellschafter) DB = Deutsche Bahn DIN = Deutsches Institut für Normung DSLV = Deutscher Speditions- und Logistikverband
EDIFACT = Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport
EDV = elektronische Datenverarbeitung etc. = und so weiter (von lat.: et cetera, „und die übrigen“) erw. = erweiterte EU = Europäische Union ff = fortfolgende GmbH = Gesellschaft mit beschränkter Haftung HGB = Handelsgesetzbuch ISO = Internationale Organisation für Normung LKW = Lastkraftwagen Ltd. = Limited company (Gesellschaftsform in Großbritannien, strukturell mit GmbH vergleichbar) PKW = Personenkraftwagen S. = Seite
SWORD = Schenker’s Worldwide Online Realtime Data Network
u.a. u.ä. USA = United States of America (Vereinigte Staaten von Amerika) usw. = und so weiter überarb. = überarbeitete Vgl. = Vergleich z.B. = zum Beispiel
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Diversifikation im Transportgewerbe
1 Vorwort
Den Anlass für diese Hausarbeit liefert eine Lehrveranstaltung des Wahlpflichtfaches Logistikdienstleistungen. Im Rahmen dieser bekamen wir den Auftrag als Leistungsnachweis eine Hausarbeit zu vorgegebenen Themen zu verfassen. Ich wählte das Thema „Diversifikation im Transportgewerbe - von der Spedition zum umfassenden Logistikdienstleister“, weil es mir sehr interessant erschiehn. Mein Ziel ist es, die im Thema enthaltenen Begriffe näher zu erläutern und ferner auf die Entwicklung und die Probleme des Transportgewerbes näher einzugehen. Die Entwicklung im Transportgewerbe und dem damit verbundenen Weg von der Spedition zum umfassenden Logistikdienstleister werde ich anhand eines ausgewählten Unternehmens näher erläutern und vorstellen. Mein Ziel ist es außerdem, den wesentlichen Unterschied zwischen einer Spedition und einem Logistikdienstleister zu ermitteln.
2 Diversifikation
2.1 Begriff der Diversifikation
Diversifikation bezeichnet eine Ausweitung des Sortiments und bezieht sich auf neue Produkte für neue Märkte. Der Begriff der Diversifikation ist insbesondere im Bezug auf die Produktpolitik eines Unternehmens und für Geldanlagen gebräuchlich. Die Diversifikation ist der riskanteste Bestandteil der Produkt-Markt-Matrix nach Ansoff, welche ein Werkzeug für das strategische Management von Unternehmen ist. Hinsichtlich der Richtung der Ausbreitung wird zwischen einer horizontalen, vertikalen und lateralen Diversifikation unterschieden: • Horizontale Diversifikation: Erweiterung des bisherigen Produktprogramms um ver-wandte Produkte oder Produktlinien für tendenziell die gleiche Abnehmerschaft. Ein Beispiel wäre ein PKW-Hersteller, der nun auch LKW produziert. • Vertikale Diversifikation: Bezeichnet die Erweiterung des Produktionsprogramms um Produkte aus vor- oder nachgelagerten Wirtschaftsstufen (auch Vorwärts-/Rückwärts-Integration genannt). Ein Beispiel wäre ein PKW-Hersteller, der einen Reifenproduzenten aufkauft.
• Laterale (konglomerate) Diversifikation: Vorstoß in völlig neue Produktbereiche, die in keinem technischen oder wirtschaftlichen Zusammenhang mit den bisherigen Produkten stehen. Darunter fällt beispielsweise ein PKW-Hersteller, der jetzt Kühlschränke produziert. 1
1 Vgl. [7], [3] S. 36, [4] S. 42-44, [9]
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Diversifikation im Transportgewerbe
Diversifikation kann in drei Formen entstehen:
• intern: Wachstum des Unternehmens aus eigener Kraft und Selbstentwicklung des Produktes.
• Übernahme: Zukauf eines anderen Unternehmens samt den gewünschten Produkten. • Kooperation: Entwicklung neuer Produkte mit einem Partner. Kooperationen können verschieden intensiv sein, von losen Joint Ventures 2 bis zu strategischen Allianzen und Netzwerken. 3
2.2 Ursachen und Ziele
Solange die Wachstumsmöglichkeiten günstig bleiben, richten die Unternehmen ihre Energie und Aufmerksamkeit auf ihr jeweiliges Geschäftsfeld. Verschlechtern sich die Wachstumsmöglichkeiten oder bieten sich neue lukrative Geschäftsfelder, dann stellt sich für ein Unternehmen die Frage, ob es nicht besser wäre zu diversifizieren. Auf zunehmend gesättigten Märkten bieten sich nur geringe Wachstumschancen.
Das Ziel der Diversifikation besteht in der Förderung des Wachstums des Betriebs, insbesondere in der Steigerung des Umsatzes, indem man neue Märkte für neue Produkte gewinnen will. Eng verbunden mit dem Wachstumsziel ist das Streben des Unternehmens nach größere Marktmacht. Diversifizierte Unternehmen können eine aggressivere Preisgestaltung an den Tag legen, da sie durch ihre Tätigkeit auf mehreren Märkten bzw. Geschäftsfeldern eine größere finanzielle Flexibilität besitzen. Die Diversifikation kann auch durchgeführt werden, um einer Stagnation oder Schrumpfung des Umsatzes der bisherigen Produkte wirksam entgegenzuwirken. Schließlich kann die Diversifikation eine Risikominimierung schaffen, indem sie den Betrieb ermöglicht, auf mehreren „Beinen zu stehen“. Durch die Tätigkeit in verschiedenen Geschäftsfeldern, die sich in wirtschaftlicher Hinsicht unterschiedlich entwickeln, wird eine Streuung des Risikos erreicht. 4
2.3 Vorteile und Nachteile
Die Anwendung der Diversifikationsstrategie kann folgende Vorteile haben: • Gewinnvolatilität und finanzielles Risiko wird reduziert
• durch größere finanzielle Flexibilität aggressivere Preisgestaltung möglich (Unternehmensverdrängung)
• ermöglicht ein ausgeglichenes Portfolio zwischen Aktivitäten, die Mittel freisetzen und aufbrauchen
2 Unter dem Begriff Joint Ventures (deutsch: Gemeinschaftsunternehmen oder auch gemeinsames Wagnis) ver-
steht man Kooperationen von Gesellschaften.
3 Vgl. [7]
4 Vgl. [25] S. 10-11
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Arbeit zitieren:
Katrin Keidat, 2008, Diversifikation im Transportgewerbe, München, GRIN Verlag GmbH
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