ii
INHALTSVERZEICHNIS
1 Einleitung 1
2 Materialbedarfsplanung im Unternehmen. 2
2.1 Datenbasis 3
2.2 ABC-Analyse. 4
2.2.1 Allgemeines 4
2.2.2 Beispiel in Excel 5
2.3 XYZ-Analyse 7
2.3.1 Allgemeines 7
2.3.2 Beispiel in Excel 7
2.4 Die ABC- und XYZ-Analyse in Kombination 10
2.4.1 Allgemeines 10
2.4.2 Beispiel in Excel 10
3 Methoden der Bedarfsplanung 12
3.1 Materialbedarfsarten 12
3.2 Deterministische Methoden 12
3.2.1 Analytische Betrachtung. 12
3.2.2 Synthetische Betrachtung 14
3.3 Verbrauchsgebundene Methoden 14
3.3.1 Mittelwert. 15
3.3.2 Gleitender Mittelwert 15
3.3.3 Gewichteter gleitender Mittelwert 15
3.3.4 Exponentielle Glättung 1. Ordnung. 16
3.4 Subjektive Schätzung. 16
4 Bereitstellungsprinzipien 17
4.1 Einzelbeschaffung im Bedarfsfall 17
4.2 Verbrauchssynchrone Beschaffung. 17
4.2.1 Reines JIT. 18
4.2.2 Nachfragemonopolistisches JIT 18
4.3 Produktionsentkoppelt. 18
4.4 Verbrauchsentkoppelt 18
4.4.1 Angebotsmonopolistisches JIT. 18
4.4.2 Konzept des Konsignationslagers 18
5 Fazit 19
iii
ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS
Tabelle 2.1: Ausschnitt der Datenbasis 3
Abbildung 2.1: Schematische Darstellung einer ABC-Einteilung 5
Tabelle 2.2: Ausschnitt der ergänzten Daten zur ABC-Analyse. 5
Abbildung 2.2: Grafische Darstellung der ABC-Analyse 6
Tabelle 2.3: Datenbasis des Stapeldiagramms 7
Abbildung 2.3: Stapeldiagramm der ABC-Klassifizierung 7
Tabelle 2.4: Ausschnitt der aufbereiteten Daten zur XYZ-Analyse 8
Abbildung 2.4: Grafische Darstellung der XYZ-Analyse (1) 9
Abbildung 2.5: Grafische Darstellung der XYZ-Analyse (2) 9
Tabelle 2.5: Ausschnitt der Daten zur ABC&XYZ-Analyse 10
Tabelle 2.6: Bezugsdaten für das ABC&XYZ-Diagramm. 10
Abbildung 2.6: ABC&XYZ-Analyse. 11
Tabelle 3.1: Übersicht über die Materialbedarfsarten 12
Abbildung 3.1: Gozinto-Graph. 14
Tabelle 4 1: Kombination von ABC- und XYZ-Analyse zur JIT-Teileauswahl 17
1 Einleitung
Der Bereich der Materialbedarfsplanung spielt in der Wirtschaft seit jeher eine bedeutende Rolle, hat jedoch in jüngster Zeit und allgemein in Zeiten schlechter Wirtschaftslage weiter an 1 Wichtigkeit gewonnen . Ohne vernünftige, d.h. rational nachvollziehbare und tragfähige Konzepte für Disposition und Einkauf ist ein wirtschaftliches Führen einer Unternehmung nicht möglich. Diese Aussage trifft selbstverständlich auch auf andere Bereiche innerhalb eines Unternehmens zu, aber im Einkauf eines durchschnittlichen Industrieunternehmens des produzierenden Sektors liegt einer der Kostenschwerpunkte, und so kommt ihm eine erhöhte Bedeutung und damit auch mehr Aufmerksamkeit im Vergleich zu anderen Abteilungen zu.
Die Materialbedarfsplanung unterstützt die Disposition und den Einkauf in ihrem Bestreben nach Kosteneffizienz, indem sie u.a. über diverse in den Kapiteln 2 und 3 kurz vorgestellte Techniken und Methoden die zu bestellende Menge eines Gutes so zu bestimmen versucht, 2 . dass Bestell- (sekundär) und Lagerkosten (primär) minimal gehalten werden
Nun lohnt sich eine exakte Planung nicht für jedes zu beschaffende Teil, so dass sich die Bedarfsplanung selbst auf Methoden stützt, welche die Güter klassifizieren und so kennzeichnen, ob eine Detailplanung sinnvoll ist oder nicht. In den meisten Fällen wird dazu die ABC-Analyse (z.T. in Kombination mit der XYZ-Analyse) genutzt, die durch relativ simple 3 . Das Ergebnis mathematische Verfahren die zu betrachtenden Güter klassifizieren kann kann anschließend z.B. in einer Tabellenkalkulation grafisch dargestellt und so anschaulich gemacht werden. Im Rahmen dieser Arbeit wird dazu MS Excel benutzt, das mittlerweile als Standardwerkzeug gilt und weit verbreitet ist.
Gleichwohl ist zu beachten, dass durch die fortschreitende Verbreitung der EDV-Systeme die hier getroffenen Aussagen relativiert werden; heutzutage ist es ohne weiteres möglich, für jedes Teil in einem Unternehmen mit Hilfe des Computers eine exakte Planung zu erstellen. Aus Effizienz- und Zeitgründen wird jedoch weitgehend darauf verzichtet, da die zu erwartenden Einsparungen nicht nur bei C-Teilen selbst in der Summe nahezu unbedeutend wä- 4 ren. So spricht PULIC unter anderem von einer „Steigerung der Wirtschaftlichkeit“ .
1 Vgl. Arnold 1982, S. 24 ff. 2 Vgl. Wöhe 2002, S. 504 3 Vgl. Becker 1999; Pulic 2002 4 Vgl. Pulic 2002: Sinn & Zweck der ABC-Analyse
2 Materialbedarfsplanung im Unternehmen
Die Beschaffung ist neben der Produktion, dem Vertrieb sowie der Forschung und Entwicklung eines der klassischen Teilgebiete einer Unternehmung. Im Rahmen des strategischen Managements und dort innerhalb der funktionalen Strategien findet sich die Beschaffungsstrategie, die auf den zunehmend dynamischeren und komplexeren Beschaffungsmärkten 5 . Anhaltspunkte für zu treffende Entscheidungen zu geben versucht
Rein betriebswirtschaftlich und zweckorientiert gesehen ist die Aufgabe der Materialwirtschaft, die Materialbeschaffung unter Berücksichtigung der betriebswirtschaftlichen Ziele zu optimieren. Als Ziele werden in der Literatur durchaus verschiedene, jedoch in zumindest drei Punkten übereinstimmende genannt: Welches Material zu welchem Zeitpunkt an wel- 6 . Die im Vergleich dazu wohl modernste Variante der Definitichem Ort verfügbar sein muss 7 on von Effizienz in der Versorgung eines Unternehmens ist die der „7R“ der Logistik :
in der richtigen Menge mit den richtigen Objekten am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Qualität zu den richtigen Kosten mit dem richtigen Service
Um dies bewerkstelligen zu können, ist zunächst eine Bedarfsanalyse durchzuführen, mit deren Hilfe der Bedarf nach dem „Verzehrscharakter“ der Güter, dem Verwendungszweck, der Breite des Bedarfsspektrums, dem Umfang des Bedarfs, der Stetigkeit und Regelmäßigkeit des Bedarfs, der Voraussehbarkeit des Bedarfs sowie nach den Phasen der Bedarfsermittlung gegliedert wird. Der resultierende Gesamtbedarf an Verbrauchs- und Gebrauchsgütern wird dann unterteilt in Brutto-, Netto- und Vorratsbedarf und ergibt schließlich den Ein- 8 . kaufsbedarf
5 Vgl. Welge 2001, S. 404 ff.; konkrete Vorgehensweisen und Instrumente bei Reibnitz 1978 und Pekayvaz 1985, S. 75, S. 130, S. 151 6 Vgl. www.iascon.de 7 Ergänzt nach Münster 2001, S. 1 8 Vgl. Männel 1985, S. 146 ff.
Als nächstes sind diejenigen Materialien auszuwählen, für die eine detaillierte Planung erforderlich und sinnvoll ist. Diese Auswahl geschieht über eine Klassifikation der zu bestellenden Materialien mit Hilfe der ABC- und XYZ-Analyse, deren Aussagen darüber entscheiden, welche Methode der Bedarfsplanung für welches Material angewendet wird. Vertiefend kann die ABC-Analyse aber auch sowohl mit der XYZ- als auch der GMK-Analyse kombiniert werden, was hier jedoch ausgeklammert wird. Lediglich die Kombination der ersten beiden soll ergänzend betrachtet werden.
2.1 Datenbasis
Zur Veranschaulichung wurde eine beispielhafte Datenbasis in Microsoft Excel aufgebaut, die 2.000 unterschiedliche Artikel enthält. Jeder Artikel besitzt eine laufende Nummer, eine Bezeichnung, einen Preis pro Einheit und die Angabe des Jahresbedarfes. Anhand dieser Daten kann eine ABC-Analyse durchgeführt werden. Die zusätzliche Angabe der Voraussagesicherheit dient später der XYZ-Analyse als Grundlage, ist im Rahmen der isolierten ABC-Analyse jedoch nicht von Bedeutung. Die folgende Tabelle zeigt einen Ausschnitt aus der Datenbasis.
Tabelle 2.1: Ausschnitt der Datenbasis
Aufgrund des Beispielcharakters wurden alle Werte per Zufall generiert. So entstand die Artikelbezeichnung aus der Formel:
=VERKETTEN(ZEICHEN(ZUFALLSBEREICH(65;90));ZUFALLSBEREICH(100;999))
Die Funktion Zeichen() liefert in Excel das mit dem als Parameter übergebenen Wert korrespondierende ASCII-Zeichen, der Wertebereich zwischen 65 und 90 bezeichnet die Großbuchstaben im lateinischen Alphabet. Dieser zufällige Buchstabe wird dann mit Hilfe der Funktion Verketten() mit einer dreistelligen Zufallszahl zwischen 100 und 999 ergänzt, so
Arbeit zitieren:
Jochen Schneider, 2003, Methoden der Materialbedarfsplanung unter besonderer Berücksichtigung der ABC- und XYZ-Analyse, München, GRIN Verlag GmbH
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Einteilung der nach X, Y und Z Warengruppen.
Wie sind eigentlich die Grenzen für die XYZ Analyse zu bestimmen?
Beispiel
Bei der ABC- Analyse hat man eine Unterteilung in A 20% der Güter haben einen Anteil von 80 % am Beschaffungsvolumen
bin gespannt auf eure antworten!
am Friday, August 12, 2005-