ii
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis ii
Tabellenverzeichnis. ii
Abkürzungsverzeichnis iii
1. Einleitung 1
2. Die Entwicklung des Arbeitskräfteangebots nach dem Ersten Weltkrieg 2
2.1 Geschichtlicher Bezug. 2
2.2 Die Entwicklung der Erwerbstätigkeit in der Nachkriegszeit 3
3. Das Ende des Zweiten Weltkrieges. 8
3.1 Geschichtliche Rahmenbedingungen am Ende des Zweiten Weltkrieges 8
3.2 Die wirtschaftliche Entwicklung nach 1945 in West und Ostdeutschland 9
4. Ausblick 13
Quellenverzeichnis 14
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 5: Die Reichsbevölkerung 1925 nach Alter und Erwerbstätigkeit. 4
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Verteilung der hauptberuflich Erwerbstätigen 1925 5
Tabelle 2: Erwerbstätige nach Wirtschaftszweigen 1925 6
Tabelle 3: Der Altersaufbau der Bevölkerung des westlichen Besatzungsgebietes. 10
Tabelle 4: Erwerbspersonen von 1936 bis 1948 im westlichen Wirtschaftsgebiet 11
_________________________________________________________________________iii
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung bzw. beziehungsweise ca. circa D.h. Das heißt ebd. ebenda et al. et alii f. folgende ff. fortfolgende S. Seite u. a. unter anderem Vgl. Vergleiche z. B. zum Beispiel
__________________________________________________________________________1
1. Einleitung
Die demographische Veränderung die Deutschland in den nächsten Jahren oder sogar Jahrzehnten treffen wird, könnte dramatische Veränderungen in der Beschäftigungsstruktur und den Arbeitsangebot mit sich bringen. Aber wieso verändert sich die demographische Struktur in Deutschland so extrem? Welche Ursachen könnte dieser Wandel haben? Die vorliegende Seminararbeit untersucht den demographischen Wandel und beantwortet die grundlegenden Fragen: Gab es Gesellschaftliche Ereignisse die diesen Wandel ausgelöst haben? Wie nahmen diese Einfluss auf die kurz- und langfristige demographische Struktur der Nationen?
Jeder der an große Veränderungen der Gesellschaft oder Politik in den letzten 100 Jahren denkt, wird dabei an die beiden großen Weltkriege nicht vorbei kommen. Veränderten diese Kriege, die Europa und die Welt mehrere Jahre in Atem hielten, so dramatisch die demographische Struktur, dass es zu einer Veränderung des quantitativen Arbeitsangebotes kam? Um diese Frage zu beantworten, werden im Folgenden die Auswirkungen der beiden Kriege, der demografische Wandel, der durch sie verursacht wurde und die Entwicklungen in der Nachkriegszeit näher erläutert.
_________________________________________________________________________2
2. Die Entwicklung des Arbeitskräfteangebots nach dem Ersten Weltkrieg
Die Wirtschaftspolitik der 1920er Jahre war vor allem durch den Willen geprägt, wieder zu den Verhältnissen vor dem Ersten Weltkrieg zurückzukehren. Sie spiegelt das Bewusstsein und das Interesse der Politik und Wirtschaft wider, die Jahrzehnte vor dem Krieg als Epoche stabilen Wirtschaftswachstums und sozialer Sicherheit darzustellen. In der unmittelbaren Nachkriegszeit kam es zu revolutionären Veränderungen, die die Gesellschaftsordnungen aller Länder erschütterten und damit auch Einfluss auf die Entwicklung im Arbeitsmarkt nahmen. 1
2.1 Geschichtlicher Bezug
Der Versailler Vertrag und die Weimarer Verfassung bildeten 1919 den innen- und außenpolitischen Rahmen für die Neuordnung Deutschlands. Die Republik zeichnete sich durch zahlreiche Probleme, wie die Umstellung der Kriegs- auf die Friedenswirtschaft und die Wiedereingliederung der Kriegsrückkehrer in den Arbeitsmarkt, aus. 2 Der Krieg hatte etwa 8 Millionen Tote gefordert. Infolge der Abwesenheit der Männer kam es zu einem Geburtenrückgang von insgesamt etwa 3 Millionen Menschen. 3 Die Gebietsabtretungen (ca. 70.000 km², bzw. 13% der Gesamtfläche) führten zum Zusammenbruch der Binnenwirtschaftsbeziehungen und zogen viele Ausgewiesene und Flüchtlinge an. Der Staat benötigte erhebliche Finanzmittel, um die hohe Staatsverschuldung zu tilgen, die Vereinbarungen von Versailles zu erfüllen und einen neuen Sozialstaat aufzubauen. Zudem musste sich die junge Demokratie weiter verschulden, um die schwierige Anfangszeit zu überbücken. Inflation, Abwälzung der Einkommens- und Vermögensabgaben auf die Preise und ein kurzfristiger hoher Anstieg der Arbeitslosigkeit waren die Folge. Dennoch erholte sich die Wirtschaft zunehmend: Es kam zu einer Regeneration der Friedensproduktion bei einer beinahen Vollbeschäftigung. 1921 fiel die Arbeitslosigkeit unter drei Prozent- 1922 unter zwei Prozent. 4
Im Folgenden werden die Entwicklung der Erwerbstätigkeit und die Verschiebung des Arbeitskräfteangebots in den Wirtschaftssektoren nach dem Kriegsende 1918 beschrieben.
1 Vgl. Ambrosius 1986, S. 241
2 Vgl. Wynen et al. 2006
3 Vgl. Statistisches Reichsamt 1930, S. 2
4 Vgl. Wynen et al. 2006
Arbeit zitieren:
Susann Fink, 2008, Escapes to the Demographical Gap – A New Challenge to Enterprises, München, GRIN Verlag GmbH
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