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Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis 2
Abkürzungsverzeichnis 3
Gliederung
1. Einleitung 5
2. Lagerhaltungspolitiken und Servicegrade 5
3. Lagerhaltung unter Berücksichtigung der Kundenwartezeit 6
3.1. Lagerbestand, Reichweite und Lieferzeit 6
3.2. Bestimmung der Wahrscheinlichkeitsverteilung bei (s,q) Politik 8
3.3. Bestimmung der Wahrscheinlichkeitsverteilung bei (r,S) Politik 15
3.4. Die Kundenwartezeit beeinflussende Faktoren 17
4. Zusammenfassung 18
Literaturverzeichnis 19
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Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Zusammenhang zwischen Bestellpunkt, Wiederbeschaffungszeit,
Erwartungswert der Fehlmenge und Dauer der Lieferunfähigkeit ………………… 3
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Abkürzungsverzeichnis
J Dauer der Lieferunfähigkeit N Reichweite W Kundenwartezeit l Wiederbeschaffungszeit w Anzahl Perioden Kundenwartezeit A Nachfrage/Tag (Zufallsvariable) E{A} Erwartungswert von A V{A} Varianz von A r Bestellintervall s Bestellpunkt q Bestellmenge S Bestellniveau Y t kumulierte Nachfrage bis Periode t (Zufallsvariable)
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1. Einleitung
In der Lagerhaltungstheorie wie auch in der betrieblichen Praxis werden bei der Planung oftmals nur Fehlmengen-Restriktionen zur Bestimmung des Lieferservices herangezogen. Im Gegensatz dazu ist in der Realität aus Abnehmersicht meist die Länge der Lieferzeit das wichtigste Servicekriterium.
In dieser Arbeit wird in Kapitel 2 zunächst kurz auf die Grundlagen von Lagerhaltungspolitiken und die in der Literatur gängigen Servicegrade eingegangen. In Kapitel 3 rückt dann die Lagerhaltung unter Berücksichtigung der Kundenwartezeit in den Mittelpunkt, und es werden Verfahren zur Bestimmung der
Wahrscheinlichkeitsverteilungen der Lieferzeit bei (s,q)- und (r,S)-Lagerpolitik bei diskretisierter Zeiteinteilung vorgestellt.
2. Lagerhaltungspolitiken und Servicegrade
Die Höhe der Lagerhaltungskosten hängt von der Wahl der Lagerhaltungspolitik ab. Diese lassen sich durch zwei Eigenschaften charakterisieren: Zeitpunkt der Bestellung und Bestellmenge. Durch Kombinationen der möglichen Ausprägungen (konstant oder variabel) dieser Eigenschaften ergeben sich verschieden Lagerhaltungspolitiken 1 . Bei der (s,q)-Politik werden variabler Bestellzyklus und konstante Bestellmenge verwendet; sinkt der disponible Lagerbestand auf die Höhe des Bestellpunktes s, wird eine Bestellung der Höhe q ausgelöst.
Im Gegensatz dazu werden bei (r,S)-Politik konstanter Bestellzyklus und variable Bestellmenge betrachtet; alle r Perioden wird eine Bestellung der Menge ausgelöst, die einer sofortigen Erhöhung des Lagerbestandes auf das Niveau S entspricht. E{Y} bezeichnet nun den Erwartungswert der Nachfrage in der Wiederbeschaffungszeit, d.h. zwischen Auslösung und Eintreffen der Bestellung, wobei die Nachfragemenge Y eine Zufallsvariable ist. Aus Kostengründen ist es nicht sinnvoll, die maximal mögliche Nachfragemenge in der Wiederbeschaffungszeit abzudecken; man will aber in der Praxis zumindest einen gewissen Lager-Servicegrad aufrechterhalten, für den es in der Literatur unterschiedliche Definitionen gibt.
1 siehe hierzu [4]
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Quote paper:
Dipl.-Wirtschaftsinformatiker Christoph Weber, 2003, Lagerhaltungspolitiken unter Berücksichtigung der Kundenwartezeit, Munich, GRIN Publishing GmbH
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