Die ökonomische Begründung von Migration
1 Einführung 2
1.1 Zur Migrationstheorie 2
1.2 Begriff und Abgrenzung von Migration 2
1.3 Aufbau der Arbeit. 3
2 Ursachen aus makrotheoretischer Sicht. 4
2.1 Reine Außenhandelstheorie 4
2.1.1 Substitutives Verhältnis von Güter- und Faktorbewegungen. 4
2.1.2 Theorie der komparativen Kosten: Ricardo-Modell. 4
2.1.3 Faktorproportionentheorie: Heckscher-Ohlin-Modell 5
2.2 Erweiterung der Außenhandelstheorie. 5
2.3 Moderne Außenwirtschaftstheorie. 5
2.3.1 Monopolistic Competition-Modelle 5
2.3.2 Specific Factor-Modelle 6
2.3.3 Simultane Arbeits- und Kapitalwanderung. 6
2.3.4 Folgerungen. 6
2.4 Einkommensunterschiede 6
2.4.1 Determinante für Migrationsentscheidungen 6
2.4.2 Gegenwärtiges Einkommensgefälle 7
2.4.3 Relative Ausstattung mit Faktor Arbeit. 7
2.4.4 Ausstattung mit Humankapital 7
2.5 Migrationsnachfrage. 7
2.6 Migrationstypologien. 8
3 Die Migrationsentscheidung aus mikrotheoretischer Sicht 9
3.1 Klassische Migrationstheorie 9
3.1.1 Gravitationsmodelle 9
3.1.2 Push-Pull-Modelle. 10
3.2 Human-Kapital-Modelle 11
3.2.1 Nutzenkalkül des Human-Kapital-Modells 11
3.2.2 Elemente des Nutzenkalküls. 11
3.2.3 Altersstruktur der Einwanderer 12
3.2.4 Investitionskalkül für das individuelle Humankapital 12
3.2.5 Berücksichtigung der Arbeitslosigkeit 12
3.3 Moderne ökonomische Migrationstheorie. 13
3.3.1 Modernisierungs- versus Dependenztheorien 13
3.3.2 Migranten-Netzwerke und Wanderungssysteme 14
3.3.3 Risikostreuungsstrategie 15
3.3.4 Kohorteneffekt 15
3.4 Transaktions- und soziale Anpassungskosten. 16
3.5 Analyse der Immobilität 17
3.5.1 Aspekt der relativen Verelendung. 17
3.5.2 Optionswert der Migration. 17
4 Ausblick 18
5 Schlussbemerkung 18
6 Literaturverzeichnis 19
Seite 1
1 Einführung
1.1 Zur Migrationstheorie
Ökonomisch motivierte Migrationsströme gibt es nicht erst seit der Neuzeit, vielmehr sind sie wohl so alt wie die Menschheit selber. Man betrachte nur nomadisierende Jäger und Sammler oder aber die Wanderung ganzer Stämme auf der Suche nach neuen und ergiebigeren Weideebieten. g
In der Vergangenheit haben internationale Wanderungen von Arbeitskräften schon immer eine bedeutende Rolle für die soziale und ökonomische Entwicklung vieler Staaten gespielt. Doch mit dem Fall des Eisernen Vorhangs in Europa und mit dem dadurch geschaffenen Ost-West-Migrationspotential hat die Migrationstheorie einen enormen Aufschwung erfahren. Die Integration der mittel- und osteuropäischen Staaten in die Europäische Union (EU) ist die größte Aufgabe, die die Gemeinschaft seit ihrer Gründung zu bewältigen hat. Bereits 1994 haben Polen und Ungarn Anträge auf den Beitritt in die EU gestellt. Inzwischen haben acht weitere mittel- und osteuropäische Länder die EU-Mitgliedschaft beantragt: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, Slowakei, Slowenien und Tschechien. Verhandlungen finden zunächst aber erst mit fünf taaten statt, nämlich mit Estland, Polen, Slowenien, Tschechien und Ungarn. S
Die wirtschaftliche Integration dieser Länder in die EU wirft für beide Seiten eine Reihe von Fragen auf. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Migration von Ost nach West bei Arbeitnehmerfreizügigkeit. „Warum wandern Menschen?“ wird damit im Rahmen der EU-Osterweiterung zu einer zentralen Fragestellung. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Migration als Folge der rbeitnehmerfreizügigkeit auf ökonomische Weise zu begründen. A
Die Antwort auf die Beurteilung von Migrationsursachen kann nicht mit den gleichen Methoden erfolgen, wie dies bei der Schätzung der Wanderungspotentiale erfolgt. Migrationsursachen sind bislang vor allem in theoretischen Modellen erforscht worden. Auf der empirischen Basis sind Migrationsmotive jedoch weitestgehend unerforscht. Man kann daher durchaus von einem Black Hole sprechen. Dies ist zum einen zurückzuführen auf die schwache Qualität von Zeitreihenbeobachtungen und zum anderen auf den Mangel an qualitativem mikroökonomischem Datenmateial. r
Die zeitgenössischen Wanderungsströme sind durch eine Kombination verschiedener Ursachen gekennzeichnet. Einzelne Motive können nur im theoretischen Modell isoliert werden. In der Realität wird selten eine Ursache allein die Migrationsentscheidung bestimmen. In der Regel sind ökonomische Faktoren nämlich nur ein notwendiges, längst aber nicht ein hinreichendes Migrationsmotiv.
1.2 Begriff und Abgrenzung von Migration
„Unter Migration sei die - befristete oder dauerhafte - Verlegung des Wohnsitzes eines Haushalts oder einer Person an einen anderen Ort verstanden, an dem er oder sie Arbeitskraft anbietet“ (siehe Huess 1987: 13). Gedacht ist dabei insbesondere an die internationale Migration, also eine über Staatsgrenzen hinausgehende Wanderung, die von der interregionalen Migration, der innenwanderung, abzugrenzen ist. B
Von einer befristeten Migration ist zu sprechen, wenn der Migrant seinen dauerhaften Wohnsitz im Inland behält und er nur für eine bestimmte geplante Dauer oder periodisch wiederkehrend im Ausland arbeitet. Demgegenüber beinhaltet die dauerhafte Migration sowohl eine klare soziale als auch ökonomische Trennung des Migranten von seinem Heimatland. Dies äußert sich etwa darin, dass nicht nur einzelne Personen, sondern ganze Netzwerke auf unbefristete Dauer emirieren, um einen neuen Lebensmittelpunkt zu finden. g
Ich werde in dieser Arbeit nur die freiwillige Migration betrachten. Das Zuhausebleiben muss daher immer eine zulässige Alternative sein und die Wanderung ist das Ergebnis einer freien Entscheidung. Im Gegensatz dazu liegt eine unfreiwillige Migration vor, wenn Personen vertrieben werden oder zum eigenen Schutz zu dieser Entscheidung gezwungen werden.
1.3 Aufbau der Arbeit
Was die innereuropäischen Gastarbeiterwanderungen in den fünfziger und sechziger Jahren veranlasst haben, wird nun auf einer breiten Basis fortgesetzt, nämlich die Analyse der Ursachen (positive Ebene), Folgen (normative Ebene) und die politische Gestaltbarkeit (wirtschaftspolitische Ebene) internationaler Migrationsbewegungen (vgl. Straubhaar 1995 I: 291). Wenn auch zunehmend interdisziplinäre Ansätze Verwendung finden, möchte ich in dieser Arbeit zur Begründung von Migrationsbewegungen den Schwerpunkt auf die positive Ebene innerhalb der konomischen Ansätze legen. ö
Im zweiten Teil meiner Arbeit zeige ich auf, welchen Beitrag die Außenwirtschaftstheorie zur Begründung von Migration zu leisten imstande ist. Ausgangspunkt bildet dabei die traditionelle Au-ßenhandelstheorie. Internationale Unterschiede bei Reallöhnen werden in den dominierenden modelltheoretischen Betrachtungen als zentrale Migrationsdeterminante verstanden. Nicht zuletzt deshalb erachte ich es als notwendig, im Folgenden auf die gegenwärtigen Einkommensunterschiede zwischen den Beitrittskandidaten und den EU-Ländern einzugehen. Eine makroökonoische Betrachtung des allgemeinen Push-Pull-Modells möchte ich im Anschluss behandeln. m
Neben diesen makroökonomischen Einflüssen sind aber gerade die mikroökonomischen Bestimmungsgründe für eine Migrationsentscheidung ausschlaggebend. Mit diesen befasst sich der dritte Teil dieser Arbeit. Diese Erkenntnisse sind insofern von praktischer Relevanz, als das mikroökonomische Kalkül die wesentliche Determinante im Entscheidungsprozess ist und Migrationsströme damit verständlich und zumindest marginal beeinflussbar werden. In der gesamten ökonomischen Migrationsforschung dominieren zwei Theorien der Migrationsentscheidung das Feld. Die Reallohndifferentialhypothese, die auf Ravenstein 1 zurückgeführt wird, wird sehr häufig in Modellen verwendet, die kurzfristige Migrationswirkungen erklären sollen, und bildet des öfteren den Ausgangspunkt von ökonometrischen Migrationsmodellen. Die zweite bedeutende Migrationstheorie stammt von Sjaastad 2 und besteht aus einem Humankapitalansatz, demzufolge die Migrationsentscheidung als eine Investitionsentscheidung aufgefasst wird. Sjaastads Humankapitalansatz ist die Basistheorie der mikroökonomischen Migrationsforschung. Ausgehend von diesen beiden Basistheorien stelle ich darüber hinaus sowohl das allgemeine Push-Pull-Modell sowie einen in meinen Augen relevanten Ausschnitt aus den Weiterntwicklungen in der modernen Migrationstheorie vor. e
Sehr bald wurde mir klar, dass die Thematik der Personenmobilität auch sehr starken emotionalen Einflüssen unterliegt. Daher habe ich versucht, mir besonders wichtig erscheinende Erkenntnisse aus der Soziologie in die ökonomische Begründung der Migration zu integrieren. Wohlwissend, dass noch andere Faktoren in die Beurteilung der Frage der Personenmobilität eingehen, können diese im Rahmen dieser Seminararbeit nicht behandelt werden.
1 Ravenstein, E.G (1889): The Laws of Migration. In: Journal of the Royal Statistical Society, Nummer 52, 1889: 286.
2 Sjaastad, L.A. (1962): The Costs and Returns of Human Migration. In: Journal of Political Economy, 70. Jahrgang, 1962: 83ff.
2 Ursachen aus makrotheoretischer Sicht
Die Klärung der Ursachen der Migration kann verstanden werden als die Frage nach den Umständen, unter denen Individuen sich zur Migration entschließen. Umstände sind ökonomische oder außerökonomische Massenerscheinungen, die in ursächlichem Zusammenhang mit der Migration gesehen werden. Eine solche Ursachenklärung aus makrotheoretischer Sicht ist Ge-genstand dieses Abschnitts.
2.1 Reine Außenhandelstheorie
Die reine Außenhandelstheorie beschäftigt sich mit den realwirtschaftlichen Grundlagen internationaler Güter- und Faktorbewegungen. Die Klassiker und Neoklassiker gehen hierbei von vollständig freiem internationalen Güterhandel bei vollständiger internatonaler Immobilität der Pro-duktionsfaktoren aus. In den Standardmodellen der traditionellen Außenhandelstheorie wird eine elt mit zwei Ländern unter folgenden Annahmen beschrieben (vgl. Straubhaar 1992: 563): W
Güter- und Faktormärkte sind vollständige Konkurrenzmärkte, gekennzeichnet durch
gewinn- und nutzenmaximierenden Unternehmen und Konsumenten.
Die Produktionsfaktoren sind innerhalb eines Landes sowohl sektoriell als auch regional
mobil, zwischen den Ländern aber immobil.
Die Produktionsfunktionen sind konkav und linear-homogen, d.h. es gibt keine positiven Skalenerträge und die Grenzproduktivitäten sinken mit zunehmendem Faktoreinsatz. Die Nachfragepräferenzen sind in allen Ländern identisch.
2.1.1 Substitutives Verhältnis von Güter- und Faktorbewegungen
Sowohl in der Ricardo- als auch in der Heckscher-Ohlin-Modellwelt wird die Allokationseffizienz nur mit internationalem Güterhandel und intranationaler Faktormobilität erreicht. Grenzüberschreitende Arbeitsmigration, um eine effiziente Produktionsstruktur zu erreichen, wird nicht als notwendig erachtet. Güterhandel kann Faktorwanderungen also vollständig substituieren vgl. Straubhaar 1992: 565). (
Die traditionelle Sicht der Existenz internationaler Arbeitsmigration wurde nicht missachtet. Vielmehr werden die bei Faktorwanderungen im Vergleich zum Warenaustausch höheren Kosten berücksichtigt und somit wird bei Güterfreihandel die grenzüberschreitende Wanderung von Kapital und Arbeit überflüssig. Gerade weil das substitutive Verhältnis von Güter- und Faktorbewegungen anerkannt wird, wird der Einbau der Faktorbewegungen in die Theorie des Außenhandels nicht für notwendig erachtet.
2.1.2 Theorie der komparativen Kosten: Ricardo-Modell
In Ricardos Modell der komparativen Kosten bestimmt nur der Produktionsfaktor Arbeit den Wert eines Gutes. Daher sind in diesem Modell international unterschiedliche Produktionsfunktionen ie Ursache des Handels. d
Nach Aufnahme der Außenhandelsbeziehungen zwischen beiden Ländern kommt es wegen der konstanten Grenzkosten zu einer vollständigen Spezialisierung. Jedes Land konzentriert sich auf die ausschließliche Produktion desjenigen Gutes, bei dem es den größten Produktionsvorteil aufweist. Der Preisausgleich erfolgt nur über den Güterhandel. Faktorenbewegungen, insbesondere des Produktionsfaktors Arbeit, werden per Annahme ausgeschlossen. Die Arbeit ist nur innerhalb der Volkswirtschaft sowohl sektoriell als auch regional vollkommen mobil. Daher bleiben Wechselwirkungen zwischen Faktoren- und Güterbewegungen weitgehend unklar (vgl. Chiodi-Ferro 1994: 3).
2.1.3 Faktorproportionentheorie: Heckscher-Ohlin-Modell
Im Heckscher-Ohlin-Modell, bei dem es sich um ein 2-Länder/2-Güter/2-Faktoren-Modell handelt, sind die Produktionsfaktoren international identisch. Die unterschiedliche relative Ausstattung an immobilen Produktionsfaktoren ist die Ursache der komparativen Vorteile und führt zu einer Spezialisierung mit einhergehendem Handel. Die Produktionsfunktionen hingegen sind längerfristig international gleich. Jedes Land konzentriert sich auf die Produktion der Güter, die den reichlich vorhandenen Faktor besonders intensiv nutzen und importiert die Waren, die den knappen Faktor besonders intensiv nutzen. Bei Freihandel ist zu erwarten, dass der Preis für den relativ knappen Produktionsfaktor sinkt und der Preis für den reichlich vorhandenen zunimmt. Es kommt zum vollständigen Ausgleich der internationalen Faktorpreise (vgl. Straubhaar 1992: 565).
2.2 Erweiterung der Außenhandelstheorie
Bei freier Mobilität der Produktionsfaktoren erfolgt der Ausgleich der Faktorpreise alternativ über den Handel oder die Faktormobilität. Verursacht die Faktormobilität im Vergleich zum Warenhandel höhere Kosten, erfolgt der Preisausgleich über den Handel. Die Produzenten schwer handelbarer Güter, sei es durch hohe Transportkosten oder gesetzliche Barrieren, reagieren auf die unterschiedliche Faktorentlohnung mit Wanderung. Handelshemmnisse schaffen somit eine künstliche Knappheitsrente, welche eine Neuallokation der Produktionsfaktoren zur Folge hat. Daher erfolgt die Anpassung über die Mobilität der Produktionsfaktoren je stärker der Handel eingeschränkt wird (vgl. Chiodi-Ferro 1994: 3). Die Arbeitskräftebewegung dauert so lange, bis ie Faktorwanderung alle Kostenunterschiede beseitigt hat. d
Die Hypothese, dass Protektionismus die Mobilität des Faktors Arbeit erhöht, wurde von Straubhaar 3 für die sechs ursprünglichen EG-Länder bestätigt. Durch den Freihandel nahm die Einwanderung aus den EG-Staaten ab, diejenige aus den Nicht-EG-Staaten hingegen zu (vgl. Chiodi-Ferro 1994: 5). In den erweiterten Modellen der Außenhandelstheorie ist die Mobilität der Produk-tionsfaktoren ein Substitut zum Güterhandel: solange der Faktorpreisausgleich über den Handel höhere Transaktionskosten verursacht, ist die Migration der Produktionsfaktoren effizient und daher von Bedeutung.
2.3 Moderne Außenwirtschaftstheorie
2.3.1 Monopolistic Competition-Modelle
Die moderne Außenwirtschaftstheorie verlässt die klassischen Annahmen. Bei zunehmenden Skalenerträgen, unvollständigem Wettbewerb auf Güter- und Faktormärkten sowie unterschiedlichen Produktionstechnologien verstärkt die Faktormobilität sogar Ungleichheiten. Der Faktoreinsatz erfolgt dabei immer dort, wo das höchste Grenzprodukt erzielt werden kann. Die Spezialisierung schreitet voran, die Produktion steigt und führt letztendlich zu einer Ausdehnung des Güter-handels. Somit sind Güterhandel und Personenmobilität nicht mehr Substitute und werden zu Komplementen (vgl. Chiodi-Ferro 1994: 4). Jetzt bedarf es sowohl internationaler Faktorwanderungen als auch internationalen Güterhandels, damit die Faktorpreise international angeglichen werden. Lässt man eine Reallokation zu, wandern Produktionsfaktoren entsprechend der produktionskostenminimierenden Spezialisierung an den Ort, an dem der mobile Faktor relativ intensiv enutzt wird. g
Bei Wegfall von Handelshemmnissen spezialisiert sich ein Land auf die Produktion jenes Gutes, zu dessen Erzeugung sie denjenigen Faktor relativ mehr benötigt, über den sie reichlich verfügt. Diese Spezialisierung hat eine verstärkte internationale Arbeitsteilung und einen stärkeren Gü-terhandel zur Folge. Gleichzeitig wird der Faktorpreis des relativ reichlich vorhandenen, aufgrund der starken Nachfrage jedoch knappen Produktionsfaktors im spezialisierten Land höher liegen
3 Straubhaar, Thomas (1988): On the Economics of International Labour Migration, Bern/Stuttgart, 1988: 127.
Arbeit zitieren:
Joachim Mathe, 2002, Die ökonomische Begründung von Migration, München, GRIN Verlag GmbH
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