Segmentberichterstattung nach IFRS-
Eine Analyse der Anforderungen und praktischen Umsetzung
Inhaltsverzeichnis
I Abkürzungsverzeichnis 3
II Abbildungsverzeichnis 4
1. Einführung 5
2. Ziele der Segmentberichterstattung 5
3. Anforderungen zur Erstellung der Segmentberichterstattung
3.1 Nach IAS 14
a) Abgrenzung der Segmente 7
b) Bestimmung berichtspflichtiger Segmente 8
c) Identifikation des Berichtsformates 9
d) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 11
3.2 Änderungen bezüglich IFRS 8
a) Abgrenzung der Segmente 12
b) Bestimmung berichtspflichtiger Segmente 13
c) Identifikation des Berichtsformates 14
d) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 14
4. Gegenüberstellung von IAS 14 und IFRS 8
4.1 Vorteile der Umstellung
a) Aus Sicht der Unternehmen 15
b) Aus Sicht der Adressaten 16
4.2 Nachteile der Umstellung
a) Aus Sicht der Unternehmen 16
b) Aus Sicht der Adressaten 17
5. Fazit 18
III Literatur- und Quellenverzeichnis 20
Segmentberichterstattung nach IFRS-Eine Analyse über die Anforderungen und praktischen Umsetzung
I Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung
Bsp. Beispiel
bspw. beispielsweise
bzw. beziehungsweise
CODM Chief Operating Decision Maker
d.h. das heißt
evtl. eventuell
GAAP Generally Accepted Accounting Principles
ggf. gegeben falls
Hrsg. Herausgeber
grds. grundsätzlich
IAS International Accounting Standard(s)
IFRS International Financial Reporting Standard(s)
Rz. Randziffer
S. Seite
s.u. siehe unten
u.a. unter anderem
US United States
u.U. unter Umständen
vgl. vergleiche
z. B. zum Beispiel
Segmentberichterstattung nach IFRS-Eine Analyse über die Anforderungen und praktischen Umsetzung
II Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Wichtige Segmentinformationen S. 10
Abbildung 2: Abgrenzung operativer Segmente S. 13
Segmentberichterstattung nach IFRS-Eine Analyse über die Anforderungen und praktischen Umsetzung
1. Einführung
Bedingt durch die verstärkten internationalen Geschäfte von großen, zumeist diversifizierten Unternehmen und somit der zunehmenden Bedeutung der Kapitalmärkte, wird es für die Unternehmen immer wichtiger die jeweiligen Interessen der Eigen- und Fremdkapitalgeber zu berücksichtigen. Um weiterhin für die Adressaten auf den globalisierten Märkten attraktiv zu bleiben, muss eine Möglichkeit der Vergleichbarkeit zu anderen Unternehmen geschaffen werde, welche durch die International Financial Reporting Standards (IFRS) geboten wird.
Einen wichtigen Bestandteil bildet dabei die Segmentberichterstattung, welche den Kapitalmarktteilnehmern u.a. Auskünfte über die vergangenen als auch über die zukünftigen Erfolgspotenziale und Risiken geben soll. Mit dem kurz bevorstehenden Jahreswechsel, geht auch wieder eine Neuerung der internationalen Rechnungslegungsstandards einher. So wird IAS 14, durch den ab 1. Januar 2009 retrospektiv anzuwendenden IFRS 8, abgelöst. Doch wodurch unterscheidet sich der neue Standard eigentlich genau von dem Alten, welche Auswirkungen könnte dies auf den Umfang der Berichterstattung haben? Diese und weitere Fragen möchte ich im Zuge meiner Arbeit beantworten. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der Fragestellung, welche Veränderungen, explizit Vor- und Nachteile, sich im Hinblick auf die Adressaten und vor allem für die betroffenen Unternehmen ergeben?
2. Ziele der Segmentberichterstattung
Die Segmentberichterstattung dient dazu das Informationsdefizit, welches sich aus den mangelnden informellen Daten des Jahres - bzw. Konzernabschlusses ergibt, zu beseitigen. 1 Die Beseitigung findet anhand einer Offenlegung von zu meist disaggregierten Zusatzinformationen statt. Diese beinhalten einen besseren Überblick über die Ertragskraft des Unternehmens, sowie bestehende als auch zukünftige Risiken und Chancen der einzelnen Segmente und daraus resultierend des gesamten Konzernes. Hauptziel, welches damit verfolgt wird, ist in erster Linie die Interessen der Adressaten zu befriedigen. Diese beziehen sich darauf, durch die zusätzlichen
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Segmentberichterstattung nach IFRS-Eine Analyse über die Anforderungen und praktischen Umsetzung
Informationen, eine bessere Vergleichbarkeit international agierender Unternehmen herstellen zu können. Die Wichtigkeit dieses Informationsmaterials möchte ich durch folgendes Beispiel verdeutlichen. 2
Beispiel: Die A-AG und die B-AG haben in 01 jeweils Umsatzerlöse von 10.000.000 € erzielt. Die Gewinne waren mit 2.000.000 € ebenfalls gleich hoch. Das Unternehmen A ist nur im Inland und im Europa tätig. Das Unternehmen B erwirtschaftet seine Umsätze ausschließlich in Südamerika und Südafrika. Die Fertigungsanlagen befinden sich hauptsächlich in den betreffenden Ländern, deren politisches Umfeld als instabil einzustufen ist.
Aus dem Exempel wird deutlich, wie bedeutsam es für potenzielle als auch bereits bestehende Anteilseigener ist, Informationen darüber zu erhalten, in welchen Ländern das Unternehmen seine Umsätze erzielt und seine Produkte herstellt, um eine effektive und vor allem sichere Anlageentscheidungen treffen zu können. So würde ein risikoscheuer Anleger nie in das Unternehmen B investieren, aufgrund zu großer politischer Unsicherheiten und den damit verbundenden Risiken. 3
Durch die Einführung des IFRS 8, welcher für Berichtsperioden die am oder nach dem 1. Januar 2009 beginnen gilt 4 , wird sich hinsichtlich der Zielsetzung nicht viel ändern. Einzig und allein die Informationen sollen durch das vorgeschriebene Konzept, auf welches ich im Verlauf noch genauer eingehen werde, aussagekräftiger dargestellt werden. Durch die Neuerung des Standards wird zudem eine Angleichung an die US-GAAP erreicht, in dem die US-amerikanischen Regelungen zur Segmentberichterstattung in SFAS 131 fast vollständig übernommen werden. 5 Im Vordergrund steht hier allerdings weniger der Aspekt der Vergleichbarkeit, sondern das Ziel den Adressaten die Informationen aus Sicht des Managements zu präsentieren. Dies geschieht durch die Offenlegung von Daten des internen Berichtswesens.
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Arbeit zitieren:
Jennifer Janzer, 2009, Segmentberichterstattung nach IFRS: Eine Analyse der Anforderungen und praktischen Umsetzung, München, GRIN Verlag GmbH
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