2
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 3
1 Biographie des Robert Kochs 3
2 Kochs revolutionäre Forschungsergebnisse 5
2.1 Die wissenschaftsgeschichtliche Situation 5
2.2 Kochs Entdeckungen 5
3 Auswirkungen seiner Untersuchungen 7
3.1 Die Bakteriologie t die Geburt einer neuen Wissenschaft 7
3.2 Präventive Medizin t Die Immunisierung 8
3.3 Biotechnologie 10
4 Zusammenfassung 11
5 Quellenangaben 12
5.1 Literaturverzeichnis 12
5.2 Abbildungsverzeichnis 12
3
Einleitung
In unserer Zeit ist es selbstverständlich davon auszugehen, dass viele Infektionskrankheiten ihre Ursache in speziellen Mikroorganismen haben. Allerdings war diese für uns so erscheinende Trivialität nicht vor Kochs Entdeckungen unbestreitbar gewesen. Verschiedenste Vermutungen stellten Wissenschaftler für die Ursache der Infektionskrankheiten auf, doch niedere Organismen wurden nicht für die Erkrankung in Verantwortung gezogen. Daher kann der Leser womöglich erahnen wie revolutionär Kochs Forschungsergebnisse waren. Dass Robert Koch mit cP µZ Ì^ ]U µu ]v v t}v À}v <] t]oZou //X wiederzugeben (1 S. 192), ist sicher außer Zweifel gestellt. Doch was sind die Gründe für seine so große Stellung in der Medizin? Wieso waren seine Entdeckungen so revolutionär? Und was hat er mit seinem Wirken ausgelöst? All die Antworten auf diese Fragen sollen Gegenstand dieser Abhandlung sein.
Dabei wird der Gang der Untersuchung folgendermaßen erfolgen:
Kapitel eins dieser Arbeit dient dem Leser einen groben Überblick über Kochs Leben zu geben, wobei auch auf seine Persönlichkeit eingegangen werden soll.
Im zweiten Kapitel geht es um die von den damaligen Naturwissenschaftlern weitestgehend anerkannten Theorien bezüglich der Übertragung von Infektionskrankheiten. Des Weiteren soll der geschichtswissenschaftliche Hintergrund, insbesondere die wichtigsten Entdeckungen Kochs, bei der Entstehung der Bakteriologie dargestellt werden.
Damit sind die ersten beiden Kapitel als Hinführung zum Kernthema zu verstehen, sodass sich Kapitel drei mit den Auswirkungen der Forschungsergebnisse von Koch auseinandersetzt.
1 Biographie des Robert Kochs
Kennzeichnend für Koch war sein großes Interesse an der Medizin. Beispielsweise wurde er zu seinen Studienzeiten bei einem großen wissenschaftlichen Wettbewerb für eine hervorragende Arbeit von ihm mit 80 Talern belohnt, womit man zu der Zeit ein halbes Jahr lang mit bescheidener Lebensweise problemlos hätte auskommen können. Den erzielten finanziellen Überschuss nutzte er allerdings, um vïõXdPµvPc'ooZ(µZEµ(}Zµv Ì^]v,vv}À]ozunehmen
4
(vgl. 1 S. 194). Des Weiteren kann bei ihm auch nicht die Rede von wenig ausgeprägter Strebsamkeit sein - er kürzte z.B. in seiner Studienzeit freiwillig seinen Aufenthalt bei seiner Familie über Weihnachten ab, damit er mit seiner zu derzeit anstehenden wissenschaftlichen Arbeit voranschreitet (vgl. 3 S. 13). Darüber hinaus war er in der Zeit, als er in Langenhagen als Landarzt tätig war, unter den Bürgern für seinen gewissenhaften und pflichteifrigen Charakterzug bekannt (vgl. 3 S. 20).
Zwei Persönlichkeiten hatten während seines Studiums besonders großen Einfluss auf seine wissenschaftliche Laufbahn: Zum einen nahm Koch an den Lehrveranstaltungen des anerkannten Anatom Jakob Henle teil, wodurch er erste Anregungen bezüglich der Bakteriologie erhielt (vgl. 3 S. 12). Zum anderen konnte Koch zu Zeiten seines Studiums durch seinen Onkel, den Chemiker Eduard Biewend, im Bereich des Mikroskopierens sein Wissen erheblich vermehren (vgl. 1 S. 194). Nach seinem Studium führte er in den kriegerischen Jahren 1870/71, als ärztliche Unterstützung in den Lazaretten, Untersuchungen unter den Soldaten bezüglich infektiöser Krankheiten durch (vgl. 1 S. 195). Diesen offensichtlich bedeutenden Lebensabschnitt Kochs für die Entwicklung der Bakteriologie schildert er selber mit den folgenden, überzeugten Worten:
c/Z
Á v]uo
bereuen, daß ich diesen Schritt gethan und in den Krieg gezogen bin. Abgesehen von den Erfahrungen für die Wissenschaft, welche man hier sammeln kann und die mir mehr werth sind, als wenn ich noch
]vZo:Z]vZ]µP]Z
Nach dem Krieg (1872) intensivierte Koch in Wollstein seine Forschungstätigkeiten. Als Kreisarzt führte er unter eingeschränkten Möglichkeiten und unter einfachsten Prämissen so lange Untersuchungen durch bis er schließlich durch seine exzellente wissenschaftliche Arbeit über den Milzbrand seinen ersten großen Erfolg errang (vgl. 1 S. 195). Koch beendete nach dem erzielten Erfolg seine Untersuchungen nicht und forschte eifrig weiter, was ihm in den folgenden Jahren zu seinem entscheidenden Durchbruch in der Wissenschaft verhalf: 1882 fand er den Erreger der Tuberkulose und ein Jahr später den Choleraerreger. Mit diesen Entdeckungen löste er in hohem Maße eine Revolution in der Medizin aus.
Zudem hatte er Positionen im öffentlichen Dienst inne: 1880 wurde er zum Reichsgesundheitsamt berufen, und das nicht zuletzt aufgrund seiner Anstrengungen im Bereich der öffentlichen Hygiene. 1885 schied er aus dem Amt aus und wurde in Berlin Professor für Hygiene sowie Direktor des neuen Hygienischen Instituts (vgl. 3 S. 104).
Fünf Jahre vor seinem Tode im Jahre 1910 in Baden-Baden bekam er für die Entdeckung des Tuberkuloseerregers den Nobelpreis (vgl. 3 S. 104).
Arbeit zitieren:
Tanju Doganay, 2008, Robert Koch - Der Einfluss der Arbeiten und die Auswirkung von Robert Koch auf die Entwicklung von Wissenschaft und Industrie, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Tanju Doganay's Text Robert Koch - Der Einfluss der Arbeiten und die Auswirkung von Robert Koch auf die Entwicklung von Wissenschaft und Industrie ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Tanju Doganay hat den Text Robert Koch - Der Einfluss der Arbeiten und die Auswirkung von Robert Koch auf die Entwicklung von Wissenschaft und Industrie veröffentlicht
Tanju Doganay hat einen neuen Text hochgeladen
Der Einfluss von Better Place auf die Entwicklung der Automobilindustr...
Eine Fallstudie
Andreas Fischer
Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf deutsche Wohnimmobili...
Katharina Tilleczek
Kontaktaufnahme mit der Wahrnehmungswelt des Kindes: (Unerkannte) Stör...
Theorie und Praxis für pädagog...
Eva Rass
0 Kommentare