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Inhaltsverzeichnis
1.0 Vorwort. 2
2.0 Arten der Armut 4
2.1 Versuch einer Annäherung an die verschiedenen Armutsansätze. 4
2.1.1 Die Einkommensarmut/Ressourcenkonzept. 5
2.1.2 Bekämpfte Armut 6
2.1.3 Verdeckte (latente) Armut. 8
2.1.4 Relative Armut 9
2.1.5 Subjektive Einkommensarmut. 10
2.2 Mehrdimensionales Armutskonzept 10
2.2.1 Der Lebenslagenansatz/Lebensstandardansatz 11
2.2.2 Milieubezogene und subjektive Armutskonzepte. 12
2.2.3 Eine kind- und jugendgerechte Armutsdefinition 13
2.3 Die „Neue Armut“ 15
3.0 Einkommensarmut bei Kindern. 18
3.1 Umfang der Kinder und Jugendarmut 18
3.1.1 Alleinerziehenden-Haushalte 19
3.1.2 Kinderreiche Familien 21
3.1.3 Ausländische Familien. 23
3.1.4 Familien mit Arbeitslosigkeit des/der Ernährers/In 25
3.2 Politik erzeugt Armut. 25
4.0 Systemtheorie 26
4.1 Der prozessual-systemische Ansatz von Sylvia Staub-Bernasconi 26
5.0 Zeitliche Phänomene der Armut 28
5.1 Dauer der Armut 28
5.2 Vererbte Armut. 31
6.0 Mögliche Folgen der Armut im Kindes- und Jugendalter -Eine
Minderung der Lebensqualität? 32
6.1 Veränderungen im Wohnbereich/ Wohnumfeld. 32
6.2 Auswirkungen auf die Gesundheit. 34
6.2.1 Vernachlässigung 38
6.2.1.1 Was gewährleistet das Kindeswohl? 38
6.3 Freizeit und Konsum. 40
6.3.1 Konsumverhalten der Kinder 40
6.3.2 Materielle Einschränkung 41
6.4 Auswirkungen auf Schule und Ausbildung. 43
6.5 Auswirkungen im kulturellen Bereich 45
7.0 Umgang mit und Wege aus der Armut. 45
7.1 Bewältigung nach Walper. 45
7.2 Mögliche Bewältigungsstrategien. 48
7.2.1 Verschuldungsproblematik bei Jugendlichen. 50
7.2.2 Arbeitsaufnahme. 52
7.2.3 Kriminalität 53
7.2.4 Resignation 55
7.2.5 Bewältigungsformen der Eltern 57
8.0 Herausforderung an die Soziale Arbeit und die Sozialpolitik 58
8.1 Institutionen. 58
8.1.1 Das Jugendamt 59
2
8.1.2 Das Wohnungsamt. 59
8.1.3 Allgemeiner Sozialdienst (ASD) 60
8.2 Hilfemöglichkeiten zur Verbesserung der Lebenssituation. 60
8.2.1 Sozialpädagogische Familienhilfe 61
8.2.1.1 Empowerment als Denkrichtung 61
8.2.1.2 Merkmale der Sozialpädagogischen Familienhilfe 62
8.2.1.3 Die verschiedenen Ansätze der SPFH. 63
8.2.1.4 Was muss noch getan werden 65
8.3 Verbesserung der gesundheitlichen Lage 66
8.3.1 Kritik 67
8.4 Möglichkeiten der Hilfe in Bezug auf Schule und Ausbildung 67
8.4.1 Kritik 69
8.5 Möglichkeiten in Bezug auf den kulturellen Bereich und dessen
Verbesserung............................................................................................... 70
8.6 Gemeinwesenarbeit und Sozialplanung. 70
8.7 Sozialpolitik 71
9.0 Schlusswort. 72
Literaturliste 73
Anhang 76
9.1 Interview und Fallbeispiel Frau .U 76
9.2 Auswertung des Fallbeispiels 83
Erkl ärung nach § 31 Abs. 7 RaPo 88
Verzeichnis der Abbildungen, Diagramme und Tabellen
Tabelle 1: Differenzierung der Bezieher von Sozialhilfe nach Geschlecht und
Altersgruppenzugeh örigkeit (2001) 6
Tabelle 2: Kindliche Lebenslagendimensionen 14
Tabelle 3: Lebens- und Familienformen armer und nicht-armer Kinder im
Vergleich 21
Armutsquoten 1) von Kindern und Jugendlichen nach Nationalität,
Tabelle 4:
Familientyp und Haushaltsgröße (1998) 24
Tabelle 5: Einkommensarmut im Zeitraum 1991 bis 1995: 30
Tabelle 6: Ernährung von Kindern und Jugendlichen (11 bis 15 Jahre) nach
sozialer Ungleichheit: 36
Grafik 1: Bedürfnispyramide nach Maslow. 39
Grafik 2: Stresstheoretisches Modell nach Walper: 46
Diagramm 1: Entwicklung der Kinder- und Jugendkriminalität in Deutschland 55
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1.0 Vorwort
Das Thema Armut gerät zunehmend in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Während meiner Recherchen bin ich immer wieder auf Zeitungsartikel über die stetig steigende Anzahl der Sozialhilfeempfänger in Deutschland gestoßen. Dies ist wiederum ein Zeichen für die zunehmende Anzahl einkommensschwacher Haushalte. Natürlich sind hiervon auch Kinder und Jugendlichen betroffen, da Kinderarmut das Resultat von Erwachsenenarmut ist. Ein Artikel des Münchner Merkurs vom 21. Februar 2003 beginnt mit folgenden Worten:
Am selben Tag lautete eine andere Überschrift der gleichen Zeitung:
„Kein Geld für eine Portion Pommes“.
Am 29. Oktober 2002 schreibt der Starnberger Merkur
Ist von Armut die Rede, denken die meisten von uns an Menschen in Entwicklungsländern. Natürlich ist Armut immer relativ zu sehen und im Vergleich zu Ländern der sogenannten Dritten Welt, in denen Menschen verhungern, geht es den Armen bei uns ungleich besser. Jedoch gibt es auch in Deutschland Armut, in jeder Stadt und in ländlichen Gebieten.
Doch was heißt es, in einer reichen Gesellschaft arm zu sein? Welches Aus- maß hat Kinder- und Jugendarmut, wie sind die Sozialisationsbedingungen, wer
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ist am meisten von Armut betroffen und welche Folgen und Reaktionen kann die Armutslage mit sich ziehe n? Dies sind Fragen, die ich mit Schwerpunkt auf Kinder und Jugendliche diskutieren möchte.
Die Aktualität des Themas wird mir des weiteren durch den im Frühjahr 2001 erschienenen ersten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung deutlich. Die vorhandene Armut ist somit regierungsamtlich anerkannt worden.
Dennoch steckt die Beschäftigung mit dem Thema Armut bei Kindern- und Jugendlichen noch in den Kinderschuhen und wird in der Literatur wenig beachtet. Da Armut ein zentrales Anliegen der Sozialen Arbeit ist, überrascht es, dass bisher hierauf theoretisch, methodisch und konzeptuell noch nicht genügend eingegangen worden ist.
Ziel dieser Arbeit ist es daher, zu versuchen, die Lücke ein Stück weit zu schließen.
2.0 Arten der Armut
Versuch einer Annäherung an die verschiedenen Armutsansätze
Armut ist ein umfassendes Phänomen, das vielfache Defizite in den verschiedensten Bereichen wie Arbeit, Gesundheit, Bildung, Wohnen und die Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben zur Folge haben kann. Armut ist mehr, als nur eine finanzielle Notlage. Aus diesem Grund, kann keine klare Definition, was unter Armut zu verstehen ist, gegeben werden. Weiter macht die politisch-normative Relevanz des Themas eine eindeutige Festlegung dieser Definition schwierig. Auf Grund seiner ganzheitlichen Einflüsse gibt es unterschiedlichen Kriterien für Armut, die zu verschiedenen Armutsbegriffen und abweichenden Größenordnungen der von Armut betroffenen Persone n- gruppen, führen.
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In der sozialpolitischen und wissenschaftlichen Armutsforschung haben sich Basiskonzepte herauskristallisiert, die eine Annäherung an das was unter Armut zu verstehen ist, liefern. Zu unterscheiden sind überwiegend am Einkommen orientierte eindimensionale Darstellungen, wie das sogenannte Ressourcenkonzept sowie mehrdimensionale Armutskonzepte, die auf die tatsächliche Ver-sorgungslage der Betroffenen in ausgewählten Lebensräumen abstellen.
In Deutschland ist es nicht sinnvoll von Armut im absoluten Sinn zu sprechen (primäre Armut). „Menschen in absoluter A. verfügen nicht über die zu ihrer Lebenserhaltung notwendigen Güter wie Nahrung, Kleidung, Obdach und Mittel der Gesundheitspflege.“ (Stimmer, 2000, S. 49). Im Falle absoluter Armut ist die physische Existenz und Überlebensfähigkeit des Menschen nicht gesichert. Diese Form von Armut ist hauptsächlich in Ländern der sog. Dritten Welt sowie in osteuropäischen Staaten anzutreffen. In modernen Industriegesellschaften spricht man dagegen von einem „relativen“ Armutsbegriff. Armut wird hier in Bezug zum allgemeinen Gesellschaftswohlstand der jeweiligen Bezugsgruppe gestellt. Sie ist deshalb an die gesellschaftliche Entwicklung gebunden und dynamisch zu sehen.
2.1.1 Die Einkommensarmut/Ressourcenkonzept
Die Unterausstattung mit ökonomischen Mitteln wird grundsätzlich als Armut definiert, wobei hier das Einkommen die einzige Bewertungsgrundlage darstellt (vgl. Hans -Uwe Otto u.a., 2001 S. 81; zit. n. Hanesch). Sowohl in Forschung und Wissenschaft wird diesem Konzept eine bedeutende Stellung eingeräumt. Grund hierfür ist erstens die Möglichkeit der einfachen quantitativen Erfassung des Einkommens, zum anderen, dass in unserer konsumorientierten Gesellschaft Geld eine wichtige Ressource für jeden Einzelnen sowie sein Familiensystem darstellt. Daher kann es als stellvertretende Größe zur Messung von Armut dienen. Zudem stellt die Einkommensarmut das zentrale Ausmaß der Armutsproblematik dar. Alle verfügbaren monetären Ressourcen wie Löhne, Vermögen, öffentliche oder private Transfereinkommen (z.B. Kinder- oder Er- ziehungsgeld, Unterhalt, Renten, Arbeitslosengeld, Wohngeld), gehören ebenso
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wie auch die nicht monetären Ressourcen wie z.B. die Resultate der hauswirtschaftlichen Erze ugung, zum Einkommen, (vgl. Hübinger, 1996, S. 60).
In Bezugnahme auf Kinder und Jugendliche ist ein eindimensionaler Ansatz, der nur das Einkommen der Familie im Blickfeld hat, nur bedingt aussagefähig. Denn hierbei wird nicht berücksichtigt, wie viel eine Familie tatsächlich für die Interessen der Kinder (0-12 Jahre) bzw. Jugendlichen/Heranwachsenden (13-18 Jahre) aufwendet. Der Ressourcenansatz differenziert zwischen bekämpfter Armut, verdeckter Armut und relativer Armut.
2.1.2 Bekämpfte Armut
Tabelle 1: Differenzierung der Bezieher von Sozialhilfe nach Geschlecht
Quelle: www.sozialpolitik-aktuell.de/zahleneinkommen.htm, vom 21.12.02
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Einen Armutsindikator stellt, wie oben beschrieben, das verfügbare Haushaltseinkommen dar. Es wird vom Haushaltseinkommen ausgegangen, da auf diese Weise auch Personen, die kein eigenes Einkommen haben, wie Kinder, Hausfrauen etc. erfasst werden können. Fällt dies unter eine politisch normativ festgelegte Grenze, kommen staatliche Transferleistungen in Betracht. In Deutschland zählt der Bezug von Hilfe zum Lebensunte rhalt (HLU) als amtliche Grenze der Einkommensarmut und wird als bekämpfte Armut bezeichnet. „ Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhielten am Jahresende 2001 in Deutsch-land rund 2,70 Mill. Personen in 1,42 Mill. Haushalten laufende Hilfe zum Lebensunterhalt...“
(http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2002/p2900081.htm, vom 12.12.02). Diese Form der Definition von Armut ist am meisten an bürokratisch festgelegte Kriterien gebunden. Die Grenze ist einfach zu bestimmen und kann anhand von Statistiken auf einfachen Weg errechnet werden. Hiermit ist im Rahmen des Bundessozialhilfegesetzes (BSHG) ein sozialpolitisches Programm, welches ein Existenzminimum garantiert, gewährleistet. Somit steht dieser Armutsbegriff für kein theoretisches Armutskonzept, sondern für eine sozialrechtliche Gegebenheit.
„Aufgabe der Sozialhilfe ist es, dem Empfänger der Hilfe die Führung eines Lebens zu ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht.“ (§ 1, Abs. 2, Satz 1, BSHG).
Jedoch ist es politisch umstritten, ob Sozialhilfeempfänger noch zu den Armen der Gesellschaft gehören, oder nicht. Denn die Hilfe zum Lebensunterhalt entspricht häufig nur etwa 45% des durchschnittlichen Nettoeinkommens (vgl. Stimmer, 2000, S. 50). Meiner Meinung nach garantiert die Sozialhilfe daher keine unabhängige, menschenwürdige Existenzsicherung. Hübinger sieht in der bekämpften Armut noch keine besiegte Armut und betrachtet daher den Bezug von HLU immer noch als Armutsindikator (vgl. Bieligk, 1996, S. 16; zit. n. Hübinger). Er begründet dies mit dem Hinweis, dass eine Angleichung der Regelsätze der HLU an die steigenden Lebenshaltungskosten nicht statt findet. Somit sagt der Bezug von Sozialhilfe noch nichts über die Lebensbedingungen der
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Hilfebedürftigen und somit auch von diesen Abhängigen Kindern und Jugendlichen aus. Hanesch ist ebenso der Meinung, dass sich die HLU nur bedingt als Armutsgrenze eignet, da ihre Niveaubemessung de facto durch politische, administrative und fiskalische Erwägungen bestimmt ist (vgl. Hans-Uwe Otto u.a., 2001, S. 81). Das Sozialhilfeniveau ist demnach von der Ideologie, der fina nziellen Situation des Staates und der Schwerpunktfestlegung der jeweiligen Regierung abhängig. Außerdem weist die Sozialhilfestatistik beträchtliche Fehler auf, wodurch eine genaue Registrierung und Auswertung der Empfä ngerzahlen erschwert wird. Eine Bindung der Armutsschwelle an die Höhe der staatlichen Leistungen hat zur Folge, dass bei einer Erhöhung des Sozialhilfeniveaus, die Anzahl der Armen bzw. der Leistungsberechtigten steigen würde. Andererseits muss gesehen werden, dass die Schwelle zur Sozialhilfe nur eine festgelegte Grenze darstellt, was härtestenfalls bedeuten kann, das sich arme und nicht arme Haushalte laut Statistik lediglich um einen Euro Haushaltseinkommen unterscheiden.
2.1.3 Verdeckte (latente) Armut
Aus verschiedensten Gründen verzichten Leistungsberechtigte auf ihren Rechtsanspruch auf Sozialhilfe. Sei es aus Stolz, Scham, Scheu vor zu großem bürokratischen Aufwand, mangelnden Informationsstand oder um Regress Verwandten gegenüber zu vermeiden, um nur einige Gründe zu nennen. Geht man 1995 noch von einer Dunkelziffer von 60% für Westdeutschland aus ( vgl. Münchner Armutsbericht, 1995, S. 17) beträgt 1996 die Zahl derer, die auf ihren Sozialhilfeanspruch verzichten, schätzungsweise rund 100% (vgl. Kreft u.a., 1996, S. 71) Daraus folgt, dass nur die Hälfte der Sozialhilfeberechtigten die ihnen zustehenden Leistungen in Anspruch nehmen. In diesem Bereich ist somit eine deutliche Zunahme der verdeckten Armut zu vermuten. „Die politische Festlegung der Einkommens- und Vermögensgrenze für den Bezug von Sozialhilfe macht diesen A.-Indikator überdies anfällig für fiskalische Erwägungen, die den finalen Charakter der Sozialhilfe unterminieren“ (Stimmer, 2000, S. 50).
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Die deutlich erhöhte Dunkelziffer in Kleinstätten und in ländlichen Gebieten, gegenüber Städten mit über einer halben Million Einwohner ist überwiegend auf den anonymen Charakter von Großstädten, sowie auf die zunehmende Individualisierung, die eine Verminderung der familiären Strukturen zur Folge hat, zurückzuführen.
2.1.4 Relative Armut
„Armut wird verstanden als eine extreme Ausprägung sozial-ökonomischer Ungleichheit bei der der Lebensstandard der Armen im Verhältnis zum durchschnittlichen Lebensstandard einer Gesellschaft betrachtet wird.“ (Hans-Uwe Otto u.a., 2001, S. 81; zit. n. Hanesch). Mit dem Begriff der relativen Armut wird somit der Zusammenhang zwischen dem Armutsproblem und der Verteilungsfrage in der Bevölkerung deutlich und spiegelt die politische, soziale und wirtschaftliche Bedeutung der Armutsdebatte wieder. „In der Tat ist die Schieflage auch in unserem Land erheblich, wenn auch im internationalen Vergleich eher noch moderat. Die 5 Prozent reichsten Haushalte besitzen in unserem Land 31 Prozent des Bruttogeldvermögens: Das ärmste Viertel verfügt dagegen über nur 1 Prozent“ ( http://www.venro.org/global/download/handreichung.doc, vom 10.01.03).
Bei der Verteilung der Einkommen werden normalerweise drei Einkommensgrenzen unterschieden.
Nach der Empfehlung und Definition der Europäischen Gemeinschaft von 1984 (jetzt Europäische Union; EU) zählen die Personen oder Haushalte zu den Armen, die über weniger als 50 % des durchschnittlichen Nettoeinkommens (Äquivalenzeinkommen) im jeweiligen Mitgliedsstaat pro Kopf verfügen. Das monatliche Äquivalenzeinkommen Deutschlands lag im Jahr 2000 bei 1109,00 € (vgl. http://www.gesis.org, vom 28.12.02). Internationale Vergleiche sind bei der Messung der sozialen Unterschiede möglich. An dieser Definition orientiert sich ebenfalls der erste Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, der im Jahr 2001 erschienen ist. Durch unterschiedliche Haushaltsgrößen bedingte
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Bedarfsunterschiede werden bei der Berechnung berücksichtigt (vgl. Kreft u.a., 1996, S. 71).
Liegt die Einkommensgrenze bei 40 % oder darunter, spricht man von strenger Armut. Als Niedrigeinkommensbezieher und daher von Armut bedroht, gelten Personen bzw. Haushalte, deren Einkommen zwischen 50 und 60 Prozent liegen (working poor) (vgl. SOS Dialog, 1999, S. 21). Eine allgemein gültige Definition der verschiedenen Armutsschwellen sorgt für Schwierigkeiten in Hinsicht auf die statistische Betrachtungsweise, da schon ein minimal oberhalb der Grenzen liegendes Einkommen die Statistik karikieren könnte. Auch sieht die Bundesregierung die 50 %-Schwelle für Deutschland als nicht geeignet an, um die soziale Realität darzustellen (vgl. Münchner Armutsbericht, 1995, S. 18), da es so in Ländern mit einem niedrigen Einkommensniveau kaum Armut geben würde. Ebenso könnte die 50 % Grenze bei einer Senkung der Einkommen zu einer unberücksichtigten Verschärfung der Mangelsituation führen.
Dies verdeutlicht, dass bei einer Armutsdefinition über Einkommensquoten keine Berücksichtigung des tatsächlichen Bedarfs erfolgt.
2.1.5 Subjektive Einkommensarmut
Die Höhe des für notwendig gehaltenen Einkommens wird hier, mit Hilfe von Befragungen, von den Betroffenen selbst festgelegt. Aus der Auswertung der Antworten werden die verschiedenen Armutsgrenzen hergeleitet. Die Frage nach der subjektiven Einkommensarmut geht vor allem auf niederländische Forschungsergebnisse zurück. Zunächst erscheint diese gewissermaßen „demokratische“ Festlegung der Grenzwe rte sinnvoll, da sie frei von normativen politischen und wissenschaftlichen Ansichten getroffen wird. „Es bestehen j edoch ernsthafte Zweifel, ob die ermittelte Grenze nicht eher etwas mit „subjektiver Subsistenzunsicherheit“ als mit Einkommensmindestbedarf zu tun hat.“ (Hock u.a., Abschlußbericht, 2000 S. 24; zit. n. Burkatzki1995).
Mehrdimensionales Armutskonzept
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2.1.6 Der Lebenslagenansatz/Lebensstandardansatz
Schon in den dreißiger Jahren wurde das Lebenslagenkonzept von dem Nationalökonomen und Philosophen Otto Neurath formuliert. Die Lebenslage war für ihn „... der Inbegriff aller Umstände, die verhältnismäßig unmittelbar die Verha ltensweise eines M enschen, seinen Schmerz, seine Freude bedingen. Wohnung, Nahrung, Kleidung, Gesundheitspflege, B ücher, Theater, freundliche menschliche Umgebung, all das gehört zur Lebenslage...“ (Hock u.a., A bschlußbericht, 2000 S 24, zit. n. Neurath).
Gerhard Weisser beschreibt in den fünfziger Jahren die Lebenslage als „... Spielraum, den einem Menschen (einer Gruppe von Menschen) die äußeren Umstände nachha ltig für die Befriedigung der Interessen bieten, die den Sinn seines Lebens bestimmen“ (ebd., S. 24, zit. n. Weisser). Diese Spielräume erstrecken sich nicht nur auf Einkommen und Versorgung.
Der Lebenslagenansatz fragt nach dem Ergebnis der Ressourcenverwe ndung, d.h. die konkrete Versorgungssituation der Individuen in ausgewählten, sozial bedeutsamen Lebensbereiche n steht im Vordergrund. Hierunter sind die Bereiche der Wohnsituation, Ernährung, Freizeit, schulische und berufliche Ausbildung und der daraus resultierenden Arbeit des Gesundheitswesen sowie die Teilnahme am gesellschaftlichen, kulturellen und politische n Leben zu verstehen (vgl. Kamensky u.a., 2000, S. 15). Mit diesem Definitionsmodell werden materielle und immaterielle Aspekte, sowie ökonomische und psychosoziale Dimensionen berücksichtig. Der Ansatz der Lebenslagen ist kein fertiges Forschungskonzept, sondern vielmehr eine Sichtweise. Eine klare und eindeutige Definition von Armut kann mit diesem Konzept nicht erfolgen, da es allenfalls beschreibt, was eine Problemlage im jeweiligen Lebensbereich charakterisiert.
„Eine komplexe Form der Messung der materiellen Lebenslage Armut hat der britische Forscher Peter Townsend (1979) entwickelt, der mit Hilfe eines sog. Relativen Deprivationsindex den Versuch unternahm, die tatsächliche Versor- gungslage anhand einer Vielzahl von Einzelindikatoren zu messen und daraus
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einen Gesamtindex der Deprivation abzuleiten“ (Hans-Uwe Otto u.a., 2001, S. 82; zit. n. Hanesch).
Townsend fordert die Bestimmung von Minimalstandards, um dem typischen Lebensstandard einer Gesellschaft gerecht zu werden, da nicht jeder Zustand mangelnder Bedarfsdeckung als Armut bezeichnet werden kann. Die Unterschreitung, bzw. das Fehlen wichtiger Ressourcen, in einem oder mehreren Lebensbereichen ist die Bezeichnung für eine prinzipiell deprivierte Lebenssituation, bzw. eine Unterversorgung. Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist nicht mehr gesichert und die Betroffenen sind von sozialer Ausgrenzung bedroht. Deprivation und Armut sind für Townsend zwei unterschiedliche Begriffe.
Andress führt noch den Begriff der doppelten Armut in die Diskussionen ein. Hiermit sind Personen und Haushalte gemeint, die sowohl von Einkommensarmut als auch von Deprivationsarmut betroffen sind. Nach Andress leben ca. 3% (Westdeutschland) und 6% (Ostdeutschland) der Bevölkerung in doppelter Armut (vgl. Andress u.a., 2000, S. 8).
2.1.7 Milieubezogene und subjektive Armutskonzepte
Hier geht es im Unterschied zu den bereits genannten multidimensionalen Armutskonzepten um die ganz individuelle Bewertung der Lebenssituation und Wahrnehmung. Hiermit werden die „objektivierenden Armutskonzepte vervollständigt, da die Sichtweisen der Betroffenen im Mittelpunkt der Betrachtungsweise stehen und ... im Falle der milieubezogenen Betrachtung das Eingebettetsein in teilweise recht geschlossene Gruppen mit eigenen Normen und Gesetzen nicht verleugnen“ (Hock u.a., Abschlußbericht, 2000, S. 27).
Lebenslagenkonzepte ermöglichen ein verbessertes Verständnis der Thematik „Armut“ und gerade in Hinblick auf den facettenreichen Bereich der Kinder- und Jugendarmut ist eine mehrdimensionale Sichtweise der konkreten Lebenssituationen aussagekräftiger und liefert ein differenzierteres Bild der jeweiligen Un- terversorgungslage, da Armut als ein multidimensionales Phänomen betrachtet
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wird. Wenn sich ein geringes Einkommen tatsächlich in einem unzureichenden Lebensstandard niederschlägt, kann man die hiervon Betroffenen tatsächlich als arm bezeichnen. Entscheidend ist das Resultat, denn gleiche Ausgangsl agen bedeuten nicht unmittelbar identische Lebenschancen. Zudem ist der Lebenslagenansatz bei charakterisierenden Befragungen einfacher auszuwerten. „Gegenüber detaillierten Anschreibungen von Ausgaben und Aktivitäten eines Haushalts in Verbrauchererhebungen und Zeitverwendungsstudien stellt das Erhebungsinstrument sehr viel weniger Ansprüche an Interviewer und Befragungspersonen und benötigt auch weniger Erhebungszeit“ (Andress u.a., 2000 S. 7).
In der Armutsforschung findet das Konzept der Lebenslagen immer mehr Anerkennung und Tragweite. Die von mir verwendeten Definitionen beziehen sich ebenfalls auf das mehrdimensionale Armutskonzept.
Unabhängig davon, ob eine ressourcenbezogene oder lebenslagenbezogene Definition zu Grunde gelegt wird, spielt die zeitliche Dimension der von Armut Betroffenen, eine wichtige Rolle.
2.1.8 Eine kind- und jugendgerechte Armutsdefinition
Eine auf das Kind, bzw. den Jugendlichen zentrierte Definition enthält folgende Punkte:
• Sie geht von der Lebenswelt des Kindes bzw. Jugendlichen aus, d.h. die signifikante Lebenssituation der jeweiligen Altersklasse, ihre Entwicklung, persönliche Wahrnehmung und Fördermöglichkeiten müssen bemessen werden.
• Der Gesamtzustand der Familie wird gesehen. Es wird betrachtet, was
real für die Belange der Kinder und Jugendlichen aufgebracht wird.
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• Die Multidimensionalität von Armut, um die konkrete Lebenswelt der je-weiligen Altersgruppe gerecht zu werden, ist für die Definition notwe ndig (vgl. Hock u.a., Abschlußbericht, 2000, S. 28).
Folgende Dimensionen für die Erweiterung eines umfassenderen Lebenslagenkonzepts mit Blick auf Kinder und Jugendliche sind von Bedeutung, da sie etwas über die Entwicklung und Teilhabechancen der jeweils Betroffenen aussagen:
Tabelle 2: Kindliche Lebenslagendimensionen
(Hock u.a., Abschlußbericht, 2000 S. 28)
Zu den „Armen“ zählen Kinder und Jugendliche, bei denen auch familiäre Armut vorliegt. Das bedeutet, das Einkommen der Familie des Kindes oder Jugendlichen liegt bei 50 % (oder weniger) des gewichteten Äquivalenzeinkommens im jeweiligen Mitgliedsstaat. Auf Basis dieser Definition können weitere drei Lebenslagentypen unterschieden werden:
Wohlergehen: Hier ist das Wohl des Kindes sicher gestellt. Das Kind weist in keiner der Dimensionen eine gegenwärtige Einschränkung auf (vgl. Hock u.a., Abschlußbericht, 2000, S. 54).
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Benachteiligung: Von einer Benachteiligung kann dann gesprochen werden, wenn das Kind in einigen wenigen Dimensionen aktuelle Einschränkungen aufweist (ebd., S. 54).
Multiple Deprivation: Hier sind in mehreren Dimensionen Einschränkungen festzustellen, so das eine positive Entfaltung des Kindes nicht mehr gesichert ist (ebd., S. 54).
Folgende Faktoren können das Kindeswohl begünstigen:
• Regelmäßige gemeinsame Aktivitäten in der Familie
• Gutes Familienklima (keine regelmäßigen Streitigkeiten)
• Deutschkenntnisse mindestens eines Elternteils (bei Migrantenkindern)
• Keine Überschuldung
• Keine beengten Wohnverhältnisse
Insbesondere die beiden ersten Punkte verweisen auf die große Bedeutung der „Leistung“ derjenigen Eltern, denen es trotz schwieriger materieller Verhältnisse gelingt, ihren Kindern förderliche Entwicklungsbedingungen z u bieten. Damit kommt neben der Einkommenssituation der Familie den sozialen und den kulturellen Ressourcen der Eltern zentrales Gewicht zu“ (Hock u.a., Abschlußbericht, 2000, S. XI).
Besteht keine familiäre Armut, aber trotzdem eine Unterversorgung in den oben benannten Dimensionen der Lebenslagen, sind die betroffenen Kinder oder Jugendlichen zwar als benachteiligt, aber nicht als von Armut betroffen anzusehen (ebd., 2000, S. 29). Abschließend bedeutet dies, dass Armut nicht als Sammelbegriff für benachteiligte Lebenslagen ve rwendet wird.
Die „Neue Armut“
Das traditionelle Armutsbild in Deutschland wird in den 60er und frühen 70er Jahren vor allem mit Randgruppen wie z.B. Obdachlosen, psychisch Kranken,
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Inhaftierten, Suchtkranken und Behinderten in Verbind ung gebracht. Die gesellschaftliche Stigmatisierung und Marginalisierung wird ausschließlich abgrenzbaren Gruppen zugeschrieben.
In den späten 70er Jahren wurde die Armut in Deutschland neu entdeckt und es entstand der Begriff einer „neuen Armut“; einer Armut im Wohlfahrtsstaat. Mit seiner Schrift in der Studie zur „Neuen Sozialen Frage“, „in der die Entstehung von Armut nichtorganisierter gesellschaftlicher Gruppen aus der Lösung der „alten Sozialen Frage“ -insbesondere aus dem Wirken von Sozialstaat und Gewerkschaften- hergeleitet wurde“ (Hans-Uwe Otto u.a., 2001, S. 82; zit. n. Hanesch), führte der damalige rheinland-pfälzische Sozialminister Heiner Geißler (CDU), 1976 diesen Begriff ein und machte die Armutsdiskussion im Wohlfahrtsstaat wieder zu einem aktuellen Thema. Alte Menschen, überwiegend ältere Frauen, die häufig über geringe bzw. unzureichende Rentenansprüche verfügen und somit auf die Unterstützung durch Sozialhilfe angewiesen sind, sowie kinderreiche Familien sind für Geißler die „neuen Armen“. Bis zu dieser Zeit herrscht in Deutschland die Meinung, materielle Armut sei durch s ozialpolitische Maßnahmen weitgehend dauerhaft gelöst worden (vgl. Klocke, 1998, S. 51; zit. n. Zimmermann). Geißlers Aspekte lieferten Anregungen zu einer wissenschaftlichen Armutsforschung in der damaligen Zeit und Probleme der Armutsmessung sowie Bemühungen um eine verbesserte Sozialberichtersta ttung erhalten größere Bedeutung. Erste Versuche, das Phänomen Armut exakt zu messen und einzuordnen, werden unternommen. Die durch Geißler neu entfachte Armutsdebatte ist bis heute Bestandteil von Politik und Wissenschaft geblieben. Allerdings wurde dabei ein Zusammenhang zwischen Erwerbslosigkeit und Armut geleugnet.
In den 80er Jahren dagegen definiert die „neue Armut“, trotz beträchtlichen Wirtschaftswachstums, den Zusammenhang zwischen Armut und (Langzeit-) Arbeitslosigkeit, wodurch die Ursachen, die vermutlich zu Armut führen, präzisiert werden. Armut erhält in der Öffentlichkeit mehr Aufmerksamkeit, da die Zahl der Sozialhilfeempfänger und die Armutsbetroffenheit immer weiter an- steigt. Dies stellt einen Widerspruch zum ökonomischen Aufschwung in
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Deutschland dar. Kulminiert wird daher die These von einer „Zwei-Drittel-Gesellschaft“. Die Vorstellung einer strukturellen Spaltung der deutschen Bevölkerung wird sichtbar (vgl. Leibfried u.a., 1995, S. 223 ff.).
Das Bild der Armut in der Öffentlichkeit war eher finanziell geprägt, insbesondere vor dem Hintergrund vermehrter Kürzungen im Sozialbereich. Ein uniformes Bild von Armut und den davon Betroffenen hat sich in den 80er Jahren trotzdem nicht durchgesetzt. Qualität und Quantität der „neuen Armut“ stehen im Blickfeld der Armutsdebatte, so dass die steigende Arbeitslosigkeit in den Mittelpunkt der Betrachtung gelangt. Daher ist der Begriff der „neuen Armut“ nicht explizit definierbar, da damit verschiedene politische Umstände, die zum Sozialhilfebezug führen, bezeichnet werden. Des weiteren ist zu berücksichtigen, dass die Zeit der 70er Jahre bis heute mehrere Konjunkturzyklen, zwei Ölpreisschocks Mitte der 70er und Anfang der 80er Jahre und die Wiedervereinigung welche massive strukturelle Veränderungen der Volkswirtschaft umfasst, beinhaltet.
Die „neue Armut“ zeigt grundlegend veränderte soziale Strukturen der von Armut gefährdeten bzw. betroffenen Personengruppen. „Ausdruck hierfür ist eine veränderte Zusammensetzung der Sozialhilfeempfänger: Nicht mehr alte und randständige Menschen bilden heute den Großteil der Leistungsempfänger, sondern Kinder und Jugendliche auf der einen Seite und Personen im erwerbsfähigen Alter auf der anderen Seite“ (Kreft u.a., 1996, S. 71). Nicht nur Familien mit vielen Kindern tragen ein erhöhtes Risiko eines Lebens in Armut, sondern Familien im Allgemeinen. Natürlich sind Familien mit nur einem Elternteil besonders betroffen. Die Ursachen, warum immer mehr Menschen auf Hilfe angewiesen sind, haben sich verändert. Da auch Personen im erwerbsfähigen Alter immer mehr von dem Risiko, zu ve rarmen bedroht sind, trifft dies auch immer mehr Kinder, da diese das Armutsschicksal ihrer Eltern teilen. Gründe für diese neue Form der „neuen Armut“ in den 90er Jahren sind also u.a. die weit verbreitete Massen und (Langzeit-) Arbeitslosigkeit und das Phänomen der Jugendarbeitslosigkeit, prekäre Arbeitsverhältnisse, kinderreiche Familien, Eine l- ternhaushalte, sowie Überschuldungen.
Arbeit zitieren:
Christina Karoly, 2003, Kinder- und Jugendarmut in Deutschland - Eine Herausforderung an die Soziale Arbeit, München, GRIN Verlag GmbH
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