Die vorliegende Arbeit wurde im Rahmen der Veranstaltung Organisationsentwick- lung an der FH Nordostniedersachsen in Lüneburg erstellt. Dabei soll auf eine wichtige Organisationsentwicklungsintervention eingegangen werden, dem Sensitivity Training.
Um einen Einblick in diese Maßnahme der Organisationsentwicklung zu gewin- nen, wird auf die Historie, den Inhalt, die Ziele, den Aufbau und die Effektivität die- ses Instrumentes eingegangen.
The present work was written within the framework of the seminar Organization Development at the Fachhochschule Nordostniedersachsen in Lüneburg. The contents of this work should describe and explain an important organization development intervention: Sensitivity training.
To get a better insight into this measure of organization development interventions the history, the contents, the aims, the construction and the effectiveness of this instrument will be discribed.
1 Einleitung 1
2 Historische Entwicklung 1
3 Definition und Begriffserklärung 2
4 Ziele des Sensitivity Trainings 2
5 Anwendungsformen 4
6 Aufbau und Ablauf eines Sensitivity Trainings 5
7 Zur Effektivität eines Sensitivity Trainings 6
8 Fazit 7
Literaturverzeichnis 9
Anhang Ablaufplan für ein Laboratoriumsprogramm 10
1. Einleitung
Mit dem Begriff „Sensitivity-Training“ oder „T-Group“ (T steht für Training) werden häufig verschiedene Inhalte verbunden. Die einen verstehen darunter ein Mittel, Industriemanager zu tüchtigeren Betriebsführern zu machen, andere sehen darin für den durch die technisierte, entfremdete Arbeitswelt frustrierten Menschen neue Wege zur gegenseitigen Kontaktaufnahme, wieder andere denken dabei an eine Party ganz nach dem Motto „hear me, feel me, touch me“ (vgl. Schmidbauer,
Aus dem Grund soll diese Arbeit einen kurzen Überblick über Entwicklung, Auf- bau, Ziele, Anwendungsformen und Effektivität eines Sensitivity-Trainings geben.
2. Historische Entwicklung
Nach Rechtien (1999) ist die T-Gruppe nach wie vor eines der wichtigsten Verfah- ren in gruppendynamischen Prozessen.
Die Entwicklung der Gruppendynamik begann bereits 1937 mit dem ersten sozial- psychologischen Experiment von Ronald Lippitt und Kurt Lewin.
1946 arbeitete dann eine Gruppe um Lewin, darunter Lippitt, Bradfort und Benne an Maßnahmen zur Verbesserung von Beziehungen innerhalb von Gemeinden. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen führte dann zu der Entstehung der Natio- nal Training Laboratories (NTL) und der Basic Skill Training Groups. Aus diesen BST-Gruppen, deren Inhalte darin bestand, innovative Fertigkeiten und Konzepte zu lernen, entstand dann die Arbeit in T-Groups, in denen das aktuelle Erleben und Verhalten zum Inhalt gemacht wurde.
Der Begriff „Sensitivity-Training“ wurde 1954 an der Graduate School of Business Administration an der Universität von Kalifornien in Los Angeles von Weschler, Kallejan, Tannenbaum u. a. eingeführt.
Mitte der fünfziger Jahre erreichte dieser in den USA begonnene Trend auch Eu- ropa. Dabei spielten die Untersuchungen des Tavistock Institute of Human Relati- ons in London eine entscheidende Rolle. Das erste deutschsprachige gruppendy- namische Seminar wurde 1954 in Wien durchgeführt und fast zehn Jahre später (1963) begann die Entwicklung in der BRD mit einem Laboratorium in Schliersee (vgl. Rechtien, 1999).
Arbeit zitieren:
Markus Renze, 2003, T-Groups (Sensitivity-Training), München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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