von Steigerungsraten, als von einer sinkenden Anzahl von Outsourcing- bzw. Offshoring-Projekten ausgehen. Nationale politische Maßnahmen, internationale Studentenströme, betriebswirtschaftlich und finanztechnische Einflussgrößen, sowie das ständige Wechselspiel aus Technologiedruck und dem Bedarf an hochqualifizierten Mitarbeitern werden die Globalisierung der IT weiter vorantreiben. 4
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
Ziel dieser Arbeit ist es zum einen die besondere Rolle und spezifischen Charakteristika der Softwarebranche darzustellen, zum anderen soll ein ganzheitlicher Überblick zum Thema Outsourcing und Offshoring gegeben werden und auf die Herausforderungen aber auch Chancen von auslandserbrachten IT-Dienstleistungen, insbesondere nach Asien, hingewiesen werden.
Zunächst möchte ich im zweiten Kapitel die historische Entwicklung der Softwareindustrie sowie deren Besonderheiten beleuchten. Diese ersten beiden Abschnitte bilden einen Basis-Überblick über die Entstehung des Gutes Software und den Gründen für die rasche internationale Verbreitung von Softwareprodukten. Hier soll die Theorie digitaler Güter Erklärung finden, die den originären Rahmen für jegliche Entwicklungen in der Softwarebranche bildet. Anschließend widme ich mich dem Thema Outsourcing und Offshoring. Nach grundsätzlichen Erklärungen und aktuellen Fakten zum Thema, finden die theoretischen Ansätze in Abschnitt drei eine praktische Konkretisierung. Der Erfolg von Offshoring-Projekten ist von einigen Parametern abhängig, die in diesem letzten Abschnitt, ergänzt durch ein Fallbeispiel, dargestellt werden sollen.
1.3 Methodik der Arbeit
Das Thema der Arbeit soll mit einschlägiger Literatur und aktuellen Informationsquellen rund um das Thema Softwareindustrie und der Internationalisierung von IT-Dienstleistungen beleuchtet werden. Hierzu ziehe ich Fachbücher und Experten-Beiträge zu Rate, sowie zwei aktuelle Studien, die das Thema Offshoring und das internationale Sourcing von IT-Dienstleistungen auf Zahlen- und Faktenbasis unterstreichen.
4 Vgl. Bode/Mertens (2006), S. 171
2
2. Die Internationalisierung der Softwareindustrie
2.1 Die historische Entwicklung der Softwareindustrie
Die Softwareindustrie ist eine relativ junge Branche. Ihre Anfänge gehen auf die frühen fünfziger Jahre zurück, als es noch üblich war Software und Hardware zu bündeln und gemeinsam zu verkaufen. Die Software war damals integrierter Bestandteil eines Hardwarepaketes und wurde ausschließlich als Programmcode bezeichnet. Der heute standardisierte Begriff „Software“ wurde erstmals im Jahr 1959 verwendet, als in den USA kleinere Firmen entstanden, die im Rahmen von individuellen Auftragsprojekten Programmcodes bzw. Software entwickelten. 5
Ein Meilenstein für die Entwicklung und den Stellenwert der Softwareindustrie wurde im Jahr 1969 gesetzt, als das amerikanische Justizministerium von IBM verlangte, Hardware- und Softwareprodukte in Zukunft auf Rechnungen getrennt auszuweisen. Diese „Entbündelung“ der zuvor stets kombiniert vertriebenen Komponenten Software und Hardware war ein maßgeblicher Initialzünder für die dann folgende rasche Entwicklung von Unternehmen, die sich ausschließlich auf die Entwicklung von Anwendungssystemen konzentrierten. Software Engineering etablierte sich als eigenständige Tätigkeit in den Softwarehäusern und die Informatik wurde zu einem neuen wichtigen Feld der Ingenieurswissenschaften. 6 In der Entstehung von IT Unternehmen ist natürlich in erster Linie Microsoft zu nennen. Das von Bill Gates und Paul Allen im Jahr 1975 gegründete Unternehmen gilt heute als das erfolgreichste Softwareunternehmen der Geschichte. Microsoft hat diese beherrschende Position errungen, weil Gründer und Visionär Bill Gates frühzeitig erkannte, dass Software gegenüber Hardware die knappere Ressource ist und er in ihr die größeren Gewinnchancen witterte. Er setzte auf massenkompatible Anwendungssysteme und war damit maßgeblich an der Entwicklung und Verbreitung des heutigen Personal Computers (PC) beteiligt. 7 Microsoft ist heute weltweit führender Anbieter von Office-Anwendungen, Browsern und Betriebssystemen. 8
Eine parallele Erfolgsgeschichte begann 1972 im badischen Walldorf als sich die ehemaligen IBM Kollegen Dietmar Hopp, Hans Werner Hector, Hasso Plattner, Kaus Tschira und Claus Wellenreuther dazu entschlossen ein Unternehmen zu gründen, das sich auf die Entwicklung betriebswirtschaftlicher Funktionen und Prozesse spezialisieren sollte. Die SAP AG war geboren. Ähnlich wie Microsoft hat es SAP
5 Vgl. Buxmann/Diefenbach/Hess (2007), S. 2
6 Vgl. Brügge /Harhoff/Picot/Creighton/Fiedler/Henkel (2009), S. 9
7 Vgl. Cusumano/Selby (1995), S. 14 f.
8 Buxmann/Diefenbach/Hess (2007), S. 3
3
geschafft im Bereich ihrer m Bereich ihrer Kernkompetenz, der Enterprise Ressource Planning , der Enterprise Ressource Planning Software) 9 , weltweiter Marktführer zu werden. 10 Software (ERP-Software)
Die Softwarebranche branche hat sich binnen weniger Jahrzehnte zu einer der bedeutsamsten hat sich binnen weniger Jahrzehnte zu einer der bedeutsamsten Wirtschaftszweige für die moderne Gesellschaft entwickelt und ist Wirtschaftszweige für die moderne Gesellschaft entwickelt und ist Wirtschaftszweige für die moderne Gesellschaft entwickelt und ist selbst Mittel zur Industrialisierung der jeweiligen Anwendungsdomäne Industrialisierung der jeweiligen Anwendungsdomäne geworden, z.B. der Finanz geworden, z.B. der Finanz- oder Automobilindustrie. 11 Weltweite und internationale Entwicklungsprojekte sind für große Weltweite und internationale Entwicklungsprojekte sind für große Softwarekonzerne seit langem zur Normalität geworden. 12 Grundlage für die Softwarekonzerne seit langem Grundlage für die weltweite Allokation von Wissen und Arbeit Allokation von Wissen und Arbeit sind die Entwicklungen im Bereich IT und Telekommunikation.
Abb. 2-1: Meilensteine in Meilensteine in der Entwicklung von IT und Telekommunikation IT und Telekommunikation
Quelle: in Anlehnung an in Anlehnung an Hutzschenreuter/Dresel/Ressler (2007), S. 10 (2007), S. 10
Moderne IT und Kommunikationsinfrastruktur, Standardisierung von Moderne IT und Kommunikationsinfrastruktur, Standardisierung von Moderne IT und Kommunikationsinfrastruktur, Standardisierung von Prozessen und die rasche Entwicklung in den Niedriglohnländern ermöglichen eine Globalisierung der rasche Entwicklung in den Niedriglohnländern ermöglichen eine Globalisierung der rasche Entwicklung in den Niedriglohnländern ermöglichen eine Globalisierung der Leistungserbringung. 13 Gesteigerte Rechenleistungen und Speicherkapazitäten sowie Leistungserbringung. Gesteigerte Rechenleistungen und Speicherkapazitäten sowie die modernen Eingabeverfahren ermöglichen die Digitalisierung der Dokumente die modernen Eingabeverfahren ermöglichen die Digitalisierung der Dokumente die modernen Eingabeverfahren ermöglichen die Digitalisierung der Dokumente und eine Bereitstelllung in global zugänglichen Datenbanksystemen. Breitbandige eine Bereitstelllung in global zugänglichen Datenbanksystemen. Breitbandige eine Bereitstelllung in global zugänglichen Datenbanksystemen. Breitbandige Datenleitungen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Internets schaffen einen Datenleitungen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Internets schaffen einen Datenleitungen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Internets schaffen einen möglichen Zugriff von praktisch jedem Ort der Welt. möglichen Zugriff von praktisch jedem Ort der Welt. Das Internet Internet hat damit sicherlich
den größten Beitrag zur Weiterentwicklung der Informationstechnologie geleistet und n Beitrag zur Weiterentwicklung der Informationstechnologie geleistet und n Beitrag zur Weiterentwicklung der Informationstechnologie geleistet und nachhaltig die Geschäftswelt revolutioniert. 14 Es bildet die Grundlage für die damit nachhaltig die Geschäftswelt revolutioniert. Es bildet die Grundlage für die
4
Transferierbarkeit vieler Tätigkeiten und Bereiche der Softwareentwicklung in entfernte Regionen und damit ihre örtliche und zeitliche Entgrenzung. 15
2.2 Besonderheiten und Charakteristika der Softwareindustrie
Nicht nur die Entwicklung im Bereich der modernen Kommunikationsmedien hat zu einer verstärkten Internationalisierung der Wirtschaftsaktivitäten geführt, auch die spezifischen Charakteristika der Produkte, sowie die Strukturen innerhalb des Marktes tragen zu einem mehr oder minder international geprägtem Wettbewerb bei.
Der hohe Internationalisierungsgrad der Softwarebranche ist auf die ökonomischen Prinzipien und Strukturen des Marktes, sowie auf die Eigenschaften des Produktes Software zurückzuführen. Bereits an den Beispielen von Microsoft und SAP lässt sich eine Besonderheit der Softwareindustrie erkennen: Am Markt setzt sich häufig nur eine Technologie bzw. ein Anbieter durch. Dieser Effekt ist auf die Theorie der positiven Netzeffekte zurückzuführen, die besagt, dass sich der Nutzen eines Gutes für einen Konsumenten dadurch erhöht, dass andere Konsumenten das Produkt ebenfalls nutzen. Je größer ein Netzwerk dabei ist, umso größer sei auch der Nutzen für die Anwender. Man unterscheidet dabei zwischen direkten und indirekten Netzeffekten. Direkte Netzeffekte entstehen, wenn durch eine gemeinsame Nutzung von Technologien oder Softwarestandards eine Vereinfachung in der Kommunikation und somit eine Vergünstigung entsteht. Ein klassisches Beispiel für direkte Netzeffekte ist das Telefon: Je mehr Personen ein Telefon besitzen, umso vorteilhafter ist diese Technologie für die Nutzer. Dieses Prinzip lässt sich auch auf andere anwenderbasierte Systeme wie Social Networks 16 , Wissens-Foren a là Wikipedia aber auch unternehmensrelevante ERP-Systeme übertragen. Gerade große Unternehmen der Wertschöpfungskette drängen kleinere Unternehmen häufig dazu ein kompatibles oder oftmals identisches Anwendungssystem zu verwenden, um die Standardisierung der Prozesse voranzutreiben. Durch standardisierte Formate lassen sich Geschäftsdokumente um ein vielfaches einfacher zwischen verschiedenen ERP-Systemen austauschen. 17
Indirekte Netzeffekte hingegen resultieren aus der Abhängigkeit, zwischen dem Konsum eines Basisgutes A und dem Konsum weiterer Komplementärgüter und
15 Vgl.Ruiz Ben/Claus (2005), S. 34
16 Social Networks sind Netzgemeinschaften, welche technisch durch Web 2.0 und Portale geprägt werden. Bsp.: myspace.com, studivz.net, facebook.com
17 Vgl. Buxmann/Diefenbach/Hess (2007), S.18 f.
5
Dienstleistungen B. Sie treten also dann auf, wenn die größere Verbreitung eines Gutes, ein größeres Angebot an Zusatzgütern und Dienstleistungen nach sich zieht und damit wiederum den Basisnutzen von A erhöht. Diese Art von Netzeffekten treten bspw. bei Standardsoftware und damit verbundenen komplementären Service-und Beratungsleistungen auf oder bei Betriebssystemen mit passender
Anwendungssoftware, wie z.B. Microsoft Betriebssystem (XP, Vista) + Microsoft Anwendungssoftware (Office). Netzeffekte führen zu nachfrageseitigen Skaleneffekten und zu sogenannten positiven Feedbacks. Eine transparente Beschreibung dieses Effektes besagt, dass ein positives Feedback die Starken stärker macht und die Schwachen schwächer. Für die Unternehmen ist es demnach von essentieller Bedeutung die Vermarktung und rasche Verbreitung der eigenen Softwareprodukte voranzutreiben, um dem Anwender jene Netzeffekte anbieten zu können. Der Anwender wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit für einen Anbieter entscheiden, der ihm genau diese Netzeffekte liefern kann. 18 Vor diesem Hintergrund lassen sich die marktdominierenden Stellungen von Softwaregiganten wie SAP oder Oracle besser einordnen. Diese Unternehmen stellen einen ganzheitlichen Softwareansatz für gesamte Unternehmensbereiche bereit und bilden dadurch „Quasi-Standards“. So bietet SAP beispielsweise die Möglichkeit nahezu alle Prozesse innerhalb des Bereichs Finanz- und Rechnungswesen zu unterstützen. Ein Einsatz ergänzender Softwareprodukte von anderen Anbietern wird damit irrelevant. 19
Aber nicht nur Netzeffekte sind Bestandteil der ökonomischen Prinzipien der Softwareindustrie, ein weiteres wichtiges Charakteristikum geht auf die Theorie der digitalen Güter zurück. Software ist ein digitales Gut, welches überall entwickelt und in Sekundenschnelle über das Internet verschickt werden kann. Im Gegensatz zu physischen Industrieprodukten gehen die Kosten für den Transport von Produkten oder Komponenten praktisch gegen null. Dies eröffnet Anbietern die Chance Software in Projekten weltweit zu entwickeln und auszulagern. Ein wesentliches Merkmal digitaler Güter besteht darin, dass die Erstellung der First Copy 20 in der Regel zu hohen Kosten führt, die Reproduktion jedoch zu sehr geringen variablen Kosten möglich ist. 21 Ein einmal erstelltes digitales Produkt kann also einfach und ohne Qualitätsverluste kopiert werden. Kopien digitaler Güter werden auch als perfekt bezeichnet, weil zwischen dem Original und dem Duplikat keinerlei Unterschiede mehr bestehen. An dieser Stelle sei bemerkt, dass die Theorie digitaler Güter die Realität in ihren Annahmen häufig zu
19 Vgl. Hutzschenreuter/Dresel/Ressler (2007), S. 12
20 Als First Copy bezeichnet man die Entwicklung bzw. die erste Version eines digitalen Gutes, welches dann vervielfältigt werden kann.
21 Vgl. Buxmann/Diefenbach/Hess (2008), S. 156, Vgl. dazu auch Taubner (2005), S. 292
6
stark vereinfacht. Korrekt ist, dass die Reproduktionskosten bzw. variablen Kosten lediglich im Bereich des Softwarelizenzgeschäftes gegen null gehen. Kosten für das Dienstleistungsgeschäft wie beispielsweise Beratung, Wartung und Support sind dagegen nicht zu vernachlässigen. 22
Die Theorie digitaler Güter und die Existenz von Netzeffekten bilden die maßgeblichen ökonomischen Prinzipien der Softwareindustrie. Sie sind die Grundlage für eine internationale Vermarktung von Softwareprodukten und begünstigen die Auslagerung von IT-Entwicklungsprojekten und klassischen Service-Dienstleistungen. 23
2.3 Die Globalisierung der Softwareentwicklung
2.3.1 Outsourcing und Offshoring
Die Auslagerung der Produktion von Gütern und Dienstleistungen ist in vielen Branchen mittlerweile zur Normalität geworden. Aufgrund der Eigenschaften digitaler Güter und der vernachlässigbar geringen Transportkosten scheint die Softwarebranche im besonderen Maße prädestiniert für die Auslagerung derartiger Geschäftsprozesse zu sein. Die Internationalität der Softwareindustrie spiegelt sich besonders in der Tatsache wieder, dass es für Softwareunternehmen kaum noch „Heimatmärkte“ gibt. In vielen anderen Branchen besteht oft ein positiver Zusammenhang zwischen dem Ort der Leistungserbringung, bzw. der Heimat einer Unternehmung, und ihrem Umsatz. Für die Softwareindustrie trifft dies in aller Regel nicht mehr zu. Unternehmen befinden sich in einem weltweiten Wettbewerb um die besten Standorte und erhoffen sich durch die Auslagerung von IT-Dienstleistungen in Niedriglohnländer eine Reduzierung ihrer Kosten und den Zugang zu fachspezifischem Know-how. Dabei rückt nicht nur Asien in den Zielradius vieler CIO’s 24 , auch Europa und die USA gewinnen beim Thema Offshoring an Bedeutung. Die wichtigste Ressource eines Softwareunternehmens sind ihre Mitarbeiter, das erstellte Produkt ist digital. Daher ist kein Unternehmen so leicht verlegbar wie ein Softwareunternehmen. 25
Viele Offshoring Projekte können die hohen Ansprüche der Auftraggeber jedoch nicht erfüllen. Sprachbarrieren und nicht zuletzt kulturelle Unterschiede sind häufig Garant des Scheiterns. Eine genaue Analyse diese Problematik erfolgt in den nächsten Abschnitten. Zunächst zur Klärung der Begrifflichkeiten.
22 Vgl. Buxmann/Diefenbach/Hess (2008), S. 19
23 Vgl. Endres (2004), S. 546
24 CIO= Chief Information Officer, Begrifflichkeit für Manager der IT-Branche
25 Vgl. Buxmann/Diefenbach/Hess (2008), S. 156 f., Vgl. dazu auch Zacharias/Ter Horst/Witt/Sommer/Ant/Essmann/Mülheims (2009), S. 27
7
Die Bezeichnung Outsourcing Outsourcing setzt sich aus den Worten outside, ressource und u outside, ressource und using
zusammen und stammt aus dem amerikanischen Wirtschaftsraum und stammt aus dem amerikanischen Wirtschaftsraum und stammt aus dem amerikanischen Wirtschaftsraum. Man bezeichnet damit die teilweise oder vollständige Auslagerung von damit die teilweise oder vollständige Auslagerung von damit die teilweise oder vollständige Auslagerung von ursprünglich selbst wahrgenommenen Tätigkeiten an andere selbständige Einheiten außerhalb der Tätigkeiten an andere selbständige Einheiten außerhalb der Tätigkeiten an andere selbständige Einheiten außerhalb der Muttergesellschaft. Das Das Outsourcing Potential der Softwareindustrie ist generell groß. ial der Softwareindustrie ist generell groß. Nicht selten werden von Unternehmen ganze D Nicht selten werden von Unternehmen ganze Divisionen bzw. Bereiche ausgegliedert. ivisionen bzw. Bereiche ausgegliedert. Das Spektrum reicht vom fremdunterhaltenen Service Das Spektrum reicht vom fremdunterhaltenen Service-Center, über einzelne Center, über einzelne uslagerung ganzer Rechenzentren. 26 Softwareentwicklungsprojekte bis hin zur A Softwareentwicklungsprojekte bis hin zur Auslagerung ganzer Rechenzentren.
Quelle: ALAJÄÄSKÖ, Pekka ALAJÄÄSKÖ, Pekka (2009), S. 10
Der Begriff Offshoring wird etwas Der Begriff Offshoring wird etwas konkreter und stellt eine besondere Form des konkreter und stellt eine besondere Form des Outsourcing dar. Er bezeichnet Outsourcing Outsourcing dar. Er bezeichnet Outsourcing-Prozesse bei denen Geschäftsprozesse Prozesse bei denen Geschäftsprozesse
an geografisch entfernt gelegene Standorte verlegt werden, insbesondere nach an geografisch entfernt gelegene Standorte verlegt werden, insbesondere nach an geografisch entfernt gelegene Standorte verlegt werden, insbesondere nach Fernost. 27 Dabei ist beim Offshoring unerheblich, ob di Dabei ist beim Offshoring unerheblich, ob diese Tätigkeiten von externen ese Tätigkeiten von externen
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Unternehmen oder innerhalb der eigenen Unternehmensgruppe wahrgenommen innerhalb der eigenen Unternehmensgruppe wahrgenommen werden. 28
Weitestgehend unbemerkt von der gehend unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit haben einzelne große ffentlichkeit haben einzelne große
Softwarehäuser wie SAP oder große Elektronikkonzerne wie Siemens in den 90er Softwarehäuser wie SAP oder große Elektronikkonzerne wie Siemens in den 90er Softwarehäuser wie SAP oder große Elektronikkonzerne wie Siemens in den 90er Jahren begonnen, Niederlassungen in Billiglohnländern wie Indien zu gründen, um Jahren begonnen, Niederlassungen in Billiglohnländern wie Indien zu gründen, um Jahren begonnen, Niederlassungen in Billiglohnländern wie Indien zu gründen, um dort Software zum Billigtarif entwickeln zu lassen. Sie folgten Software zum Billigtarif entwickeln zu lassen. Sie folgten damit einer Entwicklung, die damit einer Entwicklung, die
im produzierenden Gewerbe schon lange gang und gäbe ist: dem systematischen im produzierenden Gewerbe schon lange gang und gäbe ist: dem systematischen im produzierenden Gewerbe schon lange gang und gäbe ist: dem systematischen Ausnutzen von Lohngefällen auf dem globalen Markt. Ausnutzen von Lohngefällen auf dem globalen Markt. Mit hoher Geschwindigkeit Mit hoher Geschwindigkeit haben frühere Entwicklungsländer wie Indien haben frühere Entwicklungsländer wie Indien und in zunehmendem Maße europä in zunehmendem Maße europäische Schwellenländer auf diese Entwicklung reagiert und auf diese Entwicklung reagiert und eigene „Produktionskapazitäten im eigene „Produktionskapazitäten im Softwarebereich aufgebaut Softwarebereich aufgebaut. Heute gehören diese Anbieter zu den etablierten Größen zu den etablierten Größen auf dem globalen Markt für IT-Dienstleistungen. 29 auf dem globalen Markt für IT
Quelle: Buxmann/Diefenbach/Hess Buxmann/Diefenbach/Hess (2008), S. 164
Die USA gelten gemeinhin als größter Nachfrager, Indien inzwischen als größter Die USA gelten gemeinhin als größter Nachfrager, Indien inzwischen als größter Die USA gelten gemeinhin als größter Nachfrager, Indien inzwischen als größter Offshore-Dienstleistungen. 30 Diese führende Position Indiens Anbieter von IT-Offshore Position Indiens geht auch aus der Abbildung auch aus der Abbildung 2-3 hervor. Indien kann sowohl das höchste Volumen an hervor. Indien kann sowohl das höchste Volumen an exportierten IT-Dienstleistungen, Dienstleistungen, als auch ein solides Wachstum vorweisen. Dieser auch ein solides Wachstum vorweisen. Dieser
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Arbeit zitieren:
Bachelor of Arts Philipp Kozielski, 2009, Die Internationalisierung der Softwareindustrie , München, GRIN Verlag GmbH
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