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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung. 4
2 Definition Führung und Führungsstrukturen. 4
2.1 Führung. 4
2.2 Führungsstruktur. 5
3 Überblick über alternative Führungsstrukturen. 5
3.1 Eigenschaftstheorie - Zusammenhang zwischen
F ührungseigenschaften und Führungsstil. 6
3.2 Abgrenzung verschiedener Führungsstile und
F ührungsmodelle. 7
3.2.1 Verhaltensgitter von BLAKE MOUTON. 8
3.2.2 FIEDLERs Kontingenztheorie. 9
3.2.3 Entscheidungsmodell von VROOM YETTON. 10
4 Definition Verhandlung und Verhandlungsprozess. 11
5 Ursachen alternativer Verhandlungsprozesse. 11
5.1 Konflikt in Verhandlungsprozessen. 12
5.2 Möglichkeiten der Konfliktbewältigung im
Verhandlungsprozess......................................................... 13
6 Zusammenhang von Führungsprozessen und
Verhandlungsstrukturen...................................................... 15
7 Darstellung von Führungssituation und Verhandlungs-
prozessen am Beispiel einer Arbeitsgruppe. 16
7.1 Die Firma. 16
7.2 Die Firmenstruktur. 16
7.3 Darstellung der Situation 17
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7.4 Beurteilung der Führungssituation und die Qualität der
Verhandlungsprozesse....................................................... 19
7.4.1 Szenario 1 - Geschäftsführung und Gruppe. 19
7.4.2 Szenario 2 -Gruppenleiter und Gruppe. 20
8 Zusammenfassung. 20
9 Literaturverzeichnis. 22
Anhang. 23
Eidesstattliche Erklärung. 28
Anlagenverzeichnis
Abbildung 3 Verhaltensgitter nach BLAKE MOUTON. 8
Abbildung 1 Chronologie der Führungstheorien. 23
Abbildung 2 Kontinuum „autoritär - kooperativ“ 24
Abbildung 4 Entscheidungsmodell von VROOM YETTON. 25
Tabelle 1 Merkmale eines Gruppenkonflikts 26
Tabelle 2 Verhaltensweisen zur Konfliktdynamik 27
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1 Einleitung
Was beinhalten Führungsstrukturen und wie wirken diese auf Arbeitsgruppen und Individuen? Was sind Verhandlungsprozesse und wie können Verhandlungen geführt werden?
Um diese Fragen zu beantworten werden zunächst die Begriffe Führung und Führungsstrukturen näher erläutert, sowie Führungseigenschaften und -stile in verschiedenen Modellen dargestellt. Im folgenden werden verschiedene Verhandlungsprozesse und Möglichkeiten der Konfliktbewältigung beschrieben. An einem Beispiel aus der betrieblichen Praxis werden Bezüge zwischen den theoretischen Ansätze und der Realität hergestellt, wobei anhand einer dargestellten Situation verschiedene Führungssituationen und Verhandlungsprozesse betrachtet werden. Der Abschluss beinhaltet eine zusammenfassende Schlussbetrachtung.
2 Definition Führung und Führungsstrukturen
2.1 Führung
Der Begriff Führung beinhaltet Aktivitäten, die zur Gestaltung und Steuerung von Systemen notwendig sind. Führung kann auch als zielbezogenen Einflussnahme bezeichnet werden, bei der Geführte dazu bewegt werden sollen bestimmte Ziele zu erreichen, die sich meist aus den Zielen des Unternehmens ableiten lassen. 1 Weiterhin kann Führung als ein kommunikativer Prozess definiert werden der darauf gerichtet ist, das Verhalten von Mitarbeitern in einem Unternehmen zielorientiert zu beeinflussen. 2
1 nach ROSENSTIEL 1993
2 nach OLFERT/STEINBUCH 1990
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2.2 Führungsstruktur
Unter Führungsstruktur sind Wechselbeziehungen zwischen Vorgesetzten und der zu führenden Gruppe zu verstehen. Diese Interaktionen beinhalten die Persönlichkeit des Führers mit seinen Führungseigenschaften (z.B. charakterliche und fachliche Qualitäten), die Persönlichkeitsstruktur der Geführten (z.B. Erwartung und Bedürfnisse in der eigenen Person, der Gruppe und der Person des Führers), den Aufbau und die Funktion der Gruppe in Bezug auf die Firmenstruktur sowie in der Art der Aufgaben (z.B. Erfüllung der Unternehmensziele). Alle diese Interaktionen werden in verschiedenen Führungsmodellen zusammengefasst, welche unterschiedliche, aufeinander abgestimmte Führungsstile und -theorien beinhalten.
3 Überblick über alternative Führungsstrukturen
Das Gebiet der Führung und Führungsstrukturen kann sehr weit gefasst werden und hat eine sehr lange Geschichte. Die ersten Ansätze der Ei-genschaftstheorien sind schon mehr als 2000 Jahre alt. Vor etwa 500 Jahren hat Machiavelli 3 erste Ratschläge zum Führungsverhalten verbreitet, welche ihren Einsatz in Großorganisationen wie Kirche und Militär fanden. Einen Überblick über die Vielzahl der Führungstheorien zeigt die Chronologie, die NEUBERGER in seinem Buch „Führen und geführt werden“ zusammengestellt hat. 4
Da im Rahmen dieser Arbeit nicht auf alle Führungsmodelle eingegangen werden kann, möchte ich mich nur auf einige Theorien beschränken.
3 Machiavelli, Nicolò, italienischer Politiker, Geschichtsschreiber und Dichter,
*1469 in Florenz, U1527 in Florenz
4 Abbildung 1 im Anhang
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3.1 Eigenschaftstheorie - Zusammenhang zwischen Führungseigenschaften und Führungsstil
Führungsstile sind abhängig von der Person des Führers und seinen Eigenschaften, den sogenannten Führungseigenschaften. Bei einer Vielzahl von Persönlichkeitsmerkmalen fand man einen korrelativen Bezug zum Führungserfolg sowie zum Erreichen einer Führungsposition, wobei die wichtigsten Befunde wie folgt gruppiert werden können. (1) Befähigung (Intelligenz, Wachsamkeit, verbale Gewandtheit, Originalität, Urteilskraft);
(2) Leistung (Schulleistung, Wissen, sportliche Leistung); (3) Verantwortlichkeit (Zuverlässigkeit, Initiative, Ausdauer, Aggressivität, Selbstvertrauen, Wunsch sich auszuzeichnen);
(4) Teilnahme (Aktivität, Soziabilität, Kooperationsbereitschaft, Anpassungsfähigkeit, Humor);
(5) Status (sozioökonomische Position, Popularität). 5 Diese Führungseigenschaften spiegeln das grundsätzliche Verhalten des Führers in seiner Person wieder, die Art seines Führungsverhalten jedoch nur in Zusammenhang mit bestimmten Situationen. Die Persönlichkeitsmerkmale der Führungskraft sollten aber nicht zu sehr in den Vordergrund gerückt werden, sondern müssen immer in Bezug auf die Führungssituation und die Interaktionen der zu führenden Gruppe gesehen werden. Der Führungsstil selbst stellt sich in der Art und Weise der Willensdurchsetzung des Vorgesetzten gegenüber seinen Mitarbeitern dar und kann in seiner Darstellung eindimensional (nur ein einzelnes Beurteilungskriterium) oder mehrdimensional sein (mehrere Beurteilungskriterien, wobei gilt: für jedes Kriterium eine Dimension).
5 ROSENSTIEL/REGNET/DOMSCH 1993
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3.2 Abgrenzung verschiedener Führungsstile und Führungsmodelle Die im vorigen Abschnitt genannten Führungseigenschaften finden sich auch in den verschiedenen Führungsstilen wieder. Z.B. wie kooperativ geht der Vorgesetzte mit seinen Mitarbeitern um und bezieht er sie in Entscheidungen ein; hat der Vorgesetzte entsprechende Befähigungen, um in bestimmten Situationen nicht zu versagen.
Nachfolgend sind die wichtigsten Führungsstile erläutert, die auch eng mit den Eigenschaften des Führers zusammenhängen.
- autoritär: der Vorgesetzte entscheidet und setzt sich notfalls mit Zwang durch;
- kooperativ: der Vorgesetzte entscheidet erst nach gemeinsamer Beratung
- demokratisch: die Gruppe entscheidet autonom, der Vorgesetzte integriert lediglich
- passiv: (laissez-faire-Führungsstil) Verzicht auf Durchsetzung eines Führungswillens, Ad-hoc-Entscheidungen, Mangel an Führung
- bürokratisch: Versachlichung und Aufgliederung der Führung und Leitung bei streng hierarchischer Gliederung
- patriarchalisch: der Vorgesetzte entscheidet, „verkauft“ jedoch seine Entscheidung
- partizipativ: die Gruppe entscheidet innerhalb definierter Grenzen Das Kontinuum „autoritär - demokratisch“ zählt zu den klassischen Führungsstilen, wobei in verschiedenen Abstufungen eine Entscheidungsbeteiligung der Unterstellten zugestanden wird. 6 Unterscheiden lassen sich die genannten Führungsstile weiterhin in auf-gabenorientierte und personenbezogene. Bei aufgabenorientierten Führungsstilen steht die zu erbringende Leistung im Vordergrund, in personenbezogenen stehen hingegen die Mitarbeiter im Mittelpunkt. Nach der Ohio-Studie werden diese beiden Richtungen in „Consideration“ und
Arbeit zitieren:
Annett Schöneich, 2003, Führungsstrukturen, Verhandlungsprozesse und ihre Bezüge zur betrieblichen Praxis, München, GRIN Verlag GmbH
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