Gliederung
Einführung
- Neue wissenschaftliche Erkenntnisse
- Bedeutung der Problematik
- Position
Argumentation
- Benennung der strittigen neuen Auffassung
- Verteidigung der eigenen These
Feststellungen
- Zusammenfassung
- Fazit
- Weiterführende Fragestellung
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In den vergangenen Jahren des neuen Millenniums tauchten immer wieder neue Studien in der wissenschaftlichen Landschaft auf, welche Gender-Studien zum Inhalt hatten. Durch Forschung mit sog. „multipel“ fühlenden (oder seienden) Menschen - also Frauen in Männerkörpern oder Männern in Frauenkörpern - wurde immer häufiger konstatiert, dass eine biologische „Geschlechternatur“ von männlich und weiblich, bedingt durch die natürliche Disposition nicht existiert. Doch dieser Trend ist keineswegs neu. Schon seit den Jahren der jungen Alice Schwarzer und der schon vorher begonnenen ersten Emanzipationswelle Ende des 19. Jahrhunderts wurde immer öfter die biologische Faktizität des Geschlechts in Frage gestellt und die Rollen von Mann und Frau als ein soziales Konstrukt bezeichnet.
Problematisch ist diese Diskussion in zweierlei Weise. Zum einen gestaltet sich der Sprachgebrauch von „männlich“, „weiblich“ und „Geschlecht“ als sehr problematisch. Während es im Deutschen nur eine Bezeichnung für den Begriff Geschlecht gibt, existieren im englischsprachigen Raum zwei Termini, welche hilfreich sein könnten „Geschlecht“ differenzierter zu beschreiben.
Geschlecht (von althochdeutsch: gislahti, „was in dieselbe Richtung schlägt“) steht in der Biologie für die prinzipielle Unterscheidung zweier Lebewesen, die sich zum Zweck der Fortpflanzung miteinander vereinen können.
Das weibliche Geschlecht ist im Rahmen der zweigeschlechtlichen Fortpflanzung dasjenige Geschlecht, das die größeren Gameten, also die Eizellen, bereitstellt, die von den kleineren Spermien, des männlichen Geschlechts befruchtet werden und so jeweils einen oder mehrere Nachkommen entstehen lassen.
Beim Menschen wird die Weiblichkeit durch die biologischen weiblichen Geschlechtsmerkmale bestimmt. Diese sind das zweifach auftretende Geschlechtschromosom X, anatomische Merkmale wie das Vorhandensein von Gebärmutter, Eierstöcken, Vagina und Milchdrüsen und die entsprechende Menge weiblicher Sexualhormone (Östrogen und Gestagen).
Die Männlichkeit wird durch Faktoren wie die Geschlechtschromosomen in der Kombination X und Y, die primären Geschlechtsmerkmale, Penis, Hoden und Skrotum sowie eine entsprechende Menge des Sexualhormons Testosteron, welches die Ausprägung der sekundären Geschlechtsmerkmale steuert (Bartwuchs, Muskeln etc) bestimmt.
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Diese Definitionen der Geschlechter fallen alle ausnahmslos unter das biologische Geschlecht; im englischen also „sex“. Sex beschreibt nur das biologische Geschlecht.
Dazu gehören Chromosomen, Hormonprofile und innere sowie äußere Geschlechtsmerkmale. Eben die biologische Ausstattung eines Menschen von Geburt an. Durch diese biologischen Kennzeichen ist es möglich die meisten Menschen einer Sex-Kategorie, „weiblich“ oder „männlich“ zuzuordnen.
Wenn diese Geschlechtsmerkmale nicht miteinander übereinstimmen, oder einige fehlen, spricht man von Intersexualität (Intersexualität ist eine Bezeichnung, die gemeinhin für Menschen mit nicht eindeutig weiblichen oder männlichen körperlichen
Geschlechtsmerkmalen verwendet wird, welche umgangssprachlich auch „Zwitter“ genannt werden oder sich selbst so bezeichnen. ).
Gender bezeichnet das soziale Geschlecht. Dieser Begriff beschreibt eine sog. soziale Interpretation vom biologischen Geschlecht. Gender beinhaltet also die Aufgaben, Anforderungen, Erwartungen sowie Fähigkeiten die Menschen aufgrund der Rolle, erwachsen aus ihrem biologischen Geschlecht zugeschrieben bekommen. Gender wird daher auch als sozial konstruiertes Geschlecht gelesen. Diese Sichtweise unterstreicht, dass soziale Zuordnungen zu Geschlecht nicht a priori bestehen, sondern durch die Gesellschaftsform geprägt sind und demnach auch verändert werden können.
Auch nicht alle Menschen die sozial als Mann bzw. Frau definiert werden, sind biologisch männlich oder weiblich, und nicht alle biologisch männlichen/ weiblichen Menschen empfinden sich als Männer/Frauen. In solchen Fällen spricht man häufig von „Transgendern“ - eine Bezeichnung für Menschen, die sich mit der Geschlechtsrolle, die ihnen üblicherweise bei der Geburt, in der Regel anhand der äußeren Geschlechtsmerkmale, zugewiesen wurde, nur unzureichend oder gar nicht beschrieben fühlen, und andererseits eine Selbstbezeichnung für Menschen, die sich mit ihren primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen nicht oder nicht vollständig identifizieren können; oft als ein Oberbegriff für all diejenigen Menschen verwendet, die sichtbar aus den klassischen Geschlechts-Rollenzuordnungen ausbrechen. Die bekanntesten damit verbundenen Termini sind die beiden für grundsätzlich unterschiedliche Zusammenhänge stehenden Begriffe Transsexualität und Transvestitismus (z.B. Cross-Dresser, bewusst androgyne Menschen oder Drag Kings und Drag Queens; Menschen, die vollständig in die andere Geschlechtsrolle wechseln und eine geschlechtsangleichende
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Arbeit zitieren:
Julian Liese, 2008, Sex vs. Gender, München, GRIN Verlag GmbH
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beth tratinek
stark - schwach
mann - frau
dunkel - hell
alt - jung
dumm - klug, viele gegesätze könnten angeführt werden! doch wer wagt hier klipp und klar zu sagen, was daran gut oder schlecht sei? menschen haben vor allem gefühle, sowohl männliche als auch weibliche menschen, nur kann nicht jede(r) gleichermaßen darüber berichten, wie er, sie sich fühlt, weil die "worte fehlen", weil nicht mitteilungbedürftigkeit vorliegt, etc. die verschiedenartigkeit bereichert unser leben und hält uns das konträre vor augen.
am Wednesday, July 29, 2009-