Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis. 2
1. Leistungsbestimmende Faktoren im Ausdauersport 3
2. Adaption der leistungslimitierenden Faktoren und deren Grenzen. 4
Sauerstofftransportkapazit ät: 4
Adaption des Herzens: 4
Adaption der Lunge: 4
Adaption des Blutes: 5
Adaption der Kapillaren: 5
Adaption der Muskulatur: 5
Adaption der Energiespeicher 6
3. Einfluss des Alters auf die Ausdauerleistungsfähigkeit 6
4. Unterschiede zwischen Männern und Frauen 6
5. Entwicklung der Weltrekorde. 7
6. Zusammenfassung. 8
7. Literatur. 9
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1. Leistungsbestimmende Faktoren im Ausdauersport
Die Ausdauerleistungsfähigkeit wird prinzipiell immer durch die Energiebereitstellung, also die ATP-Verfügbarkeit bzw. -Produktion, begrenzt (vgl. Dickhuth et al., 2007m S.13, Guidi et al., 2006, S.350).
Alle Systeme, die direkt an der Energiegewinnung beteiligt sind, oder die diese bedingen, können leistungslimitierend wirken (vgl. Dickhuth et al., 2007 S.13). Diese Systeme sind:
− Systeme des Sauerstofftransports bzw. maximale Sauerstoffaufnahme − Energiespeicher
− Stoffwechsel der Muskelzelle (Mitochondrien, Enzyme) (vgl. Dickhuth et al., 2007, S.13) Faktoren des Sauerstofftransports sind die Lungendiffusionskapazität, das maximale Herzzeitvolumen, die Sauerstofftransportkapazität des Blutes und die Kapillarisierung der Muskulatur (vgl. Dickhuth et al., 2007, S. 13).
Die Energiespeicherung findet in der Muskulatur und in der Leber in Form von Glykogen und in Form von Fettdepots statt. Bei längeren intensiven Belastungen (ab 90 Minuten) ist die Größe der Glykogenvorräte leistungslimitierend (vgl. Grosser et al., 2004, S.122). Da die in Fett gespeicherten Energievorräte des Körpers sehr groß sind, sind sie in aller Regel nicht leistungsbegrenzend (vgl. www.sportsmotivation.de)
Die Geschwindigkeit der Stoffwechselprozesse in den Muskelzellen beruht auf der Größe und Anzahl der Mitochondrien und der Konzentration bestimmter Enzyme (vgl. Hohmann et al., 2007, S.57). Sie wird allerdings darüber hinaus durch die Leistungsfähigkeit der Sauerstofftransportsysteme (vgl. Guidi, 2006, S. 351) und der Größe der Energiespeicher bedingt (vgl. Dickhuth et al., 2007, S. 13), da das Sauerstoff- und Glykogenangebot eine Vorraussetzung für die Abläufe des intrazellulären Stoffwechsels sind (vgl. Guidi et al., S.351). Im Idealfall wären Energiespeicher und Sauerstofftransportsysteme also so stark adaptiert, dass immer genügend Glykogen und Sauerstoff in der Muskulatur vorhanden wäre, um eine möglichst große Leistung des Zellstoffwechsels zu ermöglichen (vgl. Dickhuth et al., 2007, S. 13).
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2. Adaption der leistungslimitierenden Faktoren und deren Grenzen
Sauerstofftransportkapazität:
Wie oben bereits aufgeführt, wird die Sauerstofftransportkapazität bestimmt durch die Lungendiffusionskapazität, das maximale Herzzeitvolumen, die Sauerstofftransportkapazität des Blutes und die Kapillarisierung der Muskulatur (vgl. Dickhuth et al., 2007, S. 13).
Adaption des Herzens:
Regelmäßige Ausdauerbelastungen führen durch Hyperthrophie der Herzmuskulatur sowie durch Dilatation (Erweiterung) der Herzkammern zu einer Erhöhung des Schlagvolumens, was eine Steigerung des Herzminutenvolumens ermöglicht (vgl. Weineck, 2004, S.133). Darüber hinaus kommt es zu einer Anpassung Blutversorgung der Herzmuskulatur (vgl. Weineck, 2004, S.136). Die Vergrößerung des Herzens entsteht dabei hauptsächlich durch die Dilatation.
Durch die Dilatation des Herzens wird die Herzarbeit wesentlich ökonomisiert, da bei einem größeren Volumen für die gleiche Auswurfmenge eine geringere Faserverkürzung nötig ist. Die Anpassung des Herzens ist allerdings beschränkt. Der Grenzwert für die Masse beträgt etwa 7 bis 7,6 g/kg Körpergewicht (bei 80kg 560 bis 608 Gramm); das Herzvolumen erreicht in der Regel bis zu 1300 ml (vgl. Weineck, 2004, S. 134) und damit ein Herzminutenvolumen von 40 Litern (vgl. Markworth, 1997, S.161).
Adaption der Lunge:
Regelmäßiges Ausdauertraining führt unter anderem zu einer Vergrößerung des Atemzugvolumens. Dies bedeutet gleichzeitig eine Ökonomisierung der Atmung: Zum einen ist der Energieaufwand bei größerem Atemzugvolumen geringer, als wenn die gleiche Steigerung der eingeatmeten Luftmenge durch eine Erhöhung der Atemfrequenz erreicht würde, zum anderen wird die Totraumventilation prozentual geringer, was ebenfalls einen Vorteil gegenüber einer höheren Atemfrequenz darstellt. (Die in den Totraum eingeatmete Luft muß zwar bei jedem Atemzug bewegt werden, ihr Sauerstoff kann aber nicht genutzt werden, ein prozentual hohes Totraumvolumen senkt also die Effektivität der Atmung). Darüber hinaus führt Ausdauertraining zu einer Hyperthrophie der Atemmuskulatur (Zwischenrippnmuskulatur, Zwerchfell) (vgl. Weineck, 2004, S.210f). Das Atemminutenvolumen kann durch diese Anpassungen bei Ausdauertrainierten 250 L/min
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Arbeit zitieren:
Christian Bitzer, 2008, Leistungsphysiologie – Grenzen der menschlichen Ausdauerleistungsfähigkeit, München, GRIN Verlag GmbH
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