GleichaltrigeKinderundihresozialenBeziehungen
I n h a l t s v e r z e i c h n i
1. EINLEITUNG 3
2. FORSCHUNGSGESCHICHTE DER FRÜHEN PEER-BEZIEHUNGEN 3
3. PEER INTERAKTIONEN IN DEN ERSTEN LEBENSJAHREN 3
3.1 S OZIALE KOMPETENZ 3
3.2 S OZIALES UND KOOPERATIVES SPIEL 4
3.3 E INFLUSS DER ELTERN AUF PEER-BEZIEHUNGEN 5
4. SOZIALE BEZIEHUNGEN IM KINDERGARTEN 6
4.1 S OZIALE DISTANZ 6
4.2 S OZIALE HIERARCHIEN 7
4.2.1 D OMINANZHIERARCHIEN 7
4.2.2 AUFMERKSAMKEITSSTRUKTUR 7
4.2.3 KONTAKTSTRUKTUREN UND IHRE SOZIALEN KONSEQUENZEN 8
5. SOZIALE BEZIEHUNGEN IM GRUNDSCHULALTER 8
5.1 PEER CULTURE 8
5.2 ENTWICKLUNGSAUFGABEN 9
5.3 A USEINANDERSETZUNGEN. 9
5.4 G RUPPENINFORMATIONEN IN DER GRUNDSCHULE 9
5.5 ABLEHNUNG DURCH GLEICHALTRIGE 10
5.6 VORAUSSETZUNGEN FÜR SOZIAL ANGEPASSTES VERHALTEN 11
6. STUDIE VON LAIREITER UND LAGER (2006) 11
6.1 FRAGESTELLUNG 11
6.2 METHODIK UND DESIGN 11
6.3 E RGEBNISSE 12
7. LITERATURVERZEICHNIS 13
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1. Einleitung
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den frühen Peer-Beziehungen als entwicklungspsychologischem Forschungsgegenstand und in diesem Zusammenhang mit dem Lehrbuch der sozialen Entwicklung von Professor Dr. Ulrich Schmidt-Denter, sowie einer Studie von Laireiter und Lager (2006) zu der Fragestellung nach dem Zusammenspiel zwischen sozialen und individuellen Parametern bei Kindern.
2. Forschungsgeschichte der frühen Peer-Beziehungen
Laut Rosenblum & Lewis (1975, zit. nach Schmidt-Denter, 2005) wird der Begriff „Peer-Beziehungen“ als eine Interaktion zweier Partner definiert, deren Entwicklungsstand gleich ist. Die Forschungsgeschichte ebendieser Peer-Beziehungen ist durch die kognitive Wende geprägt worden, da das Egozentrismus-Theorem von Piaget fälschlicherweise so interpretiert wurde, dass Kleinkinder aufgrund mangelnder Kompetenzen kaum sozialen Austausch betreiben. So gab es in den 1920er und 1930er Jahren einige
Beobachtungsstudien, die grobe Informationen über die soziale Entwicklung und die Spannweite sozialer Beziehungen zwischen Kleinkindern lieferten und erst in den 1970er Jahren wurde wieder an diese Forschungsansätze angeknüpft.
3. Peer-Interaktionen in den ersten Lebensjahren
3.1 Soziale Kompetenz
Sozial kompetente Kinder besitzen einerseits die Fähigkeit, sich effizient mit ihrer sozialen Umwelt auseinanderzusetzen und andererseits die Fähigkeit, diese Wirkungen durch sozial akzeptiertes Verhalten zu erzielen. Beispielsweise gilt ein Kind als sozial kompetent, wenn es Kontakte initiiert und aufrechterhalten kann oder bei Auseinandersetzungen in der Lage ist, Lösungen zu finden.
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Diese Kategorien sind sehr schwierig zu operationalisieren und so fassten Vandell & Wilson (1982, zit. nach Schmidt-Denter, 2005) Merkmale der sozialen Kompetenz unter „social skills“ zusammen, die adäquat definiert werden mussten. Die Operationalisierung gelang nur durch die Erstellung eines Verhaltensprofils.
Der soziale Anpassungsprozess umfasst fünf Stufen. Auf der ersten Stufe steht das Entschlüsseln eines sozialen Stimulus gefolgt von der Interpretation des Stimulus. Danach erfolgt eine Suche nach einer angemessenen Antwort und die Evaluation und Bewertung der Antwort. Auf der fünften Stufe steht das Ausführen der Antwort. Der Entwicklungsfortschritt der Kinder zeigt sich in den ersten zwei Lebensjahren.
Das Ziel einer sozialen Verhaltensweise ist die Kontaktaufnahme und die Erhöhung der Wahrscheinlichkeit einer sozialen Reaktion, jedoch ist die Untersuchung des Sozialverhaltens von Kindern in den ersten zwei Lebensjahren schwierig, da die Handlungsabsichten noch nicht verbalisiert werden können. So führte man das Kriterium des Blickkontaktes ein, das als Handlungsabsicht zur sozialen Interaktion gedeutet wird. Es zeigte sich, dass bereits Säuglinge im Alter von zwei Monaten Blickkontakt zu anderen Kindern aufnehmen.
Es gibt jedoch einige Erfolgsbedingungen für Sozialkontakte, wie etwa die zeitliche Abstimmung, also wann die Erregung der Aufmerksamkeit erfolgt, sowie Form und Inhalt des Kontakts, wie die Übereinstimmung mit aktuellen Interessen und die Abwechslung von Agieren und Reagieren. Den Affekten wurde ebenfalls eine wichtige Funktion zugeschrieben, denn Lächeln signalisiert eine spielerische Interaktion.
3.2 Soziales und Kooperatives Spielen
Das soziale Spiel baut auf der Interaktion auf und positive Affekte sind wichtige Kennzeichen des Spiels. Goldmann & Ross (1978, zit. nach Schmidt-Denter, 2005) unterscheiden zwischen drei Spieltypen im Kleinkindalter: den imitativen
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Arbeit zitieren:
Julia-Doreen Metzner, 2009, Gleichaltrige Kinder und ihre sozialen Beziehungen, München, GRIN Verlag GmbH
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