Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung Seite 3
2. Einstellung zu Arbeit und Beruf Seite 3
3. Berufswahl Anpassung und berufliche Entwicklung Seite 3
3.1. Die Berufswahl und einige ihrer Voraussetzungen Seite 4
3.2. Anpassung an einen Beruf und Bewährung Seite 4
3.3. Bestandsaufnahme im Mittleren Erwachsenenalter Seite 5
und ihre Folgen
3.4. Rückzug aus dem Arbeitsleben und Eintritt Seite 5
in den Ruhestand
4. Freizeit: Einstellungen und Verhalten des Erwachsenen Seite 8
4.1. Kennzeichnung von Freizeit Seite 9
4.2. Ziele der Freizeit Seite 9
4.3. Freizeitziele im Verlauf des Erwachsenenalters Seite 10
4.4. Über den Zusammenhang von Freizeitverhalten und Seite 11
Partnerschaft
4.5. Über die Inanspruchnahme von Freizeitangeboten für Ältere Seite 11
5. Stellungsnahme Seite 14
6. Literaturverzeichnis Seite 14
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1. Einleitung
Im Laufe des letzten Jahrhunderts haben sich die Merkmale und Einstellungen zu Beruf und Freizeit immer mehr verändert. Folgend wird das Thema „Der Erwachsene in Beruf und Freizeit“ anhand des Buches „Wege in der Entwicklungspsychologie, 1997, Band 2, Erwachsenenalter und Lebensende“ von G. Mietzel behandelt.
2. Einstellung zu Arbeit und Beruf
Durch die „Protestantische Ethik“ erfuhr Arbeit eine beachtliche Aufwertung, sie wurde zum eigentlichen Lebenszweck. Nun bestand die Möglichkeit sich durch individuelle Leistung aus dem Stand der Herkunftsfamilie zu befreien. Wird aber die Bedeutung der Arbeit auch in einer Zeit materiellen Wohlstandes weiterhin hoch eingeschätzt? Die Arbeit hat in der heutigen Zeit im Gegensatz zu früher an Bedeutung verloren. Arbeit ist nicht mehr in erster Linie die Erfüllung einer Aufgabe und muss sich teilweise anderen Lebensbereichen wie Freizeit und Familie unterordnen oder zumindest mit ihnen konkurrieren. (vgl. G. Mietzel, 1997, Wege in der Entwicklungspsychologie, Band 2, Erwachsenenalter und Lebensende S.203204)
3. Berufswahl, Anpassung und berufliche Entwicklung
Früher noch wurde die Berufswahl von den Eltern bestimmt und die Kinder hatten dabei kein Mitspracherecht und wurden vergleichsweise früh an die alltäglichen Aufgaben der Arbeitswelt herangeführt. Durch einschlägige entwicklungspsychologische Erkenntnisse wird Berufswahl nicht mehr als das Ergebnis eines Prozesses angesehen, der sich nur einmal im späten Jugendalter oder frühen Erwachsenenalter vollzieht. Vielmehr zieht sich dieser Prozess gezeichnet von Berufs- und Arbeitsplatzwechseln durch das ganze Leben. (vgl. G. Mietzel, 1997, Wege in der Entwicklungspsychologie, Band 2, Erwachsenenalter und Lebensende S.204-205)
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3.1. Die Berufswahl und einige ihrer Voraussetzungen
Der Mensch macht sich schon früh Gedanken über seine berufliche Zukunft. Im Grundschulalter haben Berufswünsche noch einen relativ phantastischen Charakter und eine eingehende Auseinandersetzung mit dem Traumberuf Pilot, Arzt, Polizist oder Astronaut findet in dieser Lebensphase nicht statt. In der mittleren Adoleszenz findet erstmals eine erste unverbindliche Orientierung, beeinflusst durch eigene Fähigkeiten und Interessen statt. Erste Erfahrungen werden in Praktika oder Ferienjobs gesammelt, sodass sich nach und nach die Zahl der späteren möglichen Berufen verringert. (vgl. G. Mietzel, 1997, Wege in der Entwicklungspsychologie, Band 2, Erwachsenenalter und Lebensende S.205-206)
Unterschiede gibt es in den Berufen bei Mann und Frau. Durchschnittlich verdienen Frauen in gleichen Positionen weniger als ihre männlichen Kollegen und sind vergleichsweise häufig in untergeordneten Stellungen tätig. Problematisch ist in der Positionsverteilung zwischen Mann und Frau die Tatsache, dass meistens Männer in den führenden Positionen sitzen und so den kompletten Arbeitsbereich unter Ihnen kontrollieren und entscheiden wer warum aufsteigt. Entscheiden ist weiterhin, dass gerade im Alter zwischen 25 und 35 Jahren über die berufliche Laufbahn in den Firmen entschieden wird, also auch über die Karriere. Gerade in diesem Alter scheiden Frauen aus dem Beruf aus um sich um die Familie und die Kinder zu kümmern. Des weiteren erlernen Frauen immer noch meist typisch weibliche, helfende Berufe, z.B. Sekretärin, Krankenschwester etc., in denen es Recht wenig Aufstiegsmöglichkeiten gibt. Demnach werden Frauen aufgrund ihres Geschlechtes am beruflichen Aufstieg noch heute gehindert. (vgl. G. Mietzel, 1997, Wege in der Entwicklungspsychologie, Band 2, Erwachsenenalter und Lebensende S.206-212)
3.2. Anpassung an einen Beruf und Bewährung
Am Anfang des Berufslebens steht die Ausbildung, in die der Mensch meist mit idealistischen Vorstellungen hineingeht. Gerade in der Ausbildung werden dem Berufsanfänger niedere und unangenehme Aufgaben übertragen. Man muss sich mehr beweisen als andere und man stellt vielleicht schon während der Ausbildung
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fest, nicht den richtigen und idealen Beruf ergriffen zu haben. Diese Einsichtungen kommen aber auch später im Leben, da die Selbsterkundung des Menschen nicht bei allen mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter abgeschlossen ist, so dass viele Menschen früher oder später die Arbeitsstelle wechseln oder gar einen neuen Beruf erlernen. (vgl. G. Mietzel, 1997, Wege in der Entwicklungspsychologie, Band 2, Erwachsenenalter und Lebensende S.212-213)
3.3. Bestandsaufnahme im Mittleren Erwachsenenalter und ihre Folge
Der junge Erwachsene hat in den ersten Jahren seines Arbeitslebens in denen er sich um seinen beruflichen Aufstieg kümmern muss, eine Familie gegründet oder ein Heim errichtet und deshalb wenig Zeit um sich ständig umzublicken nach der Antwort ob er bisher alles richtig gemacht hat oder ob andere Möglichkeiten da gewesen wären. Erst beim Übergang ins mittlere Erwachsenenalter ist meist wieder Zeit da, um eine vollständige Bestandsaufnahme des bisherigen Lebens zu machen. Die meisten setzen ihren Weg daraufhin mit kleinen Veränderungen fort. Andere dagegen beginnen etwas völlig neues. Dieser erste wirklich kritische Rückblick auf das bisher vergangene Leben stellt Fragen auf zu dem bisher Erreichten und die daraus resultierende Zufriedenheit. Unzufriedenheit im Beruf oder gesundheitliche Probleme lassen den Menschen häufig einen neuen Richtungswechsel vornehmen. In den mittleren Lebensjahren wird dann nicht mehr auf das eigene Vorankommen geschaut, sondern der Mensch wächst in vielen Berufen in die Rolle des Mentors, der eigene Erfahrungen an Jüngere weitergibt. (vgl. G. Mietzel, 1997, Wege in der Entwicklungspsychologie, Band 2, Erwachsenenalter und Lebensende S.213-217)
3.4. Rückzug aus dem Arbeitsleben und Eintritt in den Ruhestand
Früher war es selbstverständlich, dass der Mensch solange arbeitete, bis schließlich Krankheiten oder körperliche Gebrechen eine Fortsetzung unmöglich machten. Früher musste man solange arbeiten wie es ging um den eigenen Unterhalt zu sichern und zum anderen konnte es sich die Gesellschaft nicht leisten, einen größeren Teil der Menschen in den Ruhestand zu schicken. Der Bedarf an
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Quote paper:
Armin Anders, 2003, Erwachsene in Beruf und Freizeit, Munich, GRIN Publishing GmbH
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