Kooperationen im Krankenhausbereich der Grund- und Regelversorgung I
Inhaltsverzeichnis:
Abbildungs- und Übersichtsverzeichnis II
Abkürzungsverzeichnis III
1. Problemstellung, Ziel der Arbeit und Vorgehensweise 1
2. Grundlagen für die vertiefende Behandlung 2
2.1 Formen von Unternehmensverbindungen 2
2.1.1 Nach der Art der Bindungsintensität. 2
2.1.2 Nach der Art der verbundenen Wirtschaftsstufen 4
2.2 Strukturmerkmale der Krankenhausversorgung. 5
2.2.1 Trägergruppen von Krankenhäusern. 5
2.2.2 Versorgungsstufen der Krankenhäuser 6
3. Rahmenbedingungen für Kooperationen im Krankenhausbereich 7
3.1 Gründe für Kooperationen 7
3.1.1 Externe Einflüsse für Unternehmenszusammenschlüsse 7
3.1.2 Krankenhausinterne Ziele von Kooperationen. 9
3.2 Voraussetzungen für Kooperationen eines Krankenhauses 10
3.2.1 Grundlagen des Sozialgesetzbuches V (SGBV) 10
3.2.2 Interne Voraussetzungen 11
4. Kooperationsbereiche eines Krankenhauses der Grund- und Regelversorgung 12
4.1 Überblick über die Kooperationsarten 12
4.1.1 Horizontale Kooperationsmöglichkeiten 12
4.1.2 Vertikale Kooperationsmöglichkeiten 13
4.2 Konkrete Betrachtungen. 14
4.2.1 Kooperation im Einkauf 14
4.2.2 Integrierte Versorgung 15
4.2.3 Pharmazeutische Industrie als Kooperationspartner 16
5. Die wichtigsten Ergebnisse 16
Anhang 18
Literaturverzeichnis 19
Kooperationen im Krankenhausbereich der Grund- und Regelversorgung II
Abbildungs- und Übersichtsverzeichnis:
Abbildung 1: Unternehmensverbindungen nach der Bindungsintensität. 2
Anhang 1: Anzahl der Krankenhäuser nach Trägergruppen. 18
Anhang 2: Leistungsausgaben der GKV 2001. 18
Übersicht 1: Mögliche Ziele bei Kooperationen 9
Übersicht 2: Möglichkeiten für horizontale Kooperationen. 12
Übersicht 3: Möglichkeiten für vertikale Kooperationen 13
Kooperationen im Krankenhausbereich der Grund- und Regelversorgung III
Abkürzungsverzeichnis:
Art. Artikel
DRGs. Diagnosis Related Groups
E.U Europäische Union
GG Grundgesetz
GWB. Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung
HNO Hals, Nasen, Ohren
SGBV Sozialgesetzbuch Fünftes Buch
Kooperationen im Krankenhausbereich der Grund- und Regelversorgung 1
1. Problemstellung, Ziel der Arbeit und Vorgehensweise
Hintergrund dieser Arbeit ist die ständige Veränderung der Zahlen innerhalb des Krankenhausmarktes. Die Anzahl der öffentlichen Krankenhäuser sank von insgesamt 1.043 im Jahre 1990 auf nur noch 744 im Jahr 2000, während die Anzahl der privaten Krankenhäuser im 1 gleichen Zeitraum von 321 auf 446 angestiegen ist . Die Krankenhäuser stehen vor großen
Herausforderungen durch veränderte finanzielle, wissenschaftliche, technische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) stellen sie mit einem Anteil von ca. 35 Prozent an den Ausgaben für Leistungen den größten Ausgaben- 2 block dar . Die Intensivierung des Wettbewerbs und die Forderung der Krankenkassen nach Rationalisierungen zur Bekämpfung des ständigen Anstieges aller Kosten sorgen für einen erhöhten Druck auf die Träger der Krankenhäuser. Die öffentlichen Krankenhäuser als „potentielle Verlierer“ dieser Situation versuchen der eigenen Aufgabe oder dem Verkauf an Private zu entgehen. Eine Suche nach neuen Formen der Organisation und Finanzierung wird 3 immer erforderlicher . Das Eingehen von Kooperationen als eine Möglichkeit zur Existenzsicherung kann gerade für kleine öffentliche Krankenhäuser somit an Bedeutung gewinnen.
Ziel der Arbeit ist das Aufzeigen der verschiedenen Kooperationsmöglichkeiten eines Krankenhauses mit anderen Leistungssektoren unter derzeit bestehenden Einschränkungen und Voraussetzungen. Das Augenmerk liegt hierbei auf dem allgemeinen Überblick mit einer abschließenden Aussage über den derzeitigen Stand dieser Situation.
Die Arbeit versucht deswegen zuerst die Grundlagen für die vertiefende Behandlung des Problems aufzuzeigen, indem sie die Überschrift des Themas in ihre einzelnen Komponenten zerlegt und diese dann einzeln erläutert. Da die Kooperation als eine Form der Organisation an bestimmte Rahmenbedingungen gebunden ist, sollen danach die Gründe und Ziele für Kooperationen im Krankenhausbereich betrachtet werden. Anschließend erfolgen eine Übersicht und beispielhafte konkrete Betrachtungen über die Kooperationsmöglichkeiten mit einer abschließenden Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse.
1 Siehe dazu Anhang 1.
2 Siehe dazu Anhang 2.
3 Vgl. Neubauer (2000), S. 382 f.
Kooperationen im Krankenhausbereich der Grund- und Regelversorgung 2
2. Grundlagen für die vertiefende Behandlung des Problems
2.1 Formen von Unternehmensverbindungen
Die internationale Bezeichnung „Mergers and Acquisitions“ steht inhaltlich für Unternehmenszusammenschlüsse. Dazu gehören auch Verbindungen von bisher wirtschaftlich und rechtlich selbständigen Unternehmen mit dem Hauptziel, bevorstehende Aufgaben gemeinsam zu bewältigen. Die wirtschaftliche und rechtliche Selbständigkeit kann dabei unterschiedlich beeinflußt werden. Unternehmenszusammenschlüsse lassen sich nach der Bindungsinten- 4 sität, und nach der Art der verbundenen Wirtschaftsstufen klassifizieren .
2.1.2 Nach der Art der Bindungsintensität
Unterscheidet man Unternehmenszusammenschlüsse nach der Art der Bindungsintensität, so betrachtet man damit den Grad der Beeinflussung von wirtschaftlicher und rechtlicher Selbständigkeit der betroffenen Unternehmen. Es lassen sich zwei Arten aufzeigen, nämlich Ko- 5 operationen und Konzentrationen, wie in folgender Abbildung dargestellt .
Abbildung 1: Unternehmensverbindungen nach der Bindungsintensität
Kooperationen
Kartelle
Quelle: Eigene Darstellung, in Anlehnung an Wöhe (2000), S. 320.
4 Vgl. Wöhe (2000), S. 320.
5 Vgl. ebenda.
Arbeit zitieren:
Dipl.-Kfm. Univ. Torsten Jörres, 2002, Kooperationen im Krankenhausbereich der Grund- und Regelversorgung, München, GRIN Verlag GmbH
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