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Welche Rendite verspricht Bildung?

Humankapitaltheorie und Einkommensfunktion

Titel: Welche Rendite verspricht Bildung?

Seminararbeit , 2006 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Diplom-Volkswirtin Teodora Ilieva (Autor:in)

VWL - Finanzwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit befasst sich mit der Humankapitaltheorie und der Einkommensfunktion. In Kapitel 2 werden das Grundmodell, dessen Schwachpunkte und seine Spezifizierung erläutert sowie empirische Schätzungen der Bildungsrenditen analysiert. Kapitel 3 gibt einen Überblick über einige Erweiterungen der Einkommensfunktion und berücksichtigt die individuellen, heterogenen Bildungsrenditen. Kapitel 4 vergleicht die internationalen Bildungsrenditen und rundet mit einer Analyse ab. Die Arbeit schließt mit einer kurzen Zusammenfassung, in der die wichtigsten Erkenntnisse dargestellt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Humankapitaltheorie

2.1 Das Grundmodell

2.2. Kritik

2.3 Spezifizierung des Grundmodells

3. Erweiterungen des klassischen Modells

4. Bildungsrenditen im internationalen Vergleich

5. Zusammenfassung

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die ökonomischen Erträge von Bildungsinvestitionen auf individueller Ebene. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der Humankapitaltheorie, der Identifizierung von Bildungsrenditen sowie der kritischen Auseinandersetzung mit kausalen Effekten von Humankapital auf das Arbeitseinkommen unter Berücksichtigung internationaler Vergleiche.

  • Grundlagen der Humankapitaltheorie und der Mincer-Becker-Einkommensfunktion
  • Methodische Ansätze zur Schätzung privater Bildungsrenditen
  • Kritische Analyse von Modellspezifizierungen und Endogenitätsproblemen
  • Untersuchung heterogener Bildungsrenditen mittels Instrumentvariablen
  • Internationaler Vergleich von Bildungsrenditen und deren Determinanten

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Grundmodell

Mincer hat eine Reihe von Annahmen getroffen, um die Einkommensfunktion herleiten zu können: Die Individuen haben identische Fähigkeiten und Möglichkeiten zum Eintreten in den Beruf. Die Unterschiede in der Beschäftigungsqualität ergeben sich lediglich aus der Länge der individuell unternommenen Bildungsmaßnahmen (vgl. Mincer (1958), S. 284-287). Weitere Annahmen sind perfekte Kreditmärkte sowie perfekte Voraussicht.

Der Humankapitaltheorie liegt folgende Mincer-Becker-Einkommensfunktion, auch Verdienstfunktion genannt, zugrunde: ln(yi) = α + β*Si + γ*Ei + δ*Ei2 + εi (eine ausführliche Herleitung dieser Funktion gibt Franz (2003), S. 90-93 sowie Bellmann / Gerlach (1984), S. 192-197).

Dabei bezeichnet ln(y) den logarithmierten Bruttostundenlohn, der die abhängige Variable darstellt, S ist die Anzahl der erfolgreich absolvierten Schuljahre und E ist die Berufserfahrung in Jahren. Die letzen beiden Faktoren werden als exogen betrachtet. α, β, γ und δ sind die zu schätzenden Koeffizienten. Der Index i repräsentiert eine bestimmte Person aus der Stichprobe. Die Störvariable ε fasst alle unbeobachtbaren Faktoren, die das Einkommen beeinflussen, zusammen: Darunter fallen Motivation, Intelligenz, Familienhintergrund etc. Im klassischen Modell wird angenommen, dass der Störterm normalverteilt und unkorreliert mit den erklärenden Variablen sowie zwischen den Individuen ist (vgl. Steiner / Lauer (2000), S. 78-79).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung des Humankapitals als Standortfaktor und Definition der Bildungsrendite als monetäres Maß für den Arbeitsmarkterfolg.

2. Humankapitaltheorie: Darstellung des klassischen Mincer-Grundmodells, Diskussion seiner methodischen Schwachstellen und Einführung einer Spezifizierung durch Bildungsabschlüsse.

3. Erweiterungen des klassischen Modells: Analyse des Endogenitätsproblems und Einsatz von Instrumentvariablen zur Schätzung kausaler Bildungsrenditen unter Berücksichtigung individueller Unterschiede.

4. Bildungsrenditen im internationalen Vergleich: Analyse der nationalen Unterschiede bei den Bildungsrenditen und deren Heterogenität sowie Diskussion möglicher Einflussfaktoren.

5. Zusammenfassung: Resümee der wichtigsten Erkenntnisse zur Rolle privater Bildungsrenditen und Identifikation von weiterem Forschungsbedarf.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Referenzen.

Schlüsselwörter

Humankapitaltheorie, Bildungsrendite, Mincer-Einkommensfunktion, Humankapitalinvestitionen, Arbeitsmarkterfolg, Instrumentvariablen, Bildungsabschlüsse, Endogenität, Bildungsökonomie, Private Bildungserträge, Berufserfahrung, Kausaleffekte, Bildungsökonomik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die ökonomische Analyse von Bildungsinvestitionen und deren Renditen auf individueller Ebene im Kontext der Humankapitaltheorie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Schätzung von Bildungsrenditen, der Kritik an klassischen Einkommensmodellen und dem internationalen Vergleich dieser Erträge.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den monetären Nutzen von Bildungsinvestitionen für das Individuum durch die Analyse von Einkommensfunktionen zu bestimmen und kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden ökonometrische Schätzverfahren wie die Mincer-Einkommensfunktion sowie Instrumentvariablen-Schätzungen zur Analyse des Kausaleffekts von Bildung eingesetzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Herleitung des Grundmodells, dessen Erweiterung zur Berücksichtigung von Bildungsabschlüssen und der Untersuchung kausaler Effekte mittels Instrumentvariablen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Humankapitaltheorie, Bildungsrendite, Mincer-Funktion, Endogenität und Instrumentvariablen.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen privater und sozialer Bildungsrendite eine Rolle?

Die Arbeit konzentriert sich ausschließlich auf die mikrofundierte Analyse privater Renditen, da die Einbeziehung sozialer Erträge den Rahmen der Untersuchung sprengen würde.

Welche Rolle spielt die "Schulnähe" oder das "Alter" in den Modellen?

Diese Faktoren dienen als Instrumentvariablen, um den kausalen Effekt der Bildungsentscheidung zu isolieren und Verzerrungen durch unbeobachtbare Faktoren zu minimieren.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Welche Rendite verspricht Bildung?
Untertitel
Humankapitaltheorie und Einkommensfunktion
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Finanzwissenschaft)
Veranstaltung
Bildung, Humankapital und Studiengebühren
Note
1,3
Autor
Diplom-Volkswirtin Teodora Ilieva (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
24
Katalognummer
V129456
ISBN (eBook)
9783640361892
ISBN (Buch)
9783640362141
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Welche Rendite Bildung Humankapitaltheorie Einkommensfunktion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Volkswirtin Teodora Ilieva (Autor:in), 2006, Welche Rendite verspricht Bildung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129456
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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