Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG. 3
2 DAS UNTERRICHTSVORHABEN 3
1. Stunde. 3
2. Stunde. 5
3. Stunde. 6
4. Stunde. 9
5. Stunde. 11
6. Stunde. 14
LITERATURVERZEICHNIS 16
2
1 Einleitung
Im Folgenden wird ein Unterrichtsvorhaben für die 9. Klasse mit dem Schwerpunktthema „Softball“ beschrieben. Hierzu wird sich nicht auf ein Vermittlungskonzept beschränkt, sondern die Verbindung verschiedener Konzepte steht im Vordergrund. Durch das spielgemäße Konzept sollen die Kinder spielerisch von Softballähnlichen Spielformen zur Zielsportart geführt werden. Dabei stoßen sie über das genetisch-historische Konzept zu den Ursprüngen des Baseballs, nämlich dem Spiel „Schlagball“. Im Laufe der Einheit sollen einzelne Spielsituationen explizit von den Schülern in den Vordergrund gestellt werden und auf ihre Sinnhaftigkeit hin analysiert werden. Die Schüler sollen eigenständig Verbesserungsvorschläge geben und Spielregeln vorschlagen, wobei der Lehrer darauf achten muss, dass diese Regeln in die richtige Richtung, nämlich zur Zielsportart „Fast Pitch Softball“, führen. Zwischendurch ist es sinnvoll die softballähnlichen Spielformen nach der Zergliederungsmethode zu vermitteln. Hierzu werden einzelne Elementargruppen wie Schlagen, Werfen & Fangen, Baserunning sowie pitching & catching herausgenommen und isoliert geübt. Dies ist besonders nützlich um die technischen und taktischen Grundelemente des Spiels zu erlernen.
2 Das Unterrichtsvorhaben
1. Stunde
1 Spielregeln und Grafik entnommen aus
http://members.aol.com/kakoja/spi.htm#Ankersechsunddrei%DFig
3
den Ball eine Runde lang zupassen und hinter die Grundlinie werfen. Ist der Läufer an keinem Fähnchen so ist er „out“. Läuft er bis zur Grundlinie, darf der nächste Läufer starten. Dabei ist wichtig zu beachten, dass sich immer nur ein Läufer im Feld befinden darf. Gewechselt wird wenn alle Spieler der Laufmannschaft gelaufen sind. Gewonnen hat diejenige Mannschaft, welche am wenigsten den Ball werfen musste. 2. Teil: Brennball
Aufbauend auf das erste Spiel, kann nun Brennball eingeführt werden. Dazu können zunächst die Schüler befragt werden, wie man das Spiel für die Laufmannschaft schwerer und interessanter gestalten könnte. Da Brennball sehr bekannt ist, werden mit Sicherheit einige Schüler vorschlagen einen Hindernisparcours für die Läufer aufzubauen. Gemeinsam kann überlegt werden, wie vielseitig und umfangreich der Parcours sein soll. Man kann die Klasse in Gruppen aufteilen und jede Gruppe ist dafür zuständig sich ein Hindernis zu überlegen und aufzubauen. Bei diesem Spiel wird der Ball von einem Spieler der Laufmannschaft ins Spielfeld geworfen und rennt los. Dabei versucht er den Hindernisparcours zu durchlaufen. Schafft er eine Runde ohne Stopp bekommt die Mannschaft 3 Punkte, muss er an den einzelnen Stationen warten, weil die Feldmannschaft den Ball in das Brennmal gebracht hat, so bekommt er einen Punkt beim späteren Durchlaufen der Grundlinie. Verbrannt ist der Läufer, wenn er sich nicht an einem Mal befindet, sobald der Ball in das Brennmal gebracht wird, wenn sich mehr als drei Spieler auf einem Gerät sind, wenn ein Feldspieler den Ball direkt fangen kann. Gewechselt wird nach einer bestimmten Zeit oder nach einer bestimmten Anzahl von Spielern, oder wenn drei Läufer ausgeschieden sind. Wenn noch Zeit übrig ist, bieten sich noch verschiedene Brennballvariationen an. Beispielsweise kann der Parcours zu zweit an der Hand haltend durchlaufen werden (Bei Berührungsängsten kann ein Ring verwendet werden). Außerdem können die Feldspieler den Läufer versuchen abzuwerfen, während er die Hindernisse überquert.
4
2. Stunde
1.Teil: Reflexion
Die Schüler sollen die Möglichkeit bekommen zu äußern, was ihnen in der letzten Stunde Spaß gemacht hat und sollen auch Dinge nennen, die schwierig zu lösen sind und Unmut hervorrufen. Einige Schüler werden beklagen, dass sie nicht weit genug werfen können um das nächste Gerät zu erreichen, dass viele Hindernisse zu schwierig sind um sie in der kurzen Zeit zu überwinden, und andere werden anmerken, dass die Feldmannschaft zu wenig zu tun hat und Schwierigkeiten mit dem erfolgreichen Werfen und Fangen hat. An diesen Punkten soll in den nächsten Stunden gearbeitet werden. 2
2.Teil: Übungsreihe Werfen und Fangen
Die Kinder stellen sich mit ca. sechs Meter Abstand voneinander gegenüber und werfen sich einen Handball, sowie Tennisball zu. Aufgaben können darin bestehen 30 Pässe zu werfen, ohne den Ball fallen zu lassen, man kann den Ball von oben oder von unten werfen, der Ball wird rechts und links vom Körper zugespielt und seitlich gefangen, ein Wettspiel welches Paar die meisten Pässe in einer Minute schafft, Fangen mit einer Hand etc.
Danach kann man 4er-Gruppen bilden, welche sich in einem Rechteck aufstellen und den Ball von einem Eckspieler zum nächsten befördern. Dies kann man variieren, indem man einen Richtungswechsel ansagt, das Tempo erhöht, oder dem geworfenen Ball hinterherläuft.
2 Grafikquelle:http://www.liske-pia-6d.lsg-
zierenberg.de/resources/_wsb_476x310_Die+M$C3$A4dchen.JPG
3 Vgl. Frommann, 2003, S. 17
5
Arbeit zitieren:
Sandra Thillmann, 2008, Unterrichtsvorhaben zum Praxisthema "Softball", München, GRIN Verlag GmbH
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