II
INHALTSVERZEICHNIS
Seite :
1. Hinführung: Die literarische Onomastik 1
2. Methoden der literarischen Onomastik 3
2. 1. Wesen literarischer Eigennamen 3
2. 2. Funktionen literarischer Eigennamen 5
2. 2. 1. Sprachliche Funktionen 5
2. 2. 2. Literarische Funktionen 6
2. 3. Klassifikation der Namen aus Johann W. v. Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahren 11
2. 3. 1. Authentizität literarischer Namen und Namenträger 12
2. 3. 2. Sujetexterne Namen 13
2. 3. 3. Sujetinterne Namen 14
2. 3. 3. 1. Klassifizierende Namen 14
2. 3. 3. 2. Verkörpernde Namen 17
2. 3. 3. 3. Redende, klangsymbolische und klang-semantische Namen 21
3. Fazit 25
LITERATURVERZEICHNIS III
ANHANG :
KURZINHALT : WILHELM MEISTERS LEHRJAHRE IV
SCHEMA 1: SEMANTISCHE SUBKLASSEN VON SUBSTANTIVEN NACH SOMMERFELD/STARKE. V
SCHEMA 2: KLASSIFIKATION DER ARTEN LITERARISCHER EIGENNAMEN NACH SOBANSKI VI
NAMENSINDEX VII
QUELLEN:
GOETHE, JOHANN WOLFGANG VON: WILHELM MEISTERS LEHRJAHRE. STUTTGART, 2007.
SHAKESPEARE, WILLIAM: HAMLET. ÜBERSETZT VON AUGUST W. VON SCHLEGEL. STUTTGART, 2007.
FORSCHUNGSLITERATUR:
DEBUS, FRIEDHELM: NAMEN IN LITERARISCHEN WERKEN: (ER-)FINDUNG -FORM - FUNKTION. STUTTGART, 2002.
GRANT, MICHAEL UND JOHN HAZEL: LEXIKON DER ANTIKEN MYTHEN UND GESTALTEN. MÜNCHEN, 1996.
KLUGE, FRIEDRICH: ETYMOLOGISCHES WÖRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE. BERLIN, NEW YORK, 2002.
MELZER, HARTMANN UND OTTO LEXIKON DER NAMEN UND HEILIGEN. INNSBRUCK, WIMMER: WIEN, MÜNCHEN, 1982.
SOBANSKI, INES: DIE EIGENNAMEN IN DEN DETEKTIVGESCHICHTEN
SOMMERFELD, KARL-ERNST / STARKE, EINFÜHRUNG IN DIE GRAMMATIK DER DEUTSCHEN GÜNTER: GEGENWARTSSPRACHE. 3., NEU BEARBEITETE AUFLAGE. TÜBINGEN, 1998.
Kurzinhalt von Johann Wolfgang von Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre Die in acht Bücher unterteilten Lehrjahre verfolgen den Lebensweg des Kaufmannssohnes Wilhelm Meister, der aus zugleich wohlhabenden und engen Verhältnissen seines Elternhauses ausbricht, um in der Welt des Theaters eine freiere Entfaltungsmöglichkeit zu suchen. Wilhelm, der sich schon als Kind für das Puppenspiel begeistert, lernt die Schauspielerin Mariane kennen und träumt davon, Schöpfer eines künftigen National-Theaters werden. Als die Beziehung zu Mariane scheitert, weil er sie (fälschlich) für untreu hält, erkrankt Wilhelm schwer und gerät in eine tiefe Krise. Nachdem er sich von der Krankheit erholt hat, wendet er sich wieder den kaufmännischen Geschäften zu und verbrennt seine Dichtungen. Auf einer Dienstreise trifft er auf eine Truppe wandernder Schauspieler und schließt sich ihnen an. Dort trifft er auf die freizügige Schauspielerin Philine, das Ehepaar Melina, den Schauspieler Laertes, den Harfner, der sich Wilhelm anschließt und auf Mignon, die er einem Seiltänzer abkauft und sie als sein Kind aufnimmt. Auf einem Gastspiel im Grafenschloss begegnet der Protagonist der schönen Gräfin, die ihn in die Welt des Adels einführt, und verliebt sich in sie. Nach dem Aufenthalt im Schloss zieht die Schauspielergruppe weiter, um den Theaterdirektor Serlo aufzusuchen. Auf dem Weg wird Wilhelm von Räubern überfallen. Kurz drauf begegnet er der schönen Amazone, deren Identität zunächst offen bleibt. Als sich Geschäftsbesuche nicht länger aufschieben lassen, wachsen in Wilhelm Zweifel an seiner Bestimmung. Aber die Nachricht vom Tod des Vaters, die Wilhelm definitiv unabhängig macht, und ein Brief seines Schwagers Werner, der ihm die angeblichen Freuden eines gewinnorientierten bürgerlichen Daseins ausmalt, treiben den Protagonisten immer mehr in die Welt des Theaters. In Serlos Theater angekommen, bereitet sich die Gruppe auf eine Hamlet-Aufführung vor. Nach der erfolgreichen Aufführung, wird das Theater durch einen Brand zerstört und die Gruppe löst sich auf. Von der sterbenden Aurelie, Serlos Schwester, erhält Wilhelm den Auftrag, ihren untreuen Geliebten Lothario aufzusuchen und ihm einen letzten Brief zu überreichen. Bevor Wilhelm auf Lothario trifft, schildert die schöne Seele, Lotharios Tante, ihr religiöses Leben. Durch die Erzählungen der schönen Seele wird die Turmgesellschaft und Natalie, Lotharios Schwester, in den Roman eingeführt. Der aufgeschlossene Baron Lothario, den er in Gesellschaft Jarnos und eines Abbés antrifft, ermuntert Wilhelm, das Theater aufzugeben zugunsten eines tätigen Dienstes für die Gemeinschaft. Lothario führt ihn in die aufgeklärte Turmgesellschaft ein, die bisher verdeckt sein Leben gelenkt hat. Ein Lehrbrief bestätigt Wilhelm, dass seine Lehrjahre nun vorüber seien. Nach und nach enthüllen sich alle Geheimnisse. Es stellt sich heraus, dass
Wilhelm einen Sohn mit der mittlerweile verstorbenen Mariane hat, Felix. Daraufhin verlobt sich Wilhelm mit Therese, die er fälschlicherweise für die schöne Amazone hält, damit Felix eine Mutter bekommt. Lotharios Schwester, Natalie, entpuppt sich als die schöne Amazone. Mignon ist das Kind aus der inzestuösen Liebe des Harfners zu seiner Schwester. Die oft undurchsichtigen Einflussnahmen der Turmgesellschaft, stürzen Wilhelm immer wieder in Verwirrung und Zweifel, so daß er sogar die Verlobung mit Therese löst und seine Abreise plant. Doch Friedrich, der Bruder Lotharios und Natalies, führt Wilhelm und die schöne Amazone schließlich doch noch zusammen, wodurch Wilhelm, der bürgerliche Kaufmannssohn, in den Adelsstand erhoben wird.
Vgl. http://www.uni-duisburg-essen.de/literaturwissenschaft-aktiv/Vorlesungen/washeisst/wilhmeister.htm
Semantische Subklassen von Substantiven nach Sommerfeld / Starke
Vgl. Sommerfeld, Karl-Ernst / Starke, Günter: Einführung in die Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. 3., neu bearbeitete Auflage. Tübingen 1998. S. 93.
Klassifikation der Arten literarischer Eigennamen nach Sobanski
Sobanski, Ines: Die Eigennamen in den Detektivgeschichten Gilbert Keith Chestertons. Ein Beitrag zur Theorie und Praxis der literarischen Onomastik. Frankfurt am Main u. a., 2000. S. 82.
Arbeit zitieren:
Florina Jurca, 2009, Literarische Onomastik, München, GRIN Verlag GmbH
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