Joachim Siedle Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis 3
Abkürzungsverzeichnis 3
1. Vorwort 4
2. Arbeitsmotivation - theoretische Ansätze 5
2.1 Motivation 5
2.2 Inhaltstheorien der Motivation 6
2.2.1 Bedürfnishierarchiemodell von Maslow (1954 ) 6
2.2.2 Zwei - Faktoren Theorie von Herzberg u a. (1959 ) 7
2.2.3 ERG - Modell nach Alderfer (1969 ) 9
2.2.4 X - Y Theorie von McGregor (1960 ) 9
2.3 Prozeßtheorien der Motivation 10
2.3.1 VIE - Theorien 10
2.3.2 Theorie der Leistungsmotivation 10
2.4 Beurteilung der vorgestellten Theorien 11
3. Fallbeispiele zur Arbeitsmotivation 12
3.1 Szenario 1 12
3.1.1 Situationsanalyse - Ist Zustand 13
3.1.2 Anwendung der Theorien der Arbeitsmotivation 13
3.1.3 Schlußfolgerung 14
3.2 Szenario 2 14
3.2.1 Situationsanalyse - Ist Zustand 15
3.2.2 Anwendung der Theorien der Arbeitsmotivation 16
3.2.3 Schlußfolgerung 16
4. Ergebnis der bisherigen Betrachtung 17
Literaturverzeichnis 18
Eidesstattliche Erklärung 19
Fern-Fachhochschule Hamburg Hausarbeit im Fach Betriebssoziologie/ psychologie Seite 2 / 2
Joachim Siedle, Matrikelnr. 1073911 Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abb. 2 1 : Was einem zu Motivation einfällt (COMELLI u a. 2001 , S. 6 ) 5
Abb. 2 2 : Motivpyramide nach Maslow 6
Abb. 2 3 : Die Zwei - Faktoren Theorie der Zufriedenheit (vgl. ROSENSTIEL 1996 , S
71 ) 8
Abkürzungsverzeichnis
bzw. beziehungsweise
d h. das heißt
u a. unter anderem
z B. zum Beispiel
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Joachim Siedle, Matrikelnr. 1073911 1 Vorwort
1. Vorwort
Was bewegt den Menschen dazu, zu arbeiten? Sicherlich - in aller Regel - erst einmal die Erfordernis, durch Einkommen eine Existenzgrundlage zu schaffen. Doch welche Faktoren bewegen die meisten Menschen dazu, sich darüber hinaus in der Berufswelt zu engagieren? Sei es durch Weiterbildungen, besonderen persönlichen Einsatz oder einfach nur mit der Einstellung, seine Arbeit ordentlich und effizient verrichten zu wollen. Damit stellt sich die Frage nach den grundsätzlichen Motiven, die Menschen zu besonderen Leistungen im Arbeitsleben bewegen.
In dieser Hausarbeit sollen die Ursachen und Hintergründe für den Grad der Arbeitsmotivation untersucht werden. Dazu werden verschiedene Theorien und Modelle vorgestellt und klassifiziert, wobei schon an dieser Stelle darauf hingewiesen sei, daß im Rahmen dieser Arbeit nur die bekanntesten Theorien in aller Kürze vorgestellt werden können.
Anhand dieser Motivationstheorien werden anschließend zwei typischen Szenarien analysiert und daraufhin untersucht, wie sich bestimmte Einflußfaktoren auf die Motivation eines Mitarbeiters auswirken.
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Joachim Siedle, Matrikelnr. 1073911 2 Arbeitsmotivation - theoretische Ansätze
2. Arbeitsmotivation - theoretische Ansätze
2.1 Motivation
Der Arbeit in unserer Zeit werden zwei spezifische Wesenszüge zugeschrieben, die bereits 1920 von Lewin (vgl. LEWIN 1920, S. 11 ff.) beschrieben werden. Zum einen beschreibt er die Arbeit als „...Mühe, Last, Kraftaufwand“ und „...unentbehrliche Voraussetzung zum Leben...“. Also als notwendiges Übel, um zu leben.
Zum anderen charakterisiert er sie als ein Bedürfnis des Menschen nach sinnvoller Beschäftigung „...weil das Leben ohne Arbeit hohl und halb ist“. Diese zwei Gesichter der Arbeit werden heute mit den Stichworten der intrinsischen bzw. extrinsischen Arbeitsmotivation beschrieben, wobei diese Gegenüberstellung nicht trennscharf ist, sondern eher typisierenden Charakter hat (vgl. RÜTTINGER u.a. 1974, S. 84).
• Intrinsische Motivation:
Als intrinsisch motiviert wird das Verhalten eines Mitarbeiters bezeichnet, das durch sein Interesse an der Tätigkeit oder durch die Arbeit selbst entstanden ist. D.h. das Verhalten ist nicht Mittel zum Zweck, sondern hat Selbstzweck-Charakter, da primär der Vollzug der Handlung an sich befriedigt - unabhängig vom Ergebnis (vgl. RÜTTINGER u.a. 1974, S. 84 / JOST 2000, S. 98 / GEBERT u.a. 2002, S. 60).
• Extrinsische Motivation:
Extrinsisch motiviertes Verhalten zeichnet sich dadurch aus, daß die Handlung durch extern in Aussicht gestellte oder vereinbarte Belohnung begründet wird (vgl. JOST 2000, S. 98).
Comelli (COMELLI u.a. 2001, S. 6) ordnet den beiden Formen der Motivation zur näheren Beschreibung folgende Begriffe zu:
Abb. 2-1: Was einem zu Motivation einfällt (COMELLI u.a. 2001, S. 6)
Der Begriff der Motivation selbst wird u.a. definiert als „...das Anstreben von Zielzuständen“ ( HECKHAUSEN 1989, S. 133). Der spezielle Begriff der Arbeitsmotivation wird
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zudem beschrieben als „...die Bereitschaft, .. Fähigkeiten und Fertigkeiten .. handelnd und zielorientiert einzusetzen“ (KLEINBECK 1996, S. 14).
Dabei beeinflußt Motivation die Dauer, die Richung und die Intensität unseres Handelns.
2.2 Inhaltstheorien der Motivation
Mit Hilfe der Inhaltstheorien soll die Frage danach beantwortet werden, wonach eine Mensch strebt und welche Motive den Menschen in bestimmten Situationen zu b estimmten Handlungen veranlaßt.
In Bezug auf die Arbeitsmotivation versuchen sie zu erklären, was einen Mitarbeiter dazu veranlaßt, Arbeitsleistung zu erbringen.
2.2.1 Bedürfnishierarchiemodell von Maslow (1954)
Maslow ordnet die Gesamtheit aller Bedürfnisse in fünf Motivklassen ein, die hierarchisch aufeinander folgen:
Abb. 2-2: Motivpyramide nach Maslow
• Physiologische Bedürfnisse, z.B. Luft, Wasser, Nahrung, Schlaf.
• Sicherheitsbedürfnisse wie Schutz vor Krankheit, Unfall sowie Sicherung der physiologischen Bedürfnisse.
• Soziale Bedürfnisse im Sinne von Streben nach Liebe, Gemeinschaft und Zugehörigkeit.
• Ich-Bedürfnisse, z.B. Streben nach Anerkennung, Status, Prestige oder Einfluß.
• Selbstverwirklichungsbedürfnisse - Entfaltung der eigenen Persönlichkeit sowie Streben nach Unabhängigkeit (vgl. MASLOW 1977, S. 74 ff.).
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Joachim Siedle, 2002, Theorien der Arbeitsmotivation, München, GRIN Verlag GmbH
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