Staatliche Studienakademie, Ausbildungsbereich Wirtschaft Oberer Mühlenweg 2-6, 74821 Mosbach
Fachrichtung: Handel Studienjahrgang: HD00A
Seite I
Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung 1
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit. 1
1.2 Gang der Untersuchung. 2
2 Kooperation zwischen Handel und Hersteller. 2
2.1 Das Efficient Consumer Response Konzept. 2
2.2 Ziele und Kooperationsfelder des ECR-Konzepts. 3
2.2.1 Die Supply Side des ECR-Konzepts: Logistik 4
2.2.2 Die Demand Side des ECR-Konzepts: Marketing 4
2.3 Grundvoraussetzungen für eine funktionierende Kooperation. 5
3 Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment (CPFR) 6
3.1 Begriffsbestimmung. 6
3.2 CPFR versus gegenwärtige Supply Chain Methoden 7
3.3 Collaboration als Dimension der Zusammenarbeit 8
3.4 Das CPFR-Prozessmodell 9
3.4.1 Planning 11
3.4.2 Forecasting. 12
3.4.3 Replenishment. 14
3.5 Methoden zur Ermittlung der gemeinsamen Prognose 15
3.5.1 Abverkaufs- oder Umsatzprognose 15
3.5.2 Bestell- oder Auftragsprognose. 15
4 Stand der aktuellen Umsetzung 16
4.1 CPFR-Implementierungsstrategie. 16
4.1.1 Basismodell - Interne Kooperation. 17
4.1.2 Partialmodell - CPFR in der Pilotierungsphase 17
4.1.3 Komplettmodell - Die Integration 18
Seite II
Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment
4.2 Effizienzvorteile durch CPFR 18
4.3 Schwierigkeiten in der CPFR Implementierung. 19
4.4 CPFR in Europa 21
4.4.1 Wer betreibt CPFR in Europa? 21
4.4.2 Besonderheiten des europäischen Marktes 22
4.4.3 Realisierte CPFR-Erfolge in Europa 23
4.5 Fehlannahmen über CPFR. 24
5 Schlussbetrachtung. 25
6 Anhang A I
7 Quellenverzeichnis Q I
Seite III
Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Die ECR-Basisstrategien.
Abbildung 2: Kooperationsbereiche.
Abbildung 3: CPFR als Integrator von ECR-Weiterentwicklungen
Abbildung 4: Supply Chain Methoden versus CPFR.
Abbildung 5: Das CPFR-Geschäftsmodell.
Abbildung 6: CPFR-Implementierungsmodelle
Abbildung 7: CPFR-Herausforderungen
Abbildung 8: Entwicklungsstufen der vertikalen Kooperation
Abkürzungsverzeichnis
B2B - Business-to-Business
CM - Category Management
CPFR - Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment
DV - Datenverarbeitung
EAN - Europäische Artikelnummer
ECR - Efficient Consumer Response
EDI - Electronic Data Interchange
EDV - Elektronische Datenverarbeitung
ERP - Enterprise Resource Planning
GCI - Global Commerce Initiative
IT - Informationstechnologie
POS - Point-of-Sale
SMI - Supplier Managed Inventory
VICS - Voluntary Interindustry Commerce Standards Association
VMI - Vendor Managed Inventory
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
„Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt,
Zu Beginn der Neunzigerjahre sah sich die Handels- und Konsumgüterbranche mit massiven Problemen konfrontiert. Die Umsätze stagnierten bei gleichzeitigem Kostendruck. Wettbe-werbsvorteile waren nur durch aggressive Preispolitik zu erzielen. Handel und Industrie mussten erkennen, dass wirkliche Differenzierungsvorteile nicht durch Alleingang, sondern nur mit Hilfe offener und partnerschaftlicher Kooperation zu erzielen waren. 2
Da die isolierte Optimierung der eigenen „Wertschöpfungsfenster“ lediglich zu suboptimalen Lösungen führte, identifizierten immer mehr Entscheidungszentralen von Industrie und Handel die vertikale Kooperation 3 als Erfolg versprechende Strategie. 4 Durch die gemeinsame Arbeit in den Kooperationsfeldern Marketing und Logistik wird der Weg für einen neuen kooperativen und branchenübergreifenden Strategieansatz, dem Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment (CPFR), geebnet. Das weiterentwickelte CPFR und das Efficient Consumer Response (ECR) sind wertschöpfungsoptimierende Ansätze, die auf Kooperation beruhen, um den gestiegenen Kundenanforderungen und Wettbewerbsdruck gerecht zu werden. Durch Verbesserung der Geschäftsprozesse zwischen Handel und Hersteller werden konsequent Effizienz- und Effektivitätssteigerungspotenziale erschlossen.
Im Rahmen dieser Arbeit wird, basierend auf dem Efficient Consumer Response Konzept, der kooperative Strategieansatz Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment vorgestellt. Ziel der Arbeit ist es, die Wirkungsweise des neunstufigen Prozessmodells und die daraus resultierenden Optimierungspotenziale sowie die Schwierigkeiten in der Umsetzung aufzuzeigen.
1 Vgl. Komma-net: Zitate: „Online im Internet“, http://www.komma-net.de/zitate/, Abfrage vom 01.02.2003
2 Vgl. Seifert, D. (2002), S. 27
3 Vereinigung von aufeinander folgenden Produktions- und Handelsstufen. Vgl. Wöhe, G. (2000), S. 322
4 Vgl. Schmickler, M. (2002), S. 15
1.2 Gang der Untersuchung
Zu Beginn dieser Arbeit wird die Kooperation zwischen Handel und Hersteller auf Basis des Efficient Consumer Response Konzepts erläutert. Die wesentlichen Kooperationsfelder und die vier Basisstrategien werden in Grundzügen erklärt.
Das Geschäftsmodell des Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment bildet den Hauptbestandteil des dritten Kapitels. Begriffsdefinition, Abgrenzungen und die Darstellung des Geschäftsmodells über alle Prozessschritte hinweg sollen die Wirkungsweise des CPFR-Strategieansatzes detailliert verständlich machen.
Das vierte Kapitel der Arbeit gibt Einblicke in die drei verschiedenen Implementierungsstrategien des CPFR und dessen hiermit verbundene Schwierigkeiten ebenso wie die realisierbaren Effizienzvorteile. Da sich der europäische Markt von dem US-amerikanischen unterscheidet, wird auf die veränderten Anforderungen des CPFR-Modells für Europa eingegangen. Danach folgt eine Schlussbetrachtung.
2 Kooperation zwischen Handel und Hersteller
2.1 Das Efficient Consumer Response Konzept
Der Begriff Efficient Consumer Response stammt aus den USA und kann übersetzt werden mit „effiziente Reaktion auf die Kundennachfrage“. Efficient Consumer Response ist nach Heydt eine gesamtunternehmensbezogene Strategie und Bündelung ausgewählter Techniken, die im Rahmen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit von Handel und Hersteller Ineffizienzen entlang der Wertschöpfungskette beseitigt. 5
ECR impliziert zwei wesentliche Gestaltungsansätze - zum einen die Orientierung an den Bedürfnissen der Konsumenten (Consumer) und zum anderen die prozessorientierte und wirtschaftsstufenübergreifende Optimierung der Wertschöpfungskette (Efficient Response). 6 Noch vor wenigen Jahren dominierte das Gegeneinander von Industrie und Handel, mittlerweile steht das kooperative Miteinander unter dem Motto „Dein Nutzen ist Voraussetzung
5 Vgl. Heydt, A. (1998), S. 55
6 Vgl. Seifert, D. (2001), S. 49
Arbeit zitieren:
Diana Körner, 2003, Collaborative Planning, Forecasting & Replenishment: Stand der aktuellen Umsetzung, München, GRIN Verlag GmbH
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