Inhaltsverzeichnis
0 Einleitung. 3
1 Begriffliche Definitionen. 4
1.1 Manager 4
1.2 Führer - Manager - ein Vergleich 5
1.3 Führung als Machtausübung 5
2 Historische Ansätze. 7
3 Betriebswirtschaftliche Ansätze. 8
4 Führungsstile 10
4.1 Führungsstile nach Kurt Lewin (1890-1947) 10
4.1.1 Autoritärer bzw. hierarchischer Führungsstil 11
4.1.2 Demokratischer Führungsstil oder auch Kooperativer Führungsstil. 11
4.1.3 Laissez-faire-Führungsstil 12
4.2 Richtungsbezogener Führungsstil nach Robert R. Blake/Jane Mouton 13
4.3 Tradierender Führungsstil (idealtypischer Ansatz nach Max Weber) 13
4.3.1 Patriarchalischer Führungsstil 13
4.3.2 Charismatischer Führungsstil. 14
4.3.3 Autokratischer Führungsstil. 15
4.3.4 Bürokratischer Führungsstil. 15
5. Ausblick 15
6 Literatur 17
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0 Einleitung
„Two roads diverged in a wood, and I -
I took the one less traveled by,
and that has made all the difference.“
Robert Frost
Dem Thema der „Führung“ von Personen schenkt man seit längerem in den verschiedensten Wissenschaften, wie z.B. in der Sozial- und Organisationspsychologie, Betriebswirtschaft oder eben auch in der Organisations- und Betriebssoziologie besondere Aufmerksamkeit. Führung kann man allgemein als „zielbezogene Einflussnahme auf andere“ bezeichnen. (Zitat: Rosenstiel/ Molt/Rüttinger, 1988) Man kann dabei unter der Führung durch Strukturen (z.B. durch Vorschriften oder Anreizsysteme) und der Führung durch Menschen unterscheiden. Von der Führung durch Menschen - mit der sich die vorliegende Arbeit beschäftigtspricht man dann, wenn eine Person versucht, andere Personen zu beeinflussen, zu motivieren oder sie dazu zu bringen, einen Betrag für ein kollektives Ziel einer Gruppe oder Organisation zu leisten.(vgl. Endruweit/Trommsdorff, 2002, S.170 ff) Laut Literatur ist Management ist wichtigste Funktion in der Gesellschaft, und es liegt am Management, ob sie funktioniert oder nicht, weil erst das Management Ressourcen in Resultate transformiert. Richtiges und gutes Management muss man erlernen. Es ist unabhängig von Kultur, das heißt es gilt für alle Arten von Organisationen auf der ganzen Welt. Alle wirklich gut funktionierenden Institutionen basieren auf dieselbe Art und Weise, sie alle verwenden dieselben Funktionsprinzipien. (vgl. Malik, 2005, S.12)
In der vorliegenden Arbeit sollen zunächst die begrifflichen Verwirrungen der „Führung“ und des „Managements“ erklärt werden, um dann auf den direkten Vergleich der Arbeitsweise von Führern und Managern einzugehen. Danach solle verschiedene Ansätze von Führung behandelt werden, wie sie vor allem in der Betriebswirtschaftslehre vorkommen.
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1 Begriffliche Definitionen
Um näher auf die „Führung“ von Menschen einzugehen, stellt sich zunächst einmal die Frage, was man unter dessen Begriff versteht, und vor allem, was das Wesen einer betrieblichen Führung überhaupt ausmacht.
Der Begriff der Führung (im Englischen als „leadership“ bezeichnet) wird in der Betriebswirtschaftslehre nicht einheitlich definiert, was auch die angrenzenden Begriffe des „Managements“ und der „Leitung“ betrifft. Diese beiden Begriffe werden oft synonym zur Führung verwendet, manchmal auch in Abgrenzung dazu, wobei man auch wieder unterschiedliche Betonungen setzen kann. „Management“ wird meist als die amerikanische Bezeichnung angesehen, was unter der deutschsprachigen Unternehmensführung zu verstehen ist. (vgl. Birker, 1997, S.14f) Das Problem an dem Begriffsmissverständis liegt also rein an der Übersetzung: Management bedeutet auf Deutsch Führung, dieses deutsche Wort ist in fast allen Fällen mit dem Wort des Management ins Englische zurückübersetzen. Es gibt jedoch kaum einen Fall, in dem der deutsche Ausdruck für Manager - nämlich Führungskraft - ins Englische zurück mit „Leader“ übersetzt werden könnte. Den Chef einer Abteilung nennt man jedoch auch nicht „Leader of“ sondern „Head of“, auch nennt man einen Bergführer oder Fremdenführer nicht „Leader“ sondern „Guide“. Man kann also deshalb wirklich nur in den seltensten Fällen das Wort des Führers oder Leaders verwenden, da so eine Person meist als Führungskraft bezeichnet wird. (vgl. Malik, 2005, S.25) Man kann darunter aber auch die eher sachbezogene Ebene verstehen den Begriff des „managen“ auch mit leiten, steuern oder lenken in Verbindung bringen. Die Führung gewinnt in der Betriebswirtschaftslehre an zunehmender Beachtung, wenn sie als Managementsbzw. Führungslehre betrachtet wird. (vgl. Birker, 1997, S.15)
1.1 Manager
Der Begriff des Managers ist neuenglisch und stammt aus dem frühen 20.Jahrhundert. Er geht auf das lateinische Wort „manus“ zurück, was Hand bedeutet, deshalb sind der Wortherkunft nach Manager Menschen, die eine Sache kunstvoll ins Werk setzen. Dem traditionellen Selbstverständnis des Managers liegt
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das Leitbild des homo oeconomicus zugrunde, da er primär interessensbezogen, funktionsbezogen und sachbezogen handelt, auch wenn dieses Leitbild als Idealtypus als „Reinform“ in Wirklichkeit nicht existiert. (vgl. Buß, 2008, S.13f) Der Managementsoziologie nach sind Manager „Eigentümerunternehmer oder leitende Angestellte, die auf Grund ihrer Positionsautorität die Befugnis haben, a) eigenverantwortlich und gestaltend im Rahmen einer gegebenen Budgethoheit Strategie-, Finanz- und Sachentscheidungen zu treffen, durchzusetzen und zu kontrollieren, b) sowie in einem repräsentativen Sinn die Ziele, Interessen und Werte einer Organisation nach innen und nach außen zu vertreten und fortzuentwickeln.“ (Zitat: Buß, 2008, S.8)
1.2 Führer - Manager - ein Vergleich
Will man den Führer mit einem Manager direkt miteinander vergleichen, ergibt sich folgendes Bild: während Manager kurzfristig denken, haben Führer langfristige Perspektiven. Manager haben nur den Gewinn vor Augen, Führer hingegen beobachten den Horizont. Manager akzeptieren den Status quo, Führer stellen ihn in Frage. Die Hauptaufgabe von Managern ist es, zu verwalten - Führer sorgen für Innovationen. Manager bewahren die Strukturen, Führer entwickeln sie weiter. Manager konzentrieren sich auf ein System und Strukturen, Führer konzentrieren sich auf Menschen. Manager fragen wie und wann, Führer was und warum. Manager packen die Sachen richtig an, Führer packen die richtigen Sachen an. Manager sind kopierbar, Führer sind Originale. Manager ahmen nach, Führer sind schöpferisch und kreativ. Manager verlassen sich auf Kontrolle, Führer wecken Vertrauen. Manager sind brave Soldaten, Führer sind ihre eigenen Herren. (vgl. Kasper / Mayrhofer, 1996, S.183)
1.3 Führung als Machtausübung
Nach Weber (1972) bezeichnet man Macht als die Möglichkeit einer Person, „den eigenen Willen dem Verhalten anderer aufzuzwingen“. Es stellt sich nun die Frage, warum der Führende gegenüber dem Geführten Macht hat. Man kann auf alle Fälle davon ausgehen, dass der Führende etwas besitzt, was der Geführte nicht hat, weil er die Kontrolle über ganz bestimmte Ressourcen hat. Die Basis all dessen ist jedoch 5
Arbeit zitieren:
Claudia Gruber, 2008, Führung und Management , München, GRIN Verlag GmbH
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