Hausarbeit - Alexander Haas
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung / Vorwort. 3
2. Wissenschaftliche Psychologie. 3
2.1. Geschichtliche Fakten der Wissenschaftlichen Psychologie. 4
3. Popularpsychologie „Was ist das?“ 6
4. Der Vergleich. 7
5. Resümee / Schlusswort. 8
6. Literaturverzeichnis / Quellenverzeichnis. 8
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1. Einleitung / Vorwort
Grundsätzlich gilt es viele Fragen zu beantworten, bevor man den Vergleich anstrebt. Fragen könnten sein; Was ist Wissenschaftliche Psychologie und was meint man mit der Popularpsychologie? Ist Psychologie überhaupt eine Wissenschaft? Wenn ja, wer hat angefangen zu forschen, es als Wissenschaft zu erklären? Wie lange ist das her? Spielten in der Vergangenheit noch andere Faktoren eine Rolle? Zum Beispiel Glauben, Gott und noch nicht erklärbare Phänomene? Hat Psychologie etwas mit dem Körper und dem Hirn zu tun? Kann heute jeder von sich behaupten, psychologisch tätig zu sein? Alles Fragen, auf die es eine Antwort gilt zu suchen. Die Frage, „die Wissenschaftliche Psychologie mit der Popularpsychologie zu vergleichen“, fällt auf Anhieb scheinbar leicht. Die Wörter selbst, sagen schon recht viel aus. Ist das bereits die Erklärung? Steckt mehr hinter einer geistigen Wissenschaft, der geistigen Wissenschaft schlecht hin, die in der Gegenwart nun in der Begrifflichkeit attraktiver wird? Popularpsychologie - ein Begriff, eine Aussage; ist Psychologie jetzt berühmt, oder - eher vertrauter geworden? In der Entwicklung der Wissenschaftlichen Psychologie liegen die Antworten, eben die Vergleichsargumentationen.
2. Wissenschaftliche Psychologie
Anfangen möchte ich hier, mit einem Zitat von Hermann Ebbinghaus (1850 - 1909) der im Jahre 1908 sagte: „Die Psychologie hat eine lange Vergangenheit, aber nur eine kurze Geschichte.“ Auf die Frage was wissenschaftliche Psychologie ist, könnte man antworten: Ja - , sie ist unumstritten eine geistige Wissenschaft, Eine die sich in ihren Anfängen auf wenig sichtbare und nachprüfbare Beweise stützen konnte, dann aber in der weiteren Entwicklung nachziehen konnte. In anderen Naturwissenschaften, wie Physik und Chemie, dienen noch heute Experimente, visuelle Fakten und Formeln als Beweis und Grundlage. „Psychologie ist eine empirische Wissenschaft. Sie beschreibt und erklärt das Erleben und Verhalten des
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Menschen, seine Entwicklung im Laufe des Lebens und alle dafür maßgeblichen inneren und äußeren Ursachen.“ [1]
In den Ursprüngen dieser Wissenschaft spielt der Begriff „Seele“ eine große Rolle. Als „Seelenwissenschaft“ oder Atemkunde wurde die Psychologie auch bezeichnet. Der Atem, der dem Körper physisches Leben verleiht, sah man in der vorchristlichen Zeit als Seele an. Daher die Redewendung: „Jemanden dem Atem aushauchen.“ Im Christentum blieb die Seele als Begriff bis heute bestehen. Altertümliche Annahmen von möglichen Seelenwanderungen, wurden im christlichen Glauben alsbald ausgeschlossen. Ein Mensch hat nur eine Seele, die in ihm wächst, in ihn übergeht und nur den einen Mensch zugehörig ist. Vom Wachsen der „Seele“, der Psyche, spricht man heute. Das bedeutet, dass die Psyche des Menschen durch immer fortwährende Einflüsse, aller Art, einer Entwicklung unterworfen ist.
2.1. Geschichtliche Fakten der Wissenschaftlichen Psychologie
„...ihre Wurzeln »liegen« in der abendländischen Philosophie, aus der sich im ‚18ten’ Jahrhundert die Psychologie entwickelte. Die Psychologie als selbstständiger Wissenschaftszweig entstand in der 2. Hälfte des ‚18ten’ Jahrhunderts. Als »Geburtsjahr« gilt 1879, das Datum der Gründung des ersten experimentalpsychologischen Laboratoriums durch Wilhelm Wundt (1832-1920) in Leipzig. Durch Wundts Veröffentlichungen auf allen Gebieten der Psychologie (ca. 54.000 Seiten!) und durch den Einfluß seines Labors, das alsbald - besonders für amerikanische Wissenschaftler - zum »Mekka« der Psychologie wurde, entstand die erste »psychologische Schule«, der zu Beginn des ‚19ten’ Jahrhunderts weitere folgten.“ [2] Auch wie Wundt, waren Chemiker und Physiker wie Hermann von Helmholtz (1821-1894) und Gustav Theodor Fechner (1801-1887), sowohl auch Philosophen wie Johann Friedrich Herbart (1776-1841) oder Rudolf Hermann Lotze (1817-1881) „Urväter“ der wissenschaftlichen Psychologie.
Arbeit zitieren:
2009, Wissenschaftliche Psychologie und Popularpsychologie, München, GRIN Verlag GmbH
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