Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Grundsätzliches 4
2.1. Was ist eine politische Frauenorganisation 4
2.2. Daten und Fakten 5
2.2.1. Österreichische Volkspartei (ÖVP) 5
2.2.2. Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) 5
2.2.3. Die Grünen 6
2.2.4. Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) 6
2.3. Frauenpolitische Grundsätze in Parteiprogrammen 7
2.3.1. Grundsatzprogramm der ÖVP 7
2.3.2. Parteiprogramm der SPÖ 10
2.3.3. Das Grüne Programm 14
2.3.4. Das FPÖ-Programm 21
2.3.5. Fazit der Programmuntersuchung 22
2.4. Werte in der Praxis 23
2.4.1. Kommunikationsschwerpunkte ÖVP-Frauen 23
2.4.2. Kommunikationsschwerpunkte SPÖ-Frauen 24
2.4.3. Kommunikationsschwerpunkte Grüne Frauen 24
2.4.4. Kommunikationsschwerpunkte Initiative Freiheitlicher
Frauen 25
3. Theoretische Grundlagen und Entsprechungen in der
Praxis 26
3.1. Welche Aspekte der PR kommen bei politischen
Frauenorganisationen zum Tragen 26
3.2. Wer macht die PR politischer Frauenorganisationen 30
3.3. Für wen machen die Frauenorganisationen PR 31
3.4. Welche Methoden der PR stehen den Frauenorganisationen
zur Verfügung 32
4. Schlussfolgerung 33
5. Literaturverzeichnis 36
2
1. Einleitung
Die vorliegende Arbeit wurde im Rahmen des Seminars „Gender und PR“, das wir als Teil unseres „Praxisfeldes PR“ absolvieren, verfasst.
Politik spielt für uns alle drei im täglichen Erleben, teils beruflich und auch während des Studiums – in der Fächerkombination legen wir auch Prüfungen an der Fakultät für Politikwissenschaften ab – eine wichtige Rolle.
Daher haben wir uns entschlossen als Teilaspekt des großen Themenbereichs „Gender und PR“ die Öffentlichkeitsarbeit politischer Frauenorganisationen zu untersuchen. Ziel der Arbeit ist es, die Public Relations politischer Frauenorganisationen zu beschreiben, daraus Gesetzmäßigkeiten abzulesen, Spezifika herauszufinden und etwaige Unterschiede zur
PR anderer (politischer) Organisationen zu benennen. Es sollen
gültige Erkenntnisse für die politische Landschaft gefunden werden. Für die Untersuchung greifen wir auf persönliche Erfahrungen und daraus gezogene Schlüsse zurück, die wir entsprechend argumentieren, aber auch auf Grundlagen-Literatur zu Öffentlichkeitsarbeit und politischer Kommunikation. Die Arbeit besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: Im ersten Teil überwiegen politische Inhalte und inhaltliche Grundlagen zur (Kommunikations-)Tätigkeit der untersuchten Organisationen; im zweiten Teil gehen wir näher auf PR-spezifische Aspekte, also PR- Modelle und die PR-Praxis der Organisationen ein. In einer abschließenden Schlussfolgerung ziehen wir dann Resümee über die Ergebnisse der Arbeit.
3
2. Grundsätzliches
2.1. Was ist eine politische Frauenorganisation?
Im weitesten Sinne kann diese Definition jede Gruppe bzw. jeden Verband mit einer bestimmten Struktur umfassen, deren bzw. dessen politisches Ziel die Vertretung der Interessen von Frauen ist Für die vorliegende Arbeit wollen wir jedoch eine engere Definition wählen. Politische Frauenorganisationen sind daher als jene Organisationen zu verstehen, die sich selbst als die Interessensvertretung von Frauen innerhalb einer politischen Partei verstehen. Gemeinsames Merkmal dieser Organisation ist eine strukturelle Verflechtung mit der jeweiligen politischen Partei ihre Kreationsfunktion (die Besetzung politischer Ämter innerhalb der Partei bzw. in öffentlichen Institutionen durch Repräsentantinnen dieser Organisationen) sowie die Tatsache, dass diesen Organisationen großteils bzw. ausschließlich Frauen als Mitglieder und Funktionsträgerinnen angehören.
Die Art der Verflechtung und wechselseitigen Kommunikation zwischen Frauenorganisation und Partei ist abhängig von Struktur und Organisationskultur einer jeden Partei. Diese Faktoren, ebenso der Stil des Umganges miteinander sowie der Stellenwert von Organisationseinheiten und einzelnen Personen innerhalb der Partei finden ihren Ursprung und Begründung oft in den „Programmen“ der Parteien, wo politische Grundsätze, Wertorientierungen und Forderungen festgehalten werden.
An dieser Stelle werden Daten und Fakten zu den Frauenorganisationen der vier österreichischen Parlamentsparteien als Basisinformation und Grundlage für spätere Bezugnahmen und Vergleiche angeführt. Des Weiteren werden anschließend jene Passagen der vier Grundsatzprogramme dargestellt, die sich vorwiegend mit Frauen- bzw. Genderthemen befassen.
4
2.2. Daten und Fakten
In diesem Teil der Arbeit werden in Kürze und in tabellarischer Form Kennzahlen und Vergleichsdaten der politischen Frauenorganisationen der österreichischen Parteien dargestellt. Die Angaben zur Anzahl weiblicher Abgeordneter im Vergleich zur Anzahl der Mandatare der jeweiligen Partei wurden für unterschiedliche gesetzgebende Körperschaften gegeben. Aus gutem Grund haben wir gerade diese Wahl getroffen: einerseits die Bundesgesetzgebungsbehörde, den Nationalrat, dann drei Landtage von Ländern, die unterschiedlich regiert sind: Wien (absolute Mehrheit der SPÖ, Stadtrat aus SPÖ, ÖVP, FPÖ und Grünen), Niederösterreich (absolute Mehrheit der ÖVP, schwarz-rote Regierung) und Oberösterreich (Regierung aus ÖVP und Grünen).
2.2.1. Österreichische Volkspartei (ÖVP)
Vorsitzende: Maria Rauch-Kallat Funktionen der Vorsitzenden: Bundesministerin für Gesundheit und Frauen / Mitglied des Bundesparteivorstandes Einbindung der Organisation in die Partei: eine der sechs Teilorganisationen (Sitz im Bundesparteivorstand) Medien: Website (im Design der ÖVP), Mitgliederzeitschrift Anzahl weiblicher VP-Abgeordneter (im Vergleich zur Gesamtzahl der Partei) und in Prozent:
Weibliche VP-Abgeordnete im Wiener Landtag: 4 (18) – 23 % Weibliche VP-Abgeordnete im nö. Landtag: 5 (31) – 16 %
2.2.2. Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ)
Frauenorganisation: SPÖ Bundesfrauen Vorsitzende: Mag. Barbara Prammer, Zweite Präsidentin des Nationalrates
5
Einbindung der Organisation in die Partei: aus dem Organigramm
auf www.spoe.at (vgl. Internet 2005) nicht ersichtlich; über
Barbara Bundesparteivorstand eingebunden Medien: Website (Design hebt sich von dem der Partei ab) Anzahl weiblicher SP-Abgeordneter (im Vergleich zur Gesamtzahl der Partei) und in Prozent:
Weibliche SP-Abgeordnete im Wiener Landtag: 22 (52) – 42% Weibliche SP-Abgeordnete im nö. Landtag: 3 (19) – 16%
2.2.3. Die Grünen
Frauenorganisation: Grüne Frauen
Abgeordnete zum Nationalrat
Einbindung der Organisation in die Partei: bei den Grünen keine Teilorganisationen im herkömmlichen Sinn; Weinziger ist nicht im Bundesvorstand vertreten Medien: Website der Grünen (eigener Bereich „Frauen“) Anzahl weiblicher Grün-Abgeordneter (im Vergleich zur Gesamtzahl der Partei) und in Prozent:
Weibliche Grün-Abgeordnete im Wiener Landtag: 7 (11) – 64 % Weibliche Grün-Abgeordnete im nö. Landtag: 3 (5) – 60 %
Salzburg
2.2.4. Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ)
Frauenorganisation: Initiative Freiheitlicher Frauen Vorsitzende: DI Elke Achleitner, Abgeordnete zum Nationalrat Medien: Website
6
Anzahl weiblicher F-Abgeordneter (im Vergleich zur Gesamtzahl der Partei) und in Prozent:
Weibliche F-Abgeordnete im oö. Landtag: k. A.
Untergliederungen: neun Länderorganisationen (Zukunft unklar wegen BZÖ- Gründung)
2.3. Frauenpolitische Grundsätze in
Parteiprogrammen
In der repräsentativen Demokratie wird das Volk durch Parteien in der Legislative sowie in der Exekutive vertreten. Parteien stehen so im Wettbewerb um die Wählergunst. Parteien sind Sinn- und Ziel Kollektive, ihrer Grundsätze lassen sich in ihrer Geschichte erklären und in ihren Grundsatzprogrammen nachlesen.
In den Grundsatzprogrammen beschreiben die Parteien nach ihren Idealen die Welt in der, durch sie gestaltete, Zukunft, oder zumindest zeigen sie Missstände in der Gegenwart oder Vergangenheit auf.
Für den geübten Beobachter der politischen Gegenwart sind Rückschlüsse von tagespolitischen Entscheidungen auf das Grundsatzprogramm und umgekehrt möglich, wenn auch nicht immer leicht.
Im ersten Schritt unserer Untersuchung wollen wir das Bild der Frau in den Grundsatzprogrammen beleuchten um in weiterer Folge dieses Ideal mit den Handlungen der Parteien zu vergleichen. Ziel ist den Zugang der Parteien zu beschreiben, nicht diesen zu beurteilen.
2.3.1. Grundsatzprogramm der ÖVP
Im Folgenden seinen einige Auszüge aus den politischen Grundsätzen der Österreichischen Volkspartei dargestellt. Diese
7
Quote paper:
Mag. B. Rausch, B. Fahrnberger, M. Hinner, 2005, PR politischer Frauenorganisationen in Österreich, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 25 Pages
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 35 Pages
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 15 Pages
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 25 Pages
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 20 Pages
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Termpaper, 14 Pages
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Script, 46 Pages
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 39 Pages
Bettina Rausch's text PR politischer Frauenorganisationen in Österreich is now available as a printed book
Bettina Rausch has published the text PR politischer Frauenorganisationen in Österreich
Bettina Rausch has uploaded a new text
Zwischen Wunsch und Realität
Josef Broukal, Peter Filzmaier, Elfriede Hammerl, Kathrin Stainer-Hämmerle, Erwin Niederwieser, Peter Plaikner
Österreichs Außenpolitik der Zweiten Republik. 2 Bde
Von der alliierten Besatzung b...
Michael Gehler
Asylrecht (Österreichisches Recht)
Leitfaden zur neuen Rechtslage...
Judith Putzer, Josef Rohrböck
NS-Justiz und politische Verfolgung in Österreich 1938-1945 / National...
Analysen zu den Verfahren vor ...
Wolfgang Form, Wolfgang Neugebauer, Theo Schiller
Konfliktszenarien um 1900: politisch - sozial - kulturell
Die österreichisch-ungarische ...
Peter Deutschmann, Volker Munz, Olga Pavlenko
Frauen und Frauenorganisationen im Widerstand
In Kroatien, Bosnien und Serbi...
Ulrike Reimann, Kathrin Franke, Marijana Grak
0 comments