Zeitmanagement im Arbeitsalltag, Peter Carls
1 Verzeichnisse
1 Verzeichnisse. - 2 -
1.1 Abkürzungen. - 3 -
1.2 Abbildungen. - 3 -
1.3 Literatur - 4 -
2 Ausarbeitung. - 6 -
2.1 Begrifflichkeit und Aufgabenstellung. - 6 -
2.2 Der Arbeitsbegriff in der Betriebswirtschaftslehre - 7 -
2.3 Das Arbeitssystem in der Betriebswirtschaftslehre - 8 -
2.4 Materielle Faktoren der Arbeitsdurchführung. - 9 -
2.5 Personengebundene Faktoren der Arbeitsdurchführung - 10 -
3 Techniken und Modelle der Zeit-Strukturierung - 11 -
3.1 Techniken zeitlicher Strukturierung: Listen, Kalender. - 11 -
3.2 Techniken zeitlicher Strukturierung: Leistungskurve, Puffer - 12 -
3.3 Modelle zeitlicher Strukturierung. - 13 -
4 Techniken und Modelle der Wert-Strukturierung. - 14 -
4.1 Techniken wertender Strukturierung: Pareto-Methode - 14 -
4.2 Techniken wertender Strukturierung: ABC-Methode - 15 -
4.3 Techniken wertender Strukturierung: Eisenhower-Methode - 16 -
4.4 Hilfs-Techniken wertender Strukturierung: Delegation. - 18 -
4.5 Modelle der wertenden Strukturierung. - 18 -
4.6 Modelle wertender Strukturierung: SMART - 19 -
4.7 Modelle wertender Strukturierung: ALPEN - 19 -
5 Techniken und Modelle der Motivation. - 20 -
5.1 Techniken der Motivation: Positives Denken - 20 -
5.2 Modelle der Motivation: Zielorientierung - 20 -
5.3 Modelle der Motivation: Management-Regelkreis. - 21 -
5.4 Modelle der Motivation: Weg zum Wesentlichen - 21 -
5.5 Modelle der Motivation: Getting Things Done. - 22 -
6 Arbeitstechniken. - 24 -
7. Würdigung. - 24 -
6.1 Würdigung unter pragmatischer Perspektive - 24 -
6.2 Würdigung unter psychologischer Perspektive - 24 -
6.3 Würdigung unter soziologischer Perspektive - 25 -
6.4 Würdigung unter wissenschaftstheoretischer Perspektive. - 26 -
- 2 -
Zeitmanagement im Arbeitsalltag, Peter Carls
1.1 Abkürzungen
Bd. = Band
Hg., Hgs. = Herausgeber o. J. = ohne Jahr o. O. = ohne Ort S. = Seite Sp. = Spalte u. a. = und andere
1.2 Abbildungen
1. Abbildung: Modell des Arbeitssystems nach REFA..................................... - 9 -2. Abbildung: ABC-Korrelation nach Seiwert ................................................. - 15 -3. Abbildung: Eisenhower-Methode nach Seiwert ......................................... - 17 -
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Zeitmanagement im Arbeitsalltag, Peter Carls
1.3 Literatur
Allen, D., Getting Things Done: The Art of Stress-Free Productivity, New York 2001
Aurel, M., Selbstbetrachtungen, Leipzig 1982 6 Beck, U., Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne, Frankfurt 1986
Covey, St., Merrill, A., Merill, R. Der Weg zum Wesentlichen, Zeitmanagement der vierten Generation, Frankfurt 1997 Drucker, Peter F., Praxis des Management. Ein Leitfaden für die Führungs-Aufgaben in der modernen Wirtschaft, Düsseldorf 1956 Gracián, Baltasar, Hand-Orakel und Kunst der Weltklugheit. Aphorismen, Frankfurt 2008
Grochla, E., Kränzl, O., Führung mit Zielen, Dortmund 1973, Reihe: Arbeitsgemeinschaft für Rationalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Bd. 151 Hopfenbeck, W. Allgemeine Betriebwirtschafts-und
Managementlehre. Das Unternehmen im Spannungsfeld zwischen ökonomischen, sozialen und ökologischen Interessen, Landsberg 1989
Kasper, H., Art. Kontrolle und Führung, in: Enzyklopädie der Betriebswirtschaftslehre, Handwörterbuch der Führung, Kaiser, A., Reber, G., u. a., Hgs., Stuttgart 1995 2 , Sp. 1358-1369 Kirchner, J.-H., Rohmert, W., Ergonomische Leitregeln zur menschengerechten Arbeitsgestaltung : Katalog
arbeitswissenschaftlicher Richtlinien über die menschengerechte Gestaltung der Arbeit (BVG §§ 90, 91), München 1974 Kroeber-Riel, W., Konsumentenverhalten, München 1980 Lakein, A., How to Get Control of Your Time and Your Life, New York 1989
Mackenzie, R.A., Die Zeitfalle. Sinnvolle Zeiteinteilung und Zeitnutzung, Heidelberg 1974
Mayer, J., Zeitmanagement für Dummies, Weinheim 2007 3 Mikl-Horke, G., Industrie- und Arbeitssoziologie, München / Wien 1994 2
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Zeitmanagement im Arbeitsalltag, Peter Carls
Müller-Klement, K. G.; Seiwert, L. J., Zielwirksam arbeiten. Technik, Methodik und Praxis des persönlichen Zeitmanagement, Grafenau 1982
Olfert, K., Rahn, H.-J., Hgs., Lexikon der Betriebswirtschaftslehre, Ludwigshafen 2003
REFA (Hrsg.), Ausgewählte Methoden zur Prozeßorientierten Arbeitsorganisation, Darmstadt 2002 Schräder-Naef, R. D., Keine Zeit? Ein Ratgeber für sinnvolle Zeiteinteilung im Alltag, Weinheim 1984 Schreyögg, G, Art. Organisationstherorie, in: Schreyögg, G, von Werder, A. (Hgs.): Handwörterbuch Unternehmensführung und Organisation. Stuttgart 2004, S. 1069-1088
Seiwert, L., Das neue 1 x 1 des Zeitmanagement. Zeit im Griff, Ziele in Balance. Kompaktes Know-how für die Praxis, München 2008 7
Seiwert, L., Mehr Zeit für das Wesentliche, Landsberg 1997 3
Seiwert, L., Selbstmanagement. Persönlicher Erfolg, Zielbewußtsein, Zukunftsgestaltung, Offenbach 1999 8 Stroebe, R., Arbeitsmethodik I, Grundeinstellung zum Zeit-Management; Zielbildung; Bewältigen der Aufgaben; Delegation von Aufgaben, Arbeitshefte Führungspsychologie, Biernert, W., Crisand, E., Hg., Heidelberg 1978.
Uhlig, B., Karrierefaktor Zeitmanagement. So planen und handeln Sie zielorientiert, Freiburg 2005
Walgenbach, P., Art. Zeitmanagement, in: Enzyklopädie der Betriebswirtschaftslehre, Handwörterbuch der Führung, Kaiser, A., Reber, G., u. a., Hgs., Stuttgart 1995 2 , Sp. 2215-2222 Weber, M., Die Protestantische Ethik I. Eine Aufsatzsammlung, Winckelmann, J., Hg., Tübingen 1984 7 Witte, A., Selbständig arbeiten. Studienarbeiten und
Prüfungsvorbereitungen organisieren, Studentenwerk Braunschweig, Hg., o. O., o. J.
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Zeitmanagement im Arbeitsalltag, Peter Carls
2 Ausarbeitung
2.1 Begrifflichkeit und Aufgabenstellung
Mit dem Kunstwort „Zeit-Management“ bezeichnen Publikationen im Umfeld der Betriebswirtschaftslehre ein Konglomerat von Techniken und Instrumenten, welche die individuelle Arbeitsorganisation optimieren sollen: „Die Zeit-Management-Technik ist eine Arbeitstechnik, die zu den Führungstechniken zählt. Sie dient der effizienten Planung, Durchführung und Kontrolle der täglichen Arbeit im Unternehmen“ 1 . Die im „Zeit-Management“ verwendeten Methoden wurden im deutschen Sprachraum zunächst in Monographien über „Arbeitstechnik“ behandelt. Nachdem Übersetzungen US-amerikanischer Titel zum „Zeit-Management“ in den achtziger Jahren 2 herausgekommen waren, scheint der Terminus als solcher 1982 erstmals im Untertitel einer Monographie 3 von Müller (und Seiwert als Koautor) verwendet worden zu sein. Während die frühen Veröffentlichungen in betriebswirtschaftlichen Schriftenreihen 4 aus den siebziger Jahren noch das Management 5 adressiert hatten, wenden sich die Monographien seit den neunziger Jahren 6 an ein breiteres Publikum - inzwischen liegt sogar „Zeitmanagement für Dummköpfe“ 7 vor! Während betriebswirtschaftliche Lexika das Thema nur als Ausnahme 8 behandeln, hat „Zeit-Management“ in die Curricula von Fachhochschulen Eingang gefunden; so zählt das Thema zu den Inhalten des Wahlpflichtfaches „Kommunikation und Rhetorik“ an der Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel 9 .
1 Olfert, K., Betriebswirtschaftslehre, Sp. 987.
2 So 1974 Mackenzie, Zeitfalle.
3 So 1982 Müller-Klement, Zeitmanagement.
4 So 1973 Grochla, Führung .
5 So 1978 Stroebe, Arbeitsmethodik I.
6 So 1984 Schräder-Naef, Zeiteinteilung.
7 So 2007 (dritte Auflage) . Mayer, Zeitmanagement.
8 In lediglich zwei Fachlexika hat der Verfasser das Stichwort „Zeitmanagement“ aufgefunden, und zwar im „Lexikon der Betriebswirtschaftslehre“ sowie in der „Enzyklopädie der Betriebswirtschaftslehre“.
9 Vgl. den Fächerkatalog der Studiengänge „Bachelor of Science, Informatik und Technische Informatik“ der Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel, Fachbereich Informatik vom 25. August 2004, o. O., sowie die Publikation des lokalen Studentenwerkes: Witte, A., Selbständig arbeiten. Studienarbeiten und Prüfungsvorbereitungen organisieren, Studentenwerk Braunschweig, Hg., o. O., o. J..
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Zeitmanagement im Arbeitsalltag, Peter Carls
Darstellung und Würdigung der vorliegenden Arbeiten zum „Zeit-Management“ werden dadurch erschwert, daß die Monographien Systeme darstellen, welche ausgewählte Techniken des Zeitmanagements und weiterer Arbeitstechniken in autoren-typische Modelle 10 integrieren. Demgegenüber wählt die vorliegende Hausarbeit einen deskriptiven Ansatz, der zunächst ein betriebswirtschaftliches Modell von „Arbeit“ vorstellt, sodann die Techniken der Arbeitsplanung und -durchführung und die jeweils zugehörigen Modelle darstellt und schließlich die gesichtete Literatur zum „Zeit-Management“ unter mehreren Perspektiven würdigt.
2.2 Der Arbeitsbegriff in der Betriebswirtschaftslehre
Die „Zeit-Management“-Literatur beschreibt Arbeit im Kontext industrieller Tätigkeit; „Arbeit“ versteht sie als individuelle Leistung einer Führungskraft, „Zeit“ als ökonomische Ressource. Damit radikalisiert sie die Wertung der Zeit als methodisch zu handhabendes Gut, wie sie die weisheitliche Literatur seit der Antike vertreten hat, klassisch formuliert beim Prediger Salomonis: „Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter der Sonne hat seine Stunde.“ 11 . Die „Zeit-Management“-Literatur hingegen steht in der Perspektive des Taylorismus, für den Zeitplanung eine Führungsaufgabe ist: „Die … Durchführung der Produktion wird von am Lohn interessierten Arbeitern vollzogen, die Analyse und Planung des Arbeitsprozesses von Spezialisten im Management ….“ 12 Diese Teilung bedeutet für die Arbeit der Führungskräfte: „Kontrolle im Sinne von Disziplinierung und Überwachung wird neben der Planung zur wichtigsten Managementaufgabe.“ 13 Wenn für Zeit im Taylorismus gilt: „Jeder Schritt des
10 Covey hat zur Einordnung der vorliegenden Modelle ein quasi historisches „Generationen“ Schema vorgeschlagen, vgl. Weg, S. 256. Dieses Modell suggeriert indes eine Evolution, die in seinem eigenen Ansatz kulminiert, vgl. Covey, Weg: erste Generation des Zeit-Management: Gedächtnishilfen, zweite Generation: Planung und Vorbereitung, dritte Generation: Priorisierung und Kontrolle, S. 18; vierte Generation, Orientierung an Normen bzw. Prinzipien, S. 26ff.
11 Prediger Salomonis 3,1, ferner Graciáns Sentenz 249: „Methode ist unerläßlich zum Wissen und zum Leben.“, Gracián, Hand-Orakel, S. 128; ferner Marc Aurels Diktum IV, 3: „Keine Deiner Handlungen geschehe aufs Geratewohl, keine anders als es die Regeln der planvollen Lebensgestaltung gestatten.“ Aurel, Selbstbetrachtungen, S. 30. 12 Mikl-Horke, G., Industrie- und Arbeitssoziologie, S. 58.
13 Kasper, Kontrolle, Sp. 1361.
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Arbeit zitieren:
Peter Carls, 2009, Zeit-Management im Arbeitszusammenhang, München, GRIN Verlag GmbH
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