I
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis IV
Symbolverzeichnis IX
Abbildungsverzeichnis X
Tabellenverzeichnis XI
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Gang der Arbeit 2
2. Das Geschäft mit dem Risiko - Der Subprime-Markt 5
2.1 Das Marktsegment der Subprime-Hypotheken - Begriffliche Abgrenzungen 5
2.1.1 Der Begriff der Subprime-Hypothekendarlehen 5
2.1.1.1 Qualitative Abgrenzung 5
2.1.1.2 Quantitative Abgrenzung 7
2.1.1.2.1 FICO-Credit-Score 8
2.1.1.2.2 Loan-to-Value Ratio (LTV) 9
2.1.1.2.3 Debt-to-Income Ratio (DTI) 10
2.1.2 Vertragsgestaltungen im Hypothekenmarkt 11
2.2 Positive Umwelteinflüsse zur Ausbreitung von Subprime-Darlehen 12
2.2.1 Rechtliche Rahmenbedingungen 13
2.2.2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 14
2.3 Die Kreditvergabepraxis in den USA 16
II
3. Der Handel mit Forderungen: Ursache einer internationalen Ausdehnung der
Krise 19
3.1 Entwicklung und Klassifizierung von Asset Backed Securities 19
3.2 Der Aufbau einer ABS-Transaktion 21
3.2.1 True-Sale Verbriefungen 21
3.2.2 Synthetische Strukturen 23
3.3 Akteure einer ABS-Transaktion 26
3.3.1 Originator und Zweckgesellschaft 27
3.3.2 Ratingagenturen 28
3.3.3 Investoren 30
3.4 Sicherungsmaßnahmen (Credit Enhancements) 34
3.4.1 Zur Notwendigkeit von Sicherungsmaßnahmen 34
3.4.2 Besicherung durch die Cashflow-Struktur der Forderungen. 35
3.4.3 Explizite Besicherung durch den Originator und durch Dritte 36
3.5 CDOs auf ABS und CDOs auf CDOs. 37
3.6 Die Rolle von Fannie Mae und Freddie Mac 40
4. Der Krisenverlauf 42
4.1 Von der Immobilienkrise zur internationalen Finanzkrise 42
4.2 Der wirtschaftliche Umschwung in den USA 44
4.3 Verluste aus RMBS und Liquiditätsengpässe 46
4.4 Übergreifen auf andere Kreditmarktsegmente und den Aktienmarkt 51
4.5 Auswirkungen auf die Realwirtschaft. 55
4.6 Staatliche Kriseninterventionen 59
III
5. Ableitung von Handlungsempfehlungen 62
5.1 Die Bedeutung der Institutionenökonomik bei der Ableitung von Handlungs-
empfehlungen für die Subprime-Krise 62
5.2 Aufdecken institutioneller Fehlanreize in der Verbriefungskette 65
5.2.1 Die Kreditvergabepraxis in den USA 65
5.2.2 Ratingagenturen 67
5.2.3 Banken und das „Lender of Last Resort“-Prinzip 69
5.2.4 Fehlanreize für Banken unter Basel I 71
5.3 Handlungsempfehlungen 74
5.3.1 Kreditgeber - Einheit von Handlung und Haftung 74
5.3.2 Ratingagenturen - Mehr Unabhängigkeit und Transparenz 75
5.3.3 Risikomanagement der Banken - Implementierung und Erweiterung von
Basel II 80
6. Fazit und Ausblick 85
Literaturverzeichnis 88
Rechtsquellenverzeichnis 105
Anhang A: Die 30 bedeutendsten Subprime-Kreditgeber 2005 A
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung
ABCP Asset Backed Commercial Paper
ABS Asset Backed Securities
Abs. Absatz
AG Aktiengesellschaft
AMTPA Alternative Mortgage Transaction Parity Act
ARM Adjustable Rate Mortgage
Aufl. Auflage
BaFin Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
BDI Bundesverband der deutschen Industrie
Bill. Billion
BIZ Bank für Internationalen Zahlungsausgleich
CBO Collateralized Bond Obligations
CCF Credit Conversion Factor
CDO Collateralized Debt Obligations
CDO 2 CDO auf bereits verbriefte Wertpapiere
CDO 3 CDO auf CDO auf bereits verbriefte Wertpapiere
CDS Credit Default Swap
CLO Collateralized Loan Obligations
CLTV Combined Loan-to-Value Ratio
CMBS Commercial Mortgage Backed Securities
CMO Collateralized Mortgage Obligations
Corp. Corporation
CP Commercial Paper
CRA Community Reinvestment Act aber auch Credit Rating Agency
DAX Deutscher Aktienindex
DIDMCA Depository Institutions Deregulation and Monetary Control Act
DTI Debt-to-Income Ratio
e. V. eingetragener Verein
EJR Egan-Jones Ratings (Ratingagentur)
EK Eigenkapital
ESF European Securitisation Forum
EZB Europäische Zentralbank
FA Finance Association
FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung
FBI Federal Bureau of Investigation
FC Financial Corporation
FED Federal Reserve (US-amerikanische Zentralbank)
FHA Federal Housing Administration
FHLMC Federal Home Loan Mortgage Corporation (Freddie Mac)
FICO Fair Isaac Corporation
FLP First-Loss-Piece (Junior Tranche)
FNMA Federal National Mortgage Association (Fannie Mae)
FRM Fixed Rate Mortgage
FSB Federal Savings Bank
FTD Financial Times Deutschland (Zeitung)
G-7 Gruppe der sieben führenden Industrieländer
GewO Gewerbeordnung
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GS I Grundsatz I (Grundsatz zur Eigenmittelunterlegung)
GSE Government Sponsored Enterprise
GuV Gewinn- und Verlustrechnung
H. Heft
HFA Hauptfachausschuss (IDW)
HGB Handelsgesetzbuch
HRE Hypo Real Estate
Hrsg. Herausgeber
IAS International Accounting Standards
IDW Institut Deutscher Wirtschaftsprüfer
IFAC International Federation of Accountants
Ifo Institut für Wirtschaftsforschung
IFRS International Financial Reporting Standards
IIF Institute of International Finance
IMF International Monetary Fund
Inc. Incorporated
IO Interest Only
IOSCO International Organization of Securities Commissions
Jg. Jahrgang
k. A. keine Angaben
KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau
KfZ Kraftfahrzeug
KWG Gesetz über das Kreditwesen
LB Landesbank
LBO Leveraged Buyout (Fremdfinanzierte Übernahme)
LIBOR London Interbank Offered Rate
LLC Limited Liability Company (Kapitalgesellschaft)
Ltd. Limited (Kapitalgesellschaft)
LTV Loan-to-Value Ratio
MaRisk Mindestanforderungen an das Risikomanagement
MBS Mortgage Backed Securities
Mio. Million
Mrd. Milliarde
NAV Net Asset Value (Nettovermögenswert)
NR Not Rated (kein Rating)
NRSRO National Recognized Statistical Rating Organization
o. J. ohne Jahr
o. V. ohne Verfasser
OECD Organisation for Economic Co-operation and Development
OTD Originate-to-distribute
PLC Public Limited Company (Aktiengesellschaft)
RMBS Residential Mortgage Backed Securities
RS Stellungnahmen zur Rechnungslegung (IDW Verlautbarungen)
S&P Standard and Poors (Ratingagentur)
SE Societas Europaea (Aktiengesellschaft)
SEC Securities and Exchange Commission
SIC Standing Interpretations Committee
SIV Structured Investment Vehicle
SolvV Solvabilitätsverordnung
SPE Special Purpose Entity
SPV Special Purpose Vehicle
Tab. Tabelle
TRA Tax Reform Act
u. a. O. und andere Orte
US-GAAP Unites States Generally Accepted Accounting Principles
X
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Aufbau der Arbeit
Abbildung 2: Segmente des US-amerikanischen Hypothekenmarktes
Abbildung 3: Determinanten zur Berechnung des FICO-Credit-Score
Abbildung 4: Entwicklung der Federal Reserve Fund Rate von 2000-2008
Abbildung 5: S P/Case-Shiller Home Price Index zur Hauspreisentwicklung
Abbildung 6: Subprime-Kreditgeber-Kette
Abbildung 7: Klassifizierung durch ABS nach Assetsklassen
Abbildung 8: Das Ausgabevolumen von ABS in den USA nach Assetklassen
Abbildung 9: Grundstruktur einer True-Sale-Verbriefungstransaktion
Abbildung 10: Synthetische Verbriefung (Fully-Funded)
Abbildung 11: Synthetische Struktur (Partially-Funded)
Abbildung 12: Synthetische Struktur (Not-Funded)
Abbildung 13: Rangfolgeordnung bei einer Subordination
Abbildung 14: Konstruktion eines CDO aus der Junior Tranche
Abbildung 15: Berechnungsbeispiel zum Ertrag aus der Konstruktion von CDOs
Abbildung 16: Volumen der Geschäftstätigkeit von Fannie Mae und Freddie Mac 2007
Abbildung 17: Die Wirkungskette der Subprime-Krise
Abbildung 18: Stufenkonzept der Konsequenzen einer Kreditkrise
Abbildung 19: Hauspreisentwicklung nach Bundesstaaten (Q2 2006 bis Q1 2008)
Abbildung 20: Das Zusammenwirken von Immobilienkrise und Liquiditätsengpässen
Abbildung 21: Funktionsweise eines Leerverkaufs.
Abbildung 22: Entwicklung des DAX vom 01.09.2008 bis 10.10.2008
Abbildung 23: Wirkungskette von sinkenden Immobilienpreisen auf die Realwirtschaft
Abbildung 24: Bundeshaushalt 2007
Abbildung 25: Theorien der Neuen Institutionenökonomik.
Abbildung 26: Qualitätssteigerung der Kreditvergabe durch den Einbehalt des FLP
Abbildung 27: Das Drei-Säulen-Konzept nach Basel II
Abbildung 28: Berechnung zur Eigenkapitalunterlegung von Verbriefungspositionen
XI
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Durchschnittliche Kreditcharakteristika 2006 11
Tabelle 2: Akteure einer Verbriefungstransaktion und deren Funktionen 27
Tabelle 3: Ratingsymbole und Ratingklassen nach S P und Moody´s. 30
Tabelle 4: Ausgewählte Structured Investment Vehicles internationaler Banken 32
Tabelle 5: Ausgewählte SIV-lite-Konstruktionen 33
Tabelle 6: Deutsche Aktien unter dem Leerverkaufsverbot 53
Tabelle 7: Kategorisierung von Institutionen 63
Tabelle 8: Spielmatrix Trittbrettfahrerverhalten 70
Tabelle 9: Eigenkapitalunterlegung nach Basel I 72
Tabelle 10: Risikogewichte von Verbriefungspositionen im Standardansatz nach Basel II 82
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
Bereits seit mehr als einem Jahr sieht sich die Weltwirtschaft mit einem Ereignis konfrontiert, das im Frühjahr 2007 als „Subprime-Krise“ begann und sich mittlerweile zu einer internationalen Finanzkrise entwickelt hat. Meldungen über die beunruhigende Lage großer Banken und Unternehmen, verunsicherte Investoren und die Bemühungen der Staaten, auf den Märkten wieder für Stabilität zu sorgen, dominieren die tägliche Berichterstattung in den Medien.
Ausgangspunkt dieser Geschehnisse war eine spekulative Blase im US-amerikanischen Hypothekenmarkt: Die dort jahrelang anhaltenden makroökonomischen Bedingungen, speziell die Niedrigzinspolitik, hatten eine Euphorie in der Immobilienwirtschaft erzeugt. Hypothekendarlehen wurden nahezu an jeden Kreditwilligen vergeben, ungeachtet dessen, ob Kreditwürdigkeit vorlag oder nicht. 1
Bedingt durch steigende Zinsen und einen Wertverfall bei Wohnimmobilien konnten zunehmend Kreditnehmer ihren Schuldendienst nicht mehr leisten und es folgte eine Welle von Zwangsversteigerungen. 2
Die Verluste, die sich daraus ergaben, blieben nicht lokal begrenzt, sondern waren mithilfe komplexer Produkte an den Kapitalmarkt weitergereicht worden. Wie sich zeigte, investierten insbesondere europäische Banken in Anbetracht der überdurchschnittlichen Verzinsung hypothekarisch besicherter Titel in großem Umfang.
Obwohl innovative Finanzprodukte zur Vervollständigung des Marktes beitragen 3 und grundsätzlich zu begrüßen sind, da sie viele Vorteile mit sich bringen, liegt die Gefahr in ihrer zunehmenden Komplexität. Dem Großteil der Marktteilnehmer ist es mittlerweile unmöglich, die tatsächlichen Risiken abzuschätzen, die mit den Wertpapieren verbunden sind und so wurde die Beurteilung darüber externen Dritten, den Ratingagenturen, überlassen. Wie sich nach und nach herausstellte, waren auch diese nicht in der Lage, die Bonität der Titel richtig einzuschätzen. Es kam zum Vertrauensverlust, nicht nur im
1 Vgl. Zandi (2008, S. 29).
2 Vgl. Felsenheimer/Gisdakis (2008, S. 21ff.). 3 Vgl. Rudolph/Schäfer (2005, S. 358).
Hypothekenmarkt, sondern auch in anderen Finanzmarktsegmenten mit ähnlich komplexen Produkten. An Märkten, die sich zuvor überaus liquide zeigten, setzte der Handel aus. Letztendlich vertrauten sich Banken untereinander nicht mehr und gegenseitige Ausleihungen unterblieben, denn selbst aus den Bilanzen war aufgrund extern geführter Vehikel nicht abzulesen, wie stark Banken in die US-amerikanischen Titel investiert hatten. Die fehlende Liquidität brachte nicht nur Kreditinstitute in eine Schieflage, sondern führte ebenso zu einer Unterversorgung von Unternehmen und Haushalten mit Krediten. Infolge dessen sank die Bereitschaft zu investieren und zu konsumieren.
Mittlerweile hat es sich die Politik zur Aufgabe gemacht, gegen die Krise vorzugehen, da eine marktliche Aufarbeitung der Probleme bislang erfolglos blieb und die Furcht vor weiteren Bankzusammenbrüchen den Druck auf die Regierungen weiter erhöht.
1.2 Gang der Arbeit
Ziel dieser Arbeit ist es, die grundlegenden Zusammenhänge aufzuzeigen, die zur Subprime-Krise geführt haben, um darauf aufbauend mögliche Lösungsansätze abzuleiten, deren Implementierung eine ähnliche Entwicklung in der Zukunft abwenden soll.
Das zweite Kapitel ist gänzlich dem US-amerikanischen Hypothekenmarkt gewidmet. In einem ersten Schritt wird das Subprime-Segment von anderen Hypotheken begrifflich abgegrenzt und es werden typische Vertragsgestaltungen vorgestellt, um zu verstehen, worin ein flächendeckender Zahlungsausfall der Kreditnehmer begründet liegt. Die Entstehung des Hypothekenbooms war erst durch entsprechende rechtliche und wirtschaftliche Konstellationen möglich, deren Zusammenspiel die Verschuldung hoch trieben und gleichzeitig die Kreditvergabestandards senkten. Die wesentlichen Aspekte hierfür werden beschrieben. Abschließend wird die Kreditvergabepraxis in den USA dargestellt, die von Betrug und illegalen Praktiken durchzogen war.
Im dritten Abschnitt wird die Verbriefung von Forderungen, die Triebfeder der übermäßigen Kreditgewährung und der Grund für die internationale Verbreitung der Krise, erläutert. Der Handel der Hypotheken fand über Asset Backed Securities (ABS) statt, einem Finanzmarktprodukt, dessen Grundform bereits in den USA der 70er Jahre entwi- ckelt wurde und das im Laufe der Zeit von zunehmender Komplexität geprägt worden
war. Um verstehen zu können, wie sich die Subprime-Krise vollzog, ist es entscheidend zu begreifen, wie eine Verbriefungstransaktion abläuft und wer die Marktteilnehmer sind. Obwohl mit der Verbriefung die Risiken von den kreditgebenden Instituten auf die Investoren übergehen, ist eine vollständige Risikoweitergabe die Ausnahme, da auf-grund von Informationsasymmetrien von den Investoren Sicherheiten zur Deckung eventueller Ausfälle gefordert werden. Die gängigen Sicherungsmaßnahmen werden erläutert, wodurch nachvollziehbar wird, warum nicht nur die Endinvestoren Verluste erlitten, sondern alle Akteure des Verbriefungsprozesses in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Die Intention von Kapitel vier liegt ausdrücklich nicht in der detaillierten chronologischen Wiedergabe der bislang geschehenen Ereignisse. Zwar werden wichtige Stationen aufgezeigt, die auch einen zeitlichen Ablauf widerspiegeln, allerdings soll sich diese Arbeit auf wesentliche Stationen beschränken. Ausgehend von veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den USA erlitten Investoren subprime-bedingte Verluste und durch die zunehmende Unsicherheit an den Finanzmärkten fand ein Übergreifen auf andere Finanzmarktsegmente statt. Letztendlich mündete das schlechte Marktklima in der Realwirtschaft und in vielen Ländern ist die Furcht vor einer Rezession groß.
Im fünften Abschnitt werden Handlungsempfehlungen gegeben, mit denen künftig ähnliche Krisen abgewendet werden sollen. Dabei wird ein institutionenökonomischer Ansatz verfolgt. Nachdem beschrieben wird, warum die Institutionenökonomik geeignet erscheint, um langfristig stabile Lösungen zu finden, werden im Weiteren Fehlanreize in der Verbriefungskette herausgestellt. Mit dieser Analyse können dann Ansätze definiert werden, die es zu implementieren gilt. Die Handlungsempfehlungen betreffen Akteure einer jeden Stufe im Verbriefungsprozess. So sind Kreditgeber, Ratingagenturen, Inves-toren sowie Aufsichtsbehörden gleichermaßen aufgefordert, die nötigen Maßnahmen zu ergreifen.
Das letzte Kapitel fasst die wesentlichen Ergebnisse dieser Arbeit zusammen. Es wird eine abschließende Beurteilung der Kreditvergabe an Schuldner minderer Bonität gegeben sowie des „originate-to-distribute“-Modells, also der Generierung von Krediten zum anschließenden Verkauf. Ein Fazit und ein Ausblick runden die Arbeit ab. Abbildung 1 gibt den Aufbau noch einmal schematisch wieder.
4
Quelle : Eigene Darstellung.
Abbildung 1: Aufbau der Arbeit
2. Das Geschäft mit dem Risiko - Der Subprime-Markt
2.1 Das Marktsegment der Subprime-Hypotheken - Begriffliche Abgrenzungen
2.1.1 Der Begriff der Subprime-Hypothekendarlehen
2.1.1.1 Qualitative Abgrenzung
Innerhalb des Hypothekenmarktes haben sich verschiedene Kreditsegmente herausgebildet, die sich im Wesentlichen durch die Qualität der Kreditnehmer voneinander unterscheiden. Nach qualitativen Aspekten lassen sich drei grundlegende Segmente identifizieren: Prime Mortgages sind traditionelle Darlehen, die an Kreditnehmer guter Bonität vergeben werden. Üblicherweise leisten die Schuldner eine adäquate Anzahlung aus Eigenmitteln auf die Immobilie und können ihr Einkommen lückenlos nachweisen. Nach wie vor dominieren sie den Hypothekenmarkt mit einem Anteil von etwa 80% der ausstehenden Darlehen. 4
Eine besondere Rolle spielen im Prime-Segment staatliche und staatlich geförderte Einrichtungen. So unterstützt bspw. die Federal Housing Administration (FHA) die Kreditvergabe, indem sie ausgewählte Kreditgeber gegen Ausfälle versichert. Voraussetzung ist allerdings, dass die zu versichernden Kredite bestimmte Kriterien in Bezug auf Eigenkapital und Einkommen der Schuldner erfüllen müssen. 5 Indirekt staatlich abgesichert sind ebenso Kredite, die von den sog. Government Sponsored Enterprises (GSEs) gekauft und verbrieft werden. Fannie Mae und Freddie Mac wurden zwar in der Vergangenheit privatisiert und haben gegenüber der öffentlichen Hand keinen Anspruch mehr, jedoch ist die Bedeutung dieser Institute für den Hypothekenmarkt so beträchtlich, dass quasi ein staatlicher Schutz besteht. Zudem müssen die von GSEs gekauften Kredite einem Mindeststandard entsprechen. So fallen etwa Jumbo-Kredite, d. h. Kredite ab einer Summe von 417.000 USD, nicht in den Zielbereich der GSEs, obwohl sie i. d. R. an Schuldner mit erstklassiger Bonität vergeben werden. Hypothekendarlehen, die den Kriterien
4 Vgl. DiMartino/Duca (2007, S. 2); Kiff/Mills (2007, S. 3).
5 Vgl. Zandi (2008, S. 30f.).
von Fannie Mae und Freddie Mac gerecht werden, bezeichnet man als Conforming Loans. 6
Weisen Kreditnehmer zwar grundsätzlich eine gute Bonität auf, können aber die benötigte Anzahlung nicht leisten oder existieren Lücken in ihren Einkommensnachweisen, so sind sie der Kategorie Near-prime Mortgages zuzuordnen; eine gängige Bezeichnung dieses Segments ist auch Alt-A. 7 Ihr Marktanteil wurde Ende 2007 auf 6% geschätzt. 8
Letztendlich handelt es sich bei Subprime Mortgages um Darlehen an Schuldner geringerer Bonität, die sich üblicherweise nicht für einen Kredit im traditionellen Prime-Segment qualifizieren. Weil eine einheitliche Definition fehlt, stellt das Segment ein Residuum dar. Jedoch kann als gemeinsames Merkmal herangezogen werden, dass Subprime-Hypotheken das höchste Ausfallrisiko in sich vereinen, sei es aufgrund unsicherer Einkommensverhältnisse oder dem Fehlen relevanter Informationen über bisherige Schulden und ggf. nicht nachgekommenen Zahlungen der Kreditnehmer. 9 Vereinfacht kann auch festgestellt werden, dass die Kosten eines Subprime-Kredits i. d. R. höher sind als die Kosten eines vergleichbaren erstklassigen Kredits. 10
Durch die Etablierung vieler Banken und Finanzunternehmen, die sich auf die Vergabe von Krediten im Subprime-Segment spezialisiert haben, findet die Zuordnung dazu hauptsächlich nur auf Basis des Kreditgebers statt: Wird ein Kredit von einem Subprime-Finanzinstitut vergeben, wird dieser als „suprime“ eingestuft. 11 Anhang A listet die 30 bedeutendsten Subprime-Kreditgeber 2005 auf, zu einer Zeit, als der Markt boomte.
Zusammenfassend beschreiben Cutts/van Ordner das Subprime-Segment relativ zum Prime-Segment folgendermaßen: 12
1. I. d. R. höhere Zinsen und Gebühren
2. Verbreitet Vorfälligkeitsentschädigungen (prepayment penalties) vereinbart
6 Vgl. Zandi (2008, S. 31); Felsenheimer/Gisdakis (2008, S. 132); Di Martino/Duca (2007, S. 2). Die Bedeutung der GSE´s im Rahmen der Kreditverbriefung wird ausführlich im Kapitel 3.6 erläutert. 7 Vgl. Collins/Belsky/Case (2005, S. 140). 8 Vgl. DiMartino/Duca (2007, S. 2).
9 Vgl. DiMartino/Duca (2007, S. 2); Kiff/Mills (2007, S. 3); Zandi (2008, S. 31ff.). 10 Vgl. Collins/Belsky/Case (2005, S. 138). 11 Vgl. Cutts/van Order (2005, S. 167); Lax et al. (2004, S. 535). 12 Vgl. Cutts/van Order (2005, S. 168).
3. Kreditvergabe basiert auf den Kreditsicherheiten und weniger auf den Eigenschaften des Kreditnehmers
4. Vergabe durch spezialisierte Subprime-Institute, die sich vorwiegend auf diesen Kundenkreis beschränken
Abbildung 2 gibt einen Überblick über die verschiedenen Segmente im US-Hypothekenmarkt.
2.1.1.2 Quantitative Abgrenzung
Da eine Klassifikation anhand qualitativer Kriterien zwar notwendig aber nicht hinreichend ist, zog man Kennzahlen heran, nach denen Darlehen tendenziell in die verschiedenen Segmente eingeordnet werden konnten. Verbreitet sind die Kennzahlen FICO-Credit-Score, Debt-to-Income Ratio (DTI) und Loan-to-Value Ratio (LTV). 13 Sie werden im Folgenden kurz beschrieben.
Beim Umgang mit quantitativen Kriterien ist allerdings stets eine kritische Betrachtung unabdinglich; die Einteilung ist nicht nach einer festgelegten Blaupause vorzunehmen.
13 Vgl. Kiff/Mills (2007, S. 3); Chinloy/MacDonald (2005, S. 153).
So sind zum einen die in dieser Arbeit vorgeschlagenen Intervalle, nach denen ein Kredit in die Segmente Prime, Near-prime oder Subprime eingeordnet wird, zwar häufig vorzufinden, aber nicht einheitlich definiert. 14 Ebenso ist stets zu beachten, dass nicht alle Subprime-Kredite bspw. mit einem höheren Zinssatz ausgestattet sind als äquivalente Prime-Kredite. 15 Die Heterogenität resultiert aus der Zuordnung der Subprime-Hypothekendarlehen auf Basis der Kreditgeber, denn jedes Institut hält intern unterschiedliche Richtlinien zur Vergabepraxis bereit. 16 Die Verteilung der einzelnen Parameter, die Gegenstand mancher Studien ist, bleibt im Folgenden außer Acht. 17 Der Fokus liegt darauf, Konzentrationen aufzuzeigen.
2.1.1.2.1 FICO-Credit-Score
Der FICO-Credit-Score ist ein von Fair Isaac Corporation entwickeltes Punktesystem, das die Kreditwürdigkeit einzelner Schuldner ermittelt. 18 Seit der Einführung 1989 ist dieses System das vorherrschende Standardprogramm zur Ermittlung von Kreditrisiken in den USA, insbesondere für das Hypothekengeschäft. 19
Die Bandbreite der möglichen Punkte reicht von 350 bis 850. Dabei gilt, dass eine höhere Punktezahl ein geringeres Risiko aus Sicht der Kreditgeber darstellt. 20 Die individuelle FICO-Kennzahl lässt sich anhand von fünf überwiegend vergangenheitsbezogenen, unterschiedlich gewichteten Kategorien berechnen (vgl. Abb. 3). 21
14 So gilt bspw. in Collins/Belsky/Case (2005, S. 139) bereits ein FICO-Credit-Score von 660 als Prime, während in Lax et al. (2004, S. 542) dafür 680 Punkte benötigt werden.
15 So zeigt z. B. Lax et al. (2004, S. 537 f.), dass Subprime-Produkte sowohl relativ niedrige als auch relativ hohe Zinsen aufweisen. Gleiches gilt für das Prime-Segment. 16 Vgl. Lax et al. (2004, S. 538).
17 Zur Verteilung bestimmter Kreditcharakteristika siehe Lax et al. (2004, S. 537ff.). 18 Vgl. Chomsisengphet/Pennington-Cross (2006, S. 43). 19 Vgl. Fishelson-Holstine (2005, S. 177); Zandi (2008, S. 32). 20 Vgl. Fair Isaac Corporation (o. J., S. 5); Zandi (2008, S. 32). 21 Vgl. Fair Isaac Corporation (o. J., S. 7 ff.); Fishelson-Holstine (2005, S. 182 ff.).
Ein Subprime-Kreditnehmer weist typischerweise einen FICO-Credit-Score von weniger als 620 auf. Bei einem Wert zwischen 620 und 680 kann man von einer Near-Prime-Hypothek sprechen. Erreicht die Kennzahl 680, so fällt der Kreditnehmer in den Bereich geringen Risikos und gilt als Prime. 22
2.1.1.2.2 Loan-to-Value Ratio (LTV)
Neben der FICO-Kennzahl ist die Beleihungshöhe der Immobilie ein bedeutender Indika-tor zur Risikomessung eines Hypothekendarlehens. Die LTV-Kennzahl berechnet sich als Verhältnis der aufgenommenen Kreditsumme zum Wert der Immobilie. Liegt bspw. der Preis eines Einfamilienhauses bei 200.000 € und die Kreditsumme bei 160.000 €, so beträgt das LTV 80%. Die Differenz zwischen Darlehensbetrag und Kaufpreis gibt das vom Kreditnehmer bereit gestellte Eigenkapital an. Je höher also das LTV-Verhältnis ist, desto riskanter ist das Darlehen und umso wahrscheinlicher ist ein Verlust seitens des Kreditgebers. Bei einem zu hohen LTV ist nicht mehr sichergestellt, dass im Fall einer Zwangsversteigerung die Forderungen des Gläubigers vollständig gedeckt werden können. 23 Ein LTV von 80% wird häufig als Grenze zwischen Prime und Non-Prime angesehen. 24
22 Vgl. Demyanyk/van Hemert (2008, S. 6 i. V. m. Fußnote 7); Lax et al. (2004, S. 542); Felsenheimer/Gisdakis (2008, S. 73).
23 Vgl. Friedman/Harris (2007, S. 12 f.); Braun/Schmidt (2005, S. 196); Lax et al. (2004, S. 541 f.). 24 Vgl. Felsenheimer/Gisdakis (2008, S. 73).
Zur Beurteilung, ob ein Kreditnehmer überschuldet ist, reicht jedoch das einzelne LTV-Verhältnis nicht aus. Um eine kostspielige Kreditversicherung zu umgehen, die ab einem LTV von 80% obligatorisch war, kreierten Finanzinstitute sog. Piggyback-Darlehen. Dabei nahmen Kreditnehmer ein erstes Darlehen in derjenigen Höhe auf, sodass das LTV-Verhältnis genau 80% betrug. Ein zweites Darlehen deckte die verbleibenden 20%. 25 Somit gibt lediglich die Combined Loan-to-Value-Kennzahl (CLTV) ein tatsächliches Bild über die Verschuldung des Kreditnehmers. Das CLTV teilt die Summe aller Hypothekendarlehen durch den Wert der Immobilie. 26
Auf dem Höhepunkt des Hypothekenbooms war ein (C)LTV von 100% keine Seltenheit mehr, in vielen Fällen wurde sogar die 100%-Grenze überschritten, womit die Kreditnehmer bspw. die Transaktionskosten, Einrichtungsgegenstände oder sogar private Konsumgüter finanzierten. 27
2.1.1.2.3 Debt-to-Income Ratio (DTI)
Während der FICO-Credit-Score vorwiegend vergangenheitsbezogene Daten über die Zahlungsmoral des Kreditnehmers heranzieht, gibt das Debt-to-Income-Verhältnis Aufschluss über die derzeitige Zahlungsfähigkeit. Die Zahlungsverpflichtungen werden ins Verhältnis zum Bruttoeinkommen gesetzt. In der Praxis unterscheidet man zwei DTI-Verhältnisse: Der Front-end DTI berücksichtigt im Zähler lediglich die Aufwendungen, die für die Hypothek anfallen. Beim Back-end DTI werden zusätzlich monatliche Verpflichtungen miteinbezogen, die keinen Bezug zur Immobilie aufweisen, wie z. B. Kredit-kartenforderungen, KfZ-Finanzierung und Unterhaltskosten für Kinder. 28
Mit der Höhe des DTI steigt das Risiko. Conforming Loans sind begrenzt auf einen Frontend DTI von 31% und einen Back-end Wert von 43%. 29
Tabelle 1 gibt zusammenfassend die durchschnittlichen Werte der beschriebenen Kennzahlen für das Jahr 2006 wieder.
25 Vgl. Zandi (2008, S. 39); Felsenheimer/Gisdakis (2008, S. 73).
26 Vgl. Zandi (2008, S. 39); Goodman et al. (2008, S. 10f.). 27 Vgl. Felsenheimer/Gisdakis (2008, S. 73). 28 Vgl. Braun/Schmidt (2005, S. 196); Goodman et al. (2008, S. 15). 29 Vgl. Goodman et al. (2008, S. 15).
2.1.2 Vertragsgestaltungen im Hypothekenmarkt
Mit dem Wachstum im Hypothekenmarkt haben sich auch die verschiedensten Kontraktarten herausgebildet. Sie unterscheiden sich durch ihre Zins- und Rückzahlungsmodalitäten. Traditionell vorherrschend im Prime-Segment ist die Vereinbarung eines Fixzinses über die Laufzeit, es handelt sich um sogenannte Fixed-Rate Mortgages (FRM). Im Gegensatz dazu sind Adjustable-Rate Mortgages (ARM) mit einem variablen Zinssatz, i. d. R. 6-Monats-LIBOR zuzüglich einer Marge in Basispunkten, ausgestattet. Dazwischen existieren hybride Formen, die im Subprime-Segment vorwiegend eingesetzt werden. 31 Bekannte Vertreter dafür sind sog. „2/28“-Darlehen. Für die ersten zwei Jahre wird ein Fixzins vereinbart, der zur besseren Vermarktung meist unter dem Marktzins liegt (teaser rates). Die darauf folgenden 28 Jahre werden variabel verzinst, mit beträchtlichem Risikoaufschlag. Ab diesem Zeitpunkt steigt die monatliche Rate rapide an. 32
Verschiedene Varianten gab es ebenso hinsichtlich der Rückzahlungsoptionen. Unter dem Begriff Affordability-Produkte wurden Hypothekenverträge angeboten, die die anfänglichen Zahlungen der Kreditnehmer gering hielten. Interest-Only-Darlehen (IO) sahen vor, dass in den ersten Jahren lediglich die anfallenden Zinsen zu leisten waren, erst danach begannen die Schuldner zu tilgen. Bei Negative-Amortization-Darlehen unterschritt der Schuldendienst in den ersten Jahren sogar die Zinsen. Die geschuldete
30 Der durchschnittliche Wert über 620 zeigt einen Trend zur Verbesserung des FICO-Kennzahl im Subprime-Segment. Dies kann daraus resultieren, dass auf Subprime spezialisierte Institute im Laufe der Zeit ihre Zielgruppe auf „bessere“ Kreditnehmer ausweiteten. Letzten Endes konnte es vom gewählten Makler abhängen, ob ein Prime- oder Subprime-Kredit aufgenommen wurde (Bitner (2008, S. 22)). Diese Erscheinung soll aber an dieser Stelle nicht weiter thematisiert werden. 31 Vgl. Demyanyk/van Hemert (2008, S. 7f.).
32 Vgl. Kiff/Mills (2007, S. 8); Zandi (2008, S. 37); Goodman et al. (2008, S. 308).
Summe wuchs bis zu einer Grenze von 115% oder 125% des ursprünglichen Kreditbetrages. Erst dann wurde die Hypothek in ein IO-Darlehen umgewandelt. 33
Mit der Verfügbarkeit von Affordability-Produkten waren Kreditnehmer in der Lage, bei gleichem Einkommen sowie demselben FICO-Credit-Score höhere Kredite aufzunehmen und teurere Immobilien zu kaufen, als dies bei traditionellen Darlehen möglich gewesen wäre. 34 Das höhere Kreditrisiko, das sich daraus für die Institute ergab, wurde durch steigende Hauspreise kompensiert: Kam es zur Zahlungsunfähigkeit des Schuldners, konnten die Ansprüche des Gläubigers durch eine Zwangsversteigerung der Immobilie vollständig gedeckt werden. 35
Unerwünscht war jedoch eine vorzeitige Tilgung des Darlehens. Verbesserte sich die Bonität des Schuldners oder war der Wert der Immobilie gestiegen, so konnte er zu besseren Konditionen umschulden. Die damit entgangenen Zinszahlungen gingen zu Lasten der Kreditgeber und der Endinvestoren. Folglich war eine Vielzahl der Verträge mit einer Vorfälligkeitsentschädigung versehen. Die daraus entstehenden Kosten konnten sich auf 5% der Kreditsumme belaufen. 36
2.2 Positive Umwelteinflüsse zur Ausbreitung von Subprime-Darlehen
Subprime-Kredite etablierten sich nicht erst im Vorfeld der Krise, sondern wurden bereits Anfang der 80er Jahre vor allem in Kalifornien an Schuldner minderer Bonität vergeben. 37 Allerdings hat dieser Nischenmarkt in der letzten Dekade ein starkes Wachstum erlebt. Es ist davon auszugehen, dass bereits 2005 rund 10% aller hypothekenfinanzierter Einfamilienhäuser in den USA zu der Kategorie der Subprime-Mortgages zählten. 38 So waren es geänderte rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die diese Entwicklung erst ermöglichten und vorantrieben. Im Folgenden sollen diese Faktoren kurz umrissen werden.
33 Vgl. Kiff/Mills (2007, S. 7f.); Zandi (2008, S. 37f.).
34 Vgl. Zandi (2008, S. 38); Goodman et al. (2008, S. 300).
35 Vgl. Goodman et al. (2008, S. 301); Syring/Thelen-Pischke (2008, S. 906); Lax (2004, S. 535). 36 Vgl. Bitner (2008, S. 30f.); Cutts/van Order (2005, S. 173ff.). 37 Vgl. Sommer (2008, S. 18).
38 Vgl. Collins/Belsky/Case (2005, S. 138); Cutts/van Order (2005, S. 167).
Arbeit zitieren:
Kristina Mader, 2008, Die Subprime-Krise - Entstehung, Ausbreitung und Ableitung von Handlungsempfehlungen aus institutionenökonomischer Sicht, München, GRIN Verlag GmbH
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