II
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
1 Einleitung 1
2 Begriffsdefinitionen und allgemeine Grundlagen 2
2.1 Begriff der pretialen Lenkung 2
2.2 Begriff des Konzern 3
2.3 Funktionen der pretialen Lenkung 3
2.4 Ziele der pretialen Lenkung 4
3 Arten von Lenkpreisen und deren Ermittlungsmethoden 6
3.1 Marktorientierter Lenkpreis 7
3.2 Kostenorientierter Lenkpreis 7
3.3 Strategischer Lenkpreis 8
4 Einsatzgebiete der pretialen Lenkung 8
5 Steuerung von und mit Finanzmitteln 10
5.1 Investitionssteuerung 11
5.2 Desinvestitionssteuerung 12
6 Zusammenfassung 13
Quellenverzeichnis 14
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Funktionen von Lenkpreisen.......................................................... 4
1 Einleitung
Der pretialen Lenkung von Finanzmitteln im Konzern kommt momentan eine besondere Bedeutung zu. Um Unternehmen und Konzerne auch in der Finanzkrise und der damit einhergehenden Verknappung des Kapitals, zielorientiert steuern zu können ist Kapital als knappe Ressource innerhalb des Konzerns mit dem entsprechenden Preis zu versehen.
Zielsetzung dieser Arbeit ist es, zu zeigen, wie innerhalb eines Konzerns die pretiale Lenkung zur effizienten und zielorientierten Steuerung von Kapital aber auch von Waren und Dienstleistungen beitragen kann, welche Methoden zur Ermittlung des Lenkpreises zur Verfügung stehen und unter welchen Voraussetzungen die pretiale Lenkung optimal eingesetzt werden kann.
Zunächst werden in Kapitel zwei die Begriffe pretiale Lenkung und Konzern definiert, daran anschließend folgt eine Betrachtung der Funktionen und Ziele, die im Rahmen der pretialen Lenkung verfolgt werden. In Kapitel drei werden verschiedene Lenkpreise und deren Ermittlungsart kurz dargestellt. Einen Überblick über die zahlreichen Anforderungen und Einsatzgebiete der pretialen Lenkung wird in Kapitel vier vermittelt. Dabei werden insbesondere die Einsatzgebiete näher erläutert. In Kapitel fünf wird Steuerung von und mit Finanzmitteln betrachtet. Es wird gezeigt, dass die Höhe des Zinssatzes der für Kapital verlangt bzw. gewährt wird, Einfluss auf die Investitions- und Desinvestitionstätigkeit hat und so eine zielorientierte Steuerung von Konzernunternehmen ermöglicht.
2 Begriffsdefinitionen und allgemeine Grundlagen
In diesem Kapitel werden zunächst die Begrifflichkeiten der pretialen Lenkung und des Konzerns erläutert werden. Die Betrachtung im Rahmen dieser Arbeit wird auf die Beziehung innerhalb des Konzerns beschränkt, kann aber auch innerhalb eines Unternehmens eingesetzt werden. Im Anschluss daran wird näher auf die Funktionen und Ziele eingegangen werden.
2.1 Begriff der pretialen Lenkung
Der Begriff pretiale Lenkung beschreibt den Einsatz von Lenkpreisen für Waren, Dienstleistungen und Kapital im Konzern und ist eng mit dem Namen Schmalenbach verbunden. 1 Schmalenbach versteht Lenkpreise als eine Möglichkeit, die Nutzung von knappen Ressourcen bei einer weitreichenden Selbstständigkeit zu optimieren. 2 Er greift dabei auf die optimale Geltungszahl 3 zurück, einen Kostenwert für Waren, Dienstleistungen und Kapital. Mit dessen Hilfe wird der innerbetriebliche Leistungsaustausch gesteuert und die rechnerische Abgrenzung einzelner Konzernunternehmen ermöglicht. 4 Oftmals werden die Begriffe Verrechnungspreis, Transferpreis, Planpreis und Lenkpreis synonym verwendet. Heutige Definitionen unterscheiden sich kaum von der Abgrenzung Schmalenbachs. Ewert/Wagenhofer verstehen unter Lenkpreisen einen Wertansatz für den innerbetrieblichen Leistungsaustausch zwischen rechnerisch abgegrenzten Unternehmensbereichen. 5
Lenkpreise als Wertansatz für den innerbetrieblichen Leistungsaustausch können sich aus zielorientierten Überlegungen der Leistungsbewertung ergeben. Sie werden daher in Abhängigkeit von Zielen der Unternehmensführung in ihrer Höhe unterschiedlich festgesetzt. 6 Während Lenkpreise im Konzern einen effektiv geschuldeten Preis zwischen zwei rechtlich selbstständigen Unternehmenseinheiten darstellen,
1 Vgl. Weber J., Stoffels M., Kleindienst I. 2004, S. 7-8.
2 Vgl. Kruk M., Potthoff E., Sieben G. 1984, S. 390-391. 3 Zu weiteren Ausführungen zur optimalen Geltungszahl vgl. Schmalenbach E. 1949. 4 Vgl. Kruk M., Potthoff E., Sieben G. 1984, S. 362. 5 Vgl. Ewert R., Wagenhofer A. 2003, S. 585. 6 Vgl. Ewert R., Wagenhofer A. 2003, S. 578.
Arbeit zitieren:
Daniel Börner, 2009, Die pretiale Lenkung von Finanzmitteln im Konzern, München, GRIN Verlag GmbH
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