II
4 Ergebnisverbesserung durch einen effektiven 27
Einsatz des Managementinstruments Zeit
4.1 Identifikation unterschiedlicher Zeitorientierungen 27
4.2 Offener und terminierter Zeitrahmen 28
4.3 Szenarioanalyse: Zeitbudget 32
4.4 Zusammenfassung der Handlungsempfehlungen 35
5 Schlussbetrachtung 40 5.1 Zusammenfassung 40
5.2 Zielerreichung und kritische Würdigung 41 5.3 Ausblick 42
Literaturverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis V
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1 Einleitung
Im Zuge der zunehmenden Globalisierung und veränderter Rahmenbedingungen ist interkulturelle Gruppenarbeit in Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Ob in einem Management-Team eines internationalen Joint-Ventures, einer unternehmensweiten Strategieentwicklung oder der Entwicklung eines Produktes für länderübergreifende Märkte - diese Potentiale und Chancen gilt es auszuschöpfen. Um effektive Gruppenarbeit zu erreichen, sollten verschiedene Managementinstrumente so eingesetzt werden, dass möglichst hohe Synergien freigesetzt werden. Dazu zählen Coaching- und Trainingskonzepte, Teamentwicklungsmaßnahmen und die Zeit.
Gerade der Faktor Zeit, den wir in dieser Arbeit beleuchten wollen, spielt dabei eine wichtige Rolle. So kann z.B. ein vorgegebener Zeitrahmen zur Auftragsbearbeitung von bestimmten Gruppen ohne Schwierigkeiten erfüllt werden, wohingegen andere Probleme haben und manche Gruppen Zeitvorgaben überhaupt nicht einhalten können. Derartige Phänomene müssen untersucht werden, um daraus Handlungsempfehlungen für die Praxis ableiten zu können. Damit sollen zeitliche Restriktionen bei verschiedenen Gruppen so festgelegt werden können, dass jeweils optimierte Gruppenergebnisse erzielt werden.
1.1 Grundlegende Problemrelevanz
Im Wesentlichen unterscheidet man zwei Arten von Gruppenzusammensetzungen. In der Literatur werden diese als homogene und heterogene Gruppen bezeichnet. Darüber hinaus gibt es eine Mischform, die wir im Folgenden als „hybride Gruppe“ bezeichnen. Es ist zu berücksichtigen, dass jede dieser Gruppen kulturell bedingt ein unterschiedliches Zeitverständnis hat. Dadurch wird der Gruppenprozess und das Gruppenergebnis unterschiedlich beeinflusst. Hierbei ist anzumerken, dass sich unsere Arbeit ausdrücklich auf den Moderator Zeit beschränkt und wir den Moderator Aufgabe als konstant komplex betrachten. In wie fern Zeit als Managementinstrument eine Rolle spielt, wird in vielen Unternehmen zu wenig berücksichtigt.
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1.2 Forschungsfragen und Zielsetzung
Auf diesem Gebiet ist zu untersuchen, welchen Einfluss der Faktor Zeit auf den Gruppenprozess bei homogenen, hybriden und heterogenen Gruppen hat. Des Weiteren gehen wir der Frage nach, zu welchen Implikationen dies für das Gruppenergebnis führt. Ziel unserer Arbeit ist es, Managern mögliche Potentiale aufzuzeigen, die im Faktor Zeit zur Effektivitätssteigerung von interkultureller Gruppenarbeit liegen.
1.3 Vorgehensweise
Um einen ersten Überblick über unser Thema „Zeitliche Bedingungen für den Gruppenprozess und das Gruppenergebnis“ zu geben, werden wir in Kapitel 2 zunächst wichtige Begriffe wie z.B. Diversität definieren und die unterschiedlichen Zeitkonzepte nach Trompenaars vorstellen. Dabei konzentrieren wir uns auf die Probleme, die aus verschiedenen Zeitorientierungen resultieren können.
Danach werden wir in Kapitel 3 anhand der bisherigen Forschungsergebnisse aus der Literatur den Ablauf der Gruppenprozesse bei homogenen, hybriden und heterogenen Gruppen im Hinblick auf die Zeit als Variable untersuchen. Daraus werden wir Implikationen der verschiedenen Gruppenprozesse für das Gruppenergebnis der unterschiedlichen Gruppen ableiten.
Anschließend diskutieren wir in Kapitel 4 Möglichkeiten zur Ergebnisverbesserung der Gruppenarbeit durch das Managementinstrument Zeit. Dabei werden wir durch die Verknüpfung unterschiedlicher Zeitorientierungen, die Gewährung verschiedener Zeitrahmen und mittels einer Szenarioanalyse hinsichtlich des Zeitbudgets konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis entwickeln.
In Kapitel 5 fassen wir die Ergebnisse zusammen und überprüfen, in wie weit wir Potentiale zur Ergebnissteigerung durch den Faktor Zeit erschlossen haben. Abschließend möchten wir nach einer kurzen Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse unserer Arbeit und einer kritischen Würdigung noch einen Ausblick für weiteren Forschungs- bedarf auf diesem Gebiet geben.
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2 Begriffsdefinitionen und Zeitkonzepte
Als Einstieg in unser Thema „Zeitliche Bedingungen für den Gruppenprozess und das Gruppenergebnis“ werden wir im ersten Unterpunkt des zweiten Kapitels wichtige Begriffe, die für unser Thema relevant sind, definieren. Die klare Abgrenzung dieser Fachtermini soll zu einem besseren Verständnis der nachfolgenden Kapitel beitragen. Unterschiedliche Kulturen haben verschiedene Zeitverständnisse. Dies kann bei interkultureller Gruppenarbeit zu Problemen führen. Um sich der unterschiedlichen Zeitverständnisse bewusst zu werden, stellen wir im zweiten Unterpunkt das Zeitkonzept nach dem Theorieansatz von Trompenaars vor.
2.1 Definition wichtiger Begriffe
Grundsätzlich sind bei interkultureller Gruppenarbeit drei verschiedene Gruppenzusammensetzungen unterscheidbar: homogene, hybride und heterogene Gruppen. Eine klare Begriffsabgrenzung ist notwendig, um die verschiedenen Gruppenprozesse vergleichen zu können. Diversität spielt gerade bei interkultureller Gruppenarbeit eine wesentliche Rolle. Sowohl bei den unterschiedlichen Gruppenformen als auch bei der Diversität möchten wir uns auf das Merkmal der Nationalität beschränken. Des Weiteren möchten wir darstellen, was unter dem Begriff „Hybride Gruppenkultur“ zu verstehen ist.
2.1.1 Homogene, hybride und heterogene Gruppen
Eine homogene Gruppe besteht aus Mitgliedern, die alle den gleichen nationalen Hin-tergrund haben. Hingegen setzt sich eine heterogene Gruppe aus Personen unterschiedlicher Nationalitäten zusammen. Die hybride Gruppe zeichnet sich durch eine gemäßigt heterogene Gruppenzusammensetzung aus. Dabei müssen mindestens zwei Subgruppen identifizierbar sein. Das bedeutet, dass z.B. ein Team von zehn Personen aus vier Türken, drei Japanern und drei Deutschen besteht.
2.1.2 Diversität und ihre Erscheinungsformen
Unter dem Oberbegriff „Diversität“ sind Unterschiede sämtlicher Merkmale der Grup- penmitglieder zusammengefasst. Dazu zählen Kriterien wie Alter, Geschlecht, Rasse,
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Religion, Werte und Normen, Arbeitserfahrungen, Nationalität und vieles mehr. Diversität lässt sich auf unterschiedliche Arten differenzieren. Die Autoren Sepheri und Wagner unterteilen z.B. die Diversitätskriterien in wahrnehmbare und kaum wahrnehmbare Unterschiede.
Die folgende Grafik zeigt diese Differenzierung:
Wie oben bereits erwähnt, wollen wir uns im Folgenden nur auf den Unterschied in der Nationalität konzentrieren.
2.1.3 Hybride Gruppenkultur
“A hybrid team culture consists of an emergent and simplified set of rules and actions, work capability expectations, and member perceptions that individuals within a team develop, share, and enact after mutual interactions. To the extent these rules, expectations, and roles are shared, a strong culture exists.” (Earley/Mosakowski 2000, S. 2). Eine Hybride Gruppenkultur stellt demnach aufgrund ihres Normcharakters eine verbindliche gemeinsame Gruppenidentität dar. Sie bildet die Basis für die Selbstevaluation der Gruppenmitglieder und erleichtert somit die Interaktion und die Gruppenleistung. Als übergeordnete Kultur spielt sie bei interkultureller Gruppenarbeit eine große Rolle, die wir in den Kapiteln 3 und 4 erörtern werden.
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2.2 Zeitkonzept nach dem Theorieansatz von Trompenaars
In seinem Hauptwerk „Riding the Waves of Culture“ vergleicht Trompenaars Kulturen in insgesamt sieben Dimensionen. Als letzte Dimension untersucht er auch den Faktor Zeit. Die Entscheidung, den Kulturansatz von Trompenaars zur Analyse verschiedener Zeitverständnisse zu verwenden, beruht vor allem auf Trompenaars Konzept der Mehrdimensionalität. Trompenaars Ansatz eignet sich besonders gut, weil alle seine ausgewählten Dimensionen, besonders die Dimension Zeit, eher realitätsbezogen und nicht abstrakt sind. Des Weiteren bietet Trompenaars konkrete Beispiele, die die Aufmerksamkeit für die unterschiedlichen Bedeutungen von Verhaltensweisen wecken und nicht auf unreflektierten Unterschieden und Vorurteilen beharren. Zusammengefasst bedeutet dies, dass sich Trompenaars Ansatz durch Mehrdimensionalität, Aktualität und den Fokus auf die Feinfühligkeit für interkulturelle Unterschiede für einen Einstieg in eine theoretische Betrachtung des Faktors Zeit besonders gut eignet. Dies möchten wir an-hand einer realen Situation, der interkulturellen Gruppenarbeit, zeigen.
2.2.1 Konsekutiv vs. Synchron
Betrachtet man Zeit als eine Reihe von Sequenzen, die in regelmäßigen Abständen einen zyklischen Verlauf annehmen und einem bestimmten Rhythmus folgen, so wird Zeit als eine Folge von vorübergehenden Geschehnissen interpretiert. Man spricht dann von einem Konsekutiven Zeitverständnis.
Der Ablauf der Sequenzen erfolgt sukzessiv, weshalb die geringste Veränderung einer Sequenz zur Verunsicherung eines konsekutiven Menschen führt. Daher spricht man bei einem Konsekutiven Zeitverständnis oft auch von einem Linearen Zeitverständnis. Konsekutive Menschen orientieren sich nach bestimmten vorgegebenen Richtlinien.
Trompenaars erwähnt zur Veranschaulichung des Konsekutiven Zeitverständnisses das Beispiel, dass es in England für die Menschen selbstverständlich ist, Warteschlangen zu bilden. Man duldet keinen Drängler, da er die Reihenfolge der Sequenz durch sein Verhalten missachten würde. Jeder kommt an die Reihe gemäß dem Motto „first-past-the post“, denn Veränderungen oder externe Störungen der Ordnung führen wie bereits er- wähnt zur Verunsicherung. Man handelt nach dem Prinzip „Zeit abwarten“ und macht
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sich keine großen Gedanken darüber, dass dies zu ineffizienten Systemen für das Gemeinwohl führt. Die lineare Struktur der Handlungsweise wird somit immer als „richtig“ angesehen, auch wenn bessere Handlungsalternativen angebracht wären (Trompenaars 1993, S. 162).
Im Gegensatz zum Konsekutiven Zeitverständnis steht das Synchrone Zeitverständnis. Synchrone Menschen verbinden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander. Dies bedeutet, dass die Vergangenheit durch die Gegenwart in die Zukunft getragen wird. Es gibt die Möglichkeit von Veränderungen, wenn vorausgesetzt werden kann, dass diese das kulturelle Erbe nicht verunsichern. Im Vergleich zum konsekutiven Mensch handelt der synchrone Mensch nicht nach Richtlinien zur Erreichung eines bestimmten Zieles. Zahlreiche Unterbrechungen und sogar die Möglichkeit, andere Wege einzuschlagen, stehen zur Zielerreichung an der Tagesordnung. Somit steht nicht die Art und Weise im Mittelpunkt, sondern die Hauptsache ist, dass das Ziel erreicht wird. Zu welchen Implikationen synchrones Verhalten führt, veranschaulicht Trompenaars in folgenden Beispielen: In Italien orientiert sich ein Metzger nicht nach einer Nummer zur Regelung der Warteschlange, sondern verkauft eine angeschnittene Wurstsorte gleich an mehrere Kunden, egal welchen Platz sie in der Reihe annehmen. Sowohl der Metzger als auch die Kunden profitieren von dieser Methode, weil beide Zeit einsparen. Bei strikter Einhaltung der Warteschlange hätte dies zu längeren Warte- und Bedienungszeiten geführt (Trompenaars 1993, S. 162).
Ein weiteres Beispiel ist die amerikanisch-japanische Geschäftsbeziehung. Die konsekutiv geprägten Amerikaner buchen bei Geschäftsreisen ihre Rückflüge im voraus, weil dies in ihrem Zeitplan steht. Unvorhergesehene Ereignisse werden nicht berücksichtigt, weil sie nicht explizit im Zeitplan verankert sind und den Amerikaner von seiner „Handlungslinie“ abbringen würden. Hingegen sind Japaner mit ihrer synchronen Denkweise für solche unerwarteten Geschehnisse bestens gewappnet und können aufgrund der oben erwähnten Möglichkeit von Unterbrechungen und Pfadänderungen flexibler reagieren (Trompenaars 1993, S. 163). In der Dimension Zeit von Trompenaars stellt sich neben der jeweiligen bereits oben analysierten Vorstellung von Zeit zudem die Frage nach dem Umgang mit der Zeit und der Art der Aufgabenbewältigung in einer spezifischen Kultur. Hinsichtlich der Aufgabenbewältigung unterscheidet man zwischen der simultanen Bearbeitung mehrerer Aufgaben und der sukzessiven Bearbeitung einer einzelnen Aufgabe. In diesem Zu-
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sammenhang unterscheidet Trompenaars zwischen der Synchronen Kultur und der Konsekutiven Kultur.
Charakteristisch für eine Konsekutive Kultur ist die sequentielle Abfolge der Bearbeitung einzelner Aufgaben und ein effizientes Zeitmanagement. Man plant ständig voraus, um Verabredungen pünktlich einzuhalten. Dabei hat die strikte Befolgung der Zeitpläne sogar Priorität vor Beziehungen. Vereinbarte Zeiten für Besprechungen können entweder annähernd oder präzise sein. In einer Konsekutiven Kultur dominiert das Prinzip „Zeit ist Geld“, weshalb Verspätungen unerwünscht sind. Zeit wird als ein kostbares Gut betrachtet, das man nicht unnötig verschwenden darf. Hingegen ist die Synchrone Kultur durch die Simultanität der Aufgabenbearbeitung gekennzeichnet. Die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Aufgaben anstatt einer einzigen ist auch unter dem Begriff „multi-tasking“ zu finden. Die Simultanität macht die Reihenfolge der Bearbeitung überflüssig. Pünktlichkeit hat eine geringere Bedeutung, da sie in Konkurrenz mit einigen anderen kulturellen Wertvorstellungen steht. Dies erklärt auch, warum Verabredungen nicht als bestimmte Zeitangaben, sondern als Orientierungen betrachtet werden. Somit sind in einer Synchronen Kultur Verspätungen erlaubt. Hier sind Terminpläne den Beziehungen unterworfen. In einer Synchronen Kultur spricht man von „Zeit haben“ anstatt von „Zeit ist Geld“. Dies hat für Menschen aller Hierarchieebenen Priorität.
Im Zusammenhang mit interkultureller Gruppenarbeit treffen sowohl Menschen der Konsekutiven als auch der Synchronen Kultur aufeinander. Nicht nur die unterschiedlichen Zeitvorstellungen, sondern auch die unterschiedliche Art der Aufgabenbewältigung kann zum negativen Gefühl der Kränkung auf beiden Seiten führen. Der konsekutive Mensch betrachtet „multi-tasking“ als eine ungewohnte Verhaltensweise, die er nicht beherrscht. Er fühlt sich gekränkt, weil er neidisch auf die flexible synchrone Arbeitsmethode sein könnte. Auch der synchrone Mensch erfährt das Gefühl der Kränkung, jedoch nicht aufgrund von Neid auf den konsekutiven Menschen, sondern aus anderen Motiven. Diese sind Unaufrichtigkeit und Geringschätzung, die er aus der linearen Handlungsweise des konsekutiven Menschen interpretiert. Für einen synchronen Menschen ist es schwer nachvollziehbar, dass sich ein konsekutiv denkender nicht simultan um mehrere Dinge kümmern kann.
Zusammenfassend sollen die unterschiedlichen Zeitvorstellungen, die Unterschiede im Umgang mit der Zeit und verschiedene Arten der Aufgabenbewältigung verdeutlichen,
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warum es zu zahlreichen Missverständnissen und Konflikten zwischen den Gruppenmitgliedern kommen kann.
2.2.2 Kulturelle Unterschiede bzgl. der Vergangenheits-, Gegenwarts- und Zu-kunftsorientierung Exkurs:
„Augustinus schrieb: Die Gegenwart hat daher drei Dimensionen....: die Gegenwart der vergangenen Dinge, die Gegenwart der gegenwärtigen Dinge und die Gegenwart der zukünftigen Dinge.“ (Trompenaars 1993, S. 160). Wie lässt sich dieses Zitat von Augustinus verstehen?
Die Gegenwart stellt das Bindeglied zwischen der Vergangenheit und der Zukunft dar, weil man weder die Vergangenheit noch die Zukunft in ihrer abstrakten Form erkennen kann. Die Zukunft ist noch nicht da. Sie ist das, was man daraus macht bzw. wie man sie gestaltet.
Es ist auch die Gegenwart, die uns beeinflusst, wie wir über Vergangenheit und Zukunft nachdenken. Denn die Vergangenheit hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind, und die Gegenwart bestimmt unsere Erwartungen in der Zukunft.
Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass alle drei Zeitzonen in unserem Tun zusammenfließen und sich gegenseitig beeinflussen. Ende des Exkurses
Arbeit zitieren:
Diplom-Kauffrau (Univ.) Thi My Ly Nguyen, 2003, Zeitliche Bedingungen für den Gruppenprozess und das Gruppenergebnis, München, GRIN Verlag GmbH
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