- landeskundliche Kenntnisse
- über Stereotypen sprechen
- stereotype Vorstellungen vom eigenen als auch vom anderen Land relativieren
- gegenseitiges Verständnis, Offenheit und Toleranz
- Neugier auf andere Wohn-, Lebens- und Arbeitsformen
- Wissenserwerb
- Wortschatzerweiterung
- Spaß, Motivation
- die Fremdsprache in einer „echten“ Situation verwenden
- Freude und Interesse an der englischen Sprache Durch den Austausch wird die interkulturelle Kompetenz gefördert, wodurch Verständnis für andere Kulturen entstehen und Neugier geweckt werden soll. Außerdem wird durch die Verwendung des Internets ein Beitrag zur Medienerziehung geleistet.
2. Projekt allgemein
Das Projekt wird im Zeitraum des 5. bis 6. Schuljahres durchgeführt. Einmal im Monat verbringt der Englischlehrer eine Doppelstunde mit der Klasse im Computerraum. Dort werden neue E-Mails an die Partner geschrieben und über Neuigkeiten und Erfahrungen mit der Klasse ausgetauscht. Kommunikationssprache ist Englisch. Nach dem 5. Schuljahr kommt es dann zum ersten persönlichen Kontakt. Die Klasse fährt für ein verlängertes Wochenende nach England. Dort werden die Schüler die Zeit in ihren Gastfamilien verbringen und ihre E-Mail-Partner noch besser kennen lernen. Nach einem weiteren Jahr (Ende der 6. Klasse) kommen die englischen Austauschschüler zu Besuch nach Deutschland. Das Projekt ist beendet und es ist jedem Schüler selber überlassen, ob der Kontakt nach England aufrechterhalten wird.
3. Vorbereitung und Organisation
Um eine geeignete Partnerschule in England zu finden, muss der Lehrer sich z.B. unter www.globalgateway.org.uk oder www.epals.com registrieren und genau beschreiben, wie er sich den Kontakt vorstellt (Zeitraum, Themen, Erwartungen, Interessen und Wünsche). Es gibt aber noch zahlreiche andere Möglichkeiten im Internet, die Gelegenheit bieten, mit Kolleginnen und Kollegen in den USA,
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Großbritannien, Frankreich usw. ins Gespräch und zu produktiver Zusammenarbeit zu kommen. Eine interessierte Schule aus England wird den Lehrer dann kontaktieren und die entsprechenden Vorbereitungen auf beiden Seiten können eingeleitet werden. So soll jeder Schüler von sich ein ausführliches Profil schreiben. Dies kann in Form eines Steckbriefes oder eines Briefes sein. Persönliche Angaben, Interessen und Hobbies spielen eine wichtige Rolle, um einen E-Mail-Partner zu finden, der nicht gleich das Interesse verliert. Die Briefe werden danach an die Partnerklasse nach England bzw. nach Deutschland geschickt. Die beiden Lehrer vergleichen die Profile und entscheiden dann gemeinsam, welche Schüler zusammenpassen könnten. Das Geschlecht spielt hierbei keine Rolle. Es können genauso gut Partnerschaften zwischen einem Jungen und Mädchen entstehen. Zwischen den Lehrkräften muss eine konstruktive Arbeitsbeziehung aufgebaut werden, da sie das Projekt koordinieren und der Erfolg in hohem Maße von ihnen abhängt.
4. Durchführung des Projekts
Jeder Schüler erhält eine neue E-Mail-Adresse. Diese kann durch den Server der Schule bereitgestellt werden. Für die Adressen sollte der volle Name verwendet werden (z.B. stefan.kramer@stauffenberg-gymnasium.de), damit der Lehrer die E-Mails besser zuordnen kann.
Der Lehrer gibt für den Inhalt der E-Mails jeden Monat übergeordnete Themen vor. Eine altersangemessene und schülerorientierte Themenauswahl ist wichtig, denn dies dient der Motivation der Schüler. Zu einem bestimmten Thema sollen sie sich Gedanken machen und innerhalb von 4 Wochen einen Brief verfassen. Dieser wird dann in der Doppelstunde in die Form einer E-Mail übertragen. Hierfür ist ihnen der Lehrer als Berater behilflich. Er steht ihnen bei grammatischen Fragen zur Seite. Unbekannte Wörter sollten die Schüler bereits während der Verfassung des Briefes zuhause in Wörterbüchern nachgeschlagen haben. Bevor die E-Mail gesendet wird, wird diese vom Lehrer gelesen. Das Schreiben der E-Mails vollzieht sich während der ersten Stunde.
In der zweiten Hälfte der Doppelstunde tauscht sich die Klasse über die erhaltenen und geschriebenen E-Mails aus. In dieser Phase findet eine aktive mündliche Spracharbeit mit Unterstützung der Lehrkraft statt. Kommunikationssprache ist
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Ulrike Kögel, 2006, "E-Mail Projekt" - konzipiert für Klasse 5 - 6, Munich, GRIN Publishing GmbH
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