Inhaltsverzeichnis
1. Entstehung und Hintergrund. 3
1.1 Arten von User Generated Content und Beispiele. 5
2. Verfasser der Inhalte 6
2.1 Allgemein 6
2.2 Benutzermotive 7
3. Wirkung von User Generated Content auf Firmen 9
3.1 Nutzen für Firmen 9
3.2 Akquise von Autoren. 10
3.3 Risiken. 11
4. Kritische Punkte 12
5. Schlussfolgerung und Ausblick 13
6. Weblinks. 14
7. Literatur 15
2
Kurze Definition:
Der Begriff User Generated Content (im folgenden UGC genannt) wurde als Hauptaspekt des „Web 2.0“ bekannt. UGC bezeichnet alle Inhalte oder Medien, die auf Webseiten von den Benutzern selbst erstellt werden. Dieser Artikel liefert einen Überblick zum Thema UGC. Ebenso wird hier auf den Nutzen bzw. die Risiken von UGC für Firmen eingegangen.
1. Entstehung und Hintergrund
Als eigentliche Neuerungen die das Web 2.0 bietet, nannte Tim O’Reilly, der den Begriff „Web 2.0“ im Jahr 2004 geprägt hatte, unteranderem folgende Punkte:
• Nutzung des Webs als Plattform.
• Einbeziehung der kollektiven Intelligenz der Nutzer. Von Benutzern geschaffene Strukturen, wie die einer Folksonomy , oder die Zusammenarbeit von Benutzern auf jegliche Art und Weise.
(Quelle: Tim O’Reilly „What is web 2.0”. In: Alby, Tom (2007): Web 2.0 Konzepte, Anwendungen Technologien, S. 15)
Das Wachstum des Internets und der Aufstieg ins Web 2.0 wären nicht, ohne eine neue Infrastruktur, möglich gewesen. Fast flächendeckend verfügt Deutschland inzwischen über Breitbandanbindung. Gleichzeitig ist der Preis für Computerequipment und Webspeicherplatz gesunken. Unter anderem durch Open Source Projekte ist komplexe Software, oft kostenlos, im Internet zu finden. Ohne die technischen Neuerungen hätten Portale wie YouTube nicht annähernd solche Beliebtheit und Benutzerzahlen erzielen können. (Quelle: Alby, Tom (2007): Web 2.0 Konzepte, Anwendungen Technologien, S. 14)
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Zur Verdeutlichung eine Abbildung des Internet-Datenverkehrs vom Oktober 2000 im Vergleich zum April 2005.
Quelle: CAIDA - Cooperative Association for Internet Data Analysis. In: Spiegel Special (2007): Leben 2.0 Wir sind das Netz, S. 13.
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1.1 Arten von User Generated Content und Beispiele
• Viele Menschen führen Tagebuch im Web mit einem Blog , aber auch hier scheinen die Ideen nicht auszugehen als Beispiel der Blog von Eisbär Knut. Bei Blogs ist zu beachten, dass gerade Blogs von oder über Firmen in anderen Medien am nächsten Tag auftauchen können.
• Wikipedia repräsentiert das Prinzip der Wikis . Hier können Benutzer Lexikonartikel verfassen.
• Das Studentenverzeichnis (StudiVZ) dient als Beispiel für ein Social Network. Ende Oktober 2007 stiegt Microsoft in das ähnliche Unternehmen Facebook mit 240 Millionen Dollar ein und erhielt ganze 1,6 Prozent von Facebook inklusive exklusiven Werberechte. (Quelle: Spiegel Online, „Microsoft steigt bei Facebook ein“)
• Die bekanntesten Vertreter von Video- und Bilderdiensten sind YouTube und Flickr.
• Mittels Podcasts kann jeder seine eigene Radiostadion im Web präsentieren, wie z.B. auf der Seite Podcast.com. Bereits für einen Preis von unter 20€ ist es möglich Software und Hardware zum Aufzeichnen von Sendungen zu erwerben. (Quelle: Alby, Tom (2007): Web 2.0 Konzepte, Anwendungen Technologien, S. 76)
• Plattformen bezeichnet Software, die eine Internetanbindung benötigen, um tätig zu sein. Bekannte Vertreter dieser Art sind alle P2P Anwendungen oder beispielsweise Joost. Auch Suchmaschinen, wie zum Beispiel Google fallen unter diese Kategorie, da sie ohne das Internet keine Webseiten als Suchergebnisse liefern können.
• Sonstige Formen von UGC:
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2. Verfasser der Inhalte
Oft ist es nicht leicht zu erkennen, ob die Inhalte von Usern oder von Firmen stammen. Um dieser Tatsache entgegenzutreten, müssen die Webseitenbetreiber selbst eine klare Struktur vorgeben. Zum Beispiel bei Amazon, hier liefert die Firma Amazon die
Produktinformationen und User die Kundenrezensionen. 2.1 Allgemeines
Nach einer Studie des Statistischen Bundesamtes sind 92 Prozent der 10-24 jährigen Nutzer des Internets. Ebenso waren 80 Prozent der 25-54 jährigen online vertreten. Personen die älter als 54 Jahre sind, stellen jedoch nur 30 Prozent der Internetnutzer dar. Von diesen 30 Prozent wiederum sind 48 Prozent täglich oder fast täglich online. Bei der Gruppe der 10-24 jährigen Nutzer sind 55 Prozent täglich oder fast täglich online. (Quelle: Statistisches Bundesamt, „56% der Internetnutzer sind täglich oder fast täglich online“) Eine Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest zeigt, dass von 1204 Befragten zwischen 12 und 19 Jahren fast jeder dritte Junge und jedes fünfte Mädchen mehrmals pro Woche Bilder, Videos, Musikdateien oder Kommentare in Web 2.0 Seiten, die UGC enthalten, stellen. (Quelle: Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest „JIM-Studie 2007“)
Bei der Betrachtung einer Studie von Markenprofile.de ist auffällig, dass nur 7,2 Prozent der deutschen Internetnutzer zwischen 14 und 64 Jahren regelmäßig UGC erzeugen (Quelle: Stern, „Medienmetalitäten“). Diese These, dass ein Großteil des Inhalts nur von wenigen Nutzern stammt, bestätigt auch eine Studie von McKinsey. Hierzu folgendes Diagramm enthält:
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Quelle: The Mc Kinsey Quaterly , How companies can make the most of user-generated content, S. 2.
2.2 Benutzermotive
Die unterschiedlichen Motive der Benutzer UGC zu erstellen, hängen stark vom Alter der Benutzer und den Zielen der jeweiligen Website ab.
Die Sehnsucht nach Ruhm stellt das Hauptmotiv dar, um auf Videoportalen, Inhalte einzustellen. Spaß ist das Motiv Nummer zwei. (Quelle: Bughin, Jacues (2007): The Mc Kinsey Quaterly , How companies can make the most of user-generated content, S. 1). Die Hauptintention der Wiki-Autoren wiederum ist es, Wissen zu teilen. Bei Forumsbeiträgen sind Fragen der häufigste Anlass, um Inhalte zu verfassen. Bei Seiten wie Ebay und MyHammer.de sind die Gründe finanzieller Art.
Allgemein betrachtet liegt das Hauptmotiv UGC zu erzeugen in der Kommunikation. Fast jede bekannte Web 2.0 Seite beinhaltet Kommunikationsfunktionen, sei es der Kommentar bei YouTube Videos oder Nachrichten auf Social Network Seiten wie MySpace. Eine Studie von ARD und ZDF zeigt die Nutzung der Seiten mit UGC:
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Quelle: ARD und ZDF, „ARD/ZDF-Online-Studien 2006/2007, S. 8.
Kritisch betrachtet werden bei dieser Studie die Plattform Google und „Einkaufen im Internet“ nicht berücksichtigt, ebenso fehlen Nachrichtenportale wie zum Beispiel Spiegel.de. Dabei sind gerade Informationsgewinnung und Einkaufen die größten Hauptaspekte der Internetnutzer, so die ZPR GmbH Hamburg. (Quelle: ZPR, „Web 2.0 bei den Deutschen weitgehend unbekannt“).
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3. Wirkung von User Generated Content auf Firmen
3.1 Nutzen für Firmen
• Auch online ist die Markenbildung einer der wichtigsten Aspekte für Firmen. Im Internet haben es Firmen, welche ein schon vorhandenes Angebot präsentieren, schwerer sich erfolgreich zu etablieren. Um neue Artikel zu kaufen gibt es Amazon um gebrauchtes wieder zu verkaufen Ebay. Einen Kommentar zu einem Produkt verfasst man nur einmal auf Amazon, ebenso lädt man ein Video nur einmal bei YouTube hoch. (Quelle: Alby, Tom (2007): Web 2.0 Konzepte, Anwendungen Technologien, S. 165)
• Für die Kundenbindung stellt Amazon wohl das beste Beispiel dar. Eine hohe Verweildauer und Eindringtiefe, der Kunden auf der Website, sind für die Kundenbindung essentiell. Durch die Analyse bisheriger Einkäufe wird jedem Kunden ein individuelles Angebot mit relevanten Artikeln erstellt. Diese Maßnahme soll das Einkaufen erleichtern. (Quelle: Alby, Tom (2007): Web 2.0 Konzepte, Anwendungen Technologien, S. 164)
Faire Preise, ein einfaches Bezahlungssystem sowie eine schnelle Lieferung sind Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Kundenbindung.
• Eine dauerhafte Umsatzsteigerung ist leichter zu erreichen, wenn man neue Kunden, wie in den Punkten zuvor beschrieben, an die Firma binden kann. Eine Messung und Auswertung der Besucherzahlen ist sogar kostenlos, beispielsweise über Google Analytics, verfügbar (Quelle: Fischer, Mario (2006): Website Boosting Suchmaschinen-Optimierung, Usability, Webseiten-Marketing, S. 418).
• Der Interne Nutzen für Firmen wird anhand des Beispiels der Deutschen Bank erläutert. Ziel der Deutschen Bank war es eine redundanzfreie und leicht zu bedienende Wissensablage zu schaffen. Ein Wiki System wurde ausgewählt und implementiert. Unter Betreuung der IT Abteilung wurde anfangs nur ein kleiner Kreis von Mitarbeitern ausgewählt, bei denen die Teilnahme am Wiki auch in der Zielvereinbarung des jeweiligen Mitarbeiters festgehalten wurde. So soll eine qualitativ hochwertiger Start der Wissensablage statt finden. (Quelle: Computerwoche.de, „Wie Unternehmen das Web 2.0 nutzen“). Die Informationsbeschaffung im Internet über Wikipedia, Google Recherchen und Fragen die in Foren gepostet werden sind auch für Firmen eine große Hilfe.
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3.2 Akquise von Autoren
• Mehrwerte schaffen lautet das Motto mit dem Besucher einer Webseite zu Autoren werden.
Ein Pharmazeutischer Konzern bietet ein Forum für Asthma-Patienten an. Die Benutzer können sich dort austauschen oder Fragen von drei Medizinern, welche der Pharmazeutische Konzern beschäftigt, beantworten lassen. (Quelle:
Computerwoche.de, „Wie Unternehmen das Web 2.0 nutzen“) Amazon lockt die Benutzer mit der Gewinnchance auf 50€, für alle die eine Rezension schreiben (Quelle: Alby, Tom (2007): Web 2.0 Konzepte, Anwendungen Technologien, S. 159).
• Akzeptanz bzw. ein Seriöses Thema stellt gerade für ältere Nutzer einen sehr wichtigen Aspekt dar. Während Internetnutzer über 50 Jahre Wikipedia und Readers Edition für sehr seriös halten, werden Seiten wie myspace oder podster.de eher als Fun-Seiten ohne „echte“ Intention, oder gar als unverständlich, bewertet. (Quelle: Licennium, Studie „Web 2.0 und die Generation 50+“). Ebenso sollte das Prinzip „wo nichts los ist geht auch keiner rein“ bedacht werden. Aus diesem Grund werden gegebenenfalls die Seiten eines Forums zu Beginn von Ghostwritern mit Inhalten gefüllt.
• Eine verbesserte Usability ist Bestandteil von „Web 2.0“ . Nicht nur die neue Technologie (Breitband, schnellere Computer, bessere und günstigere Software, Standards für Webseiten, etc.) ist hierfür verantwortlich, sonder auch der Benutzer, der sich ebenfalls weiterentwickelt hat. Alle Personen die mit dem „Web 1.0“ zu Recht kamen, haben es jetzt noch leichter im „Web 2.0“. (Quelle: Alby, Tom (2007): Web 2.0 Konzepte, Anwendungen Technologien, S. 10).
In der ARD-ZDF Studie findet sich folgendes Diagramm:
Quelle: ARD-ZDF-onlinestudie.de, „Onliner 2007: Das „Mitmach-Netz“ im Breitbandzeitalter“, S. 11
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Aus dieser Studie kann man schließen, dass eine Anmeldung für einen Website viele Benutzer abschreckt Inhalte zu verfassen. Dies belegt auch die Studie von Licennium, in der eine Anmeldung nicht nur wegen Sicherheitsbedenken abgelehnt wird, sondern auch um Spam Mails zu vermeiden (Quelle: Licennium, Studie „Web 2.0 und die Generation 50+“, S. 17).
• Zu den Pull Methoden zählen eine prägnante URL, Werbung (online oder offline) und Links auf Themenverwandten Internetseiten. Unabdingbar ist hier eine Optimierung der Website für Suchmaschinen (Description, Keywords).
3.3 Risiken
Die Qualität des UGC ist ein Thema, welches bei der Planung der Anwendung bedacht werden muss. Hier dient die Open Source Gemeinde oft als Vorbild. Ein ausgewählter Kreis an guten Autoren überprüft neue Einträge und kann diese freigeben, oder löschen. Schreibt ein User mehrmals qualitativ hochwertige Einträge, so kann er in diesen ausgewählten Kreis eintreten. Dieses Modell kann mehrere Stufen enthalten. Eine Versionierung mit der Möglichkeit jeden Änderungsstand einzusehen bietet Wikipedia. Einen anderen Ansatz vertritt YouTube, hier erfolgt die Kontrolle des Inhalts vor dem Einstellen des Videos per Filter. (Quelle: Bughin, Jacues (2007): The Mc Kinsey Quaterly , How companies can make the most of user-generated content, S. 3).
Firmen müssen auch mit negativem UGC rechnen. Auffallend ist, dass Firmen dann möglicherweise eingreifen um die Negativbeiträge zu „schönen“. Wird dieser Skandal dann aufgedeckt, sorgt dies für wesentlich schlimmere Negativpresse. So zum Beispiel im Falle des Siemens Vorstands Dr. Klaus Kleinfeld, dessen Wikipedia-Eintrag durch Siemens Mitarbeiter geschönt worden sein soll (Quelle: Süddeutsche Zeitung, „Siemens-Mitarbeiter manipulieren Wikipedia-Eintrag“). Es erscheint mit sinnvoller, bei Antworten auf negativen UGC, sich als Firma zu outen und offiziell Stellung zu nehmen, anstatt dies „undercover“ von Mitarbeitern erledigen zu lassen. Denn gegen Verleumdung oder üble Nachrede können rechtliche Schritte eingeleitet werden.
Ein weiteres Risiko für das Wachstum einer Website mit UGC, stellt eine zu geringe Partizipation der Benutzer dar. Mögliche Gründe hierfür sind unter anderem fehlende Akzeptanz und keine Anwendung von Pull Methoden. Weiter Gründe siehe Umkehrschluss aus Punkt 3.2.Akquise von Autoren.
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4. Kritische Punkte
Das Thema „The Wisdom of crowds“ oder im deutschen die „Weisheit der Vielen“ beschäftigt sich mit der Frage „Warum sind viele schlauer als wenige und wie beeinflusst kollektives Wissen Unternehmen, Wirtschaft, Gesellschaft und Nationen?“. Hier stellt sich die Frage ob die Masse sich nicht irren kann. Diese Frage beantwortet Tim O’Reilly mit einem ja, aber wenige können sich auch Irren. Bei der Planung eines UGC Angebots ist es wichtig passende Qualitätssicherungsmaßnahme zu finden (Quelle: Spiegel Special (2007): Leben 2.0 Wir sind das Netz, S.29).
Die rechtlichen Festlegungen (z.B. AGBs) für eine Plattform die durch UGC bereichert werden soll sind individuell zu erstellen, um mögliche rechtliche Folgen zu vermeiden (Quelle: Weblawg Dr. Carsten Ulbrich, „Verwendung von User Generated Content“). Politischer UGC ist in einigen Ländern ein heikles Thema, so zum Bespiel im Iran und in China. Gerade in diesen Ländern blüht die Blogger Szene auf. Die Regierungen hingegen versuchen ihre Zensur mittels neuer Technologien, wie Suchmaschinenfilter, durch zu setzen. Ein weiteres politisches Motiv des UGC sind Seiten die zum Terrorismus animieren sollen. (Quelle: Spiegel Special (2007): Leben 2.0 Wir sind das Netz, S. 30) Im privaten Bereich können Beleidigungen oder gar konkrete Drohungen durch UGC , z.B. in Blogs, ausgesprochen werden. Darüber hinaus kann man sogar Videos von Prügeleien auf YouTube finden. Mittlerweile gibt es Firmen die sich auf solche Fälle spezialisieren, um Interessen von Privatpersonen zu schützen. (Quelle: Spiegel Special (2007): Leben 2.0 Wir sind das Netz, S. 20/21)
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5. Schlussfolgerung und Ausblick
Durch die verbesserte Usability von Webseiten, schnellere Zugangstechnik, günstige Tarife und eine preiswerte Hardware hat das Web seinen Benutzern viele neue Möglichkeiten eröffnet. Die Benutzer können diese Neuentwicklungen nutzen, um ihre Meinung, ihre Urlaubsfotos oder sogar ihr Tagebuch für alle Menschen online verfügbar zu machen. Die meisten Firmen haben den Trend erkannt und versuchen UGC für ihre Ziele zu nutzten. Hierbei müssen die Firmen besonders auf die Mehrwerte für den Nutzer und die Akzeptanz achten. Bei negativen UGC, oder gar Verleumdungen, gilt es angemessen zu reagieren und Folgen dieser Reaktion abzuschätzen. Für Social Networks und andere Seiten mit dem Hauptaugenmerk auf UGC werden Rekordsummen bezahlt. Webseiten die Große Mengen von Wissen strukturiert präsentieren, seien es Google oder Wikipedia, boomen. Für Firmen lässt sich ableiten „der frühe Wurm fängt den Fisch“. Hat sich eine Webseite für einen gewissen Zweck etabliert, wird es schwer diese vom Thron zu stoßen. Meiner Meinung nach, wird die Partizipation im Internet weiter ansteigen, jedoch nicht nur mit sinnvollen Inhalten. Aus diesem Grund ist es unabdingbar mit angemessenen Qualitätssicherungsmaßnahmen präventiv zu agieren. Die Kinder von heute wachsen als „Web 2.0-Nutzer“ auf und werden bald ein „Web 3.0“ schaffen. Potentiale liegen noch besonders in der Verwendung des Internets als Plattform (z.B. Home-Entertainment-Bereich) und im mobilen Bereich. Sobald sich die Endgeräte verbessert haben und sich eine mobile Flatrate etabliert hat, wird ein neuer Grundstein für UGC gelegt. Vielleicht stehen wir bald im Kaufhaus, nehmen einen Artikel ins Visier unserer Kamera Linse und sehen dann, was „Max Mustermann“ und die Stiftung Warentest von diesem Produkt halten.
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6. Weblinks
ARD-ZDF-onlinestudie.de, „Onliner 2007: Das „Mitmach-Netz“ im Breitbandzeitalter“, http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/index.php?id=25, 01.11.2007
Computerwoche.de, „Wie Unternehmen das Web 2.0 nutzen“,
http://www.computerwoche.de/556531, 18.10.2007
Licennium, Studie „Web 2.0 und die Generation 50+“, http://www.licennium.de/, Studie kann über Kontaktformular gratis bestellt werden, 17.10.2007 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest „JIM-Studie 2007“,
http://www.mpfs.de/fileadmin/images/PM_mpfs_03_JIM07_Web2.0.pdf, 01.11.2007 Spiegel Online, „Microsoft steigt bei Facebook ein“,
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,513400,00.html, 24.10.2007 Spiegel Online, „Fremdschämen in demand“,
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,158,501668,00.html, 25.10.2007 Statistisches Bundesamt, „56% der Internetnutzer sind täglich oder fast täglich online“, http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2007/02/PD 07__079__ikt,templateId=renderPrint.psml , 28.10.2007
Stern, „Medienmetalitäten“, http://www.gujmedia.de/_components/markenprofile/index.html, 02.11.2007 Süddeutsche Zeitung, „Siemens-Mitarbeiter manipulieren Wikipedia-Eintrag“,
http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/899/76823/, 01.11.2007 Weblawg Dr. Carsten Ulbrich, „Verwendung von User Generated Content“, http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/44-Verwendung-von-User-Generated-Content.html, 29.10.2007
ZPR, „Web 2.0 bei den Deutschen weitgehend unbekannt“, http://www.z-pr.de/index.php?option=com_content&task=view&id=253&Itemid=8&lang=de&bcat=, 01.11.2007
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7. Literatur
Alby, Tom (2007): Web 2.0 Konzepte, Anwendungen Technologien. München: Karl Hanser Verlag ISBN-10: 3-446-41208-5
Bughin, Jacues (2007): The Mc Kinsey Quaterly , How companies can make the most of user-generated content.
http://www.mckinseyquarterly.com/How_companies_can_make_the_most_of_user-generated_content_2041_abstract.
Fischer, Mario (2006): Website Boosting Suchmaschinen-Optimierung, Usability, Webseiten-Marketing. Heidelberg: Redline GmbH. ISBN-10:3-8266-1586-7 Spiegel Special (2007): Leben 2.0 Wir sind das Netz. Hamburg. Spiegel-Verlag Rudolf Augstein
Matthias Utz Seite 15 von 15 16.10.2007
Arbeit zitieren:
Matthias Utz, 2007, User Generated Content, München, GRIN Verlag GmbH
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