Inhaltsverzeichnis Seiten
1. Einleitung
2. Die Gründung der DDR 2
3. Das politische System 3
3.1 Allgemeine Lage 3 - 9
3.2 Der Staatsaufbau 9 - 10
3.3 Die DDR in den 70iger Jahren 10
3.4 SED - Führung und Einfluss 11
3.4.1 Die Geschichte der SED 11
3.4.2 Die Rolle der SED im politischen System 12
3.4.3 Der Organisationsaufbau der SED 13
3.4.4 Parteialltag 13
3.5 Die Mauer 14 - 15
4. Das Wirtschaftssystem und Scheitern der DDR 16
4.1 Bevölkerung und Beschäftigung 16 - 17
4.2 Die Gegenüberstellung der Wirtschaftssysteme 17
Ost - und Westdeutschlands
4.3 Das Scheitern der DDR 17
4.3.1 Probleme im System 17 - 18
4.3.2 Probleme im täglichen Wirtschaftsablauf 18
4.3.3 Probleme der Bevölkerung in und mit dem System 19
5. Zusammenfassung - Schluss 20
6. Quellenverzeichnis 21
7. Abbildungsverzeichnis 22
1. Einleitung
Im Rahmen einer Hausarbeit im Fach Politik habe ich mich mit dem Bereich „Politik, Wirtschaft und Scheitern der DDR“ auseinandergesetzt. Ich finde das Thema interessant, da man zwar immer wieder beispielsweise von Eltern und anderen Angehörigen, dass „damals“ Einiges besser, aber auch schlechter war. Da aber doch die negativen Aussagen verschiedener Zeitzeugen überwiegen, habe ich mich mit dem Untergang der DDR näher befasst. Die Deutsche Demokratische Republik schien auf den ersten Blick 40 Jahre lang ein nahezu perfektes Bild der Kontinuität zu sein. Trotz allem entwickelte sich die DDR weiter, wie alle anderen Staaten auch. Und selbst die bestehenden starren Strukturen veränderten sich im Laufe der Zeit allmählich und stürzten sogar ein. Die Wirtschaft nimmt meiner Meinung nach im Zusammenhang mit dem Scheitern der DDR - Staates einen großen und entscheidenden Teil ein, da Erfolg und Misserfolg von Politik immer auch mit der wirtschaftlichen Entwicklung zusammenhängen. Da die Wirtschaft in der DDR nie die angestrebten Ziele erreichte, war sie zusammen mit politischen und gesellschaftlichen Faktoren eine Ursache für den Niedergang der DDR.
2. Die Gründung der DDR
Die „Volkskongressbewegung für Einheit und gerechten Frieden“ entstand im Dezember 1947 unter Führung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). Aus ihr ging im März 1948 der 1. Deutsche Volksrat hervor, dessen Teilnehmer teilweise aus den Westzonen kommen. Der Volksrat veranlasste ein Volksbegehren zur deutschen Einheit und setzte ein Verfassungsausschuss unter der Leitung von Otto Grotewohl ein. Dessen Entwurf für eine „Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik“ wurde am 19. März 149 vom Volksrat formell beschlossen. Die Wahlen zum III. Deutschen Volkskongress im Mai 1949 erfolgten aufgrund von Einheitslisten. Die Mandate wurden schon im voraus zwischen den Parteien und Massenorganisationen der DDR aufgeteilt. Die Delegierten des III. Deutschen Volkskongresses nahmen den Verfassungsentwurf an und wählten den 2. Deutschen Volksrat. Unter Führung von Wilhelm Pieck trat der Volksrat am 7. Oktober 1949 in Ost - Berlin zusammen und erklärte sich zur provisorischen Volkskammer der DDR. Diese beauftragte Otto Grotewohl mit der Regierungsbildung. Zum ersten Präsidenten der DDR wurde Wilhelm Pieck gewählt. Damit war als zweiter deutscher Staat die Deutsche Demokratische Republik gegründet. Schon einige Monate später erhielt der neue Staat auch eine eigene Hymne.
Bild 1
Quelle:
www.dhm.de/lemo/html/Nachkriegsjahre/EntstehungzweierdeutscherStaaten/gruendungderddr.html
01.03.2008 14:30 Uhr
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3. Das politische System
Bild 3
3.1 Allgemeine Lage
Der Nationalsozialismus hatte Deutschland in eine Katastrophe gestürzt. Der Krieg zerstörte ein Drittel des Volksvermögens und 25 Millionen Deutsche verloren ihre Heimat. Der Wiederaufbau des zerstörten Deutschlands stellte sich dringendste Aufgabe bei der deutschen Bevölkerung, aber auch bei den Besatzungsmächten. Am 05. Juni, knapp einen Monat nach der deutschen Kapitulation vom 05. Mai 1945 übernahmen die Alliierten mit der „Juni -Deklaration“ die oberste Regierungsgewalt in Deutschland. Es wurde ein Kontrollrat gebildet, der sich aus den Befehlshabern der Besatzungstruppen zusammensetzte. Dieser Rat wurde für Deutschland das höchste Machtorgan. Die einzelnen Befehlshaber konnten in ihren Zonen Entscheidungshoheit ausüben, außerdem Befehle und Gesetze erlassen. Somit war schon die Grundlage für eine unterschiedliche Entwicklung zu der sowjetischen Besatzungszone und den drei Westzonen gelegt. Das Potzdamer Abkommen ließ erkennen, dass es nur noch eine minimale Konsens zu den Siegerstaaten gab. Diese betrachtete Deutschland zunächst nur als Objekt der Politik. Ein Fernziel der UdSSR (Union der sozialistischen Sowjetrepubliken) war, in Deutschland ihr eigenes System zu installieren. Dadurch glaubte sie, Faschismus und Militarismus ausrotten zu können. Vorerst
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war Zusammenarbeit mit den West - Alliierten nötig, deswegen sollte jeder Anschein einer <
- 1955 das stalinistische System der Sowjetunion. Die Herrschaft übte nunzunächst unter Kontrolle und im Auftrag der sowjetischen Besatzungsmachtdie SED - Spitze mit diktatorisch - bürokratischen Methoden aus. Die Realität der DDR war in dieser Periode gekennzeichnet durch das Anwachsen des staatlichen Eigentums, eine zentral geleitete Planwirtschaft, sowie durch die <
Das Hauptproblem des DDR - Staats und SED - Parteiführung bestand darin, jede Wendung der sowjetischen Politik nachzuvollziehen und zugleich alle Strukturen der DDR nach dem Vorbild der UdSSR den ideologischen Vorstellungen des <
1. der eigene Parteiapparat (d. h. hauptamtliche Parteifunktionäre und deren ehrenamtliche Helfer)
2. der Staatsapparat (Regierung, Verwaltung, Justiz, politische Polizei, Armee, Kommunikationsmittel) sowie
3. die Massenorganisationen und andere Parteien, die als <
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Arbeit zitieren:
Marcus Otto, 2008, Die DDR - Politik, Wirtschaft und Scheitern, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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