Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG. - 1 -
1.1 AUFGABENSTELLUNG UND ZIELSETZUNG. - 1 -
1.2 PROGNOSE UND PROGNOSEMETHODEN. - 1 -
1.3 CHARTANALYSE. - 1 -
1.4 FORTFÜHRUNG DER ARBEIT. - 2 -
2 PROGNOSEPROZESS. - 3 -
3 PROGNOSEMETHODEN - 3 -
3.1 EINTEILUNG VON PROGNOSEVERFAHREN. - 4 -
3.1.1 Formalisierungsgrad - 4 -
3.1.2 Komplexität - 4 -
3.1.3 Zeitlicher Horizont. - 4 -
3.2 AUSWAHL DER PROGNOSEMETHODE - 4 -
3.3 QUANTITATIVE METHODEN - 5 -
3.3.1 Chancen und Risiken quantitativer Prognosemethoden - 5 -
3.3.2 Beschreibung der wichtigsten Methoden - 5 -
3.3.2.1 Zeitreihenanalyse(Trendexploration) - 6 -
3.3.2.2 Regressionsanalyse - 6 -
3.4 QUALITATIVE METHODEN. - 7 -
3.4.1 Chancen und Risiken qualitativer Methoden - 7 -
3.4.2 Beschreibung der wichtigsten Methoden - 7 -
3.4.2.1 Delphi Methode - 8 -
3.4.2.2 Szenariotechnik - 9 -
3.4.3 Beispiel anhand einer Vertriebsschätzung. - 10 -
4 PROGNOSEFEHLER UND PROGNOSEUNSICHERHEIT - 11 -
5 FAZIT PROGNOSEMETHODEN - 13 -
6 CHARTANALYSE UND CHARTS - 14 -
6.1 CHARTTYPEN - 14 -
6.1.1 Linienchart - 15 -
6.1.2 Balkenchart (Barchart) - 16 -
6.1.3 Kerzenchart - 16 -
6.2 TRENDS, TRENDLINIEN, TRENDKANÄLE. - 18 -
6.3 INDIKATOREN. - 20 -
6.4 FAZIT CHARTANALYSE. - 22 -
7 ZUSAMMENFASSUNG ................................................................................ - 23 -
Abkürzungsverzeichnis
BWL……………………………Betriebswirtschaftslehre
EMA……………………………Exponential Moving Average MACD………………………….Moving Average Convergence / Divergence MAD……………………………mittlere absolute Abweichung RSI……………………………..Relative Strength Index
Abbildungs - und Tabellenverzeichnis
Abbildungen
ABB. 1: PROGNOSEPROZESS - 3 -
ABB. 4: LINIENCHART DAX - INDEX - 15 -
ABB. 5: BALKEN CHART DAX INDEX - 16 -
ABB. 6: SCHEMATISCHE DARSTELLUNG EINES BALKENS - 16 -
ABB. 7: KERZEN CHART DAX INDEX - 17 -
ABB. 8: SCHEMATISCHE KERZENDARSTELLUNG - 17 -
ABB. 9: SCHEMATISCHE DARSTELLUNG TRENDKANÄLE - 18 -
ABB. 10: AUFWÄRTSTRENDKANAL - 19 -
ABB. 11: S P 500, TAGESINTERVALL, EXPONENTIELLE 50-TAGE-LINIE UND EINFACHE
ARITHMETISCHE 50-TAGE-LINIE - 20 -
ABB. 12: MACD INDIKATOR. - 21 -
TABELLEN
TABELLE 1: BSP UNTERSCHIEDLICHER TRENDFUNKTIONEN 9
1 Einleitung
1.1 Aufgabenstellung und Zielsetzung
Der Erfolg und die Entwicklung von Firmen in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg hingen maßgeblich von eigenen Stärken und Schwächen ab. Doch im Laufe der Jahre veränderte sich diese Vorgehensweise und Betrachtung erheblich. Sie wandelte sich von der innen orientierten Strategieentwicklung hin zur nach außen gerichteten Planung und Entwicklung. Es reicht heutzutage nicht mehr aus nur die eigenen Stärken als Wettbewerbsfaktor zu betrachten, vielmehr muss dem sich ändernden Wettbewerbsumfeld Rechnung getragen werden. Wesentliche Triebfedern sind die zunehmende Globalisierung, der technische Fortschritt, die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie ein erhöhter Wettbewerb auf den globalen Märkten. Demzufolge muss ein Unternehmen heutzutage bei seiner Planung Umwelteinflüsse und Veränderungen betrachten, abschätzen und vorhersagen die für eine nach außen orientierte Planung essentiell sind. Um diesem Wandel Rechnung zu tragen, können Unternehmen Prognosen einsetzen. Ein probates Mittel zur Erstellung dieser Prognosen sind die Prognosemethoden. Weiteres Betrachtungsfeld wird die Chartanalyse an den Finanzmärkten sein. Mit Ihrer Hilfe kann man zukünftige Verläufe von Aktienkursen oder Zinskurven voraussagen und Unsicherheiten über deren zukünftigen Verlauf mindern. Die Volatilität an den Aktienmärkten zeigt wie dringend Möglichkeiten gesucht werden den zukünftigen Verlauf von Kursen mit Hilfe von historischen Daten vorauszusagen.
Ziel dieser Arbeit ist es einen Überblick über vorhandene Prognosemethoden und Chartanalyse Möglichkeiten zu geben und diese kurz vorzustellen. Ebenfalls werden Einsatzmöglichkeiten und Zielstellungen der Prognosehilfsmittel analysiert und gegenübergestellt.
1.2 Prognose und Prognosemethoden
Einschlägige Literatur und Lexika zum Thema Prognosen und Prognosemethoden liefern viele Definitionen 1 derselbigen.
Des Weiteren soll während der gesamten Arbeit folgende Definition gelten. Eine Prognose ist eine fundierte Voraussage über zukünftige Ereignisse, Entwicklungen und Zustände, die mit Hilfe von wissenschaftlichen Fakten und Annahmen getroffen wird. Die Basis von Prognosen bilden angenommene Zustände und Hochrechnungen. Prognosemethoden dienen als Hilfsmittel um Prognosen tätigen zu können.
1.3 Chartanalyse
Die Chartanalyse ist ein klassisches Vorhersagemittel an den Finanzplätzen der Welt. Mit ihrer Hilfe ist es möglich zukünftige Kursentwicklungen anhand historischer Kursdaten und Kursverläufe zu prognostizieren. Die reine Chartanalyse steht im Kontrast zur Fundamentalanalyse, wo Kennzahlen der BWL ausgewertet werden
1 Vgl. z.B.B.I.-Taschenbuchverlag, Mayers Taschenlexikon, 1999, S. 2724; Horváth, SoWi, 2001, S. 403; Brockhoff, Unternehmensplanung, 1977, S. 17; Lewandowski, Prognosesysteme, 1974, S. 3 u. S. 246, 247.
sowie der technischen Analyse welche marktspezifische Indikatoren in ihre Bewertung mit einbezieht.
Die Chartanalyse blendet somit jegliche Fremdbeeinflussung aus der Betrachtung aus und orientiert sich lediglich an den Kursdaten. Ein klassisches Anwendungsgebiet ist die Herausarbeitung und Darstellung von Trends in Aktienkursen.
1.4 Fortführung der Arbeit
In den vorangegangen Punkten wurde ein kurzer Überblick über die Materie gegeben und eine Definition von Prognose, Prognosemethoden und Chartanalyse angeführt. Der zweite Teil meiner Arbeit liefert einen kurzen Einblick in den Ablauf des eigentlichen Prognoseprozesses und die hierbei zum Einsatz kommenden Methoden. Es werden die zwei großen Strömungen der Prognosemethoden vorgestellt und beispielhaft Methoden beschrieben. Als Abschluss werden hier die Prognosemethoden einer kritischen Betrachtung unterzogen.
Im dritten und letzten Teil gehe ich näher auf die Möglichkeiten der Chartanalyse ein. Es werden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt die Graphen darzustellen und Rückschlüsse über deren Verläufe zu ziehen. Die Volumenanalyse und ausgewählte Indikatoren für Charts sind ebenfalls Bestandteil der Betrachtungen. Hierbei dient als Abschluss ebenfalls ein kritisches Schlusswort über die Chartanalyse. Schlussendlich werden die die Methoden und Möglichkeiten von Prognosemethoden und Chartanalyse gegenübergestellt und ein abschließender Vergleich vorgenommen. Hierbei wird sich auf mögliche Schnittmengen und
Übertragungsmöglichkeiten auf die jeweils andere Prognoseform konzentriert.
2 Prognoseprozess
Der eigentliche Prognoseprozess kann wie folgt beschrieben werden:
Abb. 1: Prognoseprozess
(Quelle: Thonemann, Nachfrageprognose, 2005, S.9)
Für einen Produktionsbetrieb mit steigendem (Absatz-)Trend würde ein beispielhafter Prognoseprozess wie folgt aussehen:
Bestimmung Prognoseziel: Festlegung Zeithorizont: Auswahl Prognoseverfahren:
Zeitreihenprognose
Erhebung Daten: Erstellung Prognose: Überwachung Prognose:
Heutzutage wird der Prognoseprozess in der Produktion nur noch bedingt händisch ausgeführt, es obliegt den Produktionsplanung-, -steuerung und Enterprise Resource
Planning-Systemen Entscheidungsträgern
Lagerbestandsprognose und automatische Bestellung der benötigten Teile schon vollautomatisiert und werden von Menschen nur noch überwacht und bei Fehlverhalten eingegriffen.
Dieses Vorgehen bedingt es, dass im Folgenden die wichtigsten in der Praxis benutzten Verfahren eingeordnet und vorgestellt werden. Denn es ist essentiell zu wissen wie die automatisierten Verfahren heutzutage funktionieren, um im Ernstfall die richtigen Entscheidungen treffen zu können.
3 Prognosemethoden
Heutzutage angewendete Prognosemethoden sind nicht nur wichtig für die Materialbedarfsplanung, „Sie kommen auch im Zusammenhang mit der Beschäftigungsglättung und der Hauptproduktionsprogrammplanung zum Einsatz“ 2 . Diese erweiterten Möglichkeiten machen diese Methoden zu einem universellen Werkzeug der Produktionsplanung und -steuerung. Besonders attraktive Einsatzgebiete für Prognosen sind die Abschätzung von Alternativen und Voraussage von mittel- und langfristigen Investitionen. Speziell im Produktionsbetrieb bieten sie sich für das Portfolio Management und das Risikomanagement an. Mit Ihnen kann ebenfalls eine größere Markttransparenz erreicht werden. Durch die sich rasant entwickelnde Bedeutung gesamtwirtschaftlicher und unternehmerischer Prognosen konzipierte man simultan eine unüberschaubare Anzahl von Prognoseverfahren, die für verschiedene Einsatzgebiete geeignet sind.
2 Tempelmeier, Materiallogistik, 1999, S.35
3.1 Einteilung von Prognoseverfahren
Diese Verfahren können nach verschiedenen Gesichtspunkten klassifiziert werden: x Formalisierungsgrad x Komplexität x Zeitlicher Horizont 3
3.1.1 Formalisierungsgrad
Die Analyse historischer Daten ist für die Prognose essentiell. „Sie stellen eine Transformation unseres Erfahrungswissens in die Zukunft dar. Die Unterscheidung nach dem Formalisierungsgrad bezieht sich darauf, wie stark diese Transformation formalisiert ist.“ 3 Basierend auf diesem Kriterium kann folgende Klassifizierung getroffen werden: x Quantitative Verfahren x Qualitative Verfahren
3.1.2 Komplexität
Die Unterscheidung nach der Komplexität ist trivial und kann recht einfach umgesetzt werden. Man betrachtet nur eine Variable oder ein ganzes Netzwerk von Variablen mit wechselseitigen Beziehungen untereinander. Somit ergibt sich folgende Bestimmung: x Singularprognose und x Systemprognose 3
3.1.3 Zeitlicher Horizont
Die Einteilung erfolgt nach in allen Bereichen der Wirtschaft geltenden Definitionen für Zeithorizonte der Planung. Hier lassen sich x Kurzfristige Prognosen x Mittelfristige Prognose (bis 5 Jahre) x Langfristige Prognose (> 5 Jahre) differenzieren. 4
3.2 Auswahl der Prognosemethode
Bei quantitativen Prognosen gibt es eine allgemein anerkannte und standardisierte Vorgehensweise. „Bei der Auswahl und dem laufenden Einsatz eines geeigneten Prognosemodells ist in folgenden Schritten vorzugehen:“ 5
3 Vgl.: Knepel, Immobilienmarktprognosen, 2006, S.4-5
4 Vgl.: Knepel, Immobilienmarktprognosen, 2006, S.5
5 Tempelmeier, Materiallogistik, 1999, S.39
Arbeit zitieren:
Alrik Degenkolb, 2008, Prognosen im Produktionsbetrieb vs. Chartanalysen (Finanzmarkt), München, GRIN Verlag GmbH
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