Hochschule Bremen
Fachbereich Wirtschaft
Studiengang Management im Handel
Handelsmanagement (7. Semester)
Bremen, 06.01.2003
Kosten -Nutzen-Analyse in der Musikbranche 1
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung. 2
2. Begriffe und Definitionen. 2
2.1 Beteiligte Firmen/Personen der gesamten Wertschöpfungskette 2
3. Verwertungsgesellschaften 5
3.1 GVL 6
4. Plattenfirmen 7
5. Kosten und Verwertungsmöglichkeiten seitens der Industrie9
5.1 Investitionen 9
6. Verwertungsmöglichkeiten. 11
7. Tonträgerverkauf 12
7.1 Verschiedene Vertriebsmöglichkeiten. 12
7.2 Marketingansätze und Werbung. 13
8. Preiszusammensetzung und Verteilungsschlüssel eines
Tontr ägers. 14
9. Fazit 15
Literaturverzeichnis 17
Internetquellen............................................................................. 17
2 Kosten-Nutzen-Analyse in der Musikbranche
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1. Einleitung
Beinahe auf der ganzen Welt finden so Medienträchtige Casting-Shows wie POPSTARS, TEENSTAR oder DEUTSCHLAND SUCHT DEN SUPERSTAR statt. Selbst die Reality-Soap BIG BROTHER konnte man nach Beendigung des Projektes den einen oder anderen Popstar hervorbringen. Man ist sich darüber im Klaren, dass diese wenig oder gar keine Erfahrungen in der Medienbranche besitzen. Hier gilt es das bekannte „Gesicht“ zu vermarkten. Abgesehen von wenigen Ausnahmen sind die verzeichneten Erfolge eher von kurzlebiger Natur. Daher gilt es in der erfolgreichen Phase die zuvor geleisteten Investitionen möglichst schnell in einen Ertrag zu erwirtschaften. Bei der Variante der Casting-Shows macht sich die Industrie den Umstand zu nutze, dass die zu vermarktenden Künstler bereits im Vorfeld einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt haben und von vorne herein fest steht, dass eine Veröffentlichung stattfinden wird. Doch der Regelfall ist der Aufbau eines völlig unbekannten Künstlers der erst von einer Plattenfirma aufgenommen werden muss.
Die folgende Ausarbeitung soll darlegen, wo während des Aufbau eines Künstlers Kosten anzusetzen sind und soll die Verwertungsmöglichkeiten der einzelnen Institutionen/Personen um den Künstler herum darstellen. Sie befasst sich ausschließlich mit dem Aufbau der Künstler seitens der Industrie nach einem Casting (Auswahl von Künstlern durch persönliches Vorsprechen).
Vorteile, wie die Möglichkeit für unbekannte Künstler ihre Musik global zu vermarkten und die Nachteile durch die einschlägigen Tauschbörsen, auch Peer-to-Peer Programme genannt, werden in dieser Ausarbeitung außer Acht gelassen.
2. Begriffe und Definitionen
2.1 Beteiligte Firmen/Personen der gesamten Wertschöpfungskette
Bevor die Musikbranche zu einem so großem Industriezweig angewachsen ist
befanden sich alle administrativen, rechtlichen und verkaufsfördernde Maßnahmen in
3 Kosten-Nutzen-Analyse in der Musikbranche
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der Hand des jeweiligen Künstlers. Von der schöpferischen Idee des Textes bis zu Vertragsverhandlungen mit einer Plattenfirma.
Im Laufe der Zeit änderte sich dies zunehmend. So ist heute für jeden einzelnen Bereich eine Agentur oder Person zu finden, die dem Künstler die Arbeit abnimmt.
Folgende Aufstellung soll aufzeigen wer üblicherweise in der umsatzgrößten Sparte, der POP-Musik an einem Künstler beteiligt ist. 1
• Songwriter Komponisten
Schreiben und Arrangieren die Texte bzw. Arrangieren die Tonfolge. Der Komponist besitzt die alleinigen0 Rechte an dem komponiertem Stück, die ist laut deutschem Recht nicht veräußerbar sind. Die Rechte an dem Stück bleiben bis 70 Jahre nach dem Tode des Komponisten im seinem Eigentum bzw. im Eigentum der Erben.
• Produzenten
Der Produzent vervollständigt das komponierte Stück mit dem Gesang eines Künstlers und veräußert dieses an einem Verlag.
• Management
Das Management investiert zunächst in den aufzubauenden Künstler und versteht sich als Schnittstelle zwischen allen übrigen Institutionen und dem Künstler. Ferner hält das Management den Kontakt zu Printmedien, Rundfunkanstalten und TV-Sendern.
• Booking-Agentur oder Konzertagent
Sie sind für die Vermittlung von öffentlichen Auftrittsmöglichkeiten zuständig und organisieren deren Ablauf.
• Plattenfirma
1 Vgl. zu dieser Aufstellung Barzen, Europäischer Markt, 1992 S. 54ff..
4 Kosten-Nutzen-Analyse in der Musikbranche
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(An dieser Stelle soll die Plattenfirma nur kurz erwähnt werden, da es im weiteren Verlauf zu einer ausführlicheren Beschreibung kommen wird.)
• Musikverlag
Er vermarktet geistiges Eigentum indem Komponisten und Songwriter unter Vertrag genommen werden und versucht deren Werke möglichst gewinnbringend zu platzieren (z. B. durch Tonträgerveröffentlichungen).
Folgende Grafik soll die Zusammenhänge der einzelnen Institutionen/Personen bildlich darstellen.
Quelle: o.V., Musikbusiness, o.J.
Arbeit zitieren:
Slobodan Brkic, 2003, Kosten-Nutzen-Analyse in der Musikbranche am Beispiel von Künstlern und Tonträgern, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Die Entwicklung und die Zukunft des Hörspiels
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
Seminararbeit, 23 Seiten
Existenzgründung am Beispiel einer Apotheke
BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
Diplomarbeit, 124 Seiten
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