Carbon Footprints in der Supply Chain - Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis...................................................................................................... ii
Abbildungsverzeichnis. iii
Tabellenverzeichnis. iv
Abk ürzungsverzeichnis. v
1 Einleitung und Aufbau der Ausarbeitung 1
2 Wofür steht „Carbon Footprint“? 3
2.1 Definition „Product Carbon Footprint“ 4
2.2 Methodik zur Berechnung des PCF 4
2.3 Projekte zur Umsetzung eines einheitlich kommunizierten PCF. 5
3 Ermittlung des Carbon Footprint eines Produkts 8
3.1 Entscheidungsphase 8
3.2 Aufbau einer Prozessübersicht. 11
3.3 Bestimmung der Systemgrenzen und Priorisierung. 14
3.4 Datensammlung. 15
3.5 Berechnung des PCF 17
3.6 Umgang mit den Ergebnissen 20
4 Resümee 23
Literaturverzeichnis. vi
Anhang viii
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Carbon Footprints in der Supply Chain - Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1.1: Konsumentenmeinung zu Produkten mit geringen
Treibhausgasemissionen.
Abbildung 3.1: relative Kosten pro Produkt.
Abbildung 3.2: Grobeinteilung einer Prozessübersicht im B2C-Bereich
Abbildung 3.3: Prozessübersicht zum Croissants-Beispiel
Abbildung 3.4: Berechnungsschema für Transport und Anbau des Weizens
Abbildung 3.5: Product Carbon Footprint von 1 Tonne Croissants (Beispiel)
Abbildung 3.6: Allgemeine Möglichkeiten zur Emissionsreduktion
Abbildung 3.7: Priorisierungsmatrix zum Croissants-Beispiel.
- iii -
Carbon Footprints in der Supply Chain - Tabellenverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Tabelle 3.1: Grobe PCF-Analyse (Croissants-Beispiel) ............................................. 15 Tabelle 3.2: Auszug einer Datensammlung im Croissant-Beispiel............................. 17
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Carbon Footprints in der Supply Chain - Abkürzungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
B2B Business to Business B2C Business to Consumer BSI British Standard Institute CO Kohlenstoffmonoxid Kohlenstoffdioxid CO 2 CO 2 e Kohlenstoffdioxid-Äquivalent Engl. Englisch FE Funktionale Einheit GHG Greenhouse gas GWP Global Warming Potential PAS Publicly Available Specification PCF Product Carbon Footprint PCR Product category rule
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Carbon Footprints in der Supply Chain - Einleitung und Aufbau der Ausarbeitung
1 Einleitung und Aufbau der Ausarbeitung
In einer Zeit in der Begriffe wie „Klimawandel“, „Globale Erwärmung“ und „Treibhausgas“ beinahe täglich in der Presse erscheinen steigt die Anzahl an Menschen die sich Gedanken über ihr eigenes Verhalten im Umgang mit Ressourcen und Treibhausgasemissionen machen. Laut der britischen Organisation Carbon Trust (Abbildung 1.1) würden 67% der Konsumenten ein Produkt eher kaufen, wenn es niedrige Treibhausgasemissionen aufweist (Carbon Footprint). Wäre das Produkt mit Carbon Footprint genauso günstig und überzeugend wie ein Produkt ohne Carbon Footprint würden sogar 100% der Konsumenten sich dafür entscheiden.
Abbildung 1.1: Konsumentenmeinung zu Produkten mit geringen
Treibhausgasemissionen 1
Dadurch wird umweltbewusstes Produzieren zu einem Wettbewerbsvorteil auf dem Markt. Um die verschiedenen Produkte vergleichbar zu machen muss ein einheitli- 1 TheCarbon Trust: Product carbon footprinting: the new business opportunity Experience from leading companies. The Car
bon Trust: United Kingdom (2008), S.28
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Carbon Footprints in der Supply Chain - Einleitung und Aufbau der Ausarbeitung
cher Standard definiert werden, nach dem die Prozesse und Materialien in den Unternehmen bewertet werden. Darüber hinaus ist es wichtig das die Ergebnisse dieser Ermittlung einheitlich kommuniziert werden, damit der Kunde sich in der Lage sieht selbst entscheiden zu können.
Wie im Laufe der Ausarbeitung gezeigt wird ist die Entwicklung solcher Standards in Großbritannien schon voll im Gange und teilweise bereits in der Praxis umgesetzt.
Im Abschnitt 2 werden, nach einer allgemeinen Darstellung des Begriffs und der Methodik, zwei Projekte vorgestellt, die sich in Deutschland und Großbritannien mit der Entwicklung von Standards beschäftigen und in Kooperation mit verschiedenen Unternehmen daran Arbeiten die entwickelten Standards auf Praxistauglichkeit zu prüfen und zu verbessern.
Im Hauptteil (Abschnitt 3) wird dann ein Verfahren vorgestellt, dass von beiden Organisationen verwendet wird um den Carbon Footprint in der Supply Chain von Produkten zu berechnen.
In Abschnitt 4 fasst der Verfasser die Ergebnisse zusammen und schließt die Ausarbeitung mit seiner Meinung zum Thema ab.
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Carbon Footprints in der Supply Chain - Wofür steht „Carbon Footprint“?
2 Wofür steht „Carbon Footprint“?
Der Begriff „Carbon Footprint“ (englisch) bedeutet direkt übersetzt „Kohlenstoff Fußabdruck“. „Carbon“ steht dabei abkürzend für „carbon dioxide” (engl. für Kohlenstoffdioxid, CO 2 ). Wie der Verfasser in diesem Abschnitt zeigen wird, steht es in den meisten Fällen inhaltlich jedoch stellvertretend für die gefährlichsten Treibhausgase. Dies ist leider nicht der einzige Fall bei dem die Bedeutung des Begriffs „Carbon Footprint“ nicht eindeutig ist. In den Fachzeitschriften kursieren verschiedenste Varianten und es herrscht Uneinigkeit darüber, was der Begriff darstellt, was er misst und in welcher Einheit er angegeben werden sollte. Ebenfalls umstritten ist, ob eine quantitative oder eine qualitative Kennzeichnung (Carbon Label) besser ist. 2 Der Terminus stammt aus dem Gebiet des ökologischen Fußabdrucks und steht grob formuliert für den Betrag an Gasemissionen, welche in Verbindung mit dem Klima-wandel gebracht werden und welche durch das menschliche Produktions- und Konsumverhalten verursacht werden. 3 Um übersichtlich zu bleiben, wird in dieser Ausarbeitung der Schwerpunkt auf den Carbon Footprint von Produkten (PCF) im Konsumgüterbereich gesetzt.
Einig sind sich die Fachleute inzwischen darüber, dass es nicht sinnvoll ist lediglich CO 2 -Werte zu untersuchen. Es gibt eine Vielzahl an umweltschädlichen Gasen teilweise schlimmer als CO 2 -, wie zum Beispiel Methan (CH 4 ) oder Lachgas (N 2 O). Mit der Frage welche Gase außerdem betrachtet werden sollen, ist allerdings auch schon wieder das Ende der Einigkeit erreicht. Man könnte es so weit ausdehnen, dass man auch Gase betrachtet, welche bewiesen schädlich für Mensch und Umwelt, aber nicht zwingend Antreiber des Klimawandels sind. Kohlenstoffmonoxid (CO) wäre ein Beispiel für ein solches Gas, wobei noch verstärkend hinzu kommt, dass CO durch chemische Prozesse in der Erdatmosphäre zu CO 2 werden kann. 4 Weiter geht es mit der Frage ob man nur direkte (z.B. Herstellung des Produkts) oder auch indirekte (z.B. Anfahrt der Mitarbeiter) Emissionen für seine Berechnungen be- 2 Vgl.Wiedmann, T. / Minx, J.: ISA UK Research Report 07 01 A Definition of ‚Carbon Footprint’, S. 2. In: Pertsova, C.C.: Ecolo
gical Economics Research Trends. Kapitel 1, S. 1 11. Nova Science Publishers: Hauppauge, NY, USA (2008)
3 Vgl. Ebd.
4 Vgl. Ebd.
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Carbon Footprints in der Supply Chain - Wofür steht „Carbon Footprint“?
trachtet. Dabei muss auch entschieden werden in welcher Tiefe man die Supply Chain betrachten will: Betrachtet man auch die Entsorgung? Betrachtet man auch den Lieferant vom Lieferant? Auf diese und weitere Fragen gibt es diverse Antworten, was dazu führt, dass die Ergebnisse eines Carbon Footprints für ein und dasselbe Produkt bis zu 200% differieren. 5
2.1 Definition „Product Carbon Footprint“
Da diese Ausarbeitung das Ziel verfolgt sich so praxisnah wie zum jetzigen Zeitpunkt möglich zu bewegen, soll hier eine Definition zur Grundlage genommen werden, die bereits bei meherern großen Unternehmen angewendet wurde und wird.
Der Carbon Trust (siehe Abschnitt 2.3) versteht unter Prodct Carbon Footrpint „alle Treibhausgasemissionen, welche direkt oder indirekt durch ein Produkt verursacht werden...“ 6 .
Dabei werden als Treibhausgase die sechs im Kyoto-Protokoll erfassten Treibhausgase verstanden, also Kohlenstoffdioxid (CO 2 ), Methan (CH 4 ), Distickstoffoxid (Lachgas, N 2 O), Schwefelhexafluorid (SF 6 ) sowie teilhalogenierte und perfluorierte Fluorkohlenwasserstoffe (H-FKWs und PFCs). 7
2.2 Methodik zur Berechnung des PCF
Einige Institute und Organisationen in verschiedenen Ländern haben es sich zur Aufgabe gemacht den PCF und seine Berechnungsmethodik zu definieren um seine Anwendung praktikabel und sinnvoll zu machen. Am weitesten fortgeschritten dabei sind der Carbon Trust in Großbritannien und (in Zusammenarbeit mit dem Carbon
5 Vgl. Brady, K. / Noble, D.: Towards an ISO standard for carbon footprint. In: ISO Focus Februar 2008, S. 22 24. Genève
(2008), S. 22
6 http://www.carbontrust.co.uk/solutions/CarbonFootprinting/what_is_a_carbon_footprint.htm (27.11.2008 19:54 Uhr)
7 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit: Protokoll von Kyoto zum Rahmenübereinkommen der
Vereinten Nationen über Klimaänderungen. http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/protodt.pdf (Download am
21.11.2008, 14:35 Uhr), Anlage A, S.22
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Arbeit zitieren:
Manuel Fleck, 2008, Carbon Footprints in der Supply Chain, München, GRIN Verlag GmbH
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