I. Inhaltsverzeichnis
II. Abbildungsverzeichnis.............................................................................. II III. Tabellenverzeichnis..................................................................................III 1. Einleitung…………………………………………………………………... 1 2. Ursachen und Bewegungen der Migration……………………………... 2 2.1 Ursachen der Migration…..…………………………………………... 2 2.2 Bewegungen der Migration….. ………….…………………………... 3 3. Chancen und Risiken der Migration…………………………….….......... 4 3.1 Die langfristigen Konsequenzen der Migration …..….......................... 4 3.2 Einflussfaktoren auf die Entscheidung zur Migration………………... 8 3.3 Die Abwanderung hochqualifizierter Arbeitskräfte: brain drain und brain gain………………………………………………………… 9 3.4 Rücküberweisungen……………………………………………….… 11
4. Länderbeispiel Mexiko............................................................................... 12 5. Kritische Würdigung und Ausblick…………………………………..… 15 V. Literaturverzeichnis ...………………………………………………….17
I
III. Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Acht hochverschuldete Länder, 1995…………………………... 1 Tabelle 2: Arbeitskosten je Stunde 1980 bis 1995 in US-$........................... 2
III
1. Einleitung
Migration bezeichnet die Wanderung von Menschen weg von ihrem Heimatort in eine andere Region. Der Begriff der Migration ist hierbei sehr weit zu fassen. So bezeichnet er sowohl die Wanderung einzelner Menschen, als auch die ganzer Gruppen, innerhalb ihres Heimatlandes und ebenso ins Ausland. Dies kann von vorübergehender Natur sein, oder auch für ewig, freiwillig oder gezwungen, getrieben von den verschiedensten Ursachen. Die Vielfalt der Definition bringt eine Vielzahl an Auswirkungen mit sich, die für das Heimatland und die Menschen von positiver und negativer Natur sein können [vgl. Opitz (2003), S.1 f.].
Hier ist Migration zu verstehen als internationale Migration, deren Ursachen und Bewegungen im folgenden Kapitel beleuchtet werden. Teil drei untersucht die Konsequenzen der Migration für das Land aus dem emigriert wurde. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Begriff des brain drain, der als Abwanderung von ausgebildeten Arbeitskräften definiert ist. Konkret werden die Chancen und Risiken am Beispiel Mexikos in Kapitel vier erläutert, bevor unter in Teil fünf eine kritische Würdigung mit Ausblick erfolgt.
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2. Ursachen und Bewegungen der Migration 2.1 Ursachen der Migration
Die Ursachen der Migration sind vielfältig und reichen von Kriegen und Bürgerkriegen über Probleme beim Aufbau tragfähiger Ökonomien, demographischem Wachstum, der ökologischen Zerstörung bis zu Veränderungen traditioneller Weltanschauungen und Sozialstrukturen. Kriege und Bürgerkriege haben in der Vergangenheit und auch heute zu großen Flüchtlingsströmen geführt. Vor allem drei Konflikte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben dazu beigetragen. Der Ost-West-Konflikt, die Entkolonisierungsprozesse, sowie Nationenbildungsprozesse, die als Folge der Entkolonisierung entstanden. Gerade letztere prägen heute Massenbewegungen, die vor allem drei Ursachen haben. Zwischenstaatliche Konflikte, wie der Konflikt zwischen Indien und Pakistan um Kaschmir, Konflikte zwischen Völkern, die sich von Staaten trennen, um eigene Staaten zu gründen, wie der Kosovo-Konflikt mit 800.000 Flüchtlingen, der Konflikt um Ost-Timor mit knapp 1 Mio. Flüchtlingen und Kämpfe in Tschetschenien, die Ströme von über 200.000 Menschen ausgelöst haben und innerstaatliche Konflikte um Ressourcen, Land und Religion [vgl. Opitz (2003), S. 7 f.]. Probleme beim Aufbau tragfähiger Ökonomien sind als zweite Ursache von Flüchtlingsströmen zu nennen. Diese entstehen vor allem durch die Bürde der Kolonialzeit und die bestehende Abhängigkeit von den Kolonialisten, schlechte Ausbildungssysteme, und das Fehlen unternehmerischer Tätigkeiten. Hinzu kommen ökonomische Fehlentwicklungen, die sich z.B. in überhöhten Wechselkursen, Fehlallokation knapper Ressourcen, leichtfertig aufgenommene Kredite, hohe Militärausgaben, etc., zeigen. Die einhergehende Erhöhung von Kreditzinsen, Verringerung der Auslandsinvestitionen und Rückgang der Terms of Trade, tragen zu Komplikationen der Wettbewerbsfähigkeit bei. Tab. 1 zeigt acht hochverschuldete arme Länder aus dem Jahre 1995, die oben genannte Ausführungen bestätigen. Es zeigt sich eindrucksvoll, dass vor allem die Schuldenlast eine Ausdehnung der Investitionen in Bildung und Gesundheit schwächt [vgl. Opitz (2003), S. 9]. Über dies hinaus verstärkt das demographische Wachstum die wirtschaftlichen Probleme der Länder. War die erste Milliarde um 1800 erreicht, so hat es bis zur zweiten nur 127 Jahre gedauert. Am 12. Oktober 1999 waren es schon 6 Milliarden. Problematisch ist hierbei, dass der überwiegende Anteil auf Länder des Südens entfällt, die den
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Arbeit zitieren:
Stefan Dauben, 2004, Chancen und Risiken der Migration, München, GRIN Verlag GmbH
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