Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Begriffsklärung 3
2.1. (Geschäfts)konzept 3
2.2 Evaluierung. 4
3. Interne Evaluierung von Chancen 4
3.1 Einteilungsmöglichkeiten der Fatal flaws 5
3.1.1 Realisierbarkeit nach Fueglistaller 5
3.1.2 Realisierbarkeit nach Freiling 6
3.2 Zusammenfassung der internen Evaluierung 6
3.3 Kritik an der internen Evaluierung 7
4. Externe Evaluierung von Chancen. 8
4.1. Evaluierung durch Fremdfinanciers 8
4.1.1 Banken. 8
4.1.2 Venture-Capital-Gesellschaften 9
4.2 Evaluierung durch Kunden. 10
4.3 Zusammenfassung und Kritik an der externen Evaluierung 11
5. Mischformen - das Gründerteam. 12
Literaturverzeichnis 13
1
1. Einleitung
Beschäftigt man sich eingehend mit dem Begriff „Geschäftskonzept“ wird schnell klar, dass einzelne Erklärungsansätze im Zusammenhang mit einer entsprechenden Evaluierung schwierig erscheinen. Das erste Ziel dieser Arbeit soll es also sein, die Begriffe getrennt von einander zu betrachten und abzugrenzen um dem Leser am Ende eine Gesamtdefinition zu ermöglichen. Verdeutlicht werden konnte die Annahme durch eine Befragung von 40 Personen aus verschiedenen Branchen und Altersklassen. Die Erklärungsansätze bzw. Aussagen der Personen bewegten mich dazu eine getrennte Analyse vorzunehmen. Die Umfrage beschäftigte sich in diesem Fall mit der Frage:
„Nach welchen Gesichtspunkten würden Sie ein Geschäftskonzept bewerten/evaluieren?“
Im Verlauf der Hausarbeit sollen die verschiedenen Aussagen der Befragten erneut aufgegriffen und verarbeitet werden.
Wie in der Umfrage deutlich geworden ist, sind in den Antworten sowohl die Interessen der Kunden, als auch das Interesse eventueller Fremdkapitalgeber vertreten. Auch eine
Interpretation aus Sicht der Unternehmer ist möglich, da diese eine möglichst hohe Rendite erzielen wollen. Aus der Gesamtheit der Definitionsansätze wird die Hausarbeit also in 3 große Gruppen und deren Sichtweise unterteilt werden:
2. Begriffsklärung
Bevor tiefer in die Materie eingegangen wird, sollte allerdings geklärt werden, wie die thematische Einordnung ist und um welche Begriffe es schlussendlich geht. Dazu sollen diese nun prägnant erläutert werden.
2.1. (Geschäfts)konzept
Die Definition dieser Begrifflichkeit ist laut Gablers Wirtschaftslexikon ein „geistiger, oder künstlerischer Einfall; Auffassung bzw. Planung, die einem Werk oder einer Lehrmeinung zugrunde liegt“ (Gabler, 1988, S. 2971). Beschrieben wird dadurch also ein Vorgang, der mit einer Art Idee verknüpft ist. Diese kann aus einem entsprechenden Mangelempfinden oder z. B. aus einer Verbesserung eines bereits bestehenden Gutes oder einer Dienstleistung entstehen. Nach Freiling ist das Geschäftsmodell hingegen „die Abbildung des betrieblichen Produktions-und Leistungssystems eines Unternehmens oder einer Anbietergemeinschaft“ (Freiling, 2006, S. 212). Verknüpft man den Definitionsansatz von Freiling mit der Tatsache, dass zur Darstellung der Geschäftsstrukturen Businesspläne erstellt werden, die letztendlich nichts anderes sind als die erwähnte Abbildung der Geschäftsvorgänge in einem Unternehmen, scheint diese Definition die richtige Grundlage dieser Hausarbeit zu sein.
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2.2 Evaluierung
Wie in der Einleitung bereits erwähnt wurde soll diese Arbeit die Evaluierung und damit die Bewertung eines Geschäftskonzeptes erklärbar machen. Dabei wird nicht auf eine strikt betriebswirtschaftlich ausgerichtete Betrachtungsweise zurück gegriffen, sondern vielmehr versucht dem Betrachter klar zu machen, nach welchen Kriterien eine solche Betrachtung durchgeführt werde kann. Nicht umsonst wird dabei auf die verschiedenen, im Gründungsprozess relevanten, „Eckpunkte“ eingegangen. „Nicht jede Gelegenheit wird von Unternehmern wirtschaftlich genutzt“ (Fueglistaller et al., 2008, S. 16), daher ist es umso wichtiger die passenden Werkzeuge für diese Bewertung parat zu haben. Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass es bei der Evaluierung darum geht, das eigene Konzept theoretisch in die Umwelt einzubetten um zu erfahren, wie die damit in Zusammenhang stehenden Chancen ausfallen. Damit sollte der Input mit dem Output vergleichbar gemacht werden um entscheiden zu können, wie lohnenswert das Konzept ist. Schlussendlich sollte „der Wert einer unternehmerischen Gelegenheit größer sein als die Opportunitätskostent, die ihm durch das Vernachlässigen anderer Alternativen entstehen“ (Fueglistaller et al., 2008, S. 16).
3. Interne Evaluierung von Chancen
Allein die „Sichtung“ einer geeigneten Geschäftsmöglichkeit bzw. deren Idee ist leider nicht ausreichend um einen entsprechenden Erfolg zu erzielen, denn parallel zum „Wunsch des Unternehmers, […] spielen natürlich auch wirtschaftliche Überlegungen eine Rolle“ (Russo et al., 2008, S. 12). Sinnvoll erscheint es daher, die ausgearbeitete Idee zu überprüfen bzw. überprüfen zu lassen um im Idealfall schon im Vorfeld einen eventuell eintretenden Misserfolg auszuschließen bzw. eine passendere Alternative aufzuzeigen. In diesem Kapitel soll sich mit der Möglichkeit beschäftigt werden, die Idee selbst zu überprüfen. Da während einer Neugründung im Regelfall nur bedingt finanzielle Mittel zur Verfügung stehen und diese folglich ihren idealtypischen Einsatz finden sollten, lohnt sich eine vorherige Prüfung um nicht Ideen zu verfolgen, die schlussendlich „über keine Kommerzialisierungsperspektive verfügen“ (Freiling, 2006, S. 207).
In der Literatur wird dabei zunächst ein grobes „Ausschlussverfahren“ angewandt. Dabei geht es darum sogenannte Fatal flaws bzw. Machbarkeitsfehler auszuschalten. Dabei erstrecken sich diese nicht nur aus Fehlern im z. B. operativen Bereich (vgl. Fueglistaller et al., 2008, S. 111).
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Arbeit zitieren:
Sebastian Bloch, 2008, Evaluierung von Geschäftskonzepten - Die verschiedenen Betrachtungsweisen einer Bewertung, München, GRIN Verlag GmbH
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