2 0BInhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
Abbildungsverzeichnis 3
1 Das Unternehmen 4
1.1 Lebenslauf von Axel Springer (1912-1985) 4
1.2 Satzung 5
1.3 Unternehmenskultur 5
1.4 Unternehmensstrategie 6
2 Medienprodukte 8
2.1 Produktportfolio 8
2.2 Nationale Medien 9
2.3 Internationale Medien 11
3 Organisationsstruktur 12
4 Marketing und Vertrieb 14
4.1 Marketingaktivitäten 14
4.2 Vertrieb: Komplexes Vertriebsnetz im In- und Ausland 14
5 Finanzierung 16
6 Gesellschaft und Medienbranche 18
6.1 Soziales Engagement 18
6.2 Politisches Bewusstsein 18
6.3 Ökologie 19
7 Thesen und Behauptungen 20
7.1 Stärkere Digitalisierung der Angebote der Axel Springer AG am Beispiel
der Bild Gruppe 20
7.2 Eine mögliche Übernahme von ProsiebenSat.1 Media AG könnte die Axel
Springer AG an das Ziel bringen 20
7.3 Axel Springer Verlag wird die deutsche Meinungslandschaft bestimmen 20
Anhang 21
Literatur - und Quellenverzeichnis 22
3 1BAbbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Unternehmenswerte
Abbildung 2: Umsatz nach Marktsegmenten
Abbildung 3: Organisationsstruktur
Abbildung 4: Umsatzerlöse 3 Quartal 2007
1 Das Unternehmen
Zusammen mit seinem Vater gründete 1946 Axel Springer das gleichnamige Unternehmen Axel Springer Verlag GmbH. Zu den ersten Publikationen gehörten die Nordwestdeutschen Hefte und Hörzu und nach zwei Jahren das Hamburger Abendblatt, Bild und Bild am Sonntag. Danach kaufte der Verlag Die Welt, Welt am Sonntag und Das Neue Blatt. Hinzu kamen noch B.Z. und Berliner Morgenpost, die Springer durch eine Beteiligung im Ullstein-Verlag bekam. Der Axel Springer Verlag wurde zum Symbol des Wirtschaftswunders (1946-1956). 1
Axel Springer war bis dahin unpolitisch, wurde aber dann zum Verfechter der Wiedervereinigung Deutschlands. Axel Springer publizierte Blätter wie „Macht das Tor auf“ und errichtete eine neue Verlagszentrale direkt an der Grenze zur DDR (1956-1966). 2 Der Verlag war vielen ein Dorn im Auge. „Die Springersche Machtballung ist zu einem zentralen Problem der Republik geworden”, erklärte der Historiker Golo Mann. Die Außerparlamentarische Opposition (APO), Linke und Liberale hetzten die Masse gegen den Konzern auf, dies endete 1972 mit einem Anschlag auf das Verlagshaus. 3 1985 ging der alleinige Besitzer des Konzerns mit 49 % seines Unternehmens an die Börse. 4 Als Deutschland wiedervereinigt wurde beteiligte sich der Axel Springer Verlag in den neuen Bundesländern an der Ostsee-Zeitung und an der Leipziger Volkszeitung. 5 Des Weiteren wird der Verlag zu einem Medienunternehmen und erweitert seine Kernmärkte in den mittel- und südosteuropäischen Raum. 6
Im Jahr 2007 beteiligt sich die Axel Springer AG an einigen Verlagen und Unternehmen und übernimmt auch einige vollständig. 7
1.1 Lebenslauf von Axel Springer (1912-1985)
Axel Springer wird am 2. Mai 1912 in Altona geboren. Er ist der Gründer des Axel Springer Verlags. Wegen der medialen Macht des Konzerns gehört er zu den umstrittensten Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Den Einstieg in die Verlags-Welt begann Axel Springer mit der Setzer- und Druckerlehre. Nachdem er einige Jahre bei verschiedenen Verlagen gearbeitet hat gründet er den Axel Springer Verlag. 16 Jahre später wandelt er den Verlag in eine Aktiengesellschaft um. 1985 verstirbt Axel Springer kurz nach dem Börsengang. 8
1 http://www.axelspringer.de/chronik/cw_chronik_jahrzehnt_de_85842.html, 20.11.08
2 http://www.axelspringer.de/chronik/cw_chronik_jahrzehnt_de_43807.html, 20.11.08
3 http://www.axelspringer.de/chronik/cw_chronik_jahrzehnt_de_39100.html, 20.11.08
4 http://www.axelspringer.de/chronik/cw_chronik_jahrzehnt_de_99277.html, 20.11.08
5 http://www.axelspringer.de/chronik/cw_chronik_jahrzehnt_de_99381.html, 20.11.08
6 http://www.axelspringer.de/chronik/cw_chronik_jahrzehnt_de_99729.html, 20.11.08
7 http://www.stockflock.de/unternehmen/details/Axel_Springer_AG/160#Geschichte, 20.11.08
8 http://www.axelspringer.de/artikel/Lebenslauf-von-Axel-Springer-1912-1985_85852.html, 20.11.08
1.2 Satzung
Die Aktiengesellschaft führt die Firma Axel Springer Aktiengesellschaft. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin. Gegenstand des Unternehmens sind Betrieb von gedruckten und elektronischen Medien und sonstige Betätigungen auf dem Gebiet der Information und Kommunikation, sowie der Betrieb von Druckereien und sonstigen Produktionsanlagen. Zudem Handel mit Waren aller Art, soweit sie zum Unterneh-mensgegenstand gehören. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt Euro 98.940.000. Des Weiteren behandelt die Satzungen die Rechte, Pflichten und Gehalt des Vorstands und Aufsichtsrats sowie Themen der Hauptversammlung, Jahresabschluss und Gewinnverwendung. 9
1.3 Unternehmenskultur
Die fünf Unternehmensgrundsätze des Axel Springer Verlags beinhalten Themen wie das Eintreten für den freiheitlichen Rechtsstaat, die Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen. Die Unterstützung der Solidarität mit den USA, die Ablehnung jeglicher Art von politischem Totalitarismus und als letzten Punkt die Verteidigung der freien sozialen Marktwirtschaft. 10 Unternehmenswerte:
• „Kreativität als entscheidende Voraussetzung für den journalistischen sowie den geschäftlichen Erfolg;
• Unternehmertum im Sinne des ideenmutigen, eigenverantwortlichen und ergeb-nisorientierten Handelns der Mitarbeiter und Führungskräfte;
• Integrität gegenüber dem Unternehmen, den Lesern, den Kunden, den Mitarbeitern, den Geschäftspartnern und Aktionären.“
Abbildung 1: Unternehmenswerte 11
9 http://www.axelspringer.de/artikel/Satzung_44107.html, 20.11.08
10 http://www.axelspringer.de/artikel/Unternehmensgrundsaetze_40574.html, 20.11.08
11 http://www.axelspringer.de/artikel/Unternehmensgrundsaetze_40574.html, 20.11.08
Führungsgrundsätze
Text der Präambel: "Kreativität, Unternehmertum, Integrität. Diese drei Werte bestimmen das Selbstbewusstsein von Axel Springer. Sie sind die Maßstäbe unseres täglichen Handelns. Wir führen, indem wir Raum für Kreativität schaffen, Ziele definieren und Wandel gestalten. (…)Bei all unseren Aktivitäten achten wir konsequent auf die Einhaltung von Recht und Gesetz sowie unserer Unternehmensrichtlinien." 12 Leitlinien der journalistischen Unabhängigkeit bei Axel Springer Die Leitlinien sind Erweiterungen des Pressekodex des Deutschen Presserats für das Unternehmen. Verantwortlich für die Einhaltung und Implementierung sind die Chefredakteure. Leitlinien:
• Trennung zwischen Werbung und redaktionellen Texten
• Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Interessen der Redakteure
• Verhinderung der persönlichen Vorteilnahme und Stellungnahme zum Umgang mit Quellen. 13
1.4 Unternehmensstrategie
Die strategischen Prioritäten von Axel Springer sind: Marktführerschaft im deutschsprachigen Kerngeschäft sowie Internationalisierung und Digitalisierung des Kerngeschäfts mit dem Ziel ein in Europa führendes multimedial integriertes Print-, Online-und Bewegtbildunternehmen zu sein.
Abbildung 2: Unternehmensstrategie
Marktführerschaft im deutschsprachigen Kerngeschäft
Der Axel Springer Verlag erweitert seine Marktführerschaft immer wieder durch neues Erlöspotenzial. Ebenfalls wird dies unterstützt durch Neugründungen wie beispielsweise TV Digital.
Internationalisierung des Kerngeschäfts
An erster Stelle der Internationalisierung stehen die Märkt in Osteuropa. Dies wird erreicht durch Titel Neugründung oder hinzugekaufte Titel; ebenfalls werden Lizenzen eingekauft oder vergeben. Des Weiteren werden bestehende Formate im Ausland eingeführt.
12 http://www.axelspringer.de/artikel/Unternehmenskultur_40258.html, 12.12.08
13 http://www.axelspringer.de/artikel/Grundsaetze-und-Leitlinien_40218.html, 12.12.08
Arbeit zitieren:
Waldemar Spomer, Oslan Malyar, Christian Sohn, 2009, Fallstudie über den Axel Springer Konzern im Bereich Print, München, GRIN Verlag GmbH
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