1. Einleitung
Im Rahmen einer motivgeschichtlichen Exegese soll in dieser Arbeit das Motiv der Edelsteine in der Johannes Offenbarung untersucht werden.
Zunächst werden einige als gesichert anzusehenden Ergebnisse aus der Forschung über die Offenbarung des Johannes dargestellt. Die zu untersuchenden Bibelstellen werden in den Rahmen der Offenbarung eingeordnet. Im Anschluss wird versucht zu klären, welche Edelsteine in Offenbarung 21, 18-21 tatsächlich gemeint sind. Als nächstes wird die exegetische Methode der Begriffs- und Motivgeschichte erläutert. Dann werden verschiedene Quellen aus dem zeitlichen Umfeld der Entstehung der Offenbarung dargestellt, anhand derer überprüft werden soll, ob der in der Antike weit verbreitete Glaube an Edelsteinen innewohnende Heilkraft und Magie ein Grund für die Erwähnung der Edelsteine gewesen sein könnte.
Die bekannte Parallele zu Ex. 28, 15-21 und die Textstelle selbst sollen kurz untersucht werden. Im Anschluss daran wird abgewogen, ob der Einfluss von Ex. 28 oder der Glaube an magische Eigenschaften von Edelsteinen stärker zum Tragen gekommen ist.
Wenn im folgenden von Edelsteinen die Rede ist, sind, dem Verständnis der Antike folgend, auch Halbedelsteine in der Bezeichnung inbegriffen.
2. Die Offenbarung des Johannes - Forschungsergebnisse
2.1 Verfasser, Ort und Zeit der Abfassung
„Die Verfasser der Offenbarung und der anderen joh. Schriften sind nicht identisch“ (Schnelle, 2007, S. 550). Schnelle stellt fest, dass der Verfasser ein „judenchristlicher Wanderprophet“ sei (ebd.). Pockorný & Heckel (2007) beschreiben den Autor als einen kleinasiatischen, christlichen Propheten. Übereinstimmung herrscht über den Ort der Niederschrift, die Insel Patmos in der Ägäis. Dies gibt der Autor auch selbst in Offb. 1, 9 an. Als Grund des Aufenthaltes wird gemeinhin eine Verbannung aufgrund der Kritik am Kaiserkult des Domitian angenommen. Den Zeitraum der Abfassung zu bestimmen ist wichtig, um Berichte über eventuelle Heilkräfte von Edelsteinen zeitlich zuordnen zu können. Pockorný & Heckel (2007) datieren die Entstehung der Offenbarung ungefähr auf das Jahr 95 n. Chr., Schnelle (2007) gibt die Jahre 90-95 n. Chr. an. Witulski (2007) zufolge ist eine Entstehung um 95 n. Chr. nicht wahrscheinlich. Er gibt mit 132 -135 n.Chr. einen anderen Zeitraum an.
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2.2 Anlass und Zweck
Zur Zeit der Verfassung wurden die Christen in den sieben Gemeinden von vielen Seiten bedrängt (Schnelle, 2007). Aus dem Inneren drohte der Gemeindeidentität Gefahr von Irrlehrern (vgl. Offb 2, 2; 2, 6; 2, 14; 2, 20ff.), Lauheit im Glauben (Offb. 2, 4f.; 3, 15) und Kraftlosigkeit der Gemeinden (Offb. 3, 8) wird angesprochen (a. a. O.).
Von außen droht z. B. Krieg (Offb. 6, 2-4), außerdem herrscht das Tier (Offb. 12, 18 - 13, 10), der römische Imperator (Schnelle, 2007). Die kaiserliche Priesterschaft, das zweite Tier, propagiert den Kaiserkult als für alle Bürger des Reiches verpflichtende Loyalitätserklärung an Domitian 1 (a. a. O.). Pockorný & Heckel (2007) gehen davon aus, dass die Offenbarung für den Gebrauch im Gottesdienst vorgesehen war. Dies lässt sich an den Seligpreisungen im Prolog erkennen (a. a. O.). Die Offenbarung soll das Festhalten der Gemeindemitglieder an der Glaubenstreue (2, 10.13.19; 3, 8), der Geduld (2,2f. 19) und der Liebe fördern (2, 4f. 19) (a. a. O.).
2.3 Gliederung
Die Offenbarung des Johannes ist ein „brieflich stilisierter Visionsbericht“, sie kann in zwei Teile gegliedert werden (Schnelle, 2007, S. 588). Diese Sichtweise wird auch an anderer Stelle vertreten Conzelmann, H. & Lindemann, A., 2000) Im Ersten Teil finden wir die sog. Sendschreiben (1, 9-3, 22), sieben Briefe, die an die sieben Gemeinden in Kleinasien gerichtet sind (a. a. O.). Im zweiten Teil, dem Hauptteil, (4, 1 - 22, 5) finden sich die Visionen. Die literarische Rahmung wird durch eine Einleitung (1, 1-8) und den Schlussabschnitt von 22, 6-21 gegeben. Der hier untersuchte Abschnitt ist Teil des Endes des Haupteils.
Nach Giesen (1986) handelt es sich um ein prophetisches Buch, in dem vom Verfasser viele apokalyptische Bilder benutzt werden. Auch Conzelmann & Lindemann (2000) schreiben, dass der Verfasser sich selbst vermutlich in der „Tradition der Propheten“ stehen sah (S. 391).
3. Begriffs- und Motivgeschichte
Schnelle (2008) gibt eine Definition der Begriffs- und Motivgeschichte. „Die Begriffs- und Motivgeschichte fragt nach Herkunft, Geschichte, Wandel, Bedeutung und Anwendung der im Text vorkommenden Begriffe und Motive. Dabei sollen durch den Vergleich mit literarisch nicht abhängigen Texten theologie- und geistesgeschichtliche Zusammenhänge aufgezeigt werden.
Bei einem Motiv handelt es sich um ein Wort, ein Bild, eine Metapher oder ein Thema mit
1 Witulski (2007) datiert die Entstehungszeit in die Jahre 132 - 135 n. Chr. Da zu dieser Zeit Kaiser Hadrian, nicht
Domitian herrschte, würde sich die Bezeichnung auf ihn beziehen.
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relativ feststehender Bedeutung, auf die ein Autor zurückgreifen kann, um einen bestimmten Sachverhalt auszudrücken.
Die Begriffsanalyse hat das Ziel, sowohl den geprägten Bedeutungsgehalt eines Begriffes als auch seine konkrete Verwendung im Kontext herauszuarbeiten. Die dia-chrone und die synchrone Betrachtungsweise ergänzen sich somit bei der Begriffs-analyse“ (S. 137).
4. Edelsteine in der Antike
In der Antike war der Glaube an eine Edelsteinen innewohnende Kraft weit verbreitet. Auch im alten Testament findet sich z.B. in Weish. 18,24 ein Hinweis auf den Glauben an die Kraft von Edelsteinamuletten (Satake, 2008). Allerdings spielt hier, wie bei allen Amuletten, die in der Antike getragen wurden, die Inschrift eine mindestens gleichwertige Rolle wie der verwendete Stein (Hasenfratz, 2004).
Im Altertum zählte man auch die Halbedelsteine und Perlen zu den Edelsteinen (RAC). Man ging davon aus, dass Edelsteine Wachstum, Leben und Seele besäßen (ebd.). Man sprach von ihrem Atem und unterschied, innerhalb der Sorten, je nach Färbung weibliche und männliche (ebd.). Besonders als magische Amulette fanden Edelsteine in der Antike Verwendung (Michel, 2004). Diese hatten ihren Ursprung im römischen Ägypten und waren besonders im 2. und 3. Jh. nach Chr. im ganzen römischen Reich beliebt (ebd.). Wichtig war neben dem Material auch die Inschrift bzw. das Bild, das in den Edelstein eingeritzt war (ebd.). Man spicht hierbei von Wort- bzw. Bildmagie (Hasenfratz, 2004). Drei große Wirkungsbereiche werden unterschieden: der Bereich der jenseitigen und religiösen Vorstellungen, der Bereich der Medizin und Magie und der Bereich der Liebes- und Schadenszauber (Michel, 2004). Busch (2006) geht davon aus, dass auch die frühen Christen magische Amulette getragen haben.
4.1 Ägypten
Halbedelsteine wurden in Ägypten gerne als magische Amulette verwendet (RAC). Interessant ist hierbei, dass die Ägypter den Edelsteinen Wirkungen entsprechend ihrer Farbe zugeschrieben haben. So bedeutet das ägyptische Wort für Karneol („Rotstein“) auch Zorn, Wut. Der Name des Türkis („Grünstein“) bedeutet in etwa Gedeihen, Frische. Neben der individuellen Wirkung der Steine wurde der Form der Amulette Wirkungskraft zugesprochen. So wird zum Beispiel von Amuletten aus blaugrünem Feldspat in Herzform berichtet (RAC).
4.2 Griechisch-Römisch
Während früher für Siegel und Amulette einfachere Steine bevorzugt wurden, wurden im
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Hellenismus vermehrt Halb-Edelsteine verwendet (RAC). In Rom dann wurde eine unüberschaubare Vielzahl von Steinen benutzt (ebd.). Edelsteine wurden besonders gerne als Amulette verwendet (ebd.). So hat z. B. der Arzt Archigenes zu Zeit Trajans seinen Patienten häufig Wunder wirkende Amulette verschrieben (Fühner, 1956). Wenn der Gebrauch von Edelsteinen im antiken Rom untersucht werden soll, ist es besonders wichtig, einen Blick auf das Land zu werfen, aus dem eine Großzahl von Edelsteinen kam: Indien.
4.3 Indien
„Ein Kapitel für sich in der Edelstein-Kunde der alten Welt bedeutet Indien, von wo seit früher Zeit unzählbare Mengen von Edelsteinen nach dem Westen gekommen sein dürften“ (RAC). Aus Indien kamen folgende Steine nach Rom: Diamanten, Berylle, Rubine, Saphire, Lapislazulis und Opale (ebd.). Cimino (1994) erwähnt außerdem noch Perlen. Indien diente auch als Transitland, z. B. für Türkise und Topaze (ebd.). Nach Syrien lieferten Indische Händler auch selbst Edelsteine (RAC). Heilwirkungen von Edelsteinen wurden ausführlich von dem indischen Arzt Charaka in dessen Werk „Charaka Samhita“ beschrieben 1.-2. Jhd.). Leider lies sich bisher keine Quelle finden, die belegt, dass dieses Werk in der antiken Welt zur Zeit des Johannes bekannt war. Alexander der Große erreichte 327 v. Chr. Indien. Mit der Rückkehr des Heeres nach Griechenland könnte entsprechendes Wissen der Inder in den Mittelmeerraum gelangt sein.
4.4 Israel
Im Land Palästina sind keine Edelsteinfundstätten bekannt (RAC). Die etymologische Untersuchung der Edelsteinnamen lässt darauf schließen, dass Jaspis, Lapislazuli und Beryll aus Mesopotamien stammten, Karneol, Hyazinth, Türkis und Amethyst hingegen aus Ägypten (ebd.). Der Glaube an eine magische Wirkung von Edelsteinen wurde verurteilt (ebd.). Trotz dieser Haltung wurden Edelsteine auch gerne von Christen getragen (ebd.). Oft waren anstelle von magischen Formeln einfach Wünsche eingraviert, die mehr von allgemein menschlicher Art waren (ebd.).
5. Die Edelsteine in Kapitel 21, 19-21
Die einzelnen Edelsteine in Offenbarung 21 Vers 19-21 werden nun genauer betrachtet. Dabei wird, soweit nicht anders angegeben, auf die Arbeit von Zwickel (2002) zurückgegriffen. Er erläutert die Problematik bei der Bestimmung der Steine.
Dabei bezieht er sich auf Ex. 28, 17-20 / 39, 10-13:
"Die mineralogische Bestimmung der […] Edelsteine ist seit jeher ein großes Problem.
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Die Namen der Edelsteine werden nur selten im hebräischen Alten Testament genannt, wobei die Parallelstellen meist nicht ergiebig für eine genaue Bestimmung der Steine sind. Selbst wenn sich die farbliche Gestalt eines Steines auf Grund der Texte erschließen läßt, ermöglicht dies noch keine näheren Angaben zur exakten minerallogischen Bestimmung des Steines (Zwickel, 2002, S. 50)“.
1. Der erstgenannte Stein wird in der Luther-Übersetzung Jaspis genannt. Zwickel (2002) untersucht die Richtigkeit der Übersetzung. Er erläutert, dass die etymologische Herkunft des hebräischen Steinnamens unbekannt sei. Ebenso wenig könne man auf Grund der wenigen biblischen Texte den Stein bestimmen. Da keine entsprechenden sprachlichen Parallelen auffindbar wären, könne man einzig auf die antiken Bibelübersetzungen zurückgreifen. Hier würde die hebräische Bezeichnung des Steines immer mit Jaspis übersetzt. Unter dem Stein, der in Offb. 21 Jaspis genannt wurde, versteht man heute (grünen) Chrysopras (Zwickel, 2002).
2. Der zweite Stein wird von Luther als Saphir übersetzt. Zwickel erläutert, dass das Wort aus dem Sanskrit entlehnt ist. Heute versteht man unter dem Begriff alle Farbvarietäten (exklusive der roten) des Korund. Bis ins 18. Jhd. diente der Begriff jedoch als Sammelbezeichnung für blaue Steine, insbesondere Lapislazuli. Zwickel geht davon aus, dass dieser Stein gemeint ist.
3. Unter Chalzedon (Luther), dem dritten Stein, versteht man heute nur noch die weißlich- bläuliche Art. Früher war der Begriff weiter gefasst und schloss eventuell rötliche und grünliche Varietäten mit ein. Da der einfache weiße Stein bereits in der Königszeit als Siegel verwendet wurde, geht Zwickel davon aus, dass diese Varietät hier gemeint ist.
4. Der vierte Stein wird als Smaragd übersetzt (Luther). Die biblischen Belege ergeben nichts für die Bestimmung des Steins. Die Übersetzungen sind sich einig darüber, dass es sich um Smaragd handelt. Zwickel findet bei Plinius eine Unterscheidung in 12 Arten von Smaragden. Darunter sind aber wohl auch Malachit, Türkise, Zinkspat, grüner Porphyr und evtl. grüner Jaspis zusammen gefasst. Da Smaragde selten und teuer, Malachit und Türkise im Sinai aber häufig zu finden sind, schliesst Zwickel darauf, dass es sich um eine der beiden letztgenannten Steine handeln muss. Türkis wurde nur selten als Siegelstein verwendet, weswegen es sich wohl um Malachit handele.
5. Sardonyx (Luther), der fünfte Stein, ist klar zu identifizieren, da man heute noch das selbe Mineral unter dem alten Namen versteht. Mineralogisch betrachtet ist es schwarz-weiss gebänderter
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Onyx.
6. Sarder wird in der Luther-Übersetzung als sechster Stein genannt. Der hebräische Name ist mit dem Wort für "rot, rotbraun" verwandt, lässt also auf einen roten Stein schließen. Laut Zwickel dürfte es sich hier also um einen Karneol handeln, den wohl am häufigsten für Schmuckzwecke verwendeten Stein in der Antike.
7. Der siebte Stein, ein Chrysolith (Luther), wird im Originaltext laut Zwickel tarsis genannt. Damit wurde auch die spanische Stadt Tartessos benannt. Zahlreiche Hinweise stützen diese Annahme. Nach Plinius wurde in der Nähe der Stadt Chrysolith abgebaut. Heute versteht man unter Chrysolith aber einen anderen Stein. Unter der Antiken Bezeichnung wurde wohl der gelbe Topas verstanden.
8. Der achte Stein, von Luther als Beryll übersetzt, wird laut Zwickel, tatsächlich ein solcher sein. Die Herkunft dürfte Ägypten sein.
9. Der neunte Stein wird in den Übersetzungen einheitlich als Topas wiedergegeben. Unter einem Topas verstand man in der Antike Chrysolith.
10.Der zehnte Stein, Chrysopras (Luther), wird heute als apfel- oder lauchgrüne Varietät des Chalzedons verstanden. Da Plinius den Chrysopras als lauchsaftgrün mit leichtem Einschlag zum Gold beschreibt, ist die Bestimmung nicht eindeutig möglich. Es könnte sich um Chrysopras, Nephrit, Heliotrop oder grünen Serpentin handeln. Zwickel ist der Meinung, dass es sich eher um einen der beiden zuletzt genannten handeln müsse.
11. Der Begriff Hyazinth (Luther), an elfter Stelle genannt, wurde in der Antike benutzt um den blauen Korund zu bezeichnen. Umgangsprachlich versteht man unter einem blauen Korund einen blauen Saphir.
12. Der zwölfte Stein ist für Zwickel relativ eindeutig als Amethyst zu klassifizieren. Damit befindet er sich in Übereinstimmung mit der Luther-Übersetzung. Herkunft dürfte das südliche Ostjordanland oder auch Ägypten sein.
Damit ergibt sich folgendes Bild (Zwickel, S. 70):
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5.1 Besondere Eigenschaften der Edelsteine
Im folgenden soll nun untersucht werden, ob den jeweiligen Steinen besondere Fähigkeiten zugeschrieben werden. Bei einigen Steinen ließen sich keine Quellen aus dem Umfeld des Johannes finden. Hier wird dann die Quelle angegeben, die der Entstehungszeit des Textes am nächsten kommt.
1. Jaspis
Laut Plinius trägt „der ganze Orient“ Amulette aus Jaspis. Plinius nennt die Behauptung der Magier, Jaspis würde beim „[...] Reden vor dem Volke von Nutzen [sein]“ eine Windbeutelei (S. 87). Rotem Jaspis wurde blutstillende Wirkung zugesprochen (RAC, Bd.1, S. 403). In Mesopotamien war es alter Glaube, dass der Himmel aus drei Sphären bestand, wobei die unterste aus blaugrünem Jaspis sei (RAC, Bd.7, S. 373). Es wird auch davon berichtet, dass ein ans Bein der gebärenden Frau gebundenes Jaspis-Amulett die Geburt beschleunigt (Bd. 9, S. 95). Alexander von Tralleis (5. Jhd. n. Chr.) zufolge hilft Jaspis bei Epilepsie.
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2. Lapislazuli
Plinius erwähnt keine etwaigen besonderen Wirkungen des Saphirs bzw. des Lapislazuli, der in der Antike zum Saphir gezählt wurde.
Interessanter für uns ist in diesem Fall die erhaltene lateinische Übersetzung des Damigeron (5. Jhd. n. Chr.). Das griechische Original wird in etwa auf das 1.-2. Jhd. n. Chr. datiert, ist also wahrscheinlich im selben Zeitraum wie die Offenbarung entstanden.
Jüngere Berichte, die eine Verwendung aufgrund besonderer Eigenschaften stützen, finden sich bei Ibn al-Beithar (ca. 1220 n. Chr.) (ebd.). Der Autor schreibt dem Stein zu, dass er die Melancholie heile (ebd.). Dies wäre sicherlich ein guter Grund, um den Stein als Baumaterial zu wählen. Al-Beithar hat viele ältere Quellen benutzt, da leider das Werk selbst nicht vorlag, konnte nicht geprüft werden, woher seine Informationen im vorliegenden Fall stammten (ebd.).
3. Chalzedon
Ältere vorhandene Quellen machen keine Aussagen über die Heilkräfte des Chalzedons (Fühner, 1956). Beda Venerabilis (ca. 700 n. Chr.) schreibt, dass der Stein der Liebe gleiche (ebd.). Dies wäre ein sehr schönes Beispiel dafür, dass Edelsteine aufgrund ihrer Wirkung als Material des neuen Jerusalems gewählt wurden. Leider ist nicht bekannt, ob und wenn auf welche ältere Quellen
4. Malachit
Plinius schreibt über die Smaragde (zu denen er auch den Malachit zählt), dass sich die Augen beim Anblick eines Smaragds erholen würden.
In babylonischer Gefangenschaft hatten die jüdischen Gefangenen große Teile der chaldäischen Kultur kennen lernen können (Fühner, 1956). Die Chaldäer glaubten, dass Dämonen sich fernhalten oder vertreiben ließen, wenn man ihnen ihr eigenes, furchtbares Bild zeigte (ebd.). Laut Plinius wirken flache Smaragde (also auch Malachit) wie Spiegel. Dämonen würden demnach im Malachit ihr Spiegelbild sehen und fliehen. Satake stellt die Frage, ob die Möglichkeit besteht, dass das neue Jerusalem von Dämonen bedroht werden kann - Böttcher ging noch genau davon aus (vgl. Satake). Das Motiv der Abwehr von Dämonen durch Amulette findet sich in Weish. 18, 24f. (Satake, 2008).
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Zwickel (2002) zufolge handelt es sich bei dem Smaragd in Offenbarung 21 wahrscheinlich um einen Malachit, Plinius zählt den Malachit aber ausdrücklich zu den Smaragden (S. 59). Wir können also annehmen, dass die Heilkräfte auch dem Malachit zugesprochen wurden.
An anderer Stelle spricht Plinius explizit von der Schutzkraft des Malachit. Er berichtet davon, dass der Malachit als „Schutzmittel für Kinder“ gelobt werde und „[…] ihm eine gewisse Abwehrkraft gegen Gefahren eigen [sei]“. Al-Beithar schreibt dem Stein eine Schutzkraft vor epileptischen Anfällen zu (Fühner, 1956).
5. Sardonyx
Ältere Quellen erwähnen keine magischen Wirkungen des Sardonyx (Fühner, 1956). Da jedoch erwähnt wird, dass der Sardonyx einen Träger des Onyx vor dessen schlechter Wirkung schützt (der Onyx soll Trauer bringen), kann man davon ausgehen, dass der Sardonyx Trauer vertreibt (ebd.). Dies wäre ein guter Grund, den Stein als Baumaterial des neuen Jerusalems zu verwenden. Allerdings kann nicht unbedingt davon ausgegangen werden, dass Johannes diese Wirkung bekannt war. Dafür sind nicht genug Quellen bekannt.
6. Karneol
Während keine Quellen aus der Zeit des Johannes vorliegen, steht im Aristoteles de lapidibus geschrieben, dass ein Träger dieses Steines nicht in Streit gerate oder sich zum Zorn hinreißen lasse (Fühner, 1956). Bei Al-Beithar findet sich der Hinweis, dass der Stein bei Streitigkeiten die Furcht beschwichtige (ebd.).
Hier ist es wieder so, dass die beschriebenen Eigenschaften den Stein als Baumaterial geeignet erscheinen lassen. Da sich aber keine Quellen aus der Zeit der Offenbarung finden lassen, kann nur spekuliert werden, ob diese Wirkungen dem Johannes bekannt gewesen sein könnten.
7. Gelber Topas
Der Stein wird bei Plinius und anderen erwähnt, besondere Kräfte werden aber hier nicht beschrieben (Fühner, 1956). Im Damigeron wird dem Stein zugeschrieben, dass er wertvoll wäre beim Wahrsagen aus Wasser (ebd.). Hilfreich wäre der Stein auch um Betrunkene nüchtern zu machen (ebd.). Diese Eigenschaften lassen nicht darauf schließen, dass Johannes den Stein aufgrund besonderer Eigenschaften erwähnt.
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8. Beryll
Zum Beryll wird in Antiken Texten nicht viel gesagt. Die besonderen Wirkungen des Steines werden erstmals in den Kyraniden (1.-4. Jhd. n. Chr.) erwähnt (Fühner, 1956). Demnach kann der Beryll seinen Träger reich und froh machen (ebd.).
Als grüner Stein wurde dem Beryll eine positive Wirkung auf die Augen nachgesagt (ebd.). Reichtum dürfte für eine eventuelle Auswahl des Steines als Grundstein keine Rolle gespielt haben. Eher noch könnte die Eigenschaft, seinen Träger froh zu stimmen, ein Grund gewesen sein.
9. Chrysolith
In den Kyraniden wird dem Chrysolith zugesprochen, dass er Fiebernden hilft, Magenschmerzen, und Beschwerden der Nieren lindert und auch gut für die weiblichen Genitalien ist (Fühner, 1956). Alexander von Tralleis (5. Jhd. n. Chr.) zufolge ist der Stein bei Epilepsie hilfreich. Die bekannten Belege lassen nicht auf eine Auswahl des Steins aufgrund besonderer Eigenschaften schließen.
10. Heliotrop
Plinius berichtet von Magiern, die dem Stein die besondere Fähigkeit zuschreiben, in Verbindung mit dem gleichnamigen Kraut den Träger unsichtbar zu machen (Fühner, 1956). Fühner berichtet zudem von allgemeinen Heilwirkungen wie Gesundheit und die Achtung der Menschen. Der Träger sei sicher vor Krankheit und Gift, Gefahr und Schrecken (ebd.). Außerdem würde durch den Stein die Fähigkeit zur Wahrsagung gewährt (ebd.). Wo von diesen Eigenschaften berichtet wird, erwähnt Fühner nicht. Im Damigeron findet sich laut Fühner (S. 92) noch folgende Passage: „[...] wer diesen Stein trägt, wird nie verlassen sein, denn so grosse Gnade legte Gott in ihn.“ Bei diesem Stein könnte schon eher eine Auswahl aufgrund besonderer Eigenschaften erfolgt sein. Mit letzter Sicherheit lässt sich dies aber auch hier nicht sagen.
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11. Blauer Saphir
Epiphanios von Konstantia (315-403) schreibt dem Stein stark kühlende Eigenschaften zu, die ein Kohlefeuer zum erlöschen bringen könne. Hier finden sich auch die ersten medizinischen Angaben. Der Stein helfe, Geburten zu erleichtern und er vertreibe böse Geister. Wenn denn für das neue Jerusalem noch eine Bedrohung durch böse Geister und Dämonen bestünde, wäre die Wahl dieses Steines verständlich. Es ist allerdings zu beachten, dass der angeführte Beleg erst mehr als 200 Jahre nach der Entstehung der Offenbarung verfasst wurde.
12. Amethyst
Der griechische Name des Steins bedeutet „vor Trunkenheit schützend“. Nach hebräischer Deutung erzeugt der Stein angenehme Träume, die Sanskritbezeichnung weist darauf hin, dass der Stein dem Besitzer Glück bringt. Plinius schreibt, dass sich der Name des Steines auf die Farbe beziehe, die nicht ganz zu der des Weines reiche, sondern ins Violett gehe.
Obwohl dem Stein besondere Eigenschaften zugesprochen wurden, lassen diese nicht unbedingt darauf schließen, dass er deswegen ausgewählt wurde.
5.2 Inschriften auf den Grundsteinen
In Offb. 21, 11 beginnt der Verfasser die Stadt zu beschreiben. Im nächsten Vers wendet er sich den 12 Toren der Stadt zu und teilt mit, dass die Namen der 12 Stämme Israels darauf geschrieben stehen. In Offb. 21, 14 spricht er dann von 12 Grundsteinen, die mit den Namen der 12 Apostel beschrieben sind. Auffällig ist, dass die Tore und die Grundsteine beschriftet sind. Hier kann man eine Ähnlichkeit zu den in der Antike beliebten „magischen“ Amuletten sehen. Die Inschriften in diesen waren für die erhoffte Wirkung genau so wichtig wie das Material, aus dem die Amulette hergestellt wurden (Michel, 2004). Namen von Göttern galten als besonders wirkungsvolle Inschriften (ebd.). Gängiger Glaube war, dass die Kenntnis der verschiedenen Namen eines Gottes die Kraft des selbigen verleihe (ebd.). Es ist denkbar, dass den Namen der 12 Stämme und den Namen der Apostel eine ähnliche Kraft zugesprochen wurde und deswegen im Text erwähnt wird, dass die Tore und Grundsteine mit ihren Namen versehen sind.
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6. Zusammenfassung der Untersuchung der Edelsteine in Offb. 21
Die besonderen Eigenschaften der Edelsteine, für die Belege angeführt werden konnten, sind insgesamt nicht spezifisch genug, um darauf schließen zu lassen, dass die Edelsteine deswegen als Grundsteine des neuen Jerusalems ausgewählt wurden. Für manche Edelsteine konnten gar keine etwaigen besonderen Eigenschaften nachgewiesen werden, für andere nur Belege aus einem späteren Zeitraum. Die Zauberkräfte von denen gesprochen wird, lassen keine Verbindung vermuten. Die Tatsache, dass sich nicht bei allen Steinnamen aus Offb. 21, 19-21 sicher sagen lässt, welcher Stein gemeint ist, könnte die Ursache dafür sein. Da aber bei den anderen Steinen auch keine Eigenschaften vermutet werden, die sie zu idealen Bausteinen der Stadt machen würde, kann davon ausgegangen werden, dass die besonderen Wirkungen, die einzelnen Edelsteinen zugesprochen wurde, nicht der Grund für ihr Auftauchen in Offb. 21, 19-21 sein kann. Möglicher Grund für die Erwähnung der Edelsteine könnte natürlich sein, dass ihnen ganz allgemein göttliche Eigenschaften zugeschrieben werden.
Im folgenden soll nun noch Ansatzweise die Verbindung zu Ex. 28, 15-21 und Ex 39,14 untersucht werden.
7. Edelsteine als Schmuck des Brustschilds der Hohepriester
Satake geht davon aus, dass dem Verfasser der Bezug auf den Schmuck des Brustschilds der Hohepriester bewusst war. In Ex. 28, 17-20 heißt es: „Und du sollst sie besetzen mit vier Reihen von Steinen. Die erste Reihe sei ein Sarder, ein Topas und ein Smaragd, die andere ein Rubin, ein Saphir und ein Diamant, die dritte ein Lynkurer, ein Achat und ein Amethyst, die vierte ein Türkis, ein Onyx und ein Jaspis; in Goldgeflecht sollen sie gefasst sein“. Zum einen werden auch in der Offenbarung 12 Steine genannt, zum anderen werden größtenteils die selben Steine verwendet.
Philon von Alexandria (ca. 15/10 v. Chr.- 40 n. Chr. ) deutet die Steine im Brustschild als Verweis auf die zwölf Tierkreiszeichen (Meier, 1977). Als Begründung führt er an, dass auch hier eine vierfache Zerteilung stattfindet (ebd.). Die ewige Dauer wird durch die Wiederkehr verbildlicht (ebd.). Für Philon haben die 12 Steine alle eine andere Farbe (ebd.). Dies entspricht ihm zufolge der Färbung, die die Tierkreiszeichen in den Elementen und Lebewesen hervorrufen (ebd.). Zwickel (2002) hat untersucht, welche mineralogische Bezeichnung auf die Steine zutrifft. Im folgenden werden die Namen der Steine nach der Lutherbibel (1984) den heutigen mineralischen Bezeichnungen gegenübergestellt. Die Steine sind in den Tabellen an der Stelle aufgeführt, an der sie auch laut Ex. 17-20 auf dem Brustschild des Hohepriesters angebracht sind. Um die Übersichtlichkeit zu wahren sind Alternativen in den Fußnoten vermerkt.
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Steinnamen in der Lutherübersetzung Heutige mineralische Bezeichnung (Zwickel,
8 Steine, die in Ex. 28, 17-20 genannt werden, werden auch in Offb. 21, 19-21 aufgeführt. In der folgenden Tabelle werden die vermutlichen heutigen Bezeichnungen der Edelsteine und ihre Position in Offb. 21, 19-21 und Ex. 28, 17-20 gegenüber gestellt (vgl. Zwickel, 2002, S. 67).
2 Alternativen sind Feuerstein, schwarzer Jade oder Serpentin
3 Auch Flintstein könnte gemeint sein
4 Goldtopas und Citrin werden von Zwickel als Alternativen genannt.
5 Smaragd könnte auch gemeint sein.
6 Es könnte sich auch um Achat handeln.
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8. Inschriften auf den Steinen des Brustpanzers
Auf den Steinen des Brustpanzers sind die Namen der 12 Stämme des Volkes Israel eingraviert: „Zwölf sollen es sein in Siegelstecherarbeit nach den Namen der Söhne Israels, dass auf jedem ein Name stehe nach den zwölf Stämmen“ (Ex. 28, 21).
Auch in Offb. 21 finden wir die Namen der zwölf Stämme Israels: „Sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten“ (Offb. 21, 12). Auch die Edelsteine selbst sind mit Inschriften versehen, in der Offenbarung tragen sie aber die Namen der Apostel. Wie bereits unter Punkt 5.2 erwähnt, lässt die Kombination von Edelsteinen und Inschriften an magische Amulette denken.
Das sind nicht die einzigen Parallelen: In Ex. werden vier Reihen mit drei Steinen beschrieben, in Offb. 21 haben die vier Seiten der Stadtmauer je drei Tore.
Der Brustpanzer sollte getragen werden, wenn der Hohepriester im Heiligtum vor den Herrn trat. Die Namen der Stämme Israels sollten zum Gedenken auf dem Herzen getragen werden. In der Offenbarung findet sich auch dazu eine Parallele. Das neue Jerusalem kann mit dem Heiligtum verglichen werden, analog dazu erinnern dann die Inschriften auf den Steinen und den Toren an die Stämme Israels und die Apostel.
Der jüdische Historiker Josephus erwähnt, dass die Edelsteine des Brustschilds Licht aussenden würden, wenn Gott in der Nähe wäre (Kunz, 1986). Wenn Johannes dieses Phänomen gekannt hat, wäre klar warum in Offb. 21, 23 geschrieben steht, dass die Stadt keiner Sonne und keines Mondes bedürfe, eben weil die Herrlichkeit Gottes sie erleuchtet.
Josephus teilt uns auch mit, dass das von den Steinen ausgehende Licht stark genug ist, um weit entfernten Menschen zu leuchten (Kunz). Auch dazu findet sich eine Entsprechung, und zwar in Offb. 21, 24: „Und die Völker werden wandeln in ihrem Licht [...]“.
9. Zusammenfassung
Die Parallelen zwischen Ex. 28, 15-21 und Offb. 21, 12-14 und Offb. 21, 18-21 sind deutlich zu erkennen. Satake (2008) vermutet, dass der Verfasser der Offenbarung die Steine selbst zusammen gestellt hat oder auf eine Tradition zurück griff, die uns unbekannt ist. Gleichzeitig ist Satake auch davon überzeugt, dass der Verfasser der Offenbarung sich der Bezüge auf den Brustschild des Hohepriesters bewusst ist. Dem ist soweit zweifelsohne zuzustimmen. Offen bleibt, ob tatsächlich, wie von Satake angenommen, keine Abhängigkeit zwischen den Textstellen besteht. Aufgrund der gezeigten Ähnlichkeiten, die nicht nur bei der Aufzählung der Edelsteine, sondern auch den anderen Punkten zu finden sind, kann sicherlich in dieser Richtung argumentiert werden.
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10. Literatur
Busch, P. (2006). Magie in neutestamentlicher Zeit. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Cimino, R. M. (1994). Indian products exported to the West. In: Cimino, R. M. (Hrsg.) Ancient Rome and India. Commercial and cultural contacts between Rome and India (S. 80-83). Neu-Delhi: Munshiram Manoharlal Publ.
Conzelmann,H. & Lindemann, A. (2000) Arbeitsbuch zum Neuen Testament. 13. Aufl. Tübingen: Mohr Siebeck.
Fühner, H. (1956). Lithotherapie. Historische Studien über die Verwendung der Edelsteine. Ulm: Haug.
Giesen, H. (1986). Johannes-Apokalypse. In: Müller, P.-G. (Hrsg.), Stuttgarter Kleiner Kommentar Neues Testament 18. Stuttgart: Katholisches Bibelwerk.
Hasenfratz, H.-P. (2004). Die antike Welt und das Christentum. Menschen, Mächte, Gottheiten im Römischen Weltreich. Darmstadt: WBG.
Hermann, A. (1959). Edelsteine. In: Reallexikon für Antike und Christentum. Bd. IV (Sp. 505-552). Stuttgart: Hiersemann.
Kunz, G. F. (1986). The Mystical Lore of Precious Stones. Being a Combination of Two Histories, „The Curious Lore of Precious Stones,“ 1913, and „The Magic of Jewels and Charms,“ 1915. Vol. 2. San Bernadino, CA: Borgo.
Meier, C. (1977). Gemma Spiritalis. Methode und Gebrauch der Edelsteinallegorese vom frühen Christentum bis ins 18. Jahrhundert. München: Wilhelm Fink.
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Arbeit zitieren:
Matthias Giepen, 2009, Die Edelsteine in der Johannes Offenbarung, München, GRIN Verlag GmbH
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