2
3.2.2.3. Rückzahlungsphase 12
3.2.2.4. Kosten 12
3.3. Stipendium. 13
3.4. Sparmöglichkeiten 13
3.5. Studiumsfinanzierung durch Beschäftigung 13
3.6. Definition geringfügiger Beschäftigung. 13
3.7. Wichtige Merkmale der geringfügigen Beschäftigung 14
3.8 Midi-Jobs und Gleitzone 15
3.9 „Bafög“ gesellschaftliches Interesse an Studenten Förderung. 15
Quellen Verzeichnis 17
Literaturverzeichnis 17
3
1. Einleitung
Ein Studium ist teuer und muss finanziert werden. Mit jedem neuen Semester müssen neue Überlegungen zur Finanzierung des Studiums, unter anderem für Bücher und Studiengebühren als auch über die eigenen Lebenserhaltungskosten wie z.B. für Essen, Trinken, Miete, Kleidung, Ansprüche etc. gemacht werden. Vor allem Studenten im 1. Semester, welche meist Ihren Wohnort zum Studienort verlegen müssen und mit einer neuen Situation konfrontiert werden. Das „Deutsche Studentenwerk“ geht von einem durchschnittlichen Betrag von 700 Euro aus, die ein Studierender heutzutage benötigt. 1 Dieser Wert variiert jedoch stark aufgrund wichtiger Faktoren wie Studienort, Wohnsituation, Lebenserhaltungskosten, Ansprüche, und so weiter.
2. Anfallende Kosten für Studenten
2.1. Krankenversicherung
Jeder Student muss krankenversichert sein. Hierbei kann man sich über seine Eltern versichern lassen und wäre somit von diesem Kostenpunkt befreit. Für Studierende, die sich jedoch selbst versichern müssen, aufgrund Ihres Alters oder anderen Gründen, gibt es einen staatlichen Einheitstarif bei dem sich die Kosten zwischen 50 € und 60 € belaufen. Für Studierende über 30 Jahre, auf die der staatliche Einheitstarif nicht mehr zutrifft, ermittelte das „deutsche Studentenwerk“ sogar einen Durchschnittsbeitrag von 115 € monatlich.
2.2. Private Haftpflichtversicherung
Die Haftpflichtversicherung haftet bei Schäden, welche unverschuldet entstehen, daher sollte jeder Student haftpflichtversichert sein. Diese gibt es schon ab ca. 50 € jährlich. Lediglich Studenten, deren Eltern eine private Haftpflichtversicherung besitzen, bei denen sie bis zum Ende der 1. Ausbildung mitversichert sind, brauchen dies nicht.
1 www.ard.de/ratgeber/finanzen/banken-und-geld/kostenfaktor-hochschulabschluss/-
/id=355342/nid=355342/did=355596/10e4bf4/index.html
4
2.3. Miete
Den höchsten Beitrag zu den Kosten der Studierenden leistet die Miete. Ach hierbei sollte darauf gegeben werden, dass beim Bafög höchstens 197 € Mietkosten als Bedarf angerechnet werden, unabhängig von der eigentlichen Höhe der Miete. Die durchschnittlichen Miet- und Nebenkosten belaufen sich in etwa auf 250 €, wobei die Wahl des Wohnortes, sowie der Wohnform den Durchschnitt weit nach oben als auch nach untern variieren lässt.
2.4. Ernährung
Für Studenten, die im ersten Semester sind, sind die Kosten für Ernährung relativ hoch, weil sie das erste mal auf sich alleine gestellt sind. Hierbei gaben Studenten an, dass sie zwischen 40 € - ca. 300 € für die Ernährung ausgeben. Unterschiede bei den Kosten für die Ernährung entstehen durch verschiedene Studienorte wie z.B. neue und alte Bundesländer sowie durch das Geschlecht. So kommt es dazu, dass Studierende in den alten Ländern im Durchschnitt mehr Geld ausgeben für Ernährung als Studierende in den neuen Ländern. Im Allgemeinen geben Studenten mit 165 € 12 € mehr als Studentinnen aus.
2.5. Fa1hrtkosten
Die Fahrkosten betreffen jeden Studenten, selbst Studenten die mit dem Fahrrad die Hochschule erreichen. Hierbei muss man die Kosten für die Beschaffung des Fahrrads berücksichtigen. Der größte Kostenfaktor für Studierende ist, jedoch das eigene Auto. Insgesamt 44 % aller Studierenden leisten sich ein Auto. Auch hierbei unterscheiden sich die Ausgaben durch das Geschlecht. So ist es, dass bei anfallenden Kosten Studenten monatlich 125 € und Studentinnen 112 € aufwenden müssen. Auch für Studierende ohne eigenen PKW entstehen Fahrtkosten zum erreichen der Hochschule. Hierbei fallen Aufwendungen für die Fahrkarte für öffentliche Verkehrsmittel an. Die Kosten für 66 % der Studierenden ohne eigenen PKW belaufen sich hierfür bei ca. 31 € - 33 €.
2.6. Allgemeine Studiengebühren
Die Studiengebühren müssen ab den nächsten Semestern, wenn nicht schon lange eingeführt, auch als Kostenfaktor berücksichtigt werden. Die Höhe dieser Aufwendung beläuft sich je nach Studienort auf zwischen 400 € bis 600 €. Hierbei
5
muss man vor allen Dingen beachten, dass dieser Betrag zu beginn jeden Semesters vom Studierenden zu Zahlen ist.
2.7. Sonstige Aufwendungen
Unter sonstige Aufwendungen versteht man allgemeine Kosten für Kleidung, Kommunikation und Lernmittel. Schuhe, Jeans und Tops- T-Shirts schlagen im Monat mit 57 € zu Buche. 2
2.7.1. Kommunikation
Zur Kommunikation gehören Telefon, Handy, Internet, GEZ und Post. Das Internet ist heute unmöglich wegzudenken und für jeden Studierenden notwendig. Daher auch die 36 % Steigerung des Internetkonsums von 2000 auf 2003. Für diese Kommunikationsposten muss man min. 49 € monatlich anrechnen.
2.7.2. Lernmittel
Lernmittel für Studenten sind schon fast eine Pflicht. Und für fast jedes neue Semester braucht man neue Lektüren. Der Kostenfaktor hierbei ist jedoch abhängig vom Studienfach. So ist es, dass z.B. Studierende der Medizin mit 50 € Monatlich um 20 € höher liegen bei Ihren Aufwendungen für Lehrmittel als Studierende des Maschinenbaus.
2.8. Überblick Wohnungskosten 181 € - 325 € Ernährung 136 € - 164 € Fahrtkosten (ÖV) 32 €
Fahrtkosten (Auto) 118 € Kleidung 50 € - 58 € Kommunikation 49 € Lernmittel 28 € - 51 €
Krankenversicherung, Arztkosten + Medikamente 0 € - 60 € 484 € - 925 € Summe:
2 www.br-online.de/alpha/campus/magazin/2005_09/2.shtml
Arbeit zitieren:
Rim Khanfir, Ali Yücel, Thuyen Nguyen, Zakaya Lakrad, 2007, Finanzierung des Studiums - Bafög, München, GRIN Verlag GmbH
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