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Inhaltsverzeichnis
1. Unterrichtseinheit 2
1.1. ThemaderUnterrichtseinheit. 2
1.2. BezugzumRahmenplan 2
1.3. AufbauderUnterrichsteinheit 3
1.4. ZielederUnterrichtseinheit 4
2. ThemadergeplantenUnterrichtsstunde. 5
2.1. LernzielderUnterrichtsstunde 5
3. VoraussetzungenfürdieUnterrichtsstunde. 5
3.1. Sachdarstellung 5
3.2. BeschreibungderLerngruppe. 8
3.2.1. ZusammensetzungderLerngruppe 8
3.2.2. Lernausgangssituation,ArbeitsHundSozialverhalten. 8
3.2.3. EinzeldarstellungenderSchüler. 11
3.2.4.LernvoraussetzungenderSchülerimHinblickaufdieUnterrichtsstunde 12
4. EntscheidungenfürdiegeplanteUnterrichtsstunde. 14
4.1Didaktisch -methodischeEntscheidungen. XXXí4
4.2. DidaktischeReduktion 18
4.3. Differenzierung. 18
4.4. ÜbersichtüberdieWerkstattbereiche 19
4.5. TabellarischeStundenverlaufsplanung 24
5. Anhang 25
5.1.Literatur..................................................................................................................... 25
5.2. Arbeitsblätter,Texte,Arbeitsanweisungen 25
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1. Unterrichtseinheit
1.1. ThemaderUnterrichtseinheit
RundumdenMagneten-WirsetzenunshandlungsorientiertmitdemPhänomen„MagneH tismus“auseinander.
1.2. BezugzumRahmenplan
DieSchüler 1 derKlasse8aderSchuleamX.werdennachdemRahmenlehrplanmitsonderH pädagogischenFörderschwerpunktfürdasLandBerlin/Brandenburgunterrichtet.
Laut des o.g. Rahmenlehrplans sind die Standards für den naturwissenschaftlichen UnterH richtamEndederJahrgangsstufe8fürdieUnterrichtseinheitentsprechendimThemenfeld: „Körper und Stoffe im Alltag und in der Technik“ und im Themenfeld „Kräfte in Natur und Technik“wiefolgtfestgelegt:
DieSchüler:
H kennenmagnetischeEigenschaften,um:
H MetallenvonNichtmetallenzuunterscheiden
H allgemeineundbesondereEigenschaftenhäufigerMetallezuunterscheiden, H Zusammenhang zwischen Eigenschaften und Verwendung ausgesuchter Metalle zu erläutern
ImRahmenlehrplanNaturwissenschaftenfürdieGrundschulewirdalsStandardimThemenH feld5.2.1.UmgangmitStoffenimAlltag 2 angegeben,dassdieSchüler,dieEigenschaftenvon KörpernundStoffenuntersuchen,indemsiemagnetischeEigenschaftkennen.DesWeiteren wird angeführt, dass die Schüler angeregt werden sollen, Fragestellungen zu entwickeln, Experimente durchzuführen und Erklärungen zu formulieren. Der Schwerpunkt soll hierbei aufzielorientiertenundselbstständigdurchgeführtenVersuchsvorhabenliegen.
Im Rahmenlehrplan Sachunterricht für die Grundschule 3 ist als Standard angegeben, dass sich die Schüler Naturphänomene erschließen, wozu auch der Magnetismus gehört.
1 DieBezeichnungSchülerberücksichtigdiemännlicheundweiblicheForm
2 Vgl.:RahmenlehrplanNaturwissenschaften,S.29.
3 Vlg.:RahmenlehrplanSachunterrichtfürdieGrundschule.
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1.3. AufbauderUnterrichsteinheit
DieUnterrichtseinheitfindetinFormvonWerkstattarbeitstatt.DieeinzelnenWerkstattbeH reiche/StationenwirdunterPunkt4.5.ÜbersichtüberdieWerkstattbereichegenauervorgeH stellt.
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1.4. ZielederUnterrichtseinheit
Kompetentes Handeln erfordert vom Einzelnen ein Zusammenwirken von LeistungsH und Verhaltensdisposition, also von kognitiven und sozialen Fähigkeiten. Dieses ZusammenwirH kenwirdalsHandlungskompetenzbezeichnetunderforderteinkomplexeszusammenspiel vonSachH,MethodenH,sozialerundpersonalerKompetenz.DieDarstellungderZieleerfolgt
4 Vgl.:RahmenlehrplanfürdensonderpädagogischenFörderschwerpunktLernen2005,S.11ff)
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2. ThemadergeplantenUnterrichtsstunde
DieSchülerarbeitenanderUnterrichtswerkstatt„Magnetismus“weiter.
2.1. LernzielderUnterrichtsstunde
Die Schüler arbeiten an der Werkstatt „Magnetismus“ weiter und eignen sich Kenntnisse bezogenaufMagnetarten,wasziehteinMagnetan,Magnetpole,Magnetkraft,MagnetfelH derunddenKompassan.
Siezeigendies,indemsie:
H ExperimentenachschriftlicherundbildlicherAnleitungsachgerechtdurchführen,
H sichandenStationenorientieren,
H sicheigenständigeinenPartnersuchen,
H leiseundkonzentriertarbeiten.
3. VoraussetzungenfürdieUnterrichtsstunde
3.1. Sachdarstellung
Benannt ist der Magnet 5 vermutlich nach der griechischen Landschaft Magnesia in KleinH asien.DortwurdenErzgesteinegefunden,dieEisenteilchenanzogen.NebenNaturmagneten ausEisenerzgibtesheuteauchkünstlicheMagneteausStahloderbestimmtenLegierungen. ZudemgibtesMagneteinunterschiedlichenFormen:StabH,HufeisenHoderScheibenmagneH te.
MagnetesindStoffe,vondeneneinmagnetischesFeldausgeht,sodassinsbesondereeisenH, jedochauchnickelHundkobalthaltigeGegenständevonihnenangezogenwerden.DieseEiH genschaftwirdalsmagnetischeKraftoderMagnetismusbezeichnet.DievonMagnetenanH gezogenen Gegenstände sowie die Magnete selbst bestehen aus Molekülen mit magnetiH schemNordHundSüdpol,derenPoledauerhaftgleichmäßigausgerichtetsind.Dasheißtdie NordH und Südpole der Moleküle bei Magneten und magnetisierten Stoffen zeigen in eine
5 Vgl.:http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetismus,Stand:11.01.2009.
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JederMagnetbesitztStellengrößererAnziehung,diealsPolebezeichnetwerden.Zwischen den Polen befinden sich Bereiche geringerer Anziehung. Die Pole treten immer paarweise auf,dasheißteinMagnethatstetszweiPole.FreibeweglicheMagneterichtensichungefähr nachdergeographischenNordHSüdHRichtungaus(Kompassnadel).
DernachNordenweisendePolwirdNordpol,dernachSüdenweisendePolwirdSüdpolGeH nannt.BeideninderSchulegebräuchlichenMagnetenistderNordpolmeistrot,derSüdpol grün gekennzeichnet. Zwischen gleichnamigen Polen lässt sich eine abstoßende und zwiH schenungleichnamigenPoleneineanziehendeWirkungnachweisen.Magnetismuslässtsich aufmagnetisierbaresMaterial,jenachMaterial,kurzzeitigoderdauerhaftübertragen.Jeder ferromagnetische 6 Körper besteht aus vielen kleinen Elementarmagneten 7 . Im Normalfall liegendiesedurcheinander,
dabeiwerdenihreKräfteaufgehoben.
Ist ein Gegenstand ferromagnetisch, kann man ihn magnetisieren, indem man mit einem Magneten mehrfach mit demselben Pol in die gleiche Richtung über den Gegenstand streicht. Dabei richten sich die Elementarmagnete in dem Gegenstand alle in die gleiche Richtungaus.DadurchverstärkensichihreKräfteundsiewerdenmagnetisch.TeiltmaneiH nensogewonnenenMagneteninderMitte,soerhältmanzweineueMagnete,dadieAusH
richtungderTeilchengleichbleibt.
MagnetewerdendurchErhitzenoderstarkeErschütterungentmagnetisiert,dadieElemenH tarmagnete dann ihre geordnete Anordnung verlieren und sich wieder wirr anordnen. Die FernwirkungeinesMagnetenberuhtdarauf,dasssichumihnherumeinmagnetischesFeld befindet.InderNähederPoleistdiesesFeld,alsoauchdieMagnetkraftamstärksten.Die Magnetkraft nimmt mit wachsender Entfernung vom Magneten ab. Das Magnetfeld kann durchKraftlinienveranschaulichtwerden,diesichmitHilfevonEisenfeilspänenauchsichtH barmachenlassen.DasMagnetfeldhatzudemdieEigenschaft,nichtmagnetischeStoffezu durchdringen,dasheißt,MagnetekönnenGegenständeausEisen,NickeloderKobaltauch durchPapier,Holzo.ä.anziehen.
BeimWerkstattunterrichthandeltessichumeineLehrHundLernmethodebeiderderUnH terricht geöffnet wird und die Schüler anhand geeigneter Aufgabenstellungen und ReflexiH onsphasen innerbalb vorbereiteten Materials selbstständig bestimmte Lernziele erreichen
6 FerromagnetischeGegenständesindGegenstände,diesichmagnetisierenlassen.
7 ElementarmagnetesindkleinstemagnetischeTeilchen.
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sollen.DieIdeedesWerkstattunterrichtsistimWesentlichenaufCelestenFreinetundJürH genReichenzurückzuführen.
Werkstätten haben einen hohen Aufforderungscharakter und laden ein, gestalterisch tätig zuwerden.DieseErfahrungenameigenenHandelngiltesfürdenUnterrichtzunutzen.Die Schüler arbeiten vorwiegend selbstständig an verschiedenen Aufträgen, alleine oder in Gruppen,mitbereitgestelltemoderzubesorgendenMaterialundmitoderohneHilfekomH petenterAnsprechpartner.
WerkstattunterrichtistkeinestarreUnterrichtsform,vielmehrvariierteruntervierHauptasH pekten:Zeitdauer,Inhalt,FormundSelbstständigkeit.
Es müssen handlungsbetonte Aufgaben erstellt werden, mit denen Schüler selbstständig arbeitenkönnen.MitdenLernangebotenund MaterialienstehtundfälltderWerkstattunH terricht.DieLernaufträgesindbezüglichUmfang,VielfaltundInhaltederAngebotezuprüH fen.DieWerkstattsollteu.a.folgendeVoraussetzungenhaben:
H übersichtlicheundansprechendePräsentationderAngebote
H AngebotemüssendieSchülerherausfordernundInteressewecken H Aufträgemüssenbekanntoderleichtverständlichsein H Selbstkontrolleermöglichen,umÜberforderungdesLehrerszuvermeiden H nichtnurArbeitsblätter,auchhandelndenUmgangmitAufgabenermöglichen H dieAngebotesollteneineEinheitbilden(WSmusseinenrotenFadenhaben) WerkstattunterrichtistgutgeeignetumfolgendeFähigkeitenbesondersauszubildenbzw.zu fördern:
H Selbstbewusstsein
H Verantwortungsgefühl H Kreativität H Toleranz/Offenheit H Teamfähigkeit H Urteilsfähigkeit H Lernenlernen H Wissenverknüpfen
UnterrichtderinFormvonWerkstattarbeitdurchgeführtwirdkannauchNachteilehaben. Dawärez.B.:
Arbeit zitieren:
Melanie Friedemann, 2009, Unterrichtsstunde: Die Magnet-Werkstatt, München, GRIN Verlag GmbH
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