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Michael Kort, 1082305
I Inhaltsverzeichnis
I Inhaltsverzeichnis 2
II Tabellenverzeichnis 4
III Abkürzungsverzeichnis 4
IV Symbolverzeichnis 5
1 Einleitung 6
1.1 Zielsetzung 6
1.2 Gang der Untersuchung 6
2 Konzeption des Ertragswertverfahrens 7
2.1 Bestimmungsgrößen 7
2.1.1 Zählergröße 8
2.1.2 Nennergröße 8
2.2 Einfaches Fallbeispiel 8
3. Berücksichtigung von Unsicherheit im Rahmen der UBW 9
3.1 Unsicherheit 10
3.2 Sicherheitsäquivalenzmethode 10
3.2.1 Sicherheitsäquivalent 10
3.2.2 Konzept der Methode 10
3.2.3 Basiszinssatz 11
3.2.4 Fallbeispiel 12
3.3 Risikozuschlagsmethode 13
3.3.1 Konzept der Methode 14
3.3.2 Risikozuschlag 14
3.3.3 Fallbeispiel 15
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3.4 Capital Asset Pricing Model 15
3.4.1 Konzept der Methode 16
3.4.2 Annahmen des CAPM 16
3.4.3 Berechnung des Risikozuschlages 17
3.4.4 Beta-Faktor 17
3.4.5 Marktpreis des Risikos 19
3.4.6 Fallbeispiel 20
4 Beurteilung der Verfahren 21
V Quellenverzeichnis 24
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II Tabellenverzeichnis Tabelle 1 Berechnung des Erwartungswertes
III Abkürzungsverzeichnis akt. aktualisiert
Aufl. Auflage
bear. bearbeitet
bzw. beziehungsweise
CAPM Capital Asset Pricing Model
DAFOX Deutscher Aktienforschungsindex
DAX Deutscher Aktienindex
ders. derselbe
durchges. durchgesehene
et al. und andere
erw. erweiterte
FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung
i.d.R. in der Regel
IDW Institut der Wirtschaftsprüfer
KMU Kleine und mittlere Unternehmen
u. a. und andere
UBW Unternehmensbewertung
überarb. überarbeitete
vgl. vergleiche
vollst. vollständig
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IV Symbolverzeichnis
a Abschlagsfaktor
ß j Beta-Faktor als Maßstab für das systematische Risiko einer Kapitalanlage
j im Vergleich zum Marktportefeuilles M
€ Euro
Künftig erwarteter Unternehmensertrag in der Periode t E t
EW Erwartungswert
i risikoloser Zinssatz
Risikozuschlag des Sicherheitsäquivalentes i r
n Zahl der Perioden
N 0 Barwert des erwarteten Liquidationserlöses aus der Veräußerung des
nicht betriebsnotwendigen Vermögens
r Kalkulationszinsfuß
r CAPM Risikozuschlag nach CAPM
r M erwartete Rendite eines risikobehafteten Marktportefeuilles
R arithm arithmetisches Mittel der Anlagemöglichkeit i in der Perioden 1 bis n
geom geometrisches Mittel der Anlagemöglichkeit i in den Perioden 1 bis n R i
R it Rendite der Anlagemöglichkeit i in der Periode t
t Periode
t 0 Zeitpunkt der Unternehmensbewertung
UW Unternehmenswert
% Prozent
∞ mathematisch unendlich
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1 Einleitung
Die Unternehmensbewertung erfreut sich in der betriebswirtschaftlichen Praxis einer immer größer werdenden Bedeutung, denn in der heutigen Wirtschaftswelt gibt es diverse Anlässe, welche die monetäre Bewertung von Unternehmen er-fordern. Der Schweizer Schriftsteller und Dramatiker Friedrich Dürrenmatt sagte einmal sehr treffend: „In der Wirtschaft geht es nicht gnädiger zu als in der Schlacht im Teutoburger Wald.“ Sei es stellvertretend für die Gesamtwirtschaft ein Unternehmenskauf oder gar eine Unternehmensübertragung, der Wert des Unternehmens muss grundsätzlich in einer anerkannten, vertretbaren und plausiblen Weise ermittelt werden um eben eine Einigung über den Wert oder auch den Preis zu erzielen. Hierfür wurden in der wirtschaftswissenschaftlichen Theorie und Praxis eine Reihe von Verfahren entwickelt, welche es dem Bewertenden als auch den Beteiligten ermöglichen sollen, den objektiven Wert eines Unternehmens zu ermitteln.
Für das gewesene gibt der Kaufmann nichts. So leicht und einprägsam kann das Ertragswertverfahren, welches Gegenstand dieser Hausarbeit ist, mit einem einfachen und einprägsamen Satz beschrieben werden.
Werden Unternehmen bewertet, so stellt sich die Frage, welche Kriterien Ihren Wert ausdrücken, welche Kriterien bewertet werden dürfen, welche Kriterien außer acht bleiben? Das Ertragswertverfahren, welches sich in die Riege von Verfahren mit wohlklingenden Namen wie das Substanzwertverfahren oder auch das Liquidationsverfahren einreiht, hat zum Ziel, den Unternehmenswert aufgrund zukünftig prognostizierter Erträge zu ermitteln.
1.1 Zielsetzung
Diese Hausarbeit wird sich der Frage nach der Berücksichtigung des Risikos bei der Ermittlung des Unternehmenswertes nach dem Ertragswertverfahren widmen. Es wird untersucht, welche Möglichkeiten das Ertragswertverfahren bietet, das Risiko bei der Bewertung von Unternehmen zu berücksichtigen.
1.2 Gang der Untersuchung
Die Untersuchung wird mit der Bestimmung der Konzeption des Ertragswertverfahrens beginnen. Es wird folgend untersucht, welcher Unsicherheit das Verfahren unterliegt und welche Möglichkeiten der Lösung für die Überwindung der Un- sicherheit zur Verfügung stehen. Die Untersuchung wird speziell auf zwei Verfah-
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ren eingehen, die das Risiko von künftigen, unsicheren Erträgen in die Wertfindung einbeziehen. Namentlich sind dies die Sicherheitsäquivalenzmethode als auch die Risikozuschlagsmethode. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Risikozuschlagsmethode gelegt werden, da diese in Verbindung mit dem Capital Asset Pricing Model in der Unternehmensbewertungspraxis eine besonders herausragende Stellung einnimmt.
Für die anschauliche Darstellung der Verfahren werden an prägnanten Stellen einfache Fallbeispiele angebracht, um dem Leser ein leichteres Verstehen zu ermöglichen.
Im letzten Teil der Hausarbeit werden beide Verfahren kritisch gewürdigt um deren Eignung für die Bewertungspraxis abzuleiten.
2 Konzeption des Ertragswertverfahrens
Das Ertragswertverfahren ist die deutsche Variante des sogenannten Equity-Ansatzes welcher unübersehbar aus der anglophonen Literatur stammt und auf die Bewertung des zukünftigen Eigenkapitals abzielt. Das Ertragswertverfahren ist eines der zahlreichen Verfahren zur Bestimmung von Unternehmenswerten und wird in der Literatur häufig auch als Zukunftserfolgsverfahren bezeichnet. Formal erklärt bedeutet der Ertragswert die Summe der abgezinsten, zukünftigen monetären Unternehmenserfolge (vgl. Matschke et al. 2005: 15). Der Ertragswert eines Unternehmens gilt als Grenzpreis eines Investors, der den Wert des Unternehmens im Sinne des Erwerbs und dessen Weiterführung abwiegt. Im Ergebnis wird der Ertragswert einen individuellen Entscheidungswert für potenzielle Käufer und Verkäufer darstellen (vgl. Krag et al. 2000: 35). Ziel des Verfahrens ist es, im Resultat einen rechtfertigungsfähigen Unternehmenswert zu bilden, der in der Literatur auch Entscheidungswert bezeichnet wird.
2.1 Bestimmungsgrößen
Der Unternehmenswert wird mit Hilfe des Ertragswertverfahrens nach Mandl et al. mit Hilfe der folgenden Formel berechnet:
(1)
Arbeit zitieren:
Michael Kort, 2009, Die Berücksichtigung des Risikos bei der Ermittlung des Unternehmenswertes nach dem Ertragswertverfahren, München, GRIN Verlag GmbH
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