I
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
1. Einführung in das Thema 1
1.1 Motivation 1
1.2 Aufgabenstellung 2
1.3 Vorgehensweise 2
2. Enterprise Resource Planning (ERP) 3
2.1 Definition 3
2.2 Entstehung 3
3. Die SAP AG 4
3.1 Produkte der SAP AG 4
3.2 SAP für die Versorgungswirtschaft 5
4. Einsatz von SAP bei der XXX 6
4.1 Die XXX als regionaler Versorger 6
4.2 Regulierung 7
4.3 Unbundling 7
4.3 Auswirkungen auf das IT-System der XXX 10
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'DVÄ=ZHL-VertragVNRQWHQPRGHOO³ 11
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4.3.5 Die Umsetzung in der XXX 12
4.4 SAP auf dem Prüfstand 12
5. Fazit 15
Anhang und Anlagen 17
Literaturverzeichnis 20
II
Abkürzungsverzeichnis
ABAP Advanced Business Application Programming BNetzA Bundesnetzagentur CRM Customer Relationship Management EDM Energiedatenmanagement EnWG Energiewirtschaftsgesetz ERP Enterprise Resource Planning EU Europäische Union EVU Energieversorgungsunternehmen GeLi Gas Geschäftsprozesse Lieferantenwechsel Gas GPKE Strom Geschäftsprozesse zur Kundenbelieferung mit Strom i.V.m. in Verbindung mit IDEX-GE Intercompany Data Exchange Extended ± German Electricity IDEX-GG Intercompany Data Exchange Extended ± German Gas Mio. Millionen XXX Xxx Xxx u.a. unter anderem www World Wide Web
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Produktportfolio der SAP ..................................................................... 5 Abbildung 2: Architekturskizze. ................................................................................ 9 Abbildung 3: Netzgebiet der XXX ....................... Fehler! Textmarke nicht definiert. $EELOGXQJ%HJULIIVEHVWLPPXQJÄYHUWLNDOLQWHJULHUWH(98³ .................................. 17 $EELOGXQJÄ(LQ-9HUWUDJVPRGHOO³ ......................................................................... 18 $EELOGXQJÄ=ZHL-9HUWUDJVPRGHOO³ ....................................................................... 18 $EELOGXQJÄ=ZHL-Mandanten- 6\VWHPPRGHOO³ ................................................... 19 $EELOGXQJÄ:LONHQ(1(5*<³ ............................................................................ 19
1
1. Einführung in das Thema
In der heutigen Zeit ist es für Unternehmen, die sich in einer immer stärker werdenden Wettbewerbssituation befinden, wichtiger denn je, zuverlässige betriebliche Informationssysteme (ERP-Systeme) zu nutzen. Die Vielzahl an Geschäftsprozessen und -abläufen in einem Unternehmen, erfordert intern wie extern eine optimale Verbindung aller Organisationseinheiten. Die betrieblichen Informationssysteme haben sich, mit zunehmender Globalisierung, zum Herzstück der IT-Landschaft in diesen Firmen entwickelt.
Die im novellierten Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) geforderte Entflechtung von Netzbetrieb und Vertrieb (Unbundling), wird zusammen, mit der Einführung der Regulierung, in den kommenden Jahren die Energiemärkte verändern. 1 Die Bundesnetzagentur (BNetzA) fordert die Trennung von Netz und Vertrieb zur Schaffung eines diskriminierungsfreien Umgangs im Energiemarkt und zur Förderung des Wettbewerbs.
Auf diese Herausforderung bereitet sich die xxx GmbH vor. Durch Optimierung der Geschäftsprozesse, gezielter Entwicklung und Weiterbildung der Mitarbeiter sowie der richtigen IT-Landschaft, wird die XXX auch in den kommenden Jahren Erträge aus dem eigenen Netzbetrieb erwirtschaften.
1.1 Motivation
Regulierung und Unbundling gehören seit dem in Kraft treten der zweiten Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG), am 13.07.2005, zu den Topthemen in EnerJLHYHUVRUJXQJVXQWHUQHKPHQQDFKIROJHQGPLWÄ(98³DEJHNU]W ÄIm Frühjahr 2005 waren 95 % von 102 befragten Geschäftsführern und Vorständen von Stadtwerken und regionalen Energieversorgungsunternehmen der Meinung, dass sie VLFK VWDUN RGHU VHKU VWDUN PLW Ä8QEXQGOLQJ³ DXVHLQDQGHUVHW]HQ ZHUGHQ³ 2 Mit Regulierung werden sich 94 % stark oder sehr stark auseinandersetzen. 3 Regulierung und Unbundling werden heute und in der Zukunft über den wirtschaftlichen Erfolg von Stadtwerken und regionalen Energieversorgungsunternehmen entscheiden. IT-Systeme spielen bei der Umsetzung des neuen Energiewirtschafts- 1 Vgl.Beisheim, C.-E., Edelmann, H. (2006), S. 206.
2 Edelmann, H. (2006), S. 12.
3 Vgl. Edelmann, H. (2006), S. 12.
2
rechts eine entscheidende Rolle. Die XXX gehört zu den betroffenen EVU und setzt SAP ein. Aus diesem Grund wird der Einsatz von SAP in einem regionalen Versorgungsunternehmen unter den Gesichtspunkten Regulierung und Unbundling in dieser Seminararbeit thematisiert.
1.2 Aufgabenstellung
Im Rahmen dieser Seminararbeit ist vorgesehen, das vorhandene SAP-System der XXX aus der Perspektive Regulierung und Unbundling zu untersuchen. Neben der Definition und der Entstehung eines ERP-Systems soll kurz auf die SAP AG und deren Produkte eingegangen werden. Im Anschluss folgt ein kurzer Überblick zum SAP-Modul für Versorgungswirtschaft sowie die Vorstellung der XXX als regionalen Versorger.
Der derzeitige Einsatz von SAP bei der XXX soll analysiert und geprüft werden. So werden die Auswirkungen auf das IT-System der XXX sichtbar. Ziel der Seminararbeit ist es, festzustellen, ob das derzeit eingesetzte SAP-Modul für Versorgungswirtschaft die optimale Systemlösung für die XXX darstellt, oder ob ein Produktwechsel auf ein anderes ERP-System in Betracht gezogen werden muss, um auch weiterhin erfolgreich am Energiemarkt positioniert zu sein.
1.3 Vorgehensweise
Die vorliegende Arbeit gibt zunächst im Kapitel 2 einen kurzen Einblick in das Thema Enterprise Resource Planning (ERP). Im Kapitel 3 wird die SAP AG als ein Hersteller eines ERP-Systems vorgestellt und es wird speziell auf die Lösung für Versorgungsunternehmen eingegangen. Das darauf folgende Kapitel dient der Vorstellung der XXX als regionales Versorgungsunternehmen und dem Einsatz von SAP in diesem Unternehmen. Als nächstes wird untersucht, wie sich der Einsatz von SAP in der Zukunft bei der XXX entwickeln wird. Im Anschluss wird geprüft, was dies für Auswirkungen auf das IT-System der XXX hat. Die Gesamtbewertung und ein Ausblick auf das zukünftige System schließen die Arbeit ab.
3
2. Enterprise Resource Planning (ERP)
2.1 Definition
ERP steht für Enterprise Resource Planning. Diese Bezeichnung verwendet man für die unternehmerische Aufgabe, alle im Unternehmen befindlichen Ressourcen so effizient und effektiv wie möglich einzusetzen, um die eigentlichen Geschäftsprozesse optimal zu gestalten. Unter Ressourcen im unternehmerischen Sinn versteht man alle Betriebsmittel wie Personal, Kapital und Produktion bzw. Vertrieb. 2005 haben Hans Robert Hansen und Gustaf Neumann ein ERP-System wie folgt definiert: Ä8QWHU (53 « versteht man ein aus mehreren Komponenten bestehendes integriertes Anwendungspaket, das die operativen Prozesse in allen wesentlichen betrieblichen Funktionsbereichen unterstützt (Finanz- und Rechnungswesen, Personalwirtschaft, Materialwirtschaft, Produktion,
Vertrieb). Die Integration wird dabei von einer zentralen Datenbank getragen, wodurch Datenredundanzen vermieden und integrierte Geschäftsprozesse HUP|JOLFKWZHUGHQ³ 4
Unternehmen setzen ERP-Systeme also im alltäglichen Geschäftsbetrieb ein, um die vorhanden Ressourcen optimal planen, verwalten und delegieren zu können. 5 ERP-Systeme haben das Ziel, die innerbetrieblichen Geschäftsprozesse darzustellen und zu optimieren. Die Implementierung webbasierender Produkte, mit denen man die Vorteile des World Wide Webs und des Internets nutzen kann, wird in der Zukunft eine große Rolle spielen.
2.2 Entstehung
Die Integration von Informationssystemen erfolgte in mehreren Phasen. 1960 bis Ende 1970 wurden zuerst einzelne Funktionen wie Lagerbestandsführung und Fakturierung automatisiert. 1980 erfolgte eine Ausdehnung auf die gesamten betriebswirtschaftlichen Hauptgebiete wie Einkauf und Produktion. In den Jahren ab 1990 vollzog sich schließlich ein Wandel von der funktionsorientierten zur ablauf-orientierten Betrachtung. Nicht mehr die Funktionsbereiche standen im Mittelpunkt sondern funktionsbereichsübergreifende Geschäftsprozesse. Die Anwendungen
4 Hansen, H.-R., Neumann, G. (2005), S. 528.
5 Vgl. Abts, D., Mülder, W. (2002), o.S.
Arbeit zitieren:
Manuel Reinhardt, 2009, Einsatz von SAP in einem regionalen Versorgungsunternehmen unter den Gesichtspunkten Regulierung und Unbundling, München, GRIN Verlag GmbH
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