Inhaltsverzeichnis
Literaturverzeichnis III
Abbildungs - und Tabellenverzeichnis IV
Einleitung 1
A. Europaparlament (EP) 3
I. Geschichte 3
II. Zusammensetzung 4
III. Aufgaben und Befugnisse 6
1. Repräsentations-, Artikulations- und
Kommunikationsfunktion 7
2. Rechtssetzung 7
3. Budgetrecht/ Haushalt 8
4. Mitwirkungsfunktion bei Wahl/ Abwahl Exekutive 9
5. Kontrollfunktion 10
IV. Beschlussfassung 11
V. Abschließende Betrachtung des EP 12
B. Europäischer Gerichtshof 13
I. Zusammensetzung und Arbeitsweise des EuGH 13
II. Das Europäische Gericht erster Instanz 14
III. Abschließende Betrachtung des EuG und des EuGH 16
C. Rechnungshof 17
I. Zusammensetzung 17
II. Arbeitsweise 18
III. Abschließende Betrachtung 18
II
Literaturverzeichnis
Fischer, Peter/ Köck, Heribert Franz/ Karollus, Margit Maria (2002): Europarecht, 4. Aufl., Wien 2002.
Fugmann, Friedrich/ Kamp, Martin (2002): Institutioneller Aufbau der EG, in: Dauses, Manfred A. (Hrsg.), Handbuch des EU-Wirtschaftsrechts, Bd. 1, München 2008, S. 1-52; S. 96-102.
Hakenberg, Waltraud (2007): Europarecht, 4. Aufl., München 2007.
Härtel, Ines (2006): Handbuch Europäische Rechtsetzung, Heidelberg 2006.
Kirchner, Hildebert, Abkürzungsverzeichnis der Deutschen Rechtsprache, 6. Aufl., Berlin - New York 2008.
Oppermann, Thomas (1999): Europarecht, 2. Aufl., München 1999.
Oppermann, Thomas (2005): Europarecht, 3. Aufl., München 2005.
Ranacher, Christian/ Staudigl, Fritz (2007): Einführung in das EU-Recht, Wien 2007.
Schloh, Bernhard (2002): Institutioneller Aufbau der EG, in: Dauses, Manfred A. (Hrsg.), Handbuch des EU-Wirtschaftsrechts, Bd. 1, München 2008, S. 87-100.
Streinz, Rudolf (2008): Europarecht, Heidelberg 2008.
III
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
Abbildung 1: Tempelmodell u. einheitlicher institutioneller Rahmen. 1 Abbildung 2: Organe und Institutionen der EU ................................... 2 Abbildung 3: Anzahl der Mitglieder des EP nach Ländern ................. 5 Abbildung 4: Sitzverteilung nach politischen Fraktionen im EP ......... 6
IV
EINLEITUNG
Einleitung
Die Europäische Union umfasst seit der letzten Erweiterung mit dem Beitritt von Bulgarien und Rumänien am 01.01.2007 nunmehr 27 Mitgliedstaaten mit insgesamt 493 Millionen Einwohnern. 1 Vorgänge auf europäischer Ebene berühren uns heute unmittelbar und gewinnen weiter an Bedeutung, es ist daher wichtig, die Funktionsweise der EU zu verstehen. Die EU stellt den institutionellen Rahmen für die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten. 2 Sie wird gemeinhin mit dem „Tempelmodell“, dessen Dach auf drei Säulen ruht, beschrieben. Die erste Säule wird durch den EGV (ehemals EWG) und durch den E-AGV begründet. Die zweite Säule stellt die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik dar, die im EUV geregelt ist. Die dritte Säule, die Polizeiliche und Justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen PJZS, ist ebenfalls im EUV geregelt. 3
Quelle: Ranacher/ Staudigl (2007), S. 27.
Abbildung 1: Tempelmodell u. einheitlicher institutioneller Rahmen
1 http://europa.eu/abc/keyfigures/index_de.htm
2 Vgl. Ranacher/ Staudigl (2007), S. 27.
3 Vgl. ebd., S. 26.
1
EINLEITUNG
Die Organe der EU/EG sind der Europäische Rat als Leitorgan (Art. 4 EUV) und das Europäische Parlament, der Rat, die Kommission, der Gerichtshof und der Rechnungshof (Art. 7 I EGV). Der Rat und die Kommission werden von einem Wirtschafts- und Sozialausschuss und einem Ausschuss der Regionen unterstützt (Art. 7 II EGV). Daneben wurde ein europäisches System der Zentralbanken und die Europäische Zentralbank geschaffen (Art. 8 EGV) sowie die Europäische Investitionsbank (Art. 9 EGV) errichtet.
Quelle: Ranacher/ Staudigl (2007), S. 38.
Abbildung 2: Organe und Institutionen der EU Die Beschreibung einiger dieser Organe, im Einzelnen des Europaparlaments, des Europäischen Gerichtshofs und des Rechnungshofs ist Inhalt dieser Seminararbeit. Die Organe werden einzeln vorgestellt und nach einem kurzen Abriss über die geschichtliche Entwicklung dann hinsichtlich Zusammensetzung und Aufgaben näher beleuchtet.
2
A. EUROPAPARLAMENT
A. Europaparlament (EP)
I. Geschichte
Das Europaparlament als demokratisches Element der EU trat erstmalig vom 10. bis zum 13. September 1952, damals noch schlicht als „Versammlung“ bezeichnet, im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) zusammen. 4 1976 einigten sich die Regierungschefs der Mitgliedstaaten auf die Einführung der bereits im Art. 138 Abs. 3 EWGV vorgesehenen direkten Wahlen. In der Folge wurden 1979 die bis dahin indirekt gewählten Repräsentanten der nationalen Parlamente als Mitglieder des EP abgelöst. 5 Die Bezeichnung „Europäisches Parlament“ wurde offiziell erst mit der Einigung über die „Europäische Akte“ 1986 von den Einzelstaaten anerkannt. Vom Zeitpunkt der Gründung bis zu dieser Einigung hatte das Europaparlament quasi nur Konsultationsfunktion. Durch eine Reihe weiterer Verträge erfuhren die Rechte des Europaparlaments nun aber sukzessive Erweiterungen. 6 So wurde im Vertrag von Maastricht (1992) für bestimmte Rechtsgebiete das sog. Mitentscheidungsverfahren eingeführt, dass das Europaparlament nahezu auf eine Stufe mit dem Ministerrat stellte. Durch die Verträge von Amsterdam (1997) und Nizza (2001) wurde der Anwendungsbereich dieses Verfahrens weiter ausgedehnt und gleichzeitig eine Unterrichtungspflicht gegenüber den nationalen Parlamenten festgeschrieben. 7 Das EP ist das gemeinsame parlamentarische Organ der Europäischen Gemeinschaft (Art. 189 ff. EGV), der Europäischen Atomgemeinschaft (Art. 107 EAGV), bis zur Außerkrafttretung des EGKSV im Juli 2002 auch der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (Art. 20 EGKSV) und der Europäischen Union (Art. 5 EUV). 8
4 Vgl. Fischer/Köck/Karollus (2002), S. 530.
5 Vgl. Oppermann (1999), S. 19.
6 Vgl. Fischer/Köck/Karollus (2002), S. 531.
7 Vgl. ebd.
8 Vgl. Oppermann (1999), S. 106.
3
Arbeit zitieren:
Ullrich Janke, 2008, Organe der Europäischen Gemeinschaft, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Der lange Weg zur europäischen Verfassung
Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa
Hausarbeit, 19 Seiten
Organisation und Aufbau der Europäischen Union
Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union
Seminararbeit, 20 Seiten
Die Sami - das indigene Volk Europas
Die Minderheitenpolitik in Sch...
Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa
Hausarbeit, 27 Seiten
Regierungsstruktur, Parlament und Parteiensystem in Schweden
Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa
Seminararbeit, 16 Seiten
Der Ethikrat - Bedeutung vor dem Hintergrund der Moderne
Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft
Hausarbeit (Hauptseminar), 29 Seiten
Der Nationale Ethikrat - Prozeduralisierung und Diskursivierung biopol...
Seminararbeit, 37 Seiten
Die Zwei-Reiche-Lehre bei Martin Luther
Soziologie - Recht, Kriminalität abw. Verhalten
Hausarbeit, 23 Seiten
Eine synoptische Untersuchung ...
Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht
Hausarbeit, 19 Seiten
Struktur und Institution der Europäischen Union
Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union
Hausarbeit, 20 Seiten
Ullrich Janke's Text Organe der Europäischen Gemeinschaft ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Ullrich Janke hat den Text Organe der Europäischen Gemeinschaft veröffentlicht
Ullrich Janke hat einen neuen Text hochgeladen
50 Jahre EU - 50 Jahre Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zu...
Franz Müntefering, Ulrich Becker
Die Auswirkungen der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs auf ...
Olaf Scholz, Ulrich Becker
Handbuch zum Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof - Teil I
Waltraud Hakenberg, Christine Stix-Hackl
Bundesstaat und Europäische Union zwischen Konflikt und Kooperation. A...
Berichte und Diskussionen auf ...
Stefan Kadelbach, Christian Tietje, Eckhard Pache, Thomas Groß
Die Unparteilichkeit des Richters in Europa im Lichte der Rechtsprechu...
Gabriele Steinfatt
0 Kommentare