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Kinofilmfinanzierung anhand von Filmbeteiligungsfonds

Titel: Kinofilmfinanzierung anhand von Filmbeteiligungsfonds

Hausarbeit , 2003 , 22 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Florian Funk (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Einleitung

In der heutigen, globalen Filmproduktionslandschaft gibt es verschiedenartigste Finanzierungsmöglichkeiten für die Realisierung von Kinofilm-Produktionen. Angefangen bei der staatlichen Filmförderung, über die Finanzierungsart des Eigenkapitals, bis hin zur Bankenfremdfinanzierung durch Kredite, etc.

Im Folgenden wird über eine Unterkategorie der Eigenkapitalfinanzierung diskutiert, die Möglichkeit der Fondsfinanzierung. Anhand eines Beispielfonds soll die Finanzierung zweier Kinofilme erläutert werden.

Die Art der Finanzierung von Filmprojekten über das Instrument des Kapitalmarktes (wenn auch des geschlossenen Kapitalmarktes), eröffnet den Medienunternehmen völlig neue Finanzierungsmöglichkeiten. So muss nun nicht mehr der gesamte nötige Geldbetrag durch Eigenkapital aufgebracht werden, sondern es kann, vergleichbar mit Anleihen, der Gesamtbetrag in viele kleine Teilbeträge gestückelt werden. Hierbei wird Fremdkapital, durch die in Aussicht gestellten Renditen, in Eigenkapital umgewandelt. Die Investoren werden zu Mitunternehmern und tragen sowohl die Unternehmungs-Chancen, als auch –Risiken. Auf Grund der Risikoreduzierung investiert ein Medienfonds, bzw. ein Filmbeteiligungsfonds in verschiedene Projekte und Produktionen. Je nach Fondsvolumen werden zwischen ein bis drei Filmproduktionen finanziert und realisiert.

Trotz des weltweiten Medienbooms und der damit zusammenhängenden Popularität aller Arten von Medienprodukten, zählen Medien- und Filmbeteiligungsfonds noch nicht zu den Standardinvestitionen in Deutschland. So fallen Investitionen in diesem Sektor, als Teil des grauen Kapitalmarktes, unter Prestigeinvestitionen mit hohem Risiko oder werden als Mittel zu außergewöhnlichen Steuerabschreibungen eingesetzt.1 Dies könnte sich sehr schnell ändern, wenn in der Medienbranche immer mehr Unternehmen den Weg zu dieser Finanzierungsart finden würden. Die Notwendigkeit nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen, wird nicht nur von den Medienunternehmen entdeckt, auch an anderer Stelle werden die Vorteile erkannt. So wird der österreichischen Regierung, durch den Verband der österreichischen Filmproduzenten, dringend dazu geraten, einen Filmbeteiligungsfonds aufzulegen. Dieser soll die Entwicklung des Filmstandortes Österreich vorantreiben.2 Es soll versucht werden, die Beziehung der Bevölkerung zur heimischen Filmproduktion zu steigern. Ob ein solches Vorhaben, wie beim Phänomen „Volks-Aktie“ der Telekom, gelingen kann, ist ungewiss...

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Marktabgrenzung

3. Filmbeteiligungsfonds

3.1. Fonds als Finanzierungsalternative

3.2. Erläuterungen anhand des „Filmbeteiligungsfonds II“

4. Hollywoods Traumfabrik

4.1. Allgemeines über die Kinofilmindustrie

4.2. Wertschöpfungskette von Kinofilmen

4.2.1. Kino-Verwertung

4.2.2. Video-/DVD- Verwertung

4.2.3. Fernseh-Verwertung

4.2.4. Merchandising-Verwertung

5. Finanzierungsplan der Unternehmung

5.1. Erste, bzw. Zweite GmbH

5.1.1. Filmherstellungskosten

5.2. Holding KG

5.3. Fondsgesellschaft

6. Risiken der Beteiligung

6.1. Risiken aus der Filmverwertung, des Stoffrechteerwerbs und der Produktion

6.2. Schlüsselpersonenrisiko, Risikostreuung und Haftung

6.3. Fungibilitätsrisiko der Beteiligung

7. Zukunftserwartungen der Fondsfinanzierung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Finanzierungsmodell von Medienfonds am Beispiel des „Filmbeteiligungsfonds II“ der SachsenFonds GmbH, um aufzuzeigen, wie Kinofilmprojekte heute über den geschlossenen Kapitalmarkt realisiert werden und welche wirtschaftlichen Chancen sowie Risiken für Privatanleger bestehen.

  • Analyse von Filmbeteiligungsfonds als Finanzierungsalternative für Medienunternehmen
  • Untersuchung der Wertschöpfungskette von Kinofilmen
  • Detaillierte Aufschlüsselung des Finanzierungsplans und der Produktionskosten
  • Bewertung der spezifischen Risiken wie Filmverwertung, Haftung und Fungibilität
  • Prognose der Zukunftsaussichten für die Fondsfinanzierung in der Medienbranche

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

In der heutigen, globalen Filmproduktionslandschaft gibt es verschiedenartigste Finanzierungsmöglichkeiten für die Realisierung von Kinofilm-Produktionen. Angefangen bei der staatlichen Filmförderung, über die Finanzierungsart des Eigenkapitals, bis hin zur Bankenfremdfinanzierung durch Kredite, etc.

Im Folgenden wird über eine Unterkategorie der Eigenkapitalfinanzierung diskutiert, die Möglichkeit der Fondsfinanzierung. Anhand eines Beispielfonds soll die Finanzierung zweier Kinofilme erläutert werden.

Die Art der Finanzierung von Filmprojekten über das Instrument des Kapitalmarktes (wenn auch des geschlossenen Kapitalmarktes), eröffnet den Medienunternehmen völlig neue Finanzierungsmöglichkeiten. So muss nun nicht mehr der gesamte nötige Geldbetrag durch Eigenkapital aufgebracht werden, sondern es kann, vergleichbar mit Anleihen, der Gesamtbetrag in viele kleine Teilbeträge gestückelt werden. Hierbei wird Fremdkapital, durch die in Aussicht gestellten Renditen, in Eigenkapital umgewandelt. Die Investoren werden zu Mitunternehmern und tragen sowohl die Unternehmungs-Chancen, als auch –Risiken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Bedeutung der Fondsfinanzierung als alternative Eigenkapitalquelle für globale Filmproduktionen und steckt den Rahmen der Untersuchung ab.

2. Marktabgrenzung: Das Kapitel definiert den Fokus der Arbeit auf die Kinofilm-Produktion und die Rolle des Filmbeteiligungsfonds aus Sicht des Anlegers.

3. Filmbeteiligungsfonds: Hier werden die Gründe für die Entstehung von Fonds als Alternative zu traditionellen Bankenkrediten sowie die Struktur des spezifischen Beispielfonds erläutert.

4. Hollywoods Traumfabrik: Dieses Kapitel analysiert die US-Kinofilmindustrie und die stufige Wertschöpfungskette vom Kinostart bis hin zur Merchandising-Verwertung.

5. Finanzierungsplan der Unternehmung: Hier wird der Kapitalaufbau über die einzelnen GmbH-Ebenen bis hin zur Fondsgesellschaft detailliert aufgeschlüsselt.

6. Risiken der Beteiligung: Die Analyse der spezifischen Verlustrisiken, Haftungsfragen und der fehlenden Fungibilität der Beteiligung stehen hier im Mittelpunkt.

7. Zukunftserwartungen der Fondsfinanzierung: Abschließend werden die Wachstumschancen des Finanzierungsinstruments Medienfonds für Anleger und Medienhäuser prognostiziert.

Schlüsselwörter

Medienfinanzierung, Filmbeteiligungsfonds, Kinofilm, SachsenFonds, Kapitalmarkt, Eigenkapital, Wertschöpfungskette, Projektfinanzierung, Renditeerwartung, Anlegerrisiko, Paramount Pictures, Medienindustrie, Filmverwertung, Publikumsfonds, Steuereffekte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen Struktur von Medienfonds und untersucht am konkreten Beispiel, wie Kinofilmprojekte durch geschlossene Kapitalmarktbeteiligungen finanziert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Schwerpunkte sind die Finanzierungsstruktur von Filmfonds, die US-amerikanische Film-Wertschöpfungskette, der Investitionsplan für Medienproduktionen sowie die Risikobewertung für den Privatanleger.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Mechanik und die Wirtschaftlichkeit der Fondsfinanzierung in der Medienbranche zu erläutern und aufzuzeigen, warum diese Form der Chancen-/Risikoteilung für alle Beteiligten attraktiv ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit nutzt eine deduktive Untersuchung anhand eines konkreten Beispielfonds, unter Einbeziehung von Prospektdaten, Modellrechnungen und Experteninterviews mit Branchenvertretern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Wertschöpfungsstufen von Kinofilmen, die detaillierte Kostenkalkulation auf Holding- und GmbH-Ebene sowie die medienspezifischen Risiken ausführlich analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Medienfinanzierung, Filmbeteiligungsfonds, Mitunternehmerrisiko, Wertschöpfungskette und Renditeerwartung sind zentral für das Verständnis der Arbeit.

Welche Rolle spielt das Major-Studio Paramount Pictures in diesem Fonds?

Paramount Pictures fungiert als Partner, der durch Garantien die Mindestverwertung der Filme (z.B. Kinoleinwände und Herausbringungskosten) absichert, um das Risiko für den Fonds zu begrenzen.

Warum ist die Fungibilität der Beteiligung ein kritisches Thema?

Da es für solche Kommanditbeteiligungen keinen regulierten Börsenmarkt gibt, ist eine vorzeitige Kündigung oder ein vorzeitiger Verkauf der Anteile sehr schwierig, was die Liquidität für den Anleger einschränkt.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kinofilmfinanzierung anhand von Filmbeteiligungsfonds
Hochschule
Business and Information Technology School - Die Unternehmer Hochschule Iserlohn  (Medienmanagement)
Note
2,3
Autor
Florian Funk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
22
Katalognummer
V12903
ISBN (eBook)
9783638186902
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kinofilmfinanzierung Filmbeteiligungsfonds
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Florian Funk (Autor:in), 2003, Kinofilmfinanzierung anhand von Filmbeteiligungsfonds, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12903
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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