Derivate Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ...................................................................................................................ii
Abbildungsverzeichnis...........................................................................................................iii
Tabellenverzeichnis ............................................................................................................... iv
Abkürzungsverzeichnis v
1 Einführung in den Bereich der Derivate 1
1.1 Zielsetzung und Aufbau der Ausarbeitung 2
1.2 Historische Entwicklung von Derivaten 2
2 Begriffsklärung 4
2.1 Termingeschäfte 4
2.2 Derivate und ihre Märkte 5
2.3 Definition: Kontrakt 5
2.4 Der LIBOR-Zinssatz 6
2.5 Der Leverage-Effekt 7
3 Optionen 9
4 Futures und Forwards 10
4.1 Preisbildung von Zinsfutures 11
4.2 Strategien mit Futures 14
4.3 Forward Rate Agreements 16
4.4 Risiken beim Handel mit Futures 17
4.4.1 Marktpreisrisiko 17
4.4.2 Korrelationsrisiko 18
4.4.3 Lieferrisiko 18
5 Swaps 19
6 Kritische Abschlussbetrachtung von Derivaten 22
Literaturverzeichnis vi
ii
Derivate Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 2 1: Beispielhafte Erfüllungsfrist bei Kassa- und Termingeschäften 4
Abbildung 2 2: Gewinn-Verlust-Grafik bei Spekulation auf Aktie X 8
Abbildung 4 1: Die gängigsten Arten von Futures 10
Abbildung 4 2: Die Basis und ihre Konvergenzeigenschaften 12
Abbildung 4 3: typische Zinsstrukturkurven und ihre Auswirkungen auf den Zinsfuture-Preis
13
Abbildung 4 4: Gewinn- Verlustprofil zum Zeitpunkt der Fälligkeit bei Future-Long-Position
15
Abbildung 4 5: Gewinn- Verlustprofil zum Zeitpunkt der Fälligkeit bei Future-Short-Position
15
iii
Derivate Tabellenverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Tabelle 3.1: Rechte und Pflichten bei Optionen 9
Tabelle 4.1: Öffnen und Schließen von Positionen in Futures 11
Tabelle 5.1: Cashflows an Partei Y im angeführten Beispiel 21
iv
Derivate – Abkürzungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
CoC Cost of Carry
DAX Deutscher Aktien-Index
FRA Forward Rate Agreement
LIBID London Interbank Bid
LIBOR London Interbank Offerd Rate
OTC Over the Counter
v
Derivate – Einführung in den Bereich der Derivate
1 Einführung in den Bereich der Derivate
Derivate haben die jüngere Entwicklung der Finanzwelt so stark geprägt, wie kaum ein ande- res Finanzinstrument. Ursprünglich entstanden Derivate aus dem Wunsch Geschäfte, deren Verwirklichung erst in der Zukunft geschieht, abzusichern. Das Grundmotiv für den Kauf eines Derivats war also die Risikominimierung, sowohl für Einzelpersonen, als auch für ganze Unternehmen. Ganz im Gegensatz dazu verbreitet sich in der letzten Zeit die Meinung, dass eben diese Derivate elementarer Ausgangspunkt der sich derzeit ausweitenden Finanzkrise in den USA (und in der Folge auch in Deutschland) sind. Derivate werden von Experten sehr kontrovers diskutiert. Siehe dazu folgende Zitate von zwei herausragenden Persönlichkeiten der modernen Finanzwelt:
„Im Laufe der Jahre auf dem Markt fanden wir heraus, dass Derivate ein außerge- wöhnlich nützliches Instrument sind um Risiko umzuschichten von jenen, welche es nicht auf sich nehmen sollten, zu denen, welche gewillt und in der Lage sind dies zu
tun.“ 1 (Übersetzung durch den Verfasser)
- Alan Greenspan, Vorsitzender der US-Zentralbank von 1987 bis 2006 2
Derivate sind „finanzielle Massenvernichtungswaffen, welche Gefahren bergen, die
momentan noch latent, aber potentiell tödlich sind“ 3 . (Übersetzung durch den Verfas-
ser)
- Warren E. Buffet, legendärer Investor (und reichster Mensch der Welt)
Beide Zitate sind etwa 5 Jahre alt, als noch niemand an die derzeitige Finanzkrise dachte.
1 Originaltext: „What we have found over the years in the marketplace is that derivatives have been an extraordinarily useful vehicle to trans-
fer risk from those who shouldn’t be taking it to those who are willing to and are capable of doing so“, Quelle: Goodman, P.S.: Taking Hard
New Look at a Greenspan Legacy in: The New York Times,
2008, aufgerufen am 25. Okt. 2008.
2 Vgl. Ebd.
3 Originaltext: Derivatives are „financial weapons of mass destruction, carrying dangers that, while now latent, are potentially lethal.“, Quelle:
Ebd.
1
Derivate – Einführung in den Bereich der Derivate
1.1 Zielsetzung und Aufbau der Ausarbeitung
Es ist leicht zu erkennen, dass Derivate kein einfaches Feld der Finanzwirtschaft sind, aber dennoch kann die Investition in ein Derivat sehr sinnvoll sein. Diese Ausarbeitung soll dem Leser daher die Funktion und Wirkungsweise einiger grundlegender Derivate erläutern. Nach der kurzen Einführung in das Themengebiet, werden im 2. Abschnitt einige Grundbeg- riffe und -zusammenhänge erklärt um im Hauptteil ein flüssiges Lesen zu ermöglichen. Die Abschnitte 3 bis 5 erklären dem Leser die grundlegendsten Derivate, wobei der Schwer- punkt auf Beispielen aus dem Zins-Derivatbereich liegt. Um Redundanz zu vermeiden wird lediglich auf Futures und Forwards näher eingegangen. Dabei werden die Mechanismen der Preisbildung, Strategien und Risiken näher erläutert.
Im Abschnitt 6 werden die Zitate aus der Einführung noch einmal aufgegriffen und abschlie- ßend diskutiert.
1.2 Historische Entwicklung von Derivaten
Bereits vor tausenden Jahren wurden die ersten Termingeschäfte getätigt. Beim Handel mit Rohstoffen wurden meist große Entfernungen zurückgelegt, was zu sehr langen Lieferzeiten führte. Gehandelt wurde in der Regel auf Märkten, auf denen Angebot und Nachfrage den Preis bestimmten. Dadurch waren die Preise einer ständigen Änderung unterworfen. In Kom- bination mit den langen Lieferzeiten führte dies zu dem Verlangen nach gesicherten Preisen, da die Ware oft erst Monate später geliefert wurde. Als Lösung führte man Verträge ein, wel- che die Lieferung bzw. Abnahme der Ware zum zuvor vereinbarten Preis und Zeitpunkt, so-
wie zur vereinbarten Menge und Qualität, garantierten. 4
Im Laufe der Zeit (insbesondere in den letzten 30 Jahren) entwickelten sich die Märkte weiter. Termingeschäfte sind längst nicht mehr nur ein Mittel zur Absicherung, sondern werden ei- genständig gehandelt. Teilweise ist es heute sogar üblich, dass die Ware bzw. der Basiswert gar nicht gehandelt wird, sondern vor Fälligkeit durch ein Gegengeschäft (plus eventuelle Dif-
4 Vgl. Bloss, M. / Ernst, D.: Derivate – Handbuch für Finanzintermediäre und Investoren. München: Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH,
2008, S. 1ff.
2
Quote paper:
Manuel Fleck, 2008, Derivate, Munich, GRIN Publishing GmbH
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Netzwerkbildung und -management als Erfolgsfaktoren
Bezug auf interorganisationale...
Business economics - Business Management, Corporate Governance
Master's Thesis, 103 Pages
Emergence of Bubbles as Prerequisite for Financial Crises
Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Scholary Paper (Seminar), 35 Pages
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