Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Definitionen. 2
2.1 Sucht allgemein 2
2.2 Spielsucht 2
3 Diagnose nach dem DSM IV 3
4 Phasen einer Spielerkarriere 4
5 Ursachen von Spielsucht. 5
6 Folgen der Spielsucht 6
7 Spielercheck - Habe ich ein Spielproblem? 6
8 Statistiken 7
9 Behandlung von Spielsüchtigen. 10
10 Erfahrungsbericht 11
11 Schluss. 12
Quellenangaben 13
II
Einleitung
1 Einleitung
Spielsüchtige werden auch als „pathologische Spieler“ bezeichnet. Wie bei allen anderen Süchten, kann man sehr schnell in diesen Teufelskreis gelangen und dementsprechend schwer wieder heraus kommen. Das ganze Leben richtet sich nach der Sucht und Folgen werden erst zu spät erkannt. Ich war bis jetzt einmal in einem Spielcasino und habe den einen oder anderen Spielsüchtigen schon erlebt. Neben den etlichen russischen Scheichs, bei denen Geld keine Rolle spielt und auch ziemlich desinteressiert über Gewinne und Verluste reagieren gibt es die vermeintlich Süchtigen. Es war erschreckend zu sehen, wie diese nach jedem Setzen zittern und bibbern, bis das Ergebnis zu sehen ist. Sie ziehen keine Konsequenzen, wenn sie viel Verlust machen, sondern tauschen immer wieder Geld zum Weiterspielen ein. In den folgenden Seiten werde ich erläutern, was genau eine Sucht ist und definiere „Spielsucht“. Die Diagnose dieser Sucht wird nach dem DSM IV gestellt, welches ich ebenfalls beschreibe. Das Spielen kommt nicht von heute auf morgen, sondern es kommt schleichend. Die Spielsucht wird in drei Phasen beschrieben, welche ich in Punkt drei näher erläutere.
Natürlich gibt es für das „Zocken“ auch immer eine Ursache, welche von großer Bedeutung ist. Auch die Folgen darf man nicht unterschätzen. Ich werde zu beiden Punkten Stellung nehmen.
Zudem beschreibe ich noch ein paar Statistiken aus dem Jahre 2003, erläutere die Behandlungsphasen und beschreibe das Leben der Ex - Spielsüchtigen Christine.
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Definitionen
2 Definitionen
2.1 Sucht allgemein
Es gibt verschiedene Definitionen von „Sucht“. Die Gesundheitswerkstatt Marzahn - Hellersdorf interpretiert es wie folgt:
Sucht ist eine krankhafte, zwanghafte Abhängigkeit von Stoffen (z.B. Alkohol, Nikotin) oder von Verhaltensweisen (z.B. spielen, fernsehen, kaufen). Es besteht das Verlangen nach einer ständig erneuten Einnahme der Stoffe oder einer ständigen Wiederholung der Verhaltensweisen, um ein bestimmtes Lustgefühl zu erreichen oder Unlustgefühle zu überdecken. In der Sucht wird zwischen seelischer (psychischer) und körperlicher (physischer) Abhängigkeit unterschieden (Ove Fischer, 2005).
2.2 Spielsucht
Auch bei der Spielsucht gibt es unterschiedliche Definitionen. Die online-Beratung für Spielsüchtige definiert es wie folgt: Spielsucht ist eine Impulskontrollverlust - Störung und kann, da der Betroffene immer wieder um immer höhere Geldbeträge spielt, Familien in den finanziellen Ruin treiben. Ein Spieler hat auch nach hohen Verlusten den Drang zum Weiterspielen, um den Verlust wieder wettzumachen. Aber auch bei einem Gewinn spielt er weiter, um diesen noch zu erhöhen, solange seine Glückssträhne anhält. Wenn er kein Geld mehr hat, macht er Schulden, da er der festen Überzeugung ist, irgendwann die Verluste ausgleichen zu können und dann dadurch auch in die Hände von Kredithaien kommen (Christian Hilscher, 2006).
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Diagnose nach dem DSM IV
3 Diagnose nach dem DSM IV
Spielsüchtige sind stark vom Glücksspiel eingenommen.
Personen mit Spielsucht versuchen den erregten, euphorischen Zustand
durch höhere Wetteinsätze oder größere Risiken herzustellen.
Pathologische Spieler setzen oft ihre Spielgewohnheit fort, obwohl bereits versucht wurde das Verhalten zu kontrollieren, einzuschränken oder zu beenden.
Spielsüchtige merken, dass, wenn sie das Spielen einschränken oder
beenden, Unruhe oder Reizbarkeit aufkommen. Menschen mit Spielsucht versuchen oft vor Problemen oder einer
dysphorische Stimmung zu entfliehen.
Menschen mit pathologischem Glücksspiel jagen über einen längeren Zeitraum dem Verlust hinterher.
Familienangehörige, Therapeuten oder andere können vom Spielsucht
Befallenen über das Ausmaß des Spielens belogen werden. Der Spielsüchtige kann antisoziales Verhalten anwenden, um an Geld zu
kommen.
Jemand, der an pathologischem Glücksspiel leidet kann wichtige Beziehungen, seinen Arbeitsplatz oder eine Ausbildungs- oder Aufstiegschance wegen des Spielens gefährdet oder verloren haben. Der Spielsüchtige kann es lernen seine Beziehungen (Familie, Freunde,
etc.) auszunutzen, um an Geld für seine Spielsucht zu kommen (Christian Hilscher, 2006). 3
Arbeit zitieren:
Franziska Schwarz, 2008, Spielsucht, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Wer ist besonders gefährdet spielsüchtig zu werden?
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